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Discussion Starter #1
Planungswettbewerb RheinPark ist abgeschlossen

Die Wettbewerbsaufgabe beinhaltete die Planung der Frei- und Grünflächen und die Planung des anschließenden Stadtquartiers mit der Zielsetzung, ein urbanes Stadtgefüge mit einem breiten Angebot an modernen Arbeitsplätzen, Wohnraum, Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu entwickeln. Aufgrund der vorhandenen Flächenpotentiale und der geplanten Gesamtstruktur können hier bis zu 4.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die exponierte Lage und die hochwertige Entwicklung mit dem großzügigen Freiraumkonzept bietet beste Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Technologie und Logistik. Der anliegende Kultushafen bietet ideale Voraussetzungen für eine freizeit-, sport- und tourismusorientierte Nutzung.

Auf die europaweite Auslobung des nach dem Regelwerk der Architektenkammer NW begrenzten, einstufigen Wettbewerbs, meldeten 190 Büros ihr Interesse an einer Teilnahme an. Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Städteplanern war verpflichtend. 11 Arbeitsgemeinschaften wurden vorab ausgewählt, 30 weitere wurden aus den übrigen Bewerbern ausgelost und zum Wettbewerb zugelassen. Das Preisgericht, zusammengesetzt aus renommierten Landschafts- und Städteplanern sowie Sach- und Fachpreisrichtern des Verwaltungsvorstandes und der Fachverwaltung der Stadt sowie aus den das Projekt fördernden Ministerien, wählte aus den 37 eingereichten Arbeiten vier Preisträger aus und sprach vier weiteren Arbeiten Anerkennungen aus. Insgesamt wurden 145.500 Euro an Preisgeldern vergeben.

Am 13. Dezember 2004 beschloss der Rat, Aufträge für weitere Planungsschritte zu vergeben. Mit der weiteren Umsetzung des Projektes ist die Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH betraut.

Die mit dem Planungswettbewerb eingeleitete Umsetzung des RheinParks ist der erste Bauabschnitt des übergeordneten Stadtentwicklungskonzepts "Duisburg an den Rhein".



Weitere Informationen:

http://www.duisburg.de/stadtentwicklung/bindata/News_RheinPark_Kurzdokumentation.pdf
 

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Discussion Starter #2
Das Duisburger Steigenberger wird erneuert

Acht Millionen Euro werden in naher Zukunft in das Steigenberger Hotel "Duisburger Hof" investiert. Damit werden, wie die NRZ erfuhr, alle Zimmer des ersten Hauses der Stadt neu gemacht. Investiert wird in die gesamte Technik, ins Design und in alle anderen Bereiche. Alle Zimmer erhalten zum Beispiel eine Vollklimatisierung. Bis zum Jahresende wird die Planungsphase dauern. Spätestens nach der Fussball-Weltmeisterschaft soll der Um- und Ausbau beginnen.


.....
 

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MarcinMaximus said:
Bzgl. Rhein Park, ich hoffe doch, dass diese riesige Fläche sinnvoll genutzt wird und dort was tolles entsteht, denn die Lage ist wirklich sehr gut und vielleicht würde es damit auch das verfallene Hochfeld wieder einigermaßen auf Vordermann bringen.
Hier sind einige Bilder wie der Rheinpark zukünfitg aussehen soll
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Discussion Starter #5
„Die Ideen des Urban Land Institute (ULI) sind ein Schritt, um einen umfangreichen Masterplan für die Innenstadt zu entwickeln, der dann konsequent abgearbeitet wird. Ich hoffe, wir werden uns in vielen Ideen wiederfinden“, hat Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, anlässlich der heutigen Präsentation der ersten Handlungsempfehlungen des ULI in Duisburg erklärt.
Vier Tage lang war ein international besetztes Beratungsgremium in der Stadt an Rhein und Ruhr zu Gast, um Duisburg als erster Stadt in Deutschland den so genannten „Advisory Service“ des Urban Land Institute anzubieten und einen Handlungskatalog für die zukünftige Altstadt-entwicklung zu erarbeiten.

„Duisburg ist eine der schönsten europäischen Städte am Wasser und hat dadurch die Möglichkeit, etwas ganz Besonderes aus sich zu machen“, ist Cyril Paumier von der Downtown DC Business Improvement District Corporation aus Washington überzeugt. Paumier ist der Vorsitzende des Duisburger ULI-Panels.

Das Team rund um den Stadtgestaltungs-spezialisten war besetzt mit Experten aus den Bereichen Stadtentwicklung, Investment, Finanzierung und Marketing. Die Panel-Mitglieder sind aus den Niederlanden, Russland, Großbritannien, USA sowie Deutschland nach Duisburg angereist.

„Was das ULI-Panel Duisburg gebracht hat, ist ein unabhängiger Blick von außen auf die Stadt, auf deren Potenziale und Entwicklungspläne, die Bestimmung von Arealen, für die neue Nutzungen gefunden werden sollen und die Erarbeitung von Vorschlägen für Marketingstrategien“, fasst Cyril Paumier die Aktivitäten zusammen.

So empfiehlt das ULI der Stadt Duisburg eine Neupositionierung der Innenstadt in Bezug auf den Einzelhandel, wobei vor allem die Anbindung an den Innenhafen und den Hauptbahnhof berücksichtigt werden sollte. Es schlägt vor, die Zahl der Magnetpunkte zu erhöhen, um Bewegung in die Stadt zu bekommen. Eine lebendigere City und eine längere Verweildauer von Bürgern und Besuchern verspricht sich das ULI auch von mehr Kultur, öffentlichen Einrichtungen sowie Life Style.

Der Einzelhandel sollte sich in Zukunft auf die Bereiche zwischen Königstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße konzentrieren. Gleichzeitig sollte der Einzelhandelsbereich von einer gesunden Wohn- und Büronutzung flankiert werden. Das Panel erwartet eine neue Konzentration von Einzelhändlern rund um die beiden Großprojekte in der City. Dies eröffne der Stadt die Möglichkeit, für die frei werdenden Handelsbereiche neue attraktive Nutzungen zu finden. Weitere Handlungsvorschläge sind ein Stadtmarketing mit einer gemeinsamen Stimme sowie eine Verbesserung des Straßenbildes durch Vereinheitlichung von Beschilderung, Mobiliar und Straßenpflaster.
http://www.duisburg.de/index.cfm?/stadtentwicklung/sp_auto_30834.cfm
 

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Discussion Starter #6
Der Innenhafen entwickelt sich hin zum Rhein

Fast zwei Stunden diskutierte der Oberbürgermeister Adolf Sauerland mit den Duisburger WAZ-Redakteuren. Verlagerung des Berufskollegs macht attraktive Fläche frei. Gate to Asia: Entscheidung in der zweiten Jahreshälfte

Wie beurteilen Sie den Fortgang der Innenstadt-Entwicklung?

Sauerland: Das läuft mittlerweile rund, und es laufen weitere Vorplanungen, wie wir die Innenstadt weiter stärken. Durch die Verlagerung des Berufskollegs vom Burgplatz nach Neudorf wird eine attraktive Innenstadtfläche frei. Wir haben ein Drittel des Europakinos gekauft - jetzt gehört der Stadt das Gebäude ganz -, um zwischen Forum und Düsseldorfer Straße Entwicklungschancen zu haben.

Was passiert mit der Stadtbücherei?

Sauerland: Sie braucht einen zeitgemäßen Standort. Ein neuer möglicher Standort ist der heutige "Knüllermarkt". Das Bunkergrundstück nebenan gehört schon der Stadt.

Ist ein Neubau und Umzug nicht zu teuer?

Sauerland: Es darf dadurch keine Miete entstehen, die für uns nicht bezahlbar ist. Aber Stadtbibliothek und Volkshochschule müssen an einen Standort, weil sie dort Synergien erzeugen können.

Müssen die Bürger nach den Untersuchungen von Berger mit Stadtteilbibliotheksschließungen rechnen?

Sauerland: Es muss gespart werden. Das kann dazu oder zu anderen Maßnahmen in diesem Bereich führen.

Welche Entwicklung wird der Innenhafen nehmen?

Sauerland: Das ist inzwischen ein sehr gefragter Bürostandort, aber es gibt auch schon andere. Der Innenhafen wird sich weiter in Richtung Rhein entwickeln und natürlich auch in die Stadt hinein. Und es laufen neue Pläne fürs Eurogate.

Richtung Rhein? Am Außenhafen sind noch Hafenfirmen tätig, was wird aus denen?

Sauerland: Da muss man durch Umsiedlungen Lösungen finden.

Was wird aus dem Multi Casa-Gelände?

Sauerland: Da kann man heute nichts zu sagen. Der Entwickler von "Gate to Asia" muss sich bis zur zweiten Hälfte 2006 erklären, ob er das Grundstück kaufen will oder nicht. Und wenn das klappt, werden Chinesen in großer Zahl nach Duisburg kommen.

Und wenn nicht?

Sauerland: Diese Fläche ist so interessant, die vermarkten wir immer.

Mit welcher Nutzung?

Sauerland: Ich würde mich jetzt noch nicht festlegen.

Duisburg leidet nach wie vor unter der hohen Arbeitslosigkeit. Gibt es Lichtblicke?

Sauerland: Wir haben einige Arbeitgeber in der Stadt, die im nächsten Jahr ihre Belegschaft aufstocken wollen. Und wir sind dabei, einige Firmen mit ihren Headquarters zu holen.

Das Interview führten Thomas Becker, Rolf Kiesendahl, Willi Mohrs und Alfons Winterseel

© WAZ 31.12.2005
http://www.innenhafen-portal.de/html/2005-12-30.html
 

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A59 wird weiter verdeckelt! :)

Im Herbst soll mit den Bauarbeiten für die Überdeckelung der A59 zwischen Hauptbahnhof und Königstraße begonnen werden. Die Landesregierung habe den Planungsfeststellungsbeschluß unterschrieben, sagte uns Martin Linne vom Planungsdezernat der Stadt Duisburg. Ab April sollen die ersten Arbeiten zur Überdeckelung und den weiteren 3-spuren Ausbau ausgeschrieben werden, Linne rechnet mit einer Bauzeit von rund 3 Jahren.

Quelle: www.radio-duisburg.de
 

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Discussion Starter #8
Marcellus said:
A59 wird weiter verdeckelt! :)

Im Herbst soll mit den Bauarbeiten für die Überdeckelung der A59 zwischen Hauptbahnhof und Königstraße begonnen werden. Die Landesregierung habe den Planungsfeststellungsbeschluß unterschrieben, sagte uns Martin Linne vom Planungsdezernat der Stadt Duisburg. Ab April sollen die ersten Arbeiten zur Überdeckelung und den weiteren 3-spuren Ausbau ausgeschrieben werden, Linne rechnet mit einer Bauzeit von rund 3 Jahren.

Quelle: www.radio-duisburg.de


Wie weit soll die Verdeckelung denn reichen? Etwa die komplette Fläche vor dem Ibis Hotel bis zur Straße hin? Und auf der anderen Seite bis zum Verteilerkreis?

Die sollten lieber mal den hässlichen Bahnhof, bzw. die Bahnhofsfront erneuert. Ich frage mich wirklich wer sowas hässliches unter Denkmalschutz stellt. :weird:


"Duisburg: Hauptbahnhof (wegweisender Bau der frühen Moderne, 1934) "

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_wichtiger_Personenbahnhöfe


 

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also ich denke mal das sich der Bau vorerst mal nur auf das teilstück bis zum averdunk bezieht. um dieses Stück gings nämlich auch immer nur bei einem möglichen Baus des Multi Casa. ich frag mich nur warum solche finanzierungen auf einmal alle möglich sind. Jahrelang ging dieses nicht, nun aber doch obwohl man davon ausgehen kann das es hierfür keine investoren geben kann außer Bund und Land. Was die umgestaltung des Bahnhofes angeht wird man wohl im moment noch etwas abwarten wollen bis klar ist was aus dem Gate to asia wird.
 

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Der Deckel verlaüft zw. Bahnhofsvorplatz und Averdunkzentrum. Außerdem wird der Platz auf der anderen Seite noch ein kleines Stück um 30m erweitert. Insgesamt wird der Platz dann ca. 300m lang sein. Letztendlich wird es ähnlich umgesetzt wie es bei MultiCasa geplant war, bis auf die Tatsache, dass man noch keinen Plan hat wie man die Oberfläche gestalten will. Bezahlen tut dies größtenteils der Bund, weil für den Ausbau der A59 ein Lärmschutz errichtet werden muss. Für einen relativ geringen Aufpreis von 5 Millionen € den die Stadt zahlen muss bekommt man dann halt einen Deckel statt meterhohen Lärmschutzwänden. Die bessere Lösung wie ich finde.
 

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PS: Die Bahnhofsfassade sieht so schlecht gar nicht aus, sie müsste nur mal richtig restauriert werden. Die Farbe war mal rot, aber heutzutage sieht man nur noch Dreck. Hochdruckreiniger und neue Fenster dürften da eigentlich ausreichen um den Bahnhof ansehnlicher zu machen. Wichtig ist vor allem in welchem Kontext sich das Ganze dann darstellt. Ein paar Bäume auf dem Deckel wären ganz nett. Das Grün der Blätter würde gut mit dem Rot der Fassade harmonieren. Wenn dann noch Gate to Asia den südlichen Teil etwas moderner aussehen lässt, dann hätte man ein wunderbares Zusammenspiel von alter und neuer Architektur umrahmt von Grün. So stelle ich mir Verweilqualität vor!
 

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Discussion Starter #12
Ich hoffe der Platz wird schön gestaltet, und hoffentlich lungern da nicht wieder die Penner und Junkies rum wie damals.

Ok, vielleicht reicht es ja, wenn der Bahnhof einfach mal renoviert wird, vorallem der Ostausgang.

Gibt es denn eigentlich etwas neues in Sachen Gate to Asia?
 

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Discussion Starter #13
Koloniestraßen-Tunnel wird ein Stück kürzer Mit Baggern und Schweißbrennern beenden die Abbrucharbeiter derzeit die Eisenbahnzeit südlich des Hauptbahnhofs. Unmittelbar neben der A 59 werden die ausgedienten Gleisanlagen abgebaut, Schienen zerschnitten, Schwellen beiseite geräumt. Der Grund: Der sechsspurige Ausbau der Autobahn geht weiter.

Spätestens im Herbst werden die eigentlichen Arbeiten nahe der Grunewaldbrücke beginnen, erklärte Martin Linne vom Technischen Dezernat der Stadt gestern. Im Frühjahr geht´s in Duissern los, sechs Monate später auch am Hauptbahnhof. Im Sommer 2009 soll der Verkehr auch in diesem Abschnitt sechsspurig rollen.


Dafür wird auch der Mercator-Kreisverkehr einer Brücke weichen, der Koloniestraßen-Tunnel verkürzt und möglicherweise mit einer Belüftungsöffnung in der Mitte versehen. Ob sich an der miserablen Optik des Tunnels etwas ändert? Linne: "Baulastträger ist die Bahn." Die Deutsche Bahn AG: "Es ist einzig Sache der Stadt." Das Verkehrsunternehmen habe "keinen Anteil an dem Tunnelvorhaben".

mo


16.03.2006
waz.de
:)
 

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MarcinMaximus said:
Gibt es denn eigentlich etwas neues in Sachen Gate to Asia?
MarcinMaximus said:
Koloniestraßen-Tunnel wird ein Stück kürzer Mit Baggern und Schweißbrennern beenden die Abbrucharbeiter derzeit die Eisenbahnzeit südlich des Hauptbahnhofs. Unmittelbar neben der A 59 werden die ausgedienten Gleisanlagen abgebaut, Schienen zerschnitten, Schwellen beiseite geräumt.
Wie man der Nachricht entnehmen kann, wird das Güterbahnhofsgelände gerade aufgearbeitet. Es ist zunächst das Ziel von Aurelis hier einen Baugrund zu schaffen bevor man dann entscheidet was dort errichtet wird. Dass Gate to Asia dort gebaut wird ist ein Wunsch der Stadt. Möglicherweise denkt Aurelis aber auch über alternative Nutzungen nach. Neuigkeiten sind jedoch nicht bekannt. Da man die Fläche aber endlich gewinnbringend verscherbeln will, ist mit einer Entscheidung wohl bald zu rechnen. Womöglich weiß man Ende Oktober auf der Messe Expo Real in München schon etwas mehr, schließlich wird dann ja auch mit dem Ausbau der A59 im Innenstadtbereich begonnen und auf der Messe wird auch der Masterplan für die Innenstadt vorgestellt.
 

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dann wird sich vielleicht auch schon zeigen was aus einem möglichen Mercator-Turm wird. man wird sich sicher nicht entgehen lassen bei der gelegenheit auch diese Fläche aufzubereiten.

hab ich dat jetzt richtig verstanden? der Mercatorkreisel soll weg? und dafür soll dann ne normale Brücke herhalten? dann ist doch das Verkehrchaos vorprogrammiert!
 

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Die Fläche des Mercator-Towers gehört mit zum Planungsgebiet. An der Planung eine neue Straße parallel zur A59 zu bauen hat sich ja trotz der MultiCasa-Ablehnung nichts geändert. Daher wird es auch eine neue Abfahrt geben welche, vom Süden aus kommend, direkt auf die Parallelstraße führt. Diese wiederum mündet dann in die Koloniestr. (bei der Unterführung). Dies führt u.a. dazu, dass ein Kreisverkehr nicht mehr benötigt wird. Der Mercator Tower entsteht dann zw. Parallelstr. und A59, wahrscheinlich dann auch nahe der Koloniestr. Ob der Tower jedoch gebaut wird ist sehr ungewiss, schließlich wird ja nun nicht nur das Eurogate gebaut sondern auch der Rheinpark in welchem auch Bürogebäude im 2. Bauabschnitt errichtet werden sollen. Auf der MIPIM war nichts mehr vom Mercator-Tower zu hören. Denke das wird nichts mehr in diesem Jahrzehnt.
 

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Marcellus said:
@ Marthrax

kennst du irgendwelche pläne die man im netz einsehen kann oder woher weisst du so gut bescheid?
Verfolge halt seit Jahren jede kleine Meldung die von der Lokalpresse oder von der Stadt bekannt gegeben wird. Was die Planung für die A59 angeht, so war die Streckenführung im Flächennutzungsplan für MultiCasa eingezeichnet welcher auf der Website der Stadt Duisburg unter Bauleitplanung eingesehen werden konnte. Hab dann später irgendwo gelesen, dass der Umbau der Ausfahrt wie geplant vorgenommen wird. Das einzige was geändert wurde war ja die Umwandlung der MultiCasa-Fläche von einem MK in ein SO-Gebiet, die restlichen Planungen bleiben bestehen. Die Parallelstraße soll bis zur Anschlußstelle Duisburg-Hochfeld gehen welche ebenfalls erneuert wird.
 

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WAZ: Forum darf erst der Anfang sein

Ludger Erfurt mahnt: Nur durch weitere Projektentwicklungen können Investoren nach Duisburg gelockt werden

Nach dem Beschluss, wie die Innenstadt sich entwickeln soll, ist vor dem Beschluss, wie die Innenstadt sich weiter entwickeln soll. Ludger Erfurt, Vorsitzender des City-Managements und ehemaliger Geschäftsführer von Galeria Kaufhof, mahnt, dass die Stadt nach dem Baubeginn für City-Palais und Forum sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen darf. Vor der Bezirksvertretung Mitte erläuterte er gestern, dass Duisburg auch nach der Fertigstellung beider Projekte immer noch nicht so viel Verkaufsfläche im Einzelhandel haben wird wie der Bundesdurchschnitt.

"Das Umfeld nimmt keine Rücksicht auf uns", sagte er mit Blick auf die Planungen neuer Zentren in Essen, Dortmund und Mülheim. Aus diesem Grund soll in der zweiten Hälfte des Jahres eine Investoren-Konferenz stattfinden, die Händler , Duisburger Immobilienbesitzer und Investoren zusammenbringen soll. "Auch ECE hat signalisiert, dass man kommen würde, wenn Duisburg ruft!" Wesentlich sei jedoch, dass die Stadt weiter in die Zukunft plane. Dabei sprach Erfurt u.a. von den Projekten Oppermann, altes Boecker-Haus und Alte Post. Nach seinen Worten gibt es Überlegungen, die Galeria am Kuhtor sowohl Richtung Schwanentor (altes Boecker-Haus) über die Steinsche Gasse hinweg als auch Richtung Sonnenwall durch die Einbeziehung des leer stehenden Pelzer-Gebäudes zu einem größeren Zentrum auszubauen. "Diese Pläne wurden schon einmal vorgeschlagen, waren aber damals nicht gewollt", sagte Erfurt im Hinblick auf die Diskussion um Multi Casa.

Rechne man alle Projekte zusammen, würde im Fall der Realisierung eine zusätzliche Verkaufsfläche von 88 000 Quadratmetern (inkl. Forum und CityPalais) entstehen. "Es wären insgesamt mit den bestehenden Flächen immer noch weniger Quadratmeter pro Einwohner als der Bundesdurchschnitt. Aber durch eine höhere Qualität des Angebots könne dies ausgeglichen werden, um wieder zum Oberzentrum zu werden."
Es geht weiter, juhu! :)
 

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Der Mercator-Tunnel kommt


Stadtplaner stellen Ablauf der Arbeiten zur Verbreiterung der A 59 zwischen Duissern und Hochfeld auf sechs Spuren vor. Erhebliche Verkehrsbehinderungen nicht ausgeschlossen. WAZ-Frage: Wie soll Platz vorm Bahnhof aussehen?
Jetzt geht´s los: In wenigen Wochen beginnen die umfangreichen Vorarbeiten für die Verbreiterung der Autobahn A 59 im Bereich der Stadtmitte. Ab Juli wird es eine Umleitung geben im Zuge der Erneuerung der Karl-Lehr-Straße, einen teilweisen Abriss der seit Jahren schon unansehnlichen Bahn-Unterführung zwischen Mercator-Kreisel und Koloniestraße sowie die Vorbereitung eines Düker-Baus für eine Starkstromleitung der Stadtwerke.

Der eigentliche Ausbau der Stadtautobahn zwischen den Anschlussstellen Duissern und Hochfeld soll dann abschnittsweise zwischen Frühjahr und Herbst 2007 beginnen.

Autofahrer müssen sich nach dem Start der Bauarbeiten auf einiges gefasst machen: "Insbesondere die Komplexität des Baus der Anschlussstelle Zentrum wird erhebliche Eingriffe in den Verkehrsablauf mit sich bringen und zeitweise zu entsprechenden Behinderungen bis hin zur teilweisen Sperrung einzelner Fahrbeziehungen führen", erwarten die städtischen Planer. Doch werde der bisher geplante Ablauf der Arbeiten sicherstellen, dass auf der A 59 "durchgängig" zwei Fahrspuren je Richtung zur Verfügung stehen. Ausnahmen: "vereinzelte Teilsperrungen", die sich aber auf die Wochenenden beschränken sollen.

Aufwändig sind die Arbeiten, weil der bisherige Kreisverkehr südlich des Bahnhofs umgebaut wird zu einer riesigen Kreuzung. Auch werden Teile der Fläche benötigt, auf der zur Zeit noch die ausgediente Güterabfertigungshalle der früheren Deutschen Bundesbahn mehr und mehr zur Ruine wird. Ein Teilabriss ist nunmehr fest eingeplant.

Unterzeichnet ist laut Stadtverwaltung inzwischen auch die Kostenverteilung zwischen Bund und Stadt für den Bau einer Abdeckung über die A 59 zwischen Königstraße und Bahnhofsvorplatz - und sogar noch 30 Meter darüber hinaus (Mercator-Tunnel). Die Finanzierung sei gesichert, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Aber: Der Bund ist nur zuständig für den Tunnel. Wie es einmal darauf aussieht, ist Sache der Stadt.

Deshalb ist frühzeitig vor der Fertigstellung Mitte 2008 ein Wettbewerb geplant zur Gestaltung des Platzes. Berücksichtigt werden sollen dabei Flächen für Veranstaltungen und Verkehr, Möglichkeiten für Bürger, sich dort aufzuhalten, Zufahrten für Taxen, Reise- und Nahverkehrsbusse.


Deutlich mehr als doppelt so groß wie heute wird der Platz vor dem Hauptbahnhofskomplex durch die geplante komplette Abdeckung der Autobahn im Bereich der Stadtmitte. Auch nach Süden hin (rechts im Bild) wird die "Platte" über der A 59 noch erweitert. Foto: WAZ, Stephan Eickershoff


Quelle: www.waz.de
 
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