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Discussion Starter · #1 ·
Man kann darüber denken, wie man will, hier ein paar Projekte die beweisen, dass wir Schweizer noch höher hinaus wollen, als wir sonst schon leben - für viele eh hinter dem Mond :lol:

Davos (Schatzalp) - Herzog & DeMeuron haben alles ins Rollen gebracht...:




Zermatt (Kleines Matterhorn):

Oder wahrscheinlicher: http://www.spiegel.de/reise/kurztrip/0,1518,412964,00.html


Riederalp (Laxeralp):
 

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Turm auf der Schatzalp kommt ins Wanken

Auf der Schatzalp oberhalb von Davos soll ein 105 Meter hoher Turm gebaut werden. 2007 wäre Baubeginn gewesen, doch noch sieht man keine Spur des Jahrhundetbauwerks. Die Finanzierung von 200 Millionen Franken ist noch nicht gesichert. Zudem entsteht im Tal ein Konkurrenzprojekt. Reporter Arthur Honegger berichtet über den Turm, der ins Wanken kommt bevor er steht.

http://www.sf.tv/var/videoplayer.ph...92007.rm?start=0:10:44.57&end=0:16:12.949
 

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Vielleicht keine alpine Hochkonstruktion, aber eine hochalpine Konstruktion: ;)

05.07.2007 -- Tages-Anzeiger Online
Finanzierung steht, Baustart 2008
Die neue Hütte wird einem Kristall gleichen.

Der Schweizerische Alpenclub will im nächsten Jahr mit dem Bau der neuen Monte-Rosa-Hütte beginnen. Die Finanzierung des zusammen mit der ETH Zürich entwickelten Hightech-Projekts ist gesichert.



Wie der SAC und die ETH vor den Medien in Visp erklärten, ist die Finanzierung dank Sponsoring gesichert. Der SAC zahlt mit 2,15 Millionen Franken den grössten Brocken an die geschätzten 5,7 Millionen Franken Baukosten. Den Rest berappen zahlreiche Sponsoren. Insbesondere Firmen aus dem Bau- und Energiesektor sind mit Sachleistungen und Geld beteiligt.
Keine Energiezufuhr nötig
Die auf 2810 Metern über Meer gelegene Berghütte erfüllt höchste Ansprüche in Haustechnik, Energieversorgung und Nachhaltigkeit. Gebaut aus Holz sowie modernsten Materialien, soll die Hütte so gut isoliert sein, dass sie praktisch ohne Energie von aussen betrieben werden kann.

Energie wird mit Solar-Technik sowie dank einer Biogasanlage aus Fäkalien gewonnen, Wasser aus geschmolzenem Schnee. Einzig wenn das 120-plätzige Haus voll besetzt ist, braucht es zusätzliche Energiequellen. Die neue Hütte hat die Form eines Bergkristalls. Baubeginn ist im Sommer 2008. Die Türen für die Alpinisten werden 2009 geöffnet.

Sie soll die alte im Kern hundertjährige Hütte ersetzen. Mit 160 Schlafplätzen ist sie eine der grössten SAC-Hütten der Schweiz und thront über dem Gorner-Gletscher im Monte-Rosa-Massiv. Da das Gebäude teilweise baufällig ist, begann die SAC-Sektion Monte-Rosa vor über zwei Jahren zusammen mit der ETH Zürich das Projekt zu entwickeln.
 

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Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Draussen in der Pampa werden architektonische Leckerbissen gebaut und hier in Zürich läuft in Sachen Ästhetik überhaupt nichts. Die Welt steht buchstäblich auf dem Kopf...
 

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Discussion Starter · #8 ·
Wir haben immer noch Stadelhofen und Letzigrund und Sunrise Tower und die Juristenbilbiothek und... ähm... tja... hmmm....
 

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Auf jeden Fall wird der Begriff "Hütte" wohl eine kleine Bedeutungsverschiebung erfahren. ;)

"Papi, schau mal dieses schön designte Multifunktionsgebäude da oben - was ist das?" "Das, mein Sohn, nennt man eine Hütte." :nuts: :lol:
 

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Ein architektonisches Meisterwerk: neue Kesch Hütte SAC

Ein Besuch in der neuen Kesch-Hütte SAC ist durch die freie Sicht auf die grandiose Bergwelt ein Erlebnis. Gegen Süden liegt der höchste Gipfel der Albula-Alpen, der vergletscherte Piz Kesch mit 3417,7 m ü.M.. Davor liegt der sanft abfallende Porchabella-Gletscher.



http://www.kesch.ch/
 

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24. Juli 2007, Neue Zürcher Zeitung
Baukünstlerischer Aufbruch im Engadin
Die Ausstellung «Werdende Wahrzeichen» in Samedan

Architektonische Wahrzeichen besitzt Graubünden viele – vom Weltkulturerbe der Klosteranlage in Müstair



über das Chesa Futura genannte Kürbis-Haus von Norman Foster in St. Moritz



bis hin zu Peter Zumthors Therme in Vals, dem eigentlichen Aushängeschild der neuen Bündner Baukunst.



Diese hat in den letzten zwanzig Jahren im kritischen Dialog mit den städtebaulichen und naturräumlichen Gegebenheiten eine Vielzahl bedeutender Werke von prägnanter Einfachheit hervorgebracht. Heute gilt die Südostschweiz als eine der vielseitigsten Architekturregionen Europas. Von «alpinen Brachen», wie sie die raumplanerischen Auguren von Avenir Suisse oder des ETH-Studios Basel heraufbeschwören, ist hier zumindest baukünstlerisch nichts auszumachen.
Architektonischer Brennpunkt

In Graubünden geht man schnell zur Sache. Dies zeigt die Ausstellung «Werdende Wahrzeichen», die vor gut einem Jahr in Flims zu sehen war und nun – nach einer Reise über Zürich und Meran – in Samedan angekommen ist, wo sie gegenüber der ursprünglichen Präsentation völlig gewandelt erscheint, kamen in der Zwischenzeit doch sieben Bündner und fünf Südtiroler Projekte neu dazu. Drei ehemalige Exponate wurden verwirklicht und deshalb ebenso aus der Ausstellung genommen wie die verflogenen Träume (etwa der schöne Hotelentwurf von Bearth & Deplazes in Tschlin). Im Bau sind derzeit fünf Arbeiten, darunter das Nationalpark-Besucherzentrum von Valerio Olgiati in Zernez



und die Jugendherberge Prà da Faira der Architektengemeinschaft Sursass in Scuol.



Zusammen mit drei weiteren Projekten machen sie das Engadin, das bereits mit Ben van Berkels Erweiterung des Hotels Castell in Zuoz sowie mit Um- und Neubauten von Hans-Jörg Ruch und Norman Foster aussergewöhnliche Bauten aufweisen kann, zum neuen Brennpunkt der Bündner Architektur. Damit ist das Hochtal ebenso aus einem architektonischen Dornröschenschlaf erwacht wie die italienische Nachbarprovinz Südtirol, die in der Schau unter anderem mit der historisch und architektonisch gleichermassen komplexen «dreisprachigen Bibliothek» von Christoph Mayr Fingerle in Bozen glänzt.

Der von dem Ausstellungsteam Köbi Gantenbein und Ariana Pradal gewählte Titel «Werdende Wahrzeichen» traf zweifellos auf Mario Bottas Wellnessanlage des Hotels Tschuggen in Arosa



und Corinna Menns adlerartig über der Rheinschlucht bei Flims schwebende Aussichtsplattform



zu, die beide inzwischen vollendet sind. Er gilt aber auch für das turmförmige Viamala-Besucherzentrum von Bearth & Deplazes oder das Albula-Bahnmuseum von Ruch und Fickert & Knapkiewicz, die dereinst weit über die Region ausstrahlen dürften.



Die Mehrzahl der in Samedan vorgestellten öffentlichen oder halböffentlichen Projekte zeichnen sich hingegen durch ihre Kleinheit aus. Einmal gebaut, werden sie sich diskret in die bestehende Kulturlandschaft einfügen und dennoch architektonisch zu überzeugen wissen. Im Gegensatz dazu dürfte der Davoser Schatzalp-Turm von Herzog & de Meuron zu einem Monument von Weltformat werden und der europäischen Hochhausarchitektur weithin sichtbar den Weg ins 21. Jahrhundert weisen.
Kulturzentrum Samedan

Kaum weniger spannend als dieser Turmentwurf ist das Projekt eines Badehauses von Miller & Maranta in Samedan, das kurz vor Baubeginn steht.



Ihm wird der alte Coop am Dorfplatz weichen müssen – und damit das Haus, in welchem derzeit die «Werdenden Wahrzeichen» mit Modellen, Plänen, Computerdarstellungen und Texten präsentiert werden, geordnet nach den Themenbereichen Sprache, Wasser, Tourismus, Landschaft und Verkehr. Der Neubau von Miller & Maranta wird eine gesichtslose Architektur ersetzen und gleichzeitig den Beweis erbringen, dass eine zeitgenössische Intervention dem stimmungsvollen Plazzet neue Kraft verleihen kann. Einen Ersatz für das Ausstellungszentrum «Alter Coop» möchte der Kurator Ramon Zangger in der Tuor Veglia schaffen. Für diese erarbeitet er derzeit zusammen mit dem jungen Samedaner Architekten Kurz Lazzerini ein Ausstellungs- und Umbaukonzept, das er im Winter dem Gemeinderat von Samedan vorlegen will. Zangger hofft, dieses neuste werdende Wahrzeichen in etwa zwei Jahren eröffnen zu können. Der privat zu finanzierende, auf Architektur, Design und Kunsthandwerk spezialisierte Ausstellungsturm soll zusammen mit der historisch-literarisch ausgerichteten Chesa Planta, den beiden Kunstgalerien am Plazzet und der Academia Engiadina aus Samedan den kulturellen Mittelpunkt des Oberengadins machen – und darüber hinaus zum Zeichen dafür werden, dass sich das Engadin, das allzu lange eher mit Immobilienspekulation als mit Baukunst von sich reden machte, in ein blühendes Tal der Bündner Architektur verwandelt.

Roman Hollenstein
 

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LA CLAUSTRA - Die moderne Klosterherberge im Herzen des Gotthards.



In der ehemaligen Reduit-Festung San Carlo bei Airolo – ist ein interdisziplinäres Kommunikations- und Forschungszentrum. 4’000m2 unterirdisches Territorium mit künstlerischem Labor, Akademie- sowie Hotel- und Wellnessbereich. Ein weltweit einzigartiger Ort der Begegnung, der Reflexion und der Erkenntnis.
 

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Peter Zumthors Pläne für das Hotel «Therme» in Vals sehen unter anderem den Bau eines 70-Meter-Turms vor.

Von Olivier Berger

Haldenstein/Vals. - Rund 60 bis 70 Meter hoch soll er werden und von aussen aussehen wie ein überdimen*sionierter Baum: Peter Zumthors Entwurf für den Bau eines Turms mit Hotelzimmern am Hang hinter dem Hotel «Therme» in Vals überrascht durch seine ungewöhnliche Struktur. Von den Hotelzimmern im spektaku*lären Baum sollen dereinst bis zu 40 Gäste einen atemberaubenden Aus*blick in die Valser Bergwelt geniessen. Gebaut werden soll der Turm voraus*sichtlich um das Jahr 2011, wie Zum*thor auf Anfrage erklärte.

Zahlreiche bauliche Eingriffe

Schon bevor er sich an den «Baum*-Turm» wagt, will Zumthor weitere Teile des Hotels «Therme» baulich verschönern und verbessern. In den beiden kommenden Jahren sollen die beiden Aussenhäuser «Selva» und «Zervreila» auf den neusten Stand gebracht und gestalterisch aufgewer*tet werden. Danach soll ein Teil des Hauptgebäudes abgebrochen und neu aufgebaut werden. Neben architek*tonischen Verbesserungen streben Zumthor und die Bauherrschaft auch eine betriebliche Entflechtung an.

Das Hotel soll laut Zumthor wäh*rend der Bauarbeiten wenigstens teil*weise geöffnet bleiben. Das sei nötig, weil die Mittel für die baulichen Ein*griffe selber erwirtschaftet würden.

(Quelle: Die Südostschweiz vom 20.08.2007)

Leider sind noch keine Projektbilder dazu erhältlich...
 

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die folgenden Projekte wurden u.a. im Artikel der NZZ am Sonntag vom Wochenende angesprochen, der mich doch stark an diesen Thread erinnerte.... ;)


Gipfelrestaurant, Weisshorn, Arosa (Tilla Theus)




Andermatt Sportzentrum (Theo Hotz)




Alpenbad Adelboden



Adelboden sagt ja zum Alpenbad Adelboden!

Der Gemeindeversammlungsbeschluss über die Teilrevision der Ortsplanung sowie die Urnenabstimmung über den Baurechtsvertrag für das Alpenbad Adelboden vom 30. Juni und 1. Juli fielen positiv aus.

http://www.adelboden.ch/de/navpage-AlpBathAB.html

(inkl. Animation und Projektimpressionen)
 

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Was man nicht vergessen sollte: Hochkonstruktionen an exponierten Orten müssen so gebaut sein, daß sie auch sehr starken Stürmen standhalten können ( meines Wissens nach wurde auf dem Gipfel des Säntis einmal eine Windgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern gemessen).
 
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