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Discussion Starter #1
léonwohlhage Architekten (Berlin) haben den Architekturwettbewerb für das neue Viertel, das auf dem Gelände der ehemaligen Kraft/Jacobs-, dann Mondelezfabrik entstehen soll, gewonnen:

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/mondelez-architekten-entwurf100.html

Link zu einem kleinen butenunbinnen-Filmchen, in dem kurze Schwenks über den Siegerentwurf zu sehen sind. Wirkt alles ziemlich urban, geradezu hoch für Bremer Verhältnisse mit 5-7 Stockwerken, viel Backstein, 30% gefördert, das Übliche eben. Trotzdem von dem wenigen, was man sagen kann, ganz ordentlich. Zum dysfunktionalen Lucie-Flechtmann-Platz (auch Plätze kann die moderne Stadtplanung nicht mehr, dabei isses gar nicht schwer) hin soll es ein Café geben, Studentenwohnungen, zur Langemarckstraße hin bleibt es bei den Bestandsgebäuden, die als Bürostandort renoviert und wiedervermarktet werden sollen.

Man wird genaueres abwarten müssen, aber das sieht alles ganz ordentlich aus von den wenigen Eindrücken, die man in den 60-sec-Film bekommt. Auf der Homepage von leonwohlhage finde ich noch nichts.
 

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Weser-Höfe

Ich muss sagen das gefällt mir ganz gut.

Keine Angst vor ein bisschen Höhe an den richtigen Stellen, Backstein geht immer in Bremen, hätte schlimmer kommen können. (Das man damit manchmal schon zufrieden ist :nuts:).

Hier ein paar Screenshots aus dem Video bzw. aus einem Bild Artikel (Quellen: buten&binnen, Bild)


Übersicht über das Gelände, vorne der Mondelezturm an der Weser. Das weiße Bürogebäude an der Langemarckstr. auf dem Modell bleibt so wie es aktuell ist.


Blick von der Weserbrücke aufs neue Quartier. Obwohl der Jacobsturm hier auf der Visualisierung "bebacksteint" ist, soll er erstmal unverändert bleiben.


Blick in Richtung Weser mitten im Quartier. Rechts die neu zu bauenden Häuser, links wäre dann der bestehende Büroriegel.


Blick vom Lucie-Flechtmann-Platz auf den Abschluss des Quartiers an der Grünenstraße.

Der Lucie-Flechtmann-Platz ist ja leider nicht Bestandteil des Quartiers und fällt somit nicht in den Entwicklungsbereich. Vielleicht hübscht die Stadt den Platz dann dennoch auf, wenn die Bauarbeiten gegenüber im Gange sind.

Die Wohnungen dort sollten wie geschnitten Brot laufen. Die Neustadt ist immer noch angesagt, direkt an der Weser, die Schlachte und die Innenstadt fußläufig in weniger als 10 Minuten zu erreichen. Dennoch dürfte sich der Lärmpegel von der Schlachte und auch der Langemarckstr. durch den vorliegenden Teerhof und das Bürogebäude, das an der Langemarckstr. liegt als Lärmschutzriegel in Grenzen halten.
Da kann man kaum was falsch machen.
 

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Discussion Starter #3
Vielen Dank für die mal wieder sehr schön gemachte und bebilderte Zusammenfassung. Ja, das sieht zwar alles so ein bisschen aus wie z.B. am Europaquartier, loftig/industriell und könnte für mich trotz der gelungenen Materialwahl durchaus noch etwas pfiffiger/expressionistischer daherkommen, aber insgesamt wird das definitiv ne gute Sache.

Wenn es sein muss, dann bekommt selbst der Bremer Dichte hin: Immerhin 300 WE auf 1,4 ha, da müsste das Hulsbergquartier umgerechnet fast 3000 WE schaffen, ebenso die Gartenstadt Werdersee. Aber gut, so dicht muss es da am Werdersee dann auch nicht sein und beim Hulsbergquartier sind ja auch noch sehr viele freistehenden Altbauten zu integrieren.

Einzig störend/klotzig finde ich das Gebäude zur kleinen Weser neben den jetzt im Bau befindlichen giebelständigen Häusern an der Ecke Häschenstraße - das hätte man irgendwie eleganter lösen können. Sonst und auch der Anblick vom Lucie-Flechtmann-Platz (bin wirklich froh, dass das blöde Parkhaus dort anscheinend wegkommt) sehr ordentlich und ein ganz wichtiger Baustein im Potpourri der Großprojekte zur Zeit...

Heute dann auch der WK mit einem Artikel:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-wie-das-ehemalige-mondelezareal-kuenftig-aussehen-koennte-_arid,1736960.html

Weiß jemand, wie konkret das ist und wann gebaut wird... ziemlich viel Konjunktiv noch in den Artikeln ("aussehen könnte") und -wenn ich recht orientiert bin- auch nix zum Baustart.
 

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Laut den Artikeln im Weser-Kurier, der Kreiszeitung und einem Bericht vom Deal Magazin ist ein Baustart für den Spätsommer 2019 angestrebt.
"Sportlich, aber machbar" wird Joachim Linnemann von Justus Grosse dort zitiert. Realistisch also wohl Ende 2019 / Anfang 2020. Die nächsten Schritte sind der Beirat Neustadt, die Deputationen und die Bremische Bürgerschaft. Dann muss der Bebauungsplan aufgestellt werden.
Laut Deal Magain (http://www.deal-magazin.com/news/73709/Bremer-Innenstadt-Siegerentwurf-fuer-WESER-HOeFE-praemiert) übrigens MINDESTENS 320 Wohnungen, der WK schreibt 300, die Kreiszeitung "rund 300". Auf jeden Fall urban, dicht und dennoch grün u.a. durch begrünte Dachterassen.
Da die Justus Grosse Homepage meist sehr aktuell ist gehe ich davon aus, dass die das Projekt spätestens in ein paar Tagen ebenfalls auf der Homepage haben werden.


Auch wenn anderer Thread (Mitte): Und dann warten wir mal weiter auf das Gelände der ehemaligen Bundesbank Kohlhökerstr, wo eigentlich schon im Mai was bekanntgegeben werden sollte. :cheers:
 

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Klasse, auch ich bin positiv überrascht. Backstein ist ja immer nett. Super finde ich auch, dass endlich mal eine größere Dichte gewagt wird, das ist für mich genau der richtige Ort dafür. Ja, der Bau zur Kleinen Weser hin ist echt klotzig, da muss ich zustimmen. Schade, dass der Turm nur eine "Vision" ist - ich wüsste nicht, wann das letzte Mal etwas, das als "Vision" angekündigt wurde, umgesetzt wurde. Er gefiele mir im Backstein-Look nämlich echt gut und könnte schön als Wahrzeichen für das Areal fungieren. Jacobs lässt sich stattdessen dafür feiern, ein anderes Logo dranzukleben, das bringt's doch nicht so recht. Ich freue mich jedenfalls auf das Bauprojekt und einen baldigen Baubeginn. Hoffen, dass der Turm im Rahmen der Umgestaltung des Geländes wenigstens noch ein bisschen aufgehübscht wird, darf ich wohl noch...
 

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Nun ist das Projekt auch bei Justus Grosse und Leonwohlhage auf den Homepages:
http://justus-grosse.de/de/aktuelles/projekt/163-WeserHoefe-in-der-Bremer-Innenstadt.html

https://www.leonwohlhage.de/neu-detail/id-1-preis-beim-staedtebaulich-freiraumplanerischen-werkstattverfahren-weser-hoefe-bremen.html


Neue Bilder sind leider keine zu sehen, aber bei Justus Grosse auf der Homepage wird nochmal genau beschrieben:


... Investitionsvolumen von über 120 Mio. EUR mindestens 320 Wohneinheiten in dem neuen Quartier „WESER HÖFE“ ...

Hier blitzt auch nochmal die Hoffnung auf, dass man bei raschem Verlauf der Genehmigungen und Pläne im Spätsommer 2019 starten könnte.


Lustig finde ich die Namensgebung des Entwurfs von leonwohlhage: „Ein Tor, ein Scharnier, ein gemischtes Quartier“ :lol: Reim dich oder ich fress dich.
 

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Sehe ich ähnlich wie du Bremennorder, ich hätte den Entwurf von HKP mal gerne detaillierter ausgearbeitet gesehen. Das Gebäude an sich finde ich nicht so schlecht, da kommt es dann auf die Fassade etc. an.
Aber was hier auch wieder deutlich wird: Es gibt scheinbar keine Angst mehr in die Höhe zu wollen, 12 Stockwerke zähle ich hier und das gibt mir Mut für kommende Projekte das wir mit mehr Hochbauten auch zum Wohnen rechnen können. Ich fände ja einen Hotelturm immer noch sehr schick, den kann ich mir sehr schön für die Spitze der Überseeinsel wo jetzt noch Rickmers sitzt vorstellen.
 

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Mich hat besonders gewundert, wie verschieden die Entwürfe in die Höhe gehen. Sieben oder zwölf Stockwerke sind ja schon ein beachtlicher Unterschied. Ich muss aber sagen, dass mir der Entwurf von Haslob + Kruse fast schon brutal erscheint mit den fensterarmen Wänden zur einen Seite und der viel zu löchrigen Balkon-Fassaden zur anderen Seite. Es hätte wirklich ein wertiges Fassadenmaterial sein müssen, um aus dem Entwurf noch etwas Schönes zu machen. Denn so erkenne ich auch überhaupt keinen Bezug zur umliegenden Bebauung, welcher bei leonwohlhage ja allein schon durch die Wahl des Fassadenmaterials gegeben ist (wenngleich auch dieser Entwurf teilweise ganz schön klotzig wirkt). Mit Backstein kann man zumindest in Bremen nicht viel falsch machen.
Und um die zwölf Stockwerke finde ich es jetzt auch nicht so schade, die hätte man von der Innenstadt sowieso nicht richtig sehen können hinter der Teerhofbebauung, vermute ich zumindest. An so einer innenstadtnahen Stelle ist mir dann doch der vosrichtigere Entwurf lieber.
 

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Update

Wie im Artikel beschrieben gibt es zur Zeit im Erdgeschoss des Siemenshochhauses eine Ausstellung des städtebaulichen Wettbewerbs der Weser-Höfe. Neben dem Siegerentwurf werden auch die anderen Entwürfe gezeigt, die Ausstellung geht noch bis zum 11.Oktober, Mo-Fr. von 9-18 Uhr.

https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-suedost_artikel,-die-weserhoefe-als-puzzleteil-_arid,1765915.html


Der Siegerentwurf wurde neulich dem Neustädter Beirat präsentiert.
Im oben verlinkten Artikel wird auch das "Rätsel" des umgestalteten Mondelez-Turms auf den Visualisierungen gelöst: Dieser soll erstmal so stehen bleiben wie bisher. Sollte er aber irgendwann aus baulichen Gründen abgerissen werden müssen greift der Entwurf bei einem Neubau, damit alles aus einem Guss ist.

Neben den obligatorischen "zu hoch" und "mehr Grün" Nörglern gab es auch positive Stimmen im Beirat.

edit: Bei Competition Online kann man die anderen beiden Wettbewerbsbeiträge von Hild und K sowie Haslob+Kruse auch nochmal anschauen:
https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/304771

(Beim nächsten öffentlichen Wettbewerb bin ich mit meinen alten Bauklötzen ebenfalls dabei, mehr scheint man ja nicht zu benötigen.)
 

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Discussion Starter #11 (Edited)
Ich war jetzt da.... der Hild und K-Entwurf gefiel mir auch... zwar nicht so ausgefeilt im Fassadendesign, mehr Baukörperstudie, aber eine geile. Schön dicht, mit einem echten Blockrand im Sinne der Berliner Gründerzeit, selbst mit angedeuteten Hinterhäusern wäre hier eine Urbanität entstanden, die richtig gewirkt hätte, Referenzen waren z.B. der Innenhof des Chilehauses, um mal die Richtung darzustellen. Man erkannte auch Rundbögen auf der Erdgeschossebene etc.- ganz geiles Ding, das dann aber wegen zu hoher Dichte mit zu wenig Freiraum gekippt wurde....

Der Leonwohlhage-Entwurf ist natürlich mal wieder der, der am wenigsten wehtut. Bremen immer 5 Jahre hinterher, so hat man in Berlin Anfang der 2010er Jahre gebaut, während dort jetzt richtig geile 20er-Jahre Dinger und Expressionismusanleihen rocken. Vor dem Hintergrund des VIEW-Problems beginnen mich diese unambitionierten Backsteinwürfel auch langsam zu ärgern. Warum so wenig Mut zur Gestaltung, zu mehr Fassadenelementen... auch hier wieder nur mit gaaanz ganz viel gutem Willen eine gewisse Fassadengliederung zu erkennen, die ganzen Möglichkeiten des Backsteins bleiben letztlich unbeachtet liegen.

Das einzig Gute ist, dass die Front zur Kleinen Weser überarbeitet werden soll, das fand ich auch ein Ärgernis - da beginnt Grosse da mit einer giebelständigen Weserfront im gerade im Bau befindlichen Neubau an der Häschenstraße - und dann rotzt leonwohlhage da so einen Klotz hin (die anderen hatten da alle eine zumindest angedeutete Giebelständigkeit geplant). Hierzu steht nun aber im Jurybericht:

"Eine kleinteiligere Lösung mit einer vertikalen Gliederung ist anzustreben."

Wenigstens etwas.
 

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PDF mit weiterem Entwurf (Gruppeomp)

Ich bewerfe euch in letzter Zeit ja geradezu mit Alternativentwürfen, aber was soll ich denn machen, wenn ich immer noch was finde?! :lol:

Ich habe im Internet eine PDF-Datei namens "städtebaulich freiraumplanerisches Werkstattverfahren Weser Höfe" gefunden, in der es ncoh ein paar Informationen und Bilder zu diesem Projekt gibt:

https://www.ortsamt-woltmershausen.bremen.de/sixcms/media.php/13/180823_Anl_2_Beir_N_SUBV_Wettbewerb_Weserh%25F6fe.pdf

Ganz neu ist für mich der Gruppeomp-Entwurf:





Zu den anderen Entwürfen finden sich noch ein paar Bilder aus anderen Perspektiven. Ich poste sie der Vollständikeit halber auch noch mal:

Haslob & Kruse:



Hild & K:





 

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Du verlinkst auf deine Festplatte Bremennorder.

Danke für die Entwürfe, jetzt weiss ich auch was Heinzer bei dem Hild und K Entwurf meinte. Sieht auf den ersten Blick natürlich erstmal nur nach simplen Baumassen auf den ersten Bildern aus aber in der Übersicht kommt es dann raus. Blockrand, schön dicht und hoch mit Innenhof.
Hätte je nach Ausgestaltung auch was schönes werden können.
 

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Du verlinkst auf deine Festplatte Bremennorder.
Danke für den Hinweis, ich habe den Link jetzt ausgetauscht. Mist, jetzt wisst ihr meinen Vornamen. :lol:

Ich hätte gedacht, du fändest den Gruppeomp-Entwurf ganz gut, schließlich sieht er ein 16-stöckiges Hochhaus vor. Mir gefällt er jedenfalls, besonders deswegen, aber auch wegen der Giebel zur Kleinen Weser und der neu zu bauenden Straße, die ja ähnlich wie bei Hild und K zumindest Blockrand-artig daherkommt. Hild und K wäre für mich auch ganz klar der Favorit, aber natürlich abhängig davon, wie die Fassade geworden wäre.

Ich hoffe, dass der Turm irgendwann doch noch aufgestockt und umgestaltet wird, das täte der Ecke sicher gut. Jetzt wurde erst vor Kurzem das Mondelez-Logo gegen ein neues Jacobs-Logo ausgetauscht, das nun seit langer Zeit wieder über Bremen lecuhtet.
 

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Ich hätte gedacht, du fändest den Gruppeomp-Entwurf ganz gut, schließlich sieht er ein 16-stöckiges Hochhaus vor.

Haha, so schnell hab ich also den Ruf weg. :lol:
Tatsächlich hab ich da gar nicht mal nachgezählt wie ich es sonst immer mache, wieviele Stockwerke das sind. In der Visualisierung meine ich zu erkennen, dass die oberen 4 Stockwerke draufgesetzt sind, allerdings sieht mir das zu plump aus.
Da finde ich die Version von Hild und K mit den Staffelgeschossen deutlich besser auch wenn man da nicht erkennen kann, ob aufgestockt würde oder nicht.
Auch wenn es Teil des Wettbewerbs war den Turm gleich mit einzubeziehen denke ich nicht, dass es in nächster Zeit auch zu der Umgestaltung kommt.
 

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Bei meinem Rundgang am 28.12. habe ich einen kurzen Abstecher ins Stadtplanungsamt im ehemaligen Siemens-Hochhaus gemacht. Neben der aktuellen Ausstellung zum neuen ZOB (Infos im entsprechenden Thread) steht dort auch ein relativ aktuelles Modell von der Bremer Innenstadt, mit den meisten aktuellen Planungen, unter anderem auch für das Ex-Mondolez-Gelände.


 

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Noch keine Neuigkeiten und kein Post in diesem Jahr, quasi das Bremen21 der derzeitigen Bauprojekte. :lol:
Ich zitiere nochmal aus der Ankündigung von Grosse aus Juni 2018(!!):
Ziel sei es nun, das anstehende Bebauungsplanverfahren in den nächsten 12 Monaten durchzuführen und den Bau im Spätsommer 2019 zu beginnen.
Da wir ja mittlerweile auch die Deputationsvorlagen und alles regelmäßig durchforsten, meine ich das hier noch gar nichts gemacht wurde in Richtung Bebauungsplanverfahren!?
Weiß jemand woran es hakt? Normalerweise hat Grosse doch schon die Bagger parat stehen, sobald was angekündigt ist.

/edit: Noch was gefunden von der CDU Seite Beirat Neustadt eine Einladung zum 06.11.2018:
Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 2504 „Weser Höfe“
Die Stadtgemeinde Bremen beabsichtigt, für den Bereich zwischen Langemarckstraße, Grünenstraße, Häschenstraße und Am Deich (ehemaliges Mondelez-Gelände) den Bebauungsplan 2504 als planungsrechtliche Grundlage zur Entwicklung eines innerstädtischen, nutzungsgemischten Quartiers aufzustellen.
Das Ortsamt Neustadt/Woltmershausen lädt Sie hiermit im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch herzlich ein zu einer öffentlichen Einwohnerversammlung. In dieser Einwohnerversammlung werden die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung sowie die voraussichtlichen Auswirkungen dargelegt. Dabei haben interessierte Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung.
Für BP2504 finde ich allerdings nichts bei https://bauleitplan.bremen.de

/nochmal edit:
Mit dem Wissen um die Einladung zum 06.11 habe ich nochmal die Beiratsprotokolle durchsucht aber bin dort nicht fündig geworden, weder 2018 noch 2019.
Gestoßen bin ich aber auf folgendes PDF, wo der Siegerentwurf nochmal ausführlich beleuchtet wird: https://www.ortsamt-woltmershausen.bremen.de/sixcms/media.php/13/180823_Anl_3_Beir_N_L%E9on_Sieger_Wettbewerb_Weserh%F6fe.pdf

Ein paar Auszüge, um hier auch mit paar neuen Infos aufzuwarten und nicht nur zu meckern:




 

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Ihr seid mit der Kritik an der Wasserseite ja gnädig. Ich finde den Entwurf in der Hinsicht schlicht zum Kotzen. Dabei ist das die Sahneseite. Billig. Der Entwurf von Gruppeomp versucht sich wenigstens an einem Übergang von den Giebeln zum Hochhaus. Finde ich nach dem Jacobs-Wurf mit dem Balgequartier mehr als enttäuschend. Ebenso die Bauten zur Häschen- bzw. Grünenstr., nur 08/15.
 

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Discussion Starter #19
Bei der Ausstellung zu den Wettbewerbsentwürfen im Foyer des Bausenators kann man ja immer die Kommentare der Jury lesen... da stand genau die schwache Weserfront als Kritik drin und der Auftrag, diese besser angepasst zu gestalten. Es klang ein wenig so, als solle das ebenfalls giebelständig werden.

Der Gewinnerentwurf vom letzten Jahr müsste also in dieser Hinsicht noch überarbeitet werden. Sonst aber Zustimmung, der Entwurf wirkt irgendwie einfallslos, generisch, so als würde Klinker als Material und irgendeine grobe Loft/Speicheranleihe schon reichen, um in Bremen Wettbewerbe zu gewinnen. Aber viel besser waren die anderen ja auch nicht. Witzig fand ich ja diesen Entwurf mit den Rundbögen und den Chilehausanleihen, auch wenn er nicht "durchgerendert" war sondern mehr wie eine Baumassenstudie wirkte.
 

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Die von Dir zitierte Formulierung "Eine kleinteiligere Lösung mit einer vertikalen Gliederung ist anzustreben." klingt aber eher nach unverbindlicher Empfehlung statt nach klarer Forderung. Nun gut, wenn wenigstens da noch was erreicht werden sollte, doch warum dann nicht gleich so?
 
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