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wien.orf.at

Mit der bisher größten chinesischen Investition in Österreich in der Höhe von 75 Millionen Euro wollen chinesische Investoren auf der Wiener Donauplatte einen Büroturm errichten.


Technologiepark
Wie das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Dienstag erscheinenden Ausgabe berichtet, sei das als chinesisch-österreichischer Technologiepark CATP ("Chinese Austria Technology Park") diskutierte Projekt weiter fortgeschritten, als bisher bekannt war.

100 Büros für chinesische Firmen
In dem von drei chinesischen Unternehmen finanzierten Turm sollen bis zu 100 Büros für chinesische Firmen untergebracht werden, die den österreichischen und europäischen Markt bearbeiten und Forschungskooperationen eingehen wollen.


Entscheidung in den nächsten Wochen
Ingolf Schädler, als Leiter des Bereichs Innovation im Verkehrsministerium mit dem Projekt betraut, erwartet eine Entscheidung über den Bau in den nächsten Wochen. Die chinesische Seite prüfe zwar auch andere Standorte, Wien wäre aber die bevorzugte Stadt.
 

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laut "trend" fällt die entscheidung über den bau des chinesischen technologieparks schon in den nächsten wochen und höchstwahrscheinlich wird der tower auf der donauplatte errichtet!
 

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Lassen wir uns mal überraschen, wie hoch das Gebäude wird! ;)
Ich denke nur bei 75mil wird das ganze sicher nicht höher als 100m, aber warten wil mal ab, wie heisst es so schön "alles ist möglich"! :D
 

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Dazu ein Artikel aus FORMAT Online:
http://www.networld.at/format/index.html?/articles/0521/520/113045.shtml


Chinatown in Wien: Die Chinesen wollen in Wien einen Techno Tower errichten
Noch sind einige politische Hürden zu überwinden.
Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT



Die Chinesen wollen in Wiens Donaucity einen Techno-Tower errichten. Noch sind einige politische Hürden zu überwinden.

Auf dem Schreibtisch von Infrastrukturminister Hubert Gorbach liegt ein 142 Seiten starkes Dossier. Unter dem Titel "China Austria Technology Park" (CATP) listet die mit März 2005 datierte Machbarkeitsstudie penibel die Vorteile Österreichs als Standort für ein chinesisches Großprojekt auf. Herzstück des Technologieparks, den China gemeinsam mit Österreich realisieren will, ist ein Büroturm, den umtriebige Funktionäre aus der rasant wachsenden Volkswirtschaft als Zentrum für wirtschaftliche und technologische Kooperationen in Mittel- und Osteuropa nutzen wollen. Gorbach und Wiens Bürgermeister Michael Häupl träumen schon von einer Silicon Rallye - mitten in Wien.

Eine verlockende Vision: Österreich als Partner beim Eroberungsfeldzug der Chinesen quer durch Europa. Statt nach Shanghai und Peking verlorene Arbeitsplätze ein China-Tower, von dem die heimische Wirtschaft profitiert - so etwas lässt sich politisch gut ausschlachten.

Die Studienautoren - TU-Professor Wolfgang Blaas, das Vienna Institute for International Economic Studies, das Tech Gate Vienna und die Wirtschaftsprüfungskanzlei TPA Horwath - befassen sich dementsprechend schon mit konkreten Details der Planung. Auf einer Grundfläche von 5.000 Quadratmetern sollen 12.000 Quadratmeter Büros und auf 1.000 Quadratmetern Restaurants und Cafés entstehen. Der Komplex soll laut Studie "in erster Linie chinesische Unternehmen und österreichisch-chinesische Joint Ventures auf dem Technologiesektor beherbergen". Für deren Mitarbeiter und Geschäftspartner sind 180 Apartments auf 8.100 Quadratmetern veranschlagt und 220 Hotelzimmer auf 5.500 Quadratmetern. Rund hundert vor allem kleinere und mittlere Unternehmen aus China sollen sich ansiedeln, so das Vorhaben, darunter der Technologiekonzern Huawei und die Autozulieferer FAW und Chery Automobile.

Vier Standorte stehen in der engeren Wahl: in Erdberg, in der Muthgasse, in Kagran - und mitten in der Donaucity, auf der so genannten Platte. Letzterer ist der erklärte Favorit, vor allem weil die Investoren aus dem Fernen Osten diese Location präferieren.

77,7 Millionen Euro würde der geplante Technologiepark kosten. 22,5 Millionen Euro Eigenkapital sollen die Chinesen beisteuern, die restlichen 55 Millionen sollen über Kredite finanziert werden. Die Haftung dafür soll die Volksrepublik übernehmen. Im Gegenzug würde die Stadt Wien das benötigte Grundstück beisteuern. Darüber hinaus werden unter bestimmten Voraussetzungen elf Millionen Euro Darlehen aus Mitteln des heimischen ERP-Fonds in Aussicht gestellt. Finanzieren soll sich der China-Tower aus Mieteinnahmen.

Insgesamt ein spektakuläres Projekt. Allerdings ist in der bisherigen Planung vor allem das reine Immobilienprojekt ausgearbeitet. Was in dem Komplex genau passieren soll, liegt noch etwas im Dunkeln. Fest steht: Das Vorhaben passt gut in die so genannte "Going-out"-Strategie der Chinesen - einem Teil des asiatischen Masterplans, um zur Weltwirtschaftsmacht Nummer eins zu werden.
30.600m² (sofern in nur einem Gebäude):


Tut mir leid, mehr als die Hälfte kann man so gut wie überhaupt nicht lesen - meine Digicam ist nicht so super für solche Aufnahmen.

Man kann aber Grad noch erkennen dass bei der Größe Phase A mit etwa 54.000qm und Phase D mit etwa 45.000qm in Frage kommt. Die Höhen wären jeweils 63m und 40-50m (sorry, kann man nicht lesen ;) ).


77,7 Mio Euro:

Siehe diesen Thread mit nicht miteinander vergleichbaren Angaben:
http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=122054

zb:
Florido Tower - 87,6Mio (steht jedoch nicht dabei wofür)
Hochhaus Neue Donau - 40Mio (für den Bau)


Vielleicht ist das jedoch nur der "Eigenbedarf" und die Chinesen setzen noch 100.000m² drauf damit sie Phase C bekommen. :D
 

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--- Doppel Post ---
Tja, mach ich halt was mehr oder weniger Sinnvolles daraus. ;)


Vier Standorte stehen in der engeren Wahl: in Erdberg, in der Muthgasse, in Kagran - und mitten in der Donaucity, auf der so genannten Platte. Letzterer ist der erklärte Favorit, vor allem weil die Investoren aus dem Fernen Osten diese Location präferieren.
Also TownTown, SchauPlatzKagran oder neben den Krone-Turm (Donaucity mal ausgenommen). Was wäre für euch ein akzeptabler Alternativstandort?

Ich könnte mich mit allen anfreunden, mein Favorit wäre aber Kagran.
 

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Discussion Starter · #8 ·
also ich würde die muthgasse bevorzugen. dort stehen ja schon paar nette bürotürm. 2 - 3 80m tower könnte der standort noch vertragen. wenn man vom kahlenberg runterschaut, ergibt sich jetzt schon ein interessanter cluster zw. muthgasse und mt.
 

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Bevorzugter Standort CATP

Abgesehen davon daß ich schon froh wäre wenn dieses Projekt irgendwo in Wien verwirklicht werden würde wäre mein bevorzugter Standort natürlich die DC. Erstens befindet sich dort schon die nötige Infrastruktur dafür und zweitens ist jedes Hochhaus dort wichtig für die Erweiterung der Skyline.
Vorab würde ich aber allzugern wissen ob der CATP unabhängig von den Perrault Türmen gebaut wird oder aber in den dort noch geplanten drei Projekten integriert wird.
 

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Dazu letzten Dienstag in Wien Heute:
http://your.orf.at/wiewebcam/bheute/player.php?day=2006-04-25&offset=00:05:12

Die Chinesen nehmen die Sache verdammt ernst wie es aussieht, während die wiener Verantwortlichen eher denn Eindruck machen, die ganze Sache zu "erleiden". ;)

Und hier die chinesische Homepage des Projektes.
http://www.catp.com.cn/

In der Rathauskorrespondenz findet man zu diesem Thema:
http://www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink?SEITE=020060425018
....
Das Konzept sieht dafür ein zentrales und als Büroturm konzipiertes Gebäude vor, in dem chinesische Forschungseinrichtungen und Firmen untergebracht sein sollen. Derzeit stehen drei Standorte in Wien zur Auswahl. Dabei handelt es sich um die Donau-City, das Gelände am Nordbahnhof sowie ein Grundstück in der Nähe der Wagramer Straße. Nach Findung des optimalen Standorts und Abschluss aller Vorbereitungen durch die Projektentwicklungsgesellschaft könnte 2008 der Baubeginn für den Technologiepark folgen.
....
Ein "bis zu 100m" hoher Turm also, ich würde mir wünschen dass es der dritthöchste von Perraults Masterplan vorgesehene Turm in der DC wird (der auf dem zwischen U-Bahn und Wagramerstraße eingeschlossenem Grundstück). Somit wäre gewährleistet dass dieser auch gebaut wird, wurde er doch bisher lediglich als mögliche "Draufgabe" bezeichnet.
 

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Es wird konkreter...

"China-Technologiepark: Vertrag unterzeichnet
Vizebürgermeister Sepp Rieder (SPÖ) hat in China entscheidende Verträge für den in Wien geplanten China-Technologiepark (CATP) unterschrieben. Der CATP soll neben der U-Bahn-Station Kagran entstehen.


Der Wiener Technologiepark ist der einzige Europas, hinter dem ganz offiziell die chinesische Regierung steht. Rieder spricht von "Durchbruch"
"Das ist wirklich der Durchbruch. Jetzt haben Sie und wir die Sicherheit, dass das wirklich mit staatlicher Unterstützung gemacht wird", sagte Rieder bei der Unterzeichnung. Er und Vertreter der chinesischen Zentralregierung vereinbarten in dem Vertrag, innerhalb der nächsten drei Monate eine österreichisch-chinesische Errichtungsgesellschaft zu gründen.

80 Millionen Euro sollen insgesamt in das Projekt fließen. Zwei Drittel davon kommen von China, ein Drittel vom Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF).

Standort in Kagran fixiert
Unmittelbar neben der U-Bahn-Station Kagran, gleich bei der Straße der Menschenrechte, sind drei Gebäude mit 20, 30 und 40 Metern Höhe geplant. Die Nutzfläche soll 40.000 Quadratmeter betragen. Für das Projekt wird ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Der Baubeginn ist für 2008 geplant.

Damit ist man endgültig von einem immer wieder ins Spiel gebrachten Büroturm auf der Platte in der Donaucity abgekommen.

Belebung für Wien erwartet
Laut Rieder sollen sich in dem künftigen Technologiepark vor allem Firmen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), aus dem Bereich der Autozulieferung und der Umwelttechnologie ansiedeln.

Die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, fürchtet chinesische Konkurrenz nicht. Sie erhoffe sich, wie sie sagte, durch den Austausch von Know how und neuer Technologien eine Belebung des Wirtschaftsstandortes Wien."

Link: http://wien.orf.at/stories/154256/
 
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