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Deutsche A-Städte: Immobilienmärkte im Vergleich, Düsseldorf inkl.

Projektentwicklungsvolumen in deutschen A-Städten

Immobilienmärkte von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart im Vergleich:

Quelle: Bulwiengesa


Quelle: Bulwiengesa

PRESSEMITTEILUNG - Dank an Waxo Khana fürs Finden!
 

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LIBERTINED
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Wir wissen es ja schon lange: Zeitlos gute, harmonische Architektur rechnet sich.
Ebenso wie der Erhalt und die qualitätvolle Sanierung von Altbauten.

Hier eine passende aktuelle Studie dazu:

Zusammenhang zwischen Schönheit und Wert von Wohnimmobilien



(...) Generell gilt, dass unabhängig davon, in welchem Stil gebaut wird, ein Neubau, der ein bestehendes Ensemble zerreißt, als hässlich wahrgenommen wird und die gesamte bauliche Situation schädigt.

*Jüngere Personen zeigen kein anderes ästhetisches Empfinden als ältere.
*Personen mit einem niedrigeren Bildungsgrad fällen ein leicht positiveres Schönheitsurteil als die Vergleichsgruppe mit höherem Bildungsgrad.

*Bezieher niedrigerer Einkommen haben kein anderes Schönheitsempfinden als Bezieher höherer Einkommen.
*Schönheitsempfinden ist auch kein Gefühl, das durch langjährige Anwesenheit an einem Ort durch Gewohnheit erzeugt wird: Frisch Zugezogene kommen zu gleichen Urteilen wie Alteingesessene.

Handlungsempfehlungen für Architekten, Bauträger und Stadtplaner:
*Städte sollten den Mut haben, Gestaltungssatzungen zu erlassen. Es gibt objektive Schönheit, und die Menschen fühlen sich wohler und haben eine höhere Zahlungsbereitschaft.

*Die Sanierung eines verwahrlosten Altbaus führt zu einem besseren ästhetischen Resultat als dessen Abriss und Errichtung eines Neubaus. Losgelöst von der aktuell dominierenden Debatte um Energieeffizienz sollte der Erhalt der innerstädtischen Altbau-Gebäudesubstanz daher als ästhetischer Wert an sich in den Fokus rücken und z. B. durch Zurückhaltung beim Ausweisen von Neubaugebieten gefördert werden.

*Avantgardistische Neubauten – insbesondere aber in den 70er Jahren erbaute Nachkriegsgebäude – werden als deutlich weniger attraktiv wahrgenommen als der klassische Altbau. Eine modische Gestaltung erweist sich im Langfristtrend somit als nicht wertstabil. Vor dem Hintergrund einer absehbaren Verschlechterung der Optik im Zeitablauf sollten avantgardistische Bauten daher nur zurückhaltend, in keinem Fall aber in noch bestehenden homogenen Ensembles, genehmigt werden.

Komplette Studie, Ergebnisse einer Befragung der TU Chemnitz im Großraum München: http://bvi-magazin.de/hp1165/Schwerpunktthema.htm
 

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Düsseldorfer Büromarkt auf bestem Weg in neues Rekordjahr

Der Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt nimmt langsam Anlauf für die großen Sprünge, während der Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien am Rhein bereits fliegt. Rund 217.000 m² Flächenumsatz stehen nach sechs Monaten zu Buche und viele Großanmietungen sind noch in der Pipeline. Der Investmentmarkt verzeichnet derweil 1,45 Mrd. Euro, was ein Plus von 43 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Und auch hier gilt: Die zweite Jahreshälfte hat enormes Potenzial – vor allem bei den großen Investments...

Nach nur 87.200 m² im Startquartal sind nun 129.400 m² Flächenumsatz in der Bürovermietung hinzugekommen. Von den insgesamt ca. 217.000 m² entfallen aktuell 192.500 m² auf das Düsseldorfer Stadtgebiet. Das Halbjahr liegt damit rund 6 % unter dem Wert des Vorjahres, allerdings auch 6 % über dem Fünf-Jahres-Schnitt. Mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre war es das umsatzstärkste 2. Quartal. Die Zahl der Deals ging derweil auf 280 zurück – nur 2009 gab es weniger zum Halbjahr...

Neben Deloitte gehörten die Oberfinanzdirektion Düsseldorf mit 5.300 m² im Bürocenter Nord sowie die WTS Steuerberatungsgesellschaft mit 5.200 m² im Shift am Flughafen zu den größten Anmietungen. Zwar ist auch das Eigennutzer-Projekt von Alltours am Mannesmannufer im zweiten Quartal publik geworden, doch werden Eigennutzer erst bei Baubeginn zum Flächenumsatz gezählt. An die Spitze der umsatzstärksten Teilmärkte in Düsseldorf setzte sich durch den Großabschluss diesmal der Teilmarkt Nord mit 51.700 m² und einem Plus von 186 % gegen die City durch. Diese rangiert dahinter mit 34.900 m², ehe sich der Teilmarkt Flughafen mit 17.000 m² auf Rang drei einordnet...

Die mit großem Abstand stärksten Abnehmer waren aufgrund der Großanmietungen die unternehmensbezogenen Dienstleister, die mit 95.700 m² rund 45 % des Gesamtumsatzes bestritten. Mit 15.900 m² folgen Banken/Finanzdienstleistungen auf dem zweiten Platz. „Wir sehen eindeutig, dass renommierte Unternehmen hochwertigen Flächen zunehmend eine hohe Priorität einräumen, weil sie eine wichtige Rolle für die Mitarbeitergewinnung und die Leistungsbereitschaft im Unternehmen spielen“, erklärt Martin Becker. Der „Faktor Mensch“, das Wohlfühlen am Arbeitsplatz, wird nicht mehr allein mit Kosten verbunden, sondern als eine Investition in den Wettbewerb um die besten Köpfe erkannt...

Angesichts der schwindenden Auswahl großer, zusammenhängender Fläche stellt das die Betreiber aber vor Herausforderungen. Die Leerstandsquote ist seit Jahresbeginn von 8,0 % auf 7,7 % gesunken. Vor allem am Seestern, über Jahre der Teilmarkt mit der meisten Freifläche, sind mittlerweile nur noch wenige zusammenhängende, große Flächen zu finden – um 18 % ging der Wert auf 74.300 m² zurück. Die Fertigstellungen im ersten Halbjahr 2018 liegen mit knapp 55.000 m² deutlich über dem Fünf-Jahres- (47 %) und Zehn-Jahres-Schnitt (26 %). Bis Jahresende 2018 wir die Fertigstellung von 42.600 m² weiterer Fläche erwartet. Im kommenden Jahr sind insgesamt 129.000 m² geplant...

Entsprechend ist die Bürospitzenmiete auf Jahressicht um 50 Cent auf 27 Euro gestiegen und wird bis Jahresende nochmals um die gleiche Summe anziehen. Deutlicher ist die Entwicklung indes bei der gewichteten Durchschnittsmiete zu erkennen, die binnen der vergangenen zwölf Monate von 14,64 Euro auf 16,14 Euro anzog.
Quelle: http://www.deal-magazin.com/news/74484/Duesseldorfer-Bueromarkt-auf-bestem-Weg-in-neues-Rekordjahr
 
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