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Discussion Starter · #1 · (Edited)
Neuer Büropark auf dem Nixdorf Areal?

Danke für das umfangreiche Update! Die Pläne zur Neubebauung des Areals an der Stadtkrone liegen schon länger in der Schublade des Architekturbüro Petersen, nun scheint es wohl erstmals Bewegung zu geben.

hier - und jetzt auch im DAF.






Quelle: petersenarchitekten.de
 

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Discussion Starter · #2 ·
Westfalenkontor am Westfalendamm

Bis zum Jahr 2021 soll sich das Bild des oberen Westfalendamms als Eingangstor aus Richtung Unna radikal verändern. Neben der neuen Rhein-Ruhr Bundesbank Zentrale entstehen auch auf der Stadtkrone-Ost zahlreiche Neubauten. In Zukunft soll nun auch das ehemaligen Siemens-Nixdorf-Areal am Westfalendamm entwickelt werden. Die Entwürfe wurden veröffentlicht und die Gebäude befinden sich bereits in der Vermarktung. Interessant ist auch die Abbildung und Darstellung der neuen Stadtbahnwagen, welche ab 2020 auf dieser Strecke verkehren sollen und bereits in der Zeitschrift der DSW21 zusehen waren.

Geplant sind bis dato vier großvolumige Baukörper:

IGNIS, ca. 6.220 Quadratmeter Mietfläche
AQUA, ca. 9.980 Quadratmeter Mietfläche
AER, ca. 5.745 Quadratmeter Mietfläche
TERRA, ca. 7.070 Quadratmeter Mietfläche


Einen interessanten Hinweise entdeckte der User Kreuzviertel im DAF:
Auf der ersten Visualisierung ist übrigens ein weiteres Gebäude mit einem roten M abgebildet. Hierbei handelt es sich sehr wahrscheinlich um den Schriftzug der US-amerikanischen Hotelkette Marriott. Was hat es damit auf sich? Ist das Gebäude ein Platzhalter, ein (mir) bisher unbekanntes Projekt oder vielleicht sogar ein schon vermarkteter Bauabschnitt?
Insgesamt wieder einmal ein sehr hochwertiges Projekt entlang des Bürostandortes B1! Quelle und weitere Visualisierungen





 

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Westfalenkontor

Sehr ansprechendes Projekt. :)

Was mir übrigens aufgefallen ist: Letzte Woche gab es bereits erste Aktivitäten auf dem ehemaligen Siemens-Nixdorf-Gelände. Beim Vorbeifahren konnte ich allerdings leider nicht ausmachen, welcher Art. Jedenfalls waren ein Bagger und mehrere Bauarbeiter im Einsatz.
 

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Westfalenkontor am Westfalendamm

Bis zum Jahr 2021 soll sich das Bild des oberen Westfalendamms als Eingangstor aus Richtung Unna radikal verändern. Neben der neuen Rhein-Ruhr Bundesbank Zentrale entstehen auch auf der Stadtkrone-Ost zahlreiche Neubauten. In Zukunft soll nun auch das ehemaligen Siemens-Nixdorf-Areal am Westfalendamm entwickelt werden. Die Entwürfe wurden veröffentlicht und die Gebäude befinden sich bereits in der Vermarktung. Interessant ist auch die Abbildung und Darstellung der neuen Stadtbahnwagen, welche ab 2020 auf dieser Strecke verkehren sollen und bereits in der Zeitschrift der DSW21 zusehen waren.

Einen interessanten Hinweise entdeckte der User Kreuzviertel im DAF:

Insgesamt wieder einmal ein sehr hochwertiges Projekt entlang des Bürostandortes B1! Quelle und weitere Visualisierungen

Wirklich ein tolles Projekt. Hoffentlich wird direkt alles umgesetzt. Was ich noch etwas problematisch sehe ist der Verkehr. Das dürfte noch Ärger bringen, da jetzt schon viel Verkehr von der Stadtkrone durch die Gartenstadt verläuft.


Zu dem Hotel: Entweder hat man da etwas falsch (vielleicht mit Absicht) dargestellt oder man versucht noch das Grundstück dazwischen zu kaufen.
 

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Westfalenkontor

Sehr hochwertige Architektur und ein wichtiges Projekt um der Büroflächenknappheit in der Stadt entgegenzuwirken. Doch die 12,90 € Miete für so ein Projekt halte ich ein wenig zu günstig.
 

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Discussion Starter · #7 ·
Westfalenkontor am Westfalendamm

Bis zum Jahr 2021 soll sich das Bild des oberen Westfalendamms als Eingangstor aus Richtung Unna radikal verändern. Neben der neuen Rhein-Ruhr Bundesbank Zentrale entstehen auch auf der Stadtkrone-Ost zahlreiche Neubauten. In Zukunft soll nun auch das ehemaligen Siemens-Nixdorf-Areal am Westfalendamm entwickelt werden. Die Entwürfe wurden veröffentlicht und die Gebäude befinden sich bereits in der Vermarktung. Interessant ist auch die Abbildung und Darstellung der neuen Stadtbahnwagen, welche ab 2020 auf dieser Strecke verkehren sollen und bereits in der Zeitschrift der DSW21 zusehen waren.

Geplant sind bis dato vier großvolumige Baukörper:

IGNIS, ca. 6.220 Quadratmeter Mietfläche
AQUA, ca. 9.980 Quadratmeter Mietfläche
AER, ca. 5.745 Quadratmeter Mietfläche
TERRA, ca. 7.070 Quadratmeter Mietfläche


Einen interessanten Hinweise entdeckte der User Kreuzviertel im DAF:

Insgesamt wieder einmal ein sehr hochwertiges Projekt entlang des Bürostandortes B1! Quelle und weitere Visualisierungen






Die Erklärung zum Marriot Schriftzug in der Visualisierung scheint gefunden, am Westfalendamm 305 entsteht das erste MOXY Hotel im Ruhrgebiet. Insgesamt entstehen 151 Zimmer, 40 Aussenstellplätze, 40 Tiefgaragenplätze.

Link zum Projektentwickler

Das Hotelgebäude hat eine Kantenlänge von 38 x 50 m und bildet einen Innenhof der als Freifläche genutzt werden soll. Das Gebäude soll 4-geschossig errichtet werden (EG, zzgl. 1.-3.OG). Der mittlere, 3-geschossige südliche Gebäudeteil wird im Erdgeschoss aufgeständert. Auf diese Weise wird der Innenhof zu den südlich gelegenen Grünflächen des Grundstückes geöffnet und mit diesen vernetzt. Eine Dachterrassennutzung ist vorgesehen. Das im Erdgeschoss gelegene Hotelrestaurant schiebt sich eingeschossig in den Innenhof.

Der Haupteingang befindet sich im nördlichen Gebäudeflügel und wird über die Vorfahrt zu erreichen sein. Alle öffendlichen Bereiche, wie die Lobby, Empfang, Restaurant, Seminarflächen sowie die zum Betrieb und Versorgung des Hotels notwendigen Flächen sind im Erdgeschoss geplant. Dazu gehören auch Flächen für die Administration, Mitarbeiter-und Sozialräume sowie die Küche. Die Hotelzimmer und die notwendigen Serviceflächen sind im 1. bis 3. Obergeschoss geplant. Insgesamt sieht die Planung 135 Einzelzimmer und 16 Familienzimmer vor, wobei die Familienzimmer die ca. doppelte Größe der Einzelzimmer haben.
 

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Westfalenkontor - Projekt gestorben?

Interessante Entwicklung beim Westfalenkontor. Vor 2 Wochen wurde von Instone Real Estate vermeldet, dass sie ein 17.200m² großes Grundstück an der Max-Eyth-Straße von ihrer Schwester Immowerk gekauft haben.


Ich habe kurz bei Tim-Online nachgemessen - es handelt sich dabei um die kompletten Grundstücke 1257 (3724m²) und 1258 (13439m²). Auf letzerem steht aktuell noch das alte Siemens-Nixdorf-Gebäude. Während auf dem rückwärtigen Gelände 1257 Wohnen als Nutzung eingetragen ist, ist es bei Grundstück 1258 Gewerbe und Büro.


Laut der Meldung soll nun erst das Baurecht geprüft werden, bevor es 2021 mit der Bebauung los gehen soll. Nun zum springenden Punkt: es ist nur noch die Rede von Wohnen. Instone entwicklet laut ihrer eigenen Homepage nur reine Wohnprojekte. Gleichzeitig ist das Projekt Westfalenkontor von der Cubionseite verschwunden. Es muss also wahrscheinlich erst mal der B-Plan geändert werden.


Scheinbar erwartet man sich vom Bereich Wohnen mehr Rendite, als vom Bereich Büro. Für ein Wohnbauprojekt ist das Gelände natürlich ein absolutes Filetstück. Man ist schnell in der Stadt mit dem ÖPNV, gleichzeitig extrem gut für den IV erschlossen und trotzdem vergleichsweise ruhig. Einer der besten Stadtteile zum Wohnen in der Stadt, auch der gern genannte Phoenixsee ist in der Nähe. Nur die Nahversorgung hinkt etwas hinterer.
Auf jeden Fall dürfte das Projekt Westfalenkontor damit gestorben sein. Schade für das Kontor - gut für andere Büroprojekte.

Kleiner Edit: Schaut man sich das Konstrukt um Immowerk an, sieht man schnell, dass in letzter Zeit vor allem Immobilien-Spekulation und "-schieberei" stattgefunden hat. So findet sich schnell der Weg von Instone zurück bis zur KORE GmbH, welche vor ein paar Monaten die Grundstücke gekauft hat.
 

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Instone Real Estate, einer der führenden Wohnentwickler Deutschlands, hat mit der Auslobung eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens nun auch den Startschuss für eine ganzheitliche Projektentwicklung in Dortmund gegeben. Das erworbene Projektgrundstück ist rund 1,7 Hektar groß und bietet Potential für eine Bruttogeschoßfläche von rund 30.000 Quadratmetern. Neben einer vorwiegend wohnungswirtschaftlichen Nutzung ist auch die Bereitstellung von Gewerbeflächen geplant. Die Dortmunder Gartenstadt, zu welcher das Areal an der Max-Eyth-Straße gehört, zählt durch ihre innenstadtnahe Lage und den hohen Freiraumbezug zu den besten Dortmunder Wohnlagen.

Das durch Instone initiierte Qualifizierungsverfahren dient der Entwicklung eines städtebaulichen Entwurfs, der das neue Wohnquartier optimal in die bestehende Struktur der Gartenstadt-Süd einbettet und ein Wohnangebot für unterschiedliche Nutzergruppen schafft. Neben frei finanzierten Wohnungen soll auch geförderter Wohnraum entstehen.

Stefan Dahlmanns, verantwortlich für das Instone Geschäft in Nordrhein-Westfalen, kommentiert: „Mit der Umnutzung und Revitalisierung des brachgefallenen Bürostandortes entsprechen wir modernen städtebaulichen Grundsetzen. Wir schaffen ein attraktives, innerstädtisches Wohnquartier, welches dem Leitbild der ‚Stadt der kurzen Wege‘ entspricht. Gemeinsam mit den beteiligten Architektenteams werden wir diese Idee nun konkretisieren und eine nachhaltige und angemessene städtebauliche Rahmenplanung für dieses besondere Areal entwickeln.“

Das Qualifizierungsverfahren bildet die Grundlage für den neu aufzustellenden Bebauungsplan und wird durch das Büro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbH aus Dortmund begleitet. Das Auftaktkolloquium fand am 03. Dezember 2019 statt, die Preisgerichtssitzung ist für den 04. März 2020 terminiert. Insgesamt nehmen vier Planungsbüros am Verfahren teil, die alle über ausgewiesene Expertise im Städte- und Wohnungsbau verfügen.
Pressemitteilung: Dortmunder Gartenstadt: Instone startet Qualifizierungsverfahren
 
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