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Verdens Beste
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Discussion Starter #1 (Edited)
Deggendorf könnte tatsächlich ein Hochhäuschen bekommen, sowie ein Stadtentwicklungsgebiet mit 9,6ha Größe. Bauherr ist der regionale Bauriese Karl-Bau.
Bauunternehmer Günther Karl will den Firmensitz von Innernzell (Lkr. Freyung-Grafenau) nach Deggendorf verlagern. Dazu soll in Deggendorf in zentraler Lage ein 36 Meter hohes Bürogebäude errichtet werden. Es soll in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadthalle und zur Hochschule entstehen. Autofahrer, die von der Autobahn kommend in Richtung Innenstadt wollen, werden künftig direkt auf das Hochhaus zufahren.
Oberbürgermeister Christian Moser, der städtische Baudirektor Christoph Strasser und Architekt Markus Kress stellten die Pläne am Donnerstag den Medien vor. In den kommenden Monaten soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden, der allerdings nicht nur das Verwaltungsgebäude der Karl-Gruppe umfasst, sondern eine 6,9 Hektar große Fläche zwischen Innenstadt und Donau. In dem ehemaligen Industriegebiet, von dem heute große Teile nur als Parkplatz genutzt werden, soll ein neues Stadtviertel mit Wohnungen, Büros, Geschäften und Instituten der Hochschule entstehen. Ein Großteil der Grundstücke gehört schon seit Jahren Günther Karl.
Das Verwaltungsgebäude habe für den Unternehmer zunächst Priorität, sagte Architekt Kress. Baubeginn könnte 2015 sein. Das Gebäude mit neun Geschossen werde eine "Fassade mit hohem Glasanteil" bekommen. Es handle sich um "ein großes Bürogebäude, das durch seine Architektur überzeugt", sagte OB Moser, der damit Bedenken zerstreuen will, ein "Karl-Turm" könnte künftig das Stadtbild dominieren. Die Türme der Innenstadt seien deutlich höher.
Quelle:http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/1389388_Guenther-Karl-baut-36-Meter-hohes-Firmengebaeude.html
(ich habs heute im Radio gehört, dort gabs allerdings keine Information zur Höhe (nur "großer Büroturm" und "Freie Wähler fordern Höhenmodell"))

Es wäre wirklich ein Gewinn, wenn das Türmchen gebaut würde, schon allein weil dort zwischen Altstadt und Donau eh nur Parkplatz ist, und gleich danebenein Elektronikmarkt und ein Aldi rumstehen. In bester Lage direkt an der donauparallelen Hauptdurchgangsstraße. Generell kann man sagen, dass sich Deggendorf ziemlich gut entwickelt, seit es die FH gibt. Vor allem in den letzten Jahren entstehen öfter mal Studentenappartements auf ehemaligen Brach- und Industrieflächen. Dass man jetzt die Landesgartenschau als Anstoß nutzt und auch in der Innenstadt revitalisiert ist meiner Ansicht nach durchaus positiv zu werten. (Ein Großteil der neuen Parkanlagen, sowie die Parkgarage bei der A92-Brücke bleiben bestehen)
 

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Toll. Kann wenigstens nicht absaufen. :banana:
 

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Verdens Beste
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Discussion Starter #4
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/1418125_Fruehere-Bauamtsleiterin-Massive-Kritik-an-Hochhaus-Plaenen.html
Die ehemalige Bauamtsleiterin Sabine Ruhstorfer lehnt die Planungen für das 36m-"Hochhaus" ab, weil sie um die Stadtsilhouette fürchtet. Das Projekt "Die Bogen"(neue Wohn- und Gewerbegebiete auf den ehemaligen Brachflächen zwischen Altstadt und Donau) unterstützt sie aber.

Ich frage mich halt, was die gute Frau jetzt noch zu sagen haben will... Ihr Nachfolger scheint das Projekt jedenfalls zu unterstützen.
 

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Verdens Beste
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Discussion Starter #6 (Edited)
Danke, ich hatte eigentlich vor, auf die neuesten Entwicklungen einzugehen, war dann aber zu faul ;)
Die Bogenbrücke die man sieht ist aber die Fischerdorfer Brücke, die A92-Brücke liegt rechts ausserhalb des Blickfeldes(die Straße, die unten rechts aus dem Bild rausführt, schneidet im weiteren Verlauf die Autobahn, die dann zur B11 wird.)
rechts im Bild übrigens die THD*(das freundlich-orange Gebäude und die bedrohlich grauen dahinter.)

*der dritte Name in ~20 Jahren, vorher FH, dann HDU(über Hochschule Deggendorf University haben sich die Passauer aufgeregt, weil sie schließlich die einzige Uni in Niederbayern sind, blablabla), jetzt also Technische Hochschule.
 

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Verdens Beste
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Discussion Starter #7
Vor mehr als einem Jahr haben die Deggendorfer im Bürgerentscheid für das Hochhaus an der Stadthallenkreuzung gestimmt. Im Herbst vorigen Jahres hat der Stadtrat den dafür notwendigen Bebauungsplan beschlossen. Doch bis zum Baubeginn zieht es sich noch etwas hin. Und das liegt vor allem daran, dass der Stadtrat bei der Gestaltung des Hochhauses mitreden will. Architekt Markus Kress, der für die Firma Karl das Gebäude plant, geht aber fest davon aus, dass im Spätherbst Baubeginn ist: "Ich sehe heuer noch die Baugrube. Herr Karl würde sich noch mehr wünschen."

Vor dem Beschluss über den Bebauungsplan hat die Stadt mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag abgeschlossen. Der regelt zum Beispiel Fragen der Erschließung und ihrer Finanzierung. Für das Hochhaus interessant ist aber eine Verpflichtung, wonach der Bauherr und sein Architekt drei Varianten vorlegen müssen, die sich hinsichtlich der Gestaltung "substanziell" von einander unterscheiden.

Diese drei Varianten werden einem Gremium vorgelegt, das aus drei Architekten und Bauamtsleiter Christoph Strasser (ebenfalls ein Architekt) besteht.

Wie Oberbürgermeister Christian Moser auf Anfrage mitteilte, wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 30. Mai nichtöffentlich über die Berufung der drei Architekten entscheiden. Die Verwaltung schlage dem Stadtrat drei Architekten vor, die die Qualifikation zum Preisrichter bei Architektenwettbewerben haben, so Moser.

Die Vierer-Runde wird dann eine Rangfolge der vorgelegten Hochhaus-Varianten erstellen. Diese wird sie dem Stadtrat vorstellen und erläutern. Die Stadträte werden durch das Experten-Votum aber nicht gebunden. Das heißt, welche der drei Gestaltungs-Varianten die Firma Karl umsetzen muss, entscheidet der Stadtrat per Abstimmung. Diese Entscheidung muss wohl spätestens in der September-Sitzung fallen, wenn ein Baubeginn in diesem Jahr noch zu schaffen sein soll.
Quelle:http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/2079122_Hochhaus-Vor-Baubeginn-muss-Stadtrat-ueber-Gestaltung-entscheiden.html
 

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Verdens Beste
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Discussion Starter #8
Deggendorf | 25.07.2016 | 17:01 Uhr
Entscheidung gefallen: So soll das Hochhaus aussehen

von Stefan Gabriel

Für diese Variante haben sich der Fachbeirat und die Stadträte entschieden. Das Hochhaus bekommt eine Glashaut, der Gebäudeteil an der Stadthallenkreuzung wird höher.

Für diese Variante haben sich der Fachbeirat und die Stadträte entschieden. Das Hochhaus bekommt eine Glashaut, der Gebäudeteil an der Stadthallenkreuzung wird höher.

Der Deggendorfer Stadtrat hat am Montagnachmittag entschieden, wie das Hochhaus an der Stadthallenkreuzung aussehen soll. Mit großer Mehrheit folgten die Stadträte den Empfehlungen eines Fachbeirats, der sich eindeutig für eine Fassade mit einer Glashaut ausgesprochen hat.

Investor Günther Karl und dessen Architekt Markus Kress mussten drei Varianten vorlegen. Diese wurden von einem vierköpfigen Experten-Gremium bewertet. Variante drei war eine Lochfassade, Varinate zwei eine Pfosten-Riegel-Fassade und Variante ein war eine Lösung mit einer Glashaut (siehe "weitere Bilder").

Wie schon in den Animationen, die vor dem Bürgerentscheid im Frühjahr 2015 zu sehen waren, ist zweiteiliges Gebäude vorgesehen, ein Teil mit neun und einer mit zehn Stockwerken. Zunächst hatte Architekt Kress geplant, dass der niedrigere Teil Richtung Stadthallenkreuzung stehen soll. Die Experten schlugen vor, dass an der Kreuzung der höhere Teil stehen soll, denn schließlich soll das Hochhaus ein markanter Auftakt zu dem neuen Viertel entlang von Hans-Krämer-Straße und Edlmairstraße sein. Auch diesem Vorschlag folgten die Stadträte geschlossen.


Gegen die Gestaltungsvariante stimmten nur Johannes Grabmeier und Georg Meiski von den Freien Wählern, die das Hochhaus in dieser Höhe grundsätzlich ablehnen.
Quelle: http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/2160116_Entscheidung-gefallen-So-soll-das-Hochhaus-aussehen.html
 

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Verdens Beste
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Discussion Starter #9
Hochhaus: Stadtrat erteilt Baugenehmigung

Viele Deggendorfer fragen sich seit Monaten: Wann geht endlich der Bau des Hochhauses an der Stadthallenkreuzung los? Bis gestern hätte Günther Karl überhaupt nicht anfangen dürfen, weil er noch keine Baugenehmigung hatte. Nun hat der Stadtrat diese in der Sitzung am Montag erteilt. Im Frühjahr soll die Baugrube ausgehoben werden, wenn es schnell läuft, steht bis zum Jahresende der Rohbau.

Zum Zeitplan gefragt, sagte Kress: Im ersten Halbjahr, also bis Ende Juni, soll die Baugrube fertig sein – ein sieben Meter tiefes Loch, das mit Spundwänden gestüzt werden muss. Wenn es gut läuft, steht der Rohbau bis zum Winter, ansonsten werde bis zum Frühjahr kommenden Jahres die maximale Höhe von 35,9 Meter erreicht. Insgesamt veranschlagt Kress eine Bauzeit von mindestens zwei Jahren.

Laut Bauantrag ist im obersten Geschoß ein Café mit maximal 199 Sitzplätzen und einer Dachterrasse auf dem um einen Stock niedrigeren Gebäudeteil vorgesehen. Außerdem wird es neben dem Café einen Konferenzraum mit 108 Quadratmetern geben. Ein (sehr) kleines Café ist zudem im Erdgeschoß geplant. Kress erläuterte, dass es sich dabei um einen Ersatz für das "Max+Muh" handeln soll.

Am meisten diskutiert wurde über einen Punkt, den die Stadträte nicht mehr beeinflussen können: Die Größe der Tiefgarage. Hier schöpft Karl die möglichen Baugrenzen des Bebauungsplans nämlich nicht aus. Einen Teil der nach der Stellplatzverordnung für das Gebäude notwendigen Parkplätze weist Karl auf seinem oberirdischen Parkplatz nebenan nach. Kress verwies darauf, dass Karl in der Gegend 600 bis 800 Stellplätze habe. Es sei nicht wirtschaftlich, mit großem Aufwand eine Tiefgarage zu bauen, die dann ohnehin nicht genutzt werde, weil aller Erfahrung nach die Autofahrer die oberirdischen Parkplätze bevorzugen.
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/2382641_Hochhaus-Stadtrat-erteilt-Baugenehmigung.html

Sehr erfreulich finde ich ja das Vorhaben, eine Skybar zu bauen...
 
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