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Die neue Gotthardbahn

Mit AlpTransit Gotthard entsteht eine zukunftsorientierte Flachbahn durch die Alpen. Der Basistunnel am Gotthard – mit 57 km der längste Tunnel der Welt – ist das Herzstück der neuen Bahnverbindung. Die Pionierleistung des 21. Jahrhunderts wird zu einer markanten Verbesserung der Reise- und Transportmöglichkeiten im Herzen Europas führen.
Wollen Sie mehr über das Projekt AlpTransit Gotthard wissen? Dann lesen Sie unseren Prospekt "Die neue Gotthardbahn“ mit folgenden Themen.

Mit Hochgeschwindigkeit Richtung Europa
Schnellere Züge, bessere Anschlüsse, kürzere Reisen
Die Bahn wird gut für Güter
Die durchgehende Flachbahn - in Etappen zum Ziel
Der Gotthard-Basistunnel - 50 Jahre Planung
Das Baukonzept des Gotthard-Basistunnels
Der Ceneri-Basistunnel – die logische Fortsetzung
Geologisches Längenprofil
Zentimeter genau durch den Berg
Der Berg aus dem Berg
Ordnungshüter der Umwelt
Die Bahn der Zukunft: attraktiv und zuverlässig
Gemeinsam ans Ziel mit offener Information

Übersicht :



Mitteilung vom 03.02.2005:

Fast 42 Prozent des Gotthard-Basistunnels ausgebrochen
Auf allen Baustellen der AlpTransit Gotthard AG in den Kantonen Uri, Graubünden und Tessin wird rund um die Uhr gearbeitet. Von 153.4 km Tunnel, Schächten und Stollen sind per 1. Februar 2005 bereits 64,15 km oder 41,8 Prozent ausgebrochen. Die Vortriebsleistung im Januar 2005 betrug total 929 m.

Mehr info :

http://www.neat.ch/pages/d/index.php[/QUOTE]
 

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Ich auch! :applause:

Kann es auch kaum erwarten, in zwei Stunden in Brig zu sein durch den neuen Lötschberg! Über dessen Sinn und Unsinn kann man lange diskutieren, aber genial ist's alleweil ;)
 

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Discussion Starter · #5 ·
Informationszentrum Alptransit Sedrun

Angebot und Preisliste für Besucher

Als Besuchermagnet wirkt die kurzweilige Ausstellung auf über dreihundert Quadratmeter Fläche.
Jeden Monat besuchen mehr als 2000 Interessierte die Informationsräume im
obersten Geschoss des Zentrums AlpTransit.
Die Ausstellung ist täglich (ausser Dienstag) von 10:00 bis 12:00 Uhr
und von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. An Ostern, die ersten 2 Augustwochen und Weihnachten
ist das Infozentrum offen, aber nicht personell besetzt.
Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
Gruppen können sich das Projekt und den Bauablauf für den mit 57 Kilometer
längsten Eisenbahntunnel der Welt in Form eines rund einstündigen Referates
und eines geführten Rundganges durch die Austellung näherbringen lassen.
Sind Sie schon einmal auf einer Baustelle im Innern eines Berges gewesen?
Es besteht die Möglichkeit, die Untertageanlagen des Zugangsstollens und
Schachtkopfes rund ein Kilometer im Berg unter fachkundiger Leitung zu besuchen.

Auskünfte und Anmeldungen:
Leitung Infozentrum Sedrun, A. Schmid / Y. Bonanomi,
Bonanomi AG
Zentrum AlpTransit, 7188 Sedrun

Tel: 081 936 51 20 / 079 438 22 28 / 079 438 81 79
Fax: 081 949 20 47
e-mail: [email protected]

Wir organisieren für Sie zudem:

· Mittag-/Nachtessen
· Übernachtungsmöglichkeiten
· Besichtigung Mineralien- und Heimatmuseum
La Truaisch,Sedrun
· Besichtigung unterirdische Kraftwerkanlagen
· Touristische Angebote der Gemeinde Tujetsch
· Golfplatz Sedrun
· Klosterbesichtigungen Disentis
 

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wei eigentlihc jemand, inwiefern sich so tunnelbaupfojekte preislich entwickeln?

Werden die baukosten für solche mega-tunnel geringer, durch mehr erfahrung und änliches?
sollte das so sein, können wir für die zukunft noch auf viele geniale tunnel hoffen....
 

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Discussion Starter · #13 ·
Faido: Im November 2002 startete im Gotthard-Basistunnel in der Oströhre in Bodio die erste Tunnelbohrmaschine (TBM). Zwei Monate später nahm auch die zweite TBM in der Weströhre den Vortrieb auf. Auf der rund 15 km langen Strecke zur Multifunktionsstelle Faido waren verschiedene schwierige geologische Zonen zu überwinden. Die wechselhafte Geologie beeinträchtigte die Vortriebsleistungen. Anpassungen an den beiden TBM brachten markante Verbesserungen. Im Dezember 2005 erzielte die TBM in der Oströhre mit 38 Metern die bis heute grösste Tagesleistung einer TBM im Gotthard-Basistunnel.

Der heutige Durchschlag in Faido erfolgte mit der erwarteten Präzision. Bei einem Durchmesser der Tunnelröhre von knapp 10 Metern darf die Abweichung auf 100 Meter Länge nicht mehr als 1,5 Millimeter betragen. Ständige Vermessungen haben gezeigt, dass die vorgegebene Genauigkeit über die gesamte Vortriebsstrecke eingehalten werden konnte. Beim Durchschlag betrug die vertikale Abweichung der TBM nur etwa 2 cm, die horizontale rund 5 cm.

An der Durchschlagsfeier in der Multifunktionsstelle nahmen über 1000 Gäste teil und verfolgten, wie sich die Mineure aus Bodio und Faido die Hände reichen konnten. Der CEO der AlpTransit Gotthard AG, Peter Zbinden, lobte in seiner Festansprache die Präzision und Qualität der geleisteten Arbeit und dankte der Arbeitsgemeinschaft TAT, der Ingenieurgemeinschaft GBT Süd und den rund 1000 beteiligten Mineuren und Ingenieuren aus Faido und Bodio für den geleisteten Einsatz.

Am Samstag, 16. September 2006 von 09.00 bis 18.00 Uhr findet in Faido der Tag der offenen Baustelle statt. Die Öffentlichkeit wird die einmalige Gelegenheit haben, den Bohrkopf der TBM zu besichtigen.
 

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Ölm
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Zweiter Durchstich am Gotthard-Basistunnel

Präzise Arbeit der Mineure

Auf der Neat-Baustelle in Faido ist am Donnerstag um 17 Uhr 24 der zweite Durchschlag im Gotthard-Basistunnel gefeiert worden. Die Mineure haben präzise gearbeitet: Die Abweichungen an der Seite und in der Höhe betrugen nur wenige Zentimeter.



(sda) Die zweite Tunnelbohrmaschine traf 50 Tage nach der ersten bei der Multifunktionsstelle in Faido ein. Sie war im Februar 2003 in der Weströhre in Bodio gestartet und leistete wie ihre «Schwester» in der Oströhre einen Vortrieb von 13,5 Kilometern, teilte die AlpTransit Gotthard AG am Donnerstag mit.

Die beiden Maschinen werden nun durch die Multifunktionsstelle transportiert und einer Revision unterzogen. Dabei wird der Bohrkopf um 60 Zentimeter auf 9,40 Meter Durchmesser vergrössert. In rund sechs Monaten werden die beiden Tunnelbohrmaschinen den Vortrieb Richtung Sedrun in Angriff nehmen.

Vom Tunnelsystem des Gotthard-Basistunnel mit einer Länge von über 153 Kilometern sind mittlerweile über zwei Drittel ausgebrochen.


http://www.nzz.ch/2006/10/26/il/newzzETREM5LD-12.html
 

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Gibt sicher ein Extra-track dafür. Sonst würde es zu viel blockieren, man denke nur mal an all die Güterzüge... oder fahren die dann auf der alten Strecke?
 

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Ölm
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Nein, Güterzüge fahren auf der neuen Strecke. Die Neat wird ja extra als Flachbahn gebaut, würden nur Hochgeschwindikeitszüge darauf verkeheren könnte man auch mit grösseren Steigungen agieren.

Nein extragleise gibts keine. Wegen den Hohen geschwindikeiten und dem Druck im Tunnel dürfen keine Züge in der Nähe sein wenn ein oder Aussgestiegen wird (auch nicht auf der Gegenfahrbahn).
 
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