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Discussion Starter #1
aus der WAZ:


Multi Casa-Gelände: Es bewegt sich was

Duisburg, 21.02.2008, Von Willi Mohrs



Gespräche zwischen Stadt und Grundstückseigentümer Aurelis. Gemeinsame Pläne für Wedau werden auf Messe präsentiert

37 Hektar in bester Innenstadtlage und außer einigen Kaninchen bewegt sich dort nichts - doch jetzt kommt offenbar wieder Bewegung in die Planungen für das frühere Multi Casa-Gelände südlich vom Hauptbahnhof.

Von einem "konstruktiven Dialog" zwischen Stadtverwaltung und Grundstückseigentümer Aurelis ist zu hören, nachdem lange Zeit Funkstille herrschte nach dem "Nein" der schwarz-grünen Ratsmehrheit zum geplanten Groß-Einkaufszentrum auf dem früheren Güterbahnhofsgelände.

Duisburgs Stadtentwicklung setzt dabei auf eine Nutzung des Areals als Bürostandort, der wegen der Verkehrsanbindung an Bahn, Autobahn und Flughafen sowie der Nähe zur Innenstadt einzigartig in Nordrhein-Westfalen sei. Vorstößen, dort auch Platz für Fachmärkte vorzusehen, stehen die Planer eher reserviert gegenüber: Dafür sei das Gelände zu schade. Wichtig sei aber, mit Aurelis zusammen eine gemeinsame Linie zu erarbeiten. "Gegeneinander geht gar nichts", hieß es nach einem Gespräch mit Verantwortlichen des Immobilienunternehmens. Wichtig sei es jetzt, einen ersten Investor von den Vorzügen der Fläche zu überzeugen.

Bestätigt sieht sich die Stadtplanung durch Aurelis, was das Rangierbahnhofsgelände in Wedau angeht: Absage an Containerumschlag, Sportpark im Norden, Wohnen im Süden - und das Ganze soll gemeinsam auf der Immobilienmesse Expo Real im Herbst in München der Fachwelt vorgestellt werden.


http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2008/2/21/news-25315122/detail.html
 

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Der Name für den neuen Büropark auf dem früheren Güterbahnhofsgelände steht fest. "Duisburger Freiheit" soll die neue Adresse lauten und neben dem üblichen Mix aus Büros, Wohnen und etwas Gewerbe (Möbelhaus), soll es laut den Masterplanern vom Foster-Büro auch viel Grün und Wasser geben. Die dreieckigen Gebäude ganz im Norden und Süden sollen Hochhäuser werden. Das rundliche Gebäude im Bereich der Koloniestraße wird wohl eine neue Veranstaltungshalle. 15-20 Jahre wird die gesammte Umsetzung in Anspruch nehmen. Besonders erfreulich: Die Planungen haben die bisherigen Planungen für den Grünen Ring mit berücksichtigt und sehen eine Anbindung an den Rheinpark und den Sportpark Wedau vor.


Quelle: www.duisburg.de


Quelle: www.duisburg.de

http://www.duisburg.de/news/102010100000267422.php
 

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Was buddeln die da nördlich vom HBF herum - Kreisel & so...?
 

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Die rund 35 Hektar große Entwicklungsfläche südlich des Hauptbahnhofs umfasst das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Ein erheblicher Teil dieser Fläche wird nun nicht mehr für Zwecke des Bahnbetriebs benötigt - und somit zu einem der wichtigsten Areale für die langfristige wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung der Stadt Duisburg, die ihr planerische Priorität einräumt. Die Entwicklungsfläche gehört zu den herausragenden Bausteinen des Urbanisierungskonzepts der Stadt Duisburg. Basis für dieses Konzept ist der vom Büro Foster + Partner erstellte Masterplan für die Duisburger Innenstadt. Unter der Dachmarke "Duisburger Freiheit" nimmt nun die Gestaltung und Vermarktung der Fläche auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs konkrete Formen an.

Quelle: Stadt Duisburg


Bild: Stadt Duisburg


Bild: Stadt Duisburg
 

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Loveparade-Gedenkstätte

Im Frühjahr 2013 begannen die Bauarbeiten für die Loveparade-Gedenkstätte. An der Rampe vom Karl-Lehr-Tunnel zum Gelände des früheren Güterbahnhofs, wo am 24. Juli 2010 im Gedränge 21 Menschen zu Tode kamen und einige Hundert verletzt wurden, wurde das alte Stellwerk-Gebäude abgerissen. Die Treppe bleibt indes erhalten. Möbelhaus-Investor Kurt Krieger , der das Gelände gekauft hatte, übernimmt die Kosten für den Bau der neuen Gedenkstätte.

Der Zugang zur Gedenkstätte ist sowohl von der Karl-Lehr-Straße als auch oben vom ehemaligen Güterbahnhofsgelände möglich. Der Eingangsbereich an der Karl-Lehr-Straße ist sieben Meter breit. An der westlichen Seite gibt es eine Verglasung, die an einen Stützpfeiler anschließt. Die Treppe wurde ebenfalls erhalten. Anstelle des Stellwerkshäuschens wurde ein Lebensbaum gepflanzt. Zwischen dem Radweg und der Gedenkstätte wurde ein Grünstreifen platziert.

Drei Jahre nach der Loveparade wurden die Angehörigen der 21 Toten und die Verletzten am 24. Juli 2013 an das Unglück erinnert, das im Karl-Lehr-Tunnel geschah. Zum ersten Mal hat man sich in der neuen Gedenkstätte, die in der Rampe zum Gelände gebaut wurde, getroffen.

Quellen: WAZ / RP-Online


Bild: Stadt Duisburg


Bild: Stadt Duisburg


Foto: Stadt Duisburg
 

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Höffner Möbel-Zentrum

Die Krieger-Gruppe, der größte deutsche Möbel-Einzelhändler hat 2010 nicht nur Pläne für ein riesiges Möbel-Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Duisburger Güterbahnhofs vorgelegt, sondern bereits das Gelände erworben. Der von den Unternehmen erläuterte Entwurf hat mit dem von Norman Foster vorgelegten Masterplan für die "Duisburger Freiheit" nur noch eine ausgedehnte Parklandschaft mit künstlichen Seen gemein. Die von Foster vorgeschlagene Randbebauung entlang der Bahngleise an der Ostseite und entlang der A 59 an der Westseite, die in der Mitte die besagte Grünfläche einschließt, hat Krieger über Bord geworfen. "Dieser Entwurf geht am Bedarf vorbei", begründet Krieger seine Position. Er könne sich nicht vorstellen, dass Wohnen in dieser Lage zwischen Bahngleisen und Autobahn nachgefragt würde. Und die dort geplanten Büros lägen deutlich über dem Bedarf des gesamten Ruhrgebietes.

Die von ihm vorgesehene Bebauung sieht in südlicher Richtung an den verbleibenden Bahngleisen einen ca. 7.000 bis 8.000 Quadratmeter großen Möbel-Discounter vor. Daran schließt sich dann ein Möbelmarkt der Marke "Höffner" an mit 40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Er soll genauso aussehen wie der in München besichtigte. Der nächste Baukörper, der dann allerdings von den Gleisen mehr in die Mitte des Geländes rückt, ist den Plänen nach ein 40 Meter hohes Gebäude mit einem Hochregallager. Südlich der Karl-Lehr-Straße sollen die Zentrale An- und Auslieferung mit der Verwaltung angesiedelt werden. Vor den beiden Möbelhäusern würden ca. 750 Parkplätze entstehen. Weitere 250 Parkplätze sollen unter die Möbelhäuser gebaut werden. Die verbleibenden Freiflächen zwischen Bebauung bzw. Parkplätzen und der Autobahn A 59 sollen in eine Parklandschaft mit künstlichen Seen verwandelt werden, deren Umsetzung und spätere Pflege Krieger finanzieren will.

In die Parklandschaft würden Fußgänger- und Radwege integriert, die die auch schon von Foster geplante Grünverbindung aus der City zum Sportpark Duisburg darstellen. Rund 600 neue Arbeitsplätze verspricht der 62-jährige Berliner der Duisburger Politik und ab dem dritten Jahr Steuern im hohen sechsstelligen Bereich. Die Gesamtinvestitionssumme wird mit 150 Millionen Euro beziffert.

Presse: Stadt Duisburg


Bild: Stadt Dusiburg
 

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Überarbeitete Pläne

Nach dem Loveparade-Unglück war es nicht klar wie es mit dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs weitergeht. Nach längerem Hin und Her entschied die Krieger-Gruppe die Bebauung des Duisburger Loveparade-Geländes nun doch durchziehen. Es wurde ein Düsseldorfer Planungsbüro mit den Bebauungsplänen beauftragt. Das Konzept wurde komplett überarbeitet.

Neben dem eigenen Möbelhaus Höffner, einem Mitnahme-Markt und einem Möbellager mit insgesamt 80.000 m² sind nun ein Hotel, Gastronomie-Betriebe und Kultur-Einrichtungen geplant. Dabei soll ein Gebäude mit 16 Geschossen errichtet werden, alle anderen Gebäude sollen fünf bis sechs Geschosse haben. Für Dienstleistungs- und Büro-Flächen sind insgesamt 94.500 m² vorgesehen. Die Pläne sehen zwei "Quartiere" vor. Nördlich, angrenzend an das Aurelis-Gelände, gibt es eine "Bürostadt", eingebettet in einen "Centralpark" mit einem 5500 Quadratmeter großen Speichersee in der Mitte. Während hier die landschaftsplanerische Gestaltung ausgearbeitet wurde, stehen Anzahl und Optik der insgesamt etwa 94.500 Quadratmeter großen Bürogebäude noch nicht exakt fest.

Konkreter sieht das beim südlich angrenzenden Möbelzentrum aus. Das Haupthaus (rund 45 000 Quadratmeter) bildet den Kern. Daneben gibt es einen 6000 Quadratmeter großen "Sconto"-Mitnahmemöbelmarkt und ein Möbellager. Beim Bau des Möbelzentrums soll großer Wert auf ökologische Besonderheiten gelegt werden. Dazu gehören unter anderem Photovoltaikanlagen auf begrünten Dächern, besondere Dämmung der Gebäudehülle, Wärme- und Kältespeicherung in Betonteilen, mit Holzpellets betriebene Heizungen, mit Tageslichtsensoren betriebene LED-Beleuchtung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Leitgedanke bei der Planung sei das Prinzip des "Grünen Rings". Der Rad- und Fußweg vom RheinPark in Hochfeld durch die Innenstadt bis zum Sportpark führt auf einer etwa 1600 Meter langen und 4,50 Meter breiten Promenade auch durch das Höffner-Gelände. Die neue Erschließung wird hauptsächlich über die neue Abfahrt Duisburg-Hochfeld der A 59 erfolgen. Ein großer Pylon soll Ortsunkundigen schon von weitem den Weg weisen. Der Karl-Lehr-Tunnel wird deutlich aufgeweitet, eine Straßenbrücke soll künftig darüber führen.

Quelle: rp-online / WirtschaftsmagazinRuhr


Bild: Krieger-Gruppe


Bild: Krieger-Gruppe
 

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Neubau Höffner Möbelhaus

Bereits seit zwei Jahren liegen die Planungen für das Möbelhaus auf dem Gelände des alten Duisburger Güterbahnhofs auf Eis, weil ein Planungsverfahren nicht voran kam. Nun kommt Bewegung in die Sache. Im Herbst könnte ein Planfeststellungsabschluss vorliegen für eine weitere A 59-Anschlussstelle. Diese ist die Voraussetzung für Investor Kurt Krieger auf dem Brachgelände ein großes Möbelzentrum zu errichten.

Im September/ Oktober könnte die A 59-Anschlussstelle genehmigt sein. Dann müsste Investor Krieger noch die Finanzierung der Baumaßnahme zusagen. Daraufhin könnte mit dem Bau begonnen werden. Die Bauzeit für ein Möbelzentrum der geplanten Größe beträgt ungefähr ein Jahr.

Quelle


Bild: Höffner
 

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Designer Outlet Center

Krieger hat die Pläne für den Bau eines großen Möbelhauses auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs afgegeben. Nun palnt das Unternehmen auf der Fläche neben dem Hauptbahnhof ein Designer Outlet Center mit rund 30.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und bis zu 175 Geschäften. Betreiber soll das spanische Unternehmen Neinver werden. Es würde eines der größten Outlet Center dieser Art in Deutschland werden.

Der Duisburger Rat hat in seiner Sitzung am 1 Februar das Vorhaben mehrheitlich befürwortet und damit den Weg für weitere Schritte freigemacht. Die Verwaltung muss nun die weiteren Schritte wie die Änderung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts, die Aufstellung eines Bebauungsplans und die Flächennutzungsplan-Änderung vorbereiten und einleiten.

Eine einzelhandelsbezogene Verträglichkeitsanalyse für das wohl größte Outlet-Center Deutschlands auf dem ehemaligen Bahngelände "Duisburger Freiheit" in Innenstadtnähe ist bereits in Arbeit, danach muss ein städtebaulicher Entwurf vorgelegt werden. Erst danach können die Bauleitplanverfahren formal eingeleitet werden.

Auf einen Zeitplan will sich die Stadt nicht festlegen. Die weiteren Schritte würden sicher einige Zeit in Anspruch nehmen, so das Presseamt. Kritik an den Plänen gibt es u.a., weil das Center auf dem ehemaligen Loveparade-Gelände entstehen soll, auf dem 2010 bei einer Massenpanik mehr als 20 Menschen ums Leben kamen. Hier befindet sich auch eine Gedenkstätte für die Opfer.

Quelle: idr
 

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DOC

Am 4 September hat der Berliner Investor Kurt Krieger und der mögliche spanische Betreiber Neinver erste Planungen für Deutschlands größtes Outlet vorgestellt. Im ersten Bauabschnitt sollen 80 bis 100 Läden mit einer Verkaufsfläche von 15.000 qm entstehen. Später soll die Fläche auf ca. 30.000 qm erweitert werden.

Das Duisburger Outlet-Center soll urbane Ruhrgebiets-Industriearchitektur ausstrahlen. Die Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 100 Mio Euro. Die ersten Läden könnten Ende 2020 eröffnet werden.Der Investor spricht von ca 1500 neuen Arbeitsplätzen. Sollte das Designer Outlet Center nicht gebaut werden will man die Fläche auf jeden Fall nicht verkaufen.

Quelle: WAZ - Outlet-Investoren: Wir bringen Glanz nach Duisburg

Ein Animationsvideo des zukünftigen Outlet Centers gibt es hier: http://einstueckduisburg.de/
 

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Knappe Mehrheit gegen DOC

Bei einem Bürgerentscheid in Duisburg sprach sich eine knappe Mehrheit gegen die Realisierung eines Designer Outlet Center auf dem alten Güterbahnhofsgelände aus. Fast 51,1 Prozent stimmten gegen den Bau auf dem ehemaligen Loveparade-Gelände.

Die Befürworter des Einkaufszentrums wollten mit dem Projekt zusätzliche Kaufkraft in Duisburg binden. Die Gegner befürchten negative Auswirkungen auf die Duisburger Innenstadt und Umsatzeinbußen für den Einzelhandel.
Der Duisburger Rat hatte das Outlet-Vorhaben mehrheitlich befürwortet.

Quelle: idr
 

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Stadt bekommt das Krieger-Gelände zurück

Wie nun bekannt wurde, kauft die städtische Wohnungsbautochter Gebag das Grundstück für die Stadt Duisburg. Nun will die Stadt die Grundstücksentwicklung vorantreiben. Dabei will sich die Stadt an den ursprünglichen Plänen von Norman Foster einer überwiegenden Büronutzung orientieren. Die Gebag plant auf dem rund 30 Hektar großen Gelände keine eigenen Bauinvestitionen. Vielmehr wird sie sich auf die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts, die Baureifmachung inklusive des Abbruchs der alten Gebäude und die federführende Vermarktung des Geländes an potenzielle Investoren konzentrieren.

Quelle: WAZ - Neue Chance: Duisburg bekommt das Krieger-Gelände zurück
 

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Hier noch die Pressemitteilung dazu ^^

Die Duisburger Baugesellschaft GEBAG hat die gesamte Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs südlich und nördlich der Karl-Lehr-Brücke von der Kurt Krieger Gruppe gekauft.

Heute (2. Oktober) unterschrieb GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer in Berlin den notariellen Kaufvertrag. Der Besitzübergang des auch als „Duisburger Freiheit“ bekannten Geländes erfolgt in drei bis vier Wochen. Zur Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates der GEBAG. Ein entsprechender Beschlussvorschlag wird in einer Sondersitzung am 18. Oktober auf der Tagesordnung stehen.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt das GEBAG-Engagement an dieser Stelle und sieht damit einen großen Schritt nach vorn für Duisburgs Stadtentwicklung: „Ich freue mich sehr darüber, dass sich Herr Krieger für einen Verkauf des Grundstücks an die städtische GEBAG entschieden hat. Für uns gibt es somit endlich einen Handlungsspielraum. Wir werden nun die Grundstückentwicklung vorbereiten und uns dabei an den Plänen orientieren, die damals Norman Foster entwickelt hatte."

„Wesentliches Kriterium für unser Engagement an dieser Stelle ist die Sicherung eines für die weitere Stadtentwicklung enorm wichtigen Grundstückes in bester Innenstadtlage. Damit will die GEBAG die weitere Gestaltung und Steuerung der Stadtentwicklung durch die Stadt Duisburg gewährleisten“, erklärt Bernd Wortmeyer das Engagement der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft an dieser Stelle.

Die GEBAG plant auf dem rund 30 Hektar großen Gelände keine eigenen Bauinvestitionen. Vielmehr wird sie sich in ihrer Funktion als Flächenentwicklerin auf die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts, die Baureifmachung inklusive des Abbruchs der alten Gebäude und die federführende Vermarktung des Geländes an potenzielle Investoren konzentrieren. Möglich ist auch die Übernahme der Erschließungsarbeiten – ähnlich also wie beim Mercatorviertel. Klare Vereinbarung ist, dass auf dem Grundstück kein Möbel- oder Teppichmarkt entstehen darf.

Das Grundstück um den alten Güterbahnhof liegt seit vielen Jahren brach. 2005 wurde Sir Norman Foster von der Stadt Duisburg mit der Zukunftsplanung des Geländes beauftragt und entwickelt mit seinem Masterplan auch das Markenzeichen „Duisburger Freiheit“. Auf der Grundlage des Masterplanes Innenstadt sollte südlich der Koloniestraße ein Dienstleistungsstandort inkl. Hotel, Gastronomie, hochwertigem Lebensmitteleinzelhandel zur Versorgung des Quartiers realisiert werden. Eine städtebauliche Verträglichkeit von Wohnnutzung sollte geprüft werden.

2010 verkauft die Grundstückseigentümerin Aurelis Asset GmbH das ehemalige Bahngelände dann an die Krieger Grundstück GmbH. Inhaber Kurt Krieger plante hier die Errichtung eines großen Möbelzentrums verwarf die Pläne aber dann 2015 wieder. Ab 2016 sollte an dieser Stelle ein Designer-Outlet-Center (DOC) errichtet werden. Diese Pläne scheiterten dann im September 2017 mit einer knappen Mehrheit von 51,09 Prozent am Votum der Duisburger Bürgerinnen und Bürger in einem entsprechenden Bürgerentscheid.

Seitdem ist die Zukunft des Geländes wieder völlig offen. Die GEBAG möchte nun im engen Schulterschluss mit der Stadt Duisburg wieder Bewegung in die Standortentwicklung bringen.

Foto: Bernd Uhlen
 
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