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Discussion Starter #1
Interessant, danke! Die haben wohl komplett ein Rad ab.
 
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Neues Medizinzentrum im Deilmann Gebäude. Verantwortlich zeichnet sich das Architekturbüro Wimmeler aus Werne. Der 22-monatige Umbau des 13.700 m² großen "Ostflügels" hat bereits begonnen. Die Lanber GmbH investiert rund 23 Mio. €. (Quelle)

Außenansicht

Katharinenstraße
Quelle: Wimmeler Architekten/RuhrNachrichten

Innenausbau

neue Geschäftspassage
Quelle: Wimmeler Architekten/RuhrNachrichten
 

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Umbau altes Karstadt-Technikhaus, Platz von Leeds


Quelle: ATP Architekten | WLS ENGINEERING + PROJEKTMANAGEMENT GmbH & Co. KG

- ATP N + M Architekten
- Der Baustart verzögert sich, weil neben dem Motel One noch ein weiterer großer Mieter fehlt.
- Es entstehen 120 Meter offene Fassadenfront.
- Sie erhält definitiv einen beigen Naturstein.
- Das Interesse am Einzelhandelsstandort Dortmund sei groß, die Flächen seien allerdings rar, trotz Galerie.
- Handelsimmobilien Report Nr. 87
 

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Discussion Starter #6
Da wird da Geld doch zum Fenster rausgeworfen. Nur mit Seilschaften kann man so dubiose und offensichtlich unzufriedenstellende "Verschönerungmaßnahmen" erklären. Wäre einiges zumindest von internationaler Durchschnittsmodernistenqualität, aber hier wird anscheinend noch geklotzt, als hätten die 90er erst angefangen. Ich finde das unerträglich.
 

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Da wird da Geld doch zum Fenster rausgeworfen. Nur mit Seilschaften kann man so dubiose und offensichtlich unzufriedenstellende "Verschönerungmaßnahmen" erklären. Wäre einiges zumindest von internationaler Durchschnittsmodernistenqualität, aber hier wird anscheinend noch geklotzt, als hätten die 90er erst angefangen. Ich finde das unerträglich.
so unzufriedenstellend finde ich das ganze Projekt gar nicht, vor etwas 20 Jahren wurde das ganze bereits an der Kleppingstraße praktiziert und sie ist heute eine Szene Straßen mit vielen Bars und sehr netten Restaurants eigentlich ein großer Biergarten im Sommer.

und so sieht das ganze 20 Jahre später aus, die Platanen sind groß geworden, es siedelt sich die "Szene" an und die Straße lebt.

Quelle: Klaus Funke


Quelle:Rigoletto

Ich glaube des weiteren das ein Stadt wie Dortmund eben nichts mit internationaler Durchschnittsmodernistenqualität anfangen kann, weil vieles schon eben diese ist. Um den Anschluss an die großen 5-6 in Deutschland nicht völlig zu verlieren wie die anderen Ruhrgebiets Städte es schon getan haben. Ich denke Dortmund ist da bis dato auf einen sehr guten weg.
 

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Über die gesamte Kampstraße soll nach der Umgestaltung ein Bachlauf fließen, ähnlich der Bächle in Freiburg.
Sehr(!) erfreulich. Ich mag Städte, die sich nicht nur Gedanken um ihre Architektur, sondern auch um Raumqualität und Stadtbildpflege machen.

Den peinlichen Würfelhusten an der Petrikirche hätte man sich allerdings getrost sparen können.

Und das Deilmann-Gebäude wird dank unseres überragenden deutschen Denkmalschutzes nicht so umgebaut, wie es die veraltete Visualisierung suggeriert. :(
 

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Sehr(!) erfreulich. Ich mag Städte, die sich nicht nur Gedanken um ihre Architektur, sondern auch um Raumqualität und Stadtbildpflege machen.

Den peinlichen Würfelhusten an der Petrikirche hätte man sich allerdings getrost sparen können.

Und das Deilmann-Gebäude wird dank unseres überragenden deutschen Denkmalschutzes nicht so umgebaut, wie es die veraltete Visualisierung suggeriert. :(
Danke fürs Feedback!

Als Freiburger kennst du dich mit den Bächle ja am besten aus, ich hoffe einfach nur das sich nicht als ödes Rinnsal enden werden, wie ich es schon in anderen Städten gesehen habe. Mit dem Deilmann-Gebäude hast du recht, ich hatte eine alte Visualisierung gezeigt. Bei der neuen bleibt der Eingangsbereich so erhalten wer er sich derzeit auch schon darstellt. Die alten Räume der überregional bekannten Kneipe, werden somit wohl auch wieder an einen Betreiber vermietet, in Kombination mit den von dir kritisierten "Würfeln" in die bekanntlich auch Gastronomie könnte dieser Platz etwas bekommen was in einer Stadt sehr wichtig ist "Urbanität und leben". Der Petrikirchplatz ist durch seine nähe zum HBF und als Durchgangsort zur Thier-Galerie und zum Westenhellweg einer der am meist frequentierten Plätze in Dortmund.


neue Visualisierung
Quelle: wimmeler planen und bauen | RB.MEDKONZEPT GmbH & Co.KG


alte Visualisierung
Quelle: wimmeler planen und bauen | RB.MEDKONZEPT GmbH & Co.KG
 

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Baugenehmigung erteilt -Ärztehaus öffnet im August 2013

Leider gibt es wie bei jedem Projekt in Dortmund auch hier Verzögerung, eigentlich sollte das MediDoc schon im Sommer 2012 seine Pforten öffnen, nun der Termin für August 2013. Die irische Lanber Property Group als Investor startet somit mit den Außenarbeiten am denkmalgeschützten Gebäude der 70ziger Jahre.

Circa 35 Arztpraxen sollen im ehemaligen WestLB-Haus eröffnen - für Orthopädie, Urologie, Dermatologie, Zahnmedizin und andere. Darüber hinaus wird Raum für sechs Gewerbeeinheiten sowie 25 weiterer Mieteinheiten geschaffen. Die Vermietungsquote soll bereits jetzt bei 82 Prozent liegen, womit 7280 Quadratmeter vermietet wären


Fotostrecke

Artikel Westline
 

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Neubauten Petrikirchplatz


Quelle: RN

Laut RN Informationen werdem Mitte des Jahres die Arbeiten für die Neubauten starten. Im Frühjahr 2013 sollen beide Gebäude dann fertig sein. In den fünfgeschossigen Neubau an der Nordost-Seite des Petri-Kirchplatzes zieht die Niederlassung der Nationalbank ein, gegenüber das Kundencenter der DSW 21.

Beides langfristige Mieter, wobei ein Betrieb mit Außengastronomie natürlich nett gewesen wäre und den Platz gegenüber des alten Limeriks sicherlich mehr Leben und Urbanität gegeben hätte!
 

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Aktualisierung

Nach langer Zeit mal wieder ein Update der größten Baustelle der Stadt "Boulevard Kampstraße". Die Bautätigkeiten im Ostabschnitt (Brüderweg) sind im vollen Gange. Der Brüderweg entsteht als Pendant zur Westentorallee die bereits im Jahr 2009 fertig gestellt worden ist.

Leider stellt sich dieser Abschnitt städtebaulich noch viel viel schlimmer da als die Westentorallee, denn der Brüderweg wird geprägt von Anlieferungseinfahrten und den Rückseiten von großen Kaufhäusern. Einzig allein der Neubau der Signal Iduna Verwaltung ,sowie die U-Bahn Halstestelle Reindolikirche weiß auf diesem Abschnitt zu überzeugen. Leider ist durch die Massive Kriegszerstörung wirklich nicht viel übrig geblieben, von diesem ehemals mit Fachwerkhäusern und Gründerzeitler geprägten Gebiet der Dortmunder Altstadt.

Blick Richtung Osten



Eingang zum Ostenhellweg, hier Moritzgasse


Anschluss an den Wall, hier Schwanenwall



Blick zurück in den Brüderweg


Man kann nur hoffen,dass sie Anlieger schnell in ihre Immobilien investieren wie es bereits am Westentor geschieht. Auf dem Petrikirchplatz enstehen bis Mitte 2013 die Kuben der Firma Freundlieb (DSW21 Kundencenter,National Bank, Gastronomie und Wohnungen) sowie eine Freitreppe und ein Brunnen s.o



Quelle: Fotos Eigentum Kaufmann
 

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Boulevard Kampstraße / Brüderweg, Spielpunkt Brüderweg

Update des Boulevard Kampstraße / Brüderweg + Spielpunkt Brüderweg

Die Stadt Dortmund hat den Entwurf, die Planung und Herstellung einer künstlerisch gestalteten Graffiti-Boulderskulptur aus Beton, die als Spielgerät dient und bekletterbar ist, ausgeschrieben. Die voraussichtlichen Maße wurden mit Länge x Breite x Höhe: ca. 8 x 3 x 3 m angegeben. Hoffen wir das es nicht nach wenigen Monaten ausschaut wie ungewollt.

Des Weiteren ein Update des Brüderweg. Wie man sieht ist der Bürgersteig der Nordseite bereits fertig und der Grünstreifen wird angelegt. Auch die Verbindungen zu den Seitenstraßen (Ostenhellweg) und Mönchsgasse sind bereit fertig. Wie man sehen kann stellt allein der Umbau der Straße und Begrünung eine erhebliche Verbesserung dar, allerdings steht und fällt alles mit der Investition der Privaten Anlieger!!! Einzig das Signal-Iduna Gebäude hat hier eine Daseinsberechtigung, der Rest darf gerne bzw. muss zwingend umgebaut oder abgerissen werden.

Blickrichtung Innenstadt


Blickrichtung Oststadt

Signal Iduna Verwaltung

Seitenstrasse Mönchsgasse, ein Wohnviertel in mitten der Innenstadt. Leider stehen nur noch 1-2 Altbauen zwischen den meist 50ziger Jahre Häusern. Vor dem zweiten Weltkrieg soll es ein sehr schönes bürgerliches Wohnviertel gewesen sein.

Überblick Brüderweg

Quelle: Kaufmann
 

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Gutes Projekt. Städteplanerisch sicher ein Gewinn. Dortmund ist sowieso die einzige "pott-stadt", bei der ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, dass sie die Kurve nochmal bekommt und allgemein wird sie auch unterschätzt.
Frage sei aber erlaubt: Bekommen die bauten am Boulevard auch noch ein Lifting? So richtiges Boulevard-feeling will mit dem Bestand nähmlich nicht wirklich aufkommen.
 

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Danke! Städteplanerisch nicht nur ein Gewinn sondern, seit der Verlegung der Stadtbahn in den Untergrund ein absolutes MUSS. Deine Einschätzung bzgl. Dortmund kann ich sicherlich teilen, wobei es auch mit Hattingen oder Wetter sehr schöne Städte mit Altbausubstanz gibt. Sofern man aber von "Städten" und nicht Dörfern redet sind wir wieder bei Dortmund. In der letzten Zeit ist schon einiges auf den richtigen Weg gebracht worden, allerdings sind die meisten Fehler der letzten 60 Jahren leider nie wieder gut zu machen (Altes Rathaus,Altstadt). Trotzdem versuche ich in der nächsten Zeit die Dortmunder über die Möglichkeit einer Rekonstruktion des alten Gildenhaus aufzuklären, ein eigener Thread wird folgen. Dieses Haus steht in Verbindung zu deiner Frage, denn sicherlich ist der Boulevard Kamspstraße "übrigens ein grausamer Name" eine wichtige städtebauliche Determinante, allerdings nur sofern private mitziehen.

Erste Erfolge sind im ersten Abschnitt Westentorallee zusehen, hier baut die Firma Freundlieb zwei Neubauten und die Firma Appelrath und cüpper investiert auch in ihr Gebäude und öffnet es Richtung Kampstraße. Eine der wichtigsten Maßnahmen, besteht darin das die Geschäfte zum Westenhellweg einen zweiten Zugang über die Kampstraße einrichten, damit diese Straße mit Leben gefüllt wird. So richtiges Boulevard-Feeling wird allerdings wenn überhaupt nur zwischen den beiden großen Kirchen entstehen können ;)
 
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