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Ich habe diesen Thread zwar schon im DAF gepostet, aber um ihn den dort nicht registrierten und den internationalen Forumern nicht vorzuenthalten, poste ich ihn fast 1:1 hier nochmal.


Heute werde ich euch die Nauener Vorstadt in Potsdam vorstellen. Leider wurde mir mal wieder der große Nachteil einer kleinen Digicam vorgeführt und zwar: Das fehlende Weitwinkelobjekt, deshalb sind die Fotos aufgrund von fehlendem Platz nicht immer aus der optimalen Position geschossen. Naja genug geschwafelt, fangen wir erstmal an.

Enjoy it!

Nauener Vorstadt

Zur Orientierung erstmal eine kleine Karte




Ich selbst bin zwar keine wirkklich festgelegte Route gelaufen, aber damit ihr anhand der Karte einen Überblick habt, wo welche Gebäude liegen, habe ich die Reihenfolge der Bilder so gewählt, dass sich eine Tour ergibt. Die einzelnen Objekte sind, wie gehabt wieder mit einem rotem Quadrat gekennzeichnet.

Der Rundgang beginnt gegenüber vom Haupteingang des Neuen Gartens (Der Neue Garten gehört zu den historischen Parkanlagen Potsdams. In ihm befinden sich das Schloß Cecillienhof, das Marmorpalais, die Orangerie und einige kleiner Gebäude.)



Die Häuser auf diesem Bild liegen im "Am Neuen Garten" rechts und links von der Birkenstraße.



Wenn man der Straße in nördlicher Richtung folgt liegen linker Hand an der Einmündung der Großen Weinmeisterstraße diese beiden Villen.





Wir gehen nun weiter die Straße "Am Neuen Garten" entlang, hier liegen auf den nächsten ca. 300 m die folgenden Häuser auf der linken Seite(auf der rechten Seite befindet sich die Mauer des Neuen Gartens) nebeneinander aufgereiht.































Nun sind wir an der Ecke Glumestraße angelangt in die wir abbiegen, bei einem Blick durch den Bauzaun sieht man diese zum vorangegangenen Haus gehörende Garagen. Sehr stillvolle Garagen imo.



Falls jemand einen zweistelligen Millionenbetrag zuviel auf dem Konto hat, dem würde ich diese rechter Hand gelegene ehemalige Mädchenschule empfehlen. Die ist echt gigantisch, kommt auf dem Foto gar nicht so rüber.





Wenn man jetzt die Glumestraße weiter geht kommt nach einigen Metern auf der rechten Seite folgendes Haus. Übrigens in diesem Haus wurden viele Innenaufnahmen des Films "Der Pianist" gedreht.



Jetzt gehts es die Glumestraße weiter runter, bis zum Ende und dann rechts in die Große Weinmeisterstraße, rechter Hand liegt dann noch dieses Haus.



An der Einmündung der Leistikowstraße liegt das ehemalige KGB-Gefängnis, welches mittlerweile eine Gedenk- und Begegnungsstätte ist, aber dazu später mehr.





Wir biegen in die Leistikowstraße ein...



... und gehen die Straße bis zum Ende durch und biegen dann nach links ab, nun sind wir wieder wie zu Beginn auf der Straße "Am Neuen Garten". Links liegen dann diese Häuser.







Am Ende der Straße werfen wir noch einen kurzen Blick in den Neuen Garten auf die Alte Meierei(mittlerweile ein Ausflugslokal)...



...bevor wir geradeaus die Bertinistraße langgehen. Wenn man sich dieses Häuschen zulegt und renoviert,...



...dann kann man diesen Blick genießen.



Wir gehen noch ein Stück...





...bevor wir umdrehen und zurückgehen, dann biegen wir rechts ab und an der nächsten Ecke gleich noch einmal, nun befinden wir uns in der Höhenstraße.







Wieder zurück und an der nächsten Ecke einen kurzen Blick in die Straße "Am Pfingstberg" geworfen.









Direkt gegenüber erwartet uns eine Ostkuriosität: Ursprünglich alte Bausubstanz mit "neuem" Dach und DDR-Rauhputzcharme.



Nun gehts die Große Weinmeisterstraße in südlicher Richtung entlang. Linker Hand liegen...



Eigentlich ein ganzer schöner Neubau





Einen kurzen Abstecher in die Langhansstraße, die wie eine kleine Siedlung nur aus diesen Häusern besteht.









Zurück aud die Große Weinmeisterstraße, wiederum linker Hand liegen.

Altbau



Neubau



Immer geradeaus weiter und dann kurz nach rechts in die Persiusstraße um dieses niedliche Häuschen zu begutachten.



Zurück auf die Große Weinmeisterstraße...

...linke Seite...



...rechte Seite, die Botschaft Venezuelas und eine Personenschützerschule...







...linke Seite, wiedermal ein ganz netter Neubau...



...rechte Seite...



Dann werfen wir kurz einen Blick links in die Fortsetzung der Großen Weinmeisterstraße...





...bevor wir die Beyerstraße weiter geradeaus gehen, alle rechte Seite...











Nun gehts nach links in die Puschkinallee alle Häuser liegen auf der linken Seite.









Am ende der Puschkinallee biegen wir nach rechts in die russische Kolonie Alexandrowka ab. Die Alexandowka ist...ich bin zu faul das aufzuschreiben es ist schon spät also lest selber...



... so jetzt gehts durch die Alexandrowka durch...







Das ehemalige Vorsteherhaus, heute ein russisches Restaurant























Vom Hauptweg aus noch einen Blick nach links auf die Nedlitzerstraße...



...und einen nach rechts richtung Puschkinallee.



So jetzt bis zum Ende des Hauptwegs und dann im Bogen rechts zurück zur Puschkinallee. Bevor es den Kapellenberg hoch zu der zur Alexandrowka gehörenden russischen Kapelle geht, noch einen kurzen Blick auf zwei Häuser in der Puschkinallee.









Noch drei Blicke über Teile der Alexandrowka von der Puschkinallee aus...







...und dann hoch zur Kapelle.







Kapelle und Pfarrhaus



Auf der Rückseite gehts dann wieder den Berg runter und damit direkt auf den jüdischen Friedhof zu.



Dann rechts und die Puschkinallee runter, linker Hand liegt noch dieses, leider total heruntergekommene Kleinod(o Gott, wie schnulzig).



Rückseite Pfarrhaus



An der nächsten Ecke biegen wir rechts in die Hessestraße ab, hier und auf den nächsten Bildern sieht man, dass die Gegend nicht nur hochpreisige Luxusvillen, sondern auch Wohnungen in schönen Mietshäusern zu bieten hat. Die Häuser auf den nächsten Bildern sind in ihrer Reihenfolge an den Straßenverlauf angelehnt und liegen in der Hessestraße und in der Kleinen Weinmeisterstraße.



























So das wars dann erst mal an Fotos. Jetzt noch ein, zwei Infos zu dem ganzen Gebiet. Ich finde die Entwicklung in diesem Gebiet, gerade deshalb bemerkenswert, da der komplette Bereich, den ich auf der folgenden Karte rot umrandet habe, bis 92, 93 noch Sperrgebiet war, dieses Gebiet war nämlich das Hauptquartier des KGB in der DDR, daher auch das KGB-Gefängnis. Deshalb finde ich es so erstaunlich was dort in den letzten "nur" 12 Jahre erreicht wurde, wenn man es mit dem Zustand anfang der 90er vergleicht Diesen kenne ich zwar nur von Fotos und von den ein, zwei Mal die ich damals mit meinen Eltern rübergefahren bin, aber die Russen hatten da 40 Jahre nichts gemacht, abgesehen von minimalen Instandhaltungsarbeiten vielleicht und so sah es halt auch aus.



Ach btw unter den gezeigten Villen sind u.a. die von Matthias Döpfner, Friede Springer und Nadja Auermann. Im Berliner Vorstadt Thread wird es dann u.a. die Villen von Günther Jauch, Wolfgang Joop, Ulrich Meyer und wiederum Nadja Auermann zu sehen geben.

Hoffe es hat Euch gefallen.

Noch ein kleiner Ausblick

In den nächsten Monaten möchte ich die Potsdamserie, soweit es meine Zeit zulässt, noch um einige andere Gebiete erweitern, so habe ich z.B. geplant:

Berliner Vorstadt

Babelsberg

Historische Innenstadt

Schlößer und Gärten
 

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trance-x said:
was ist mit den untrigen bildern passiert?
Was meinst Du?
 

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neutrum
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tier ...

die wurden nicht angezeigt - trotz eigentlich-sollte-rechnerausstattung (>512mb, athlon 64 >3k), genuegend temporaerspeicher und defragmentiertem arbeitsspeichel. jetzt aber, so moechte ich dir hiermit berichterstatten, funktioniert alles wieder. prima!

.oO(was aber, wenn es das naechste mal wieder nicht funktioniert? achja, dann erkenne ich sogleich die gesetzmaessigkeit und ueberspringe immer einmal gucken)
 
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