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LIBERTINED
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Discussion Starter · #1 · (Edited)
Ja gut, Nabend allerseits. Eure Erbse hat sich nach langer Zeit mal wieder ein wenig in der brandenburgischen Provinzhauptstadt Potsdam rumgetrieben, um hier und da etwas zu erledigen und (ossitypisch saufreundliche) Verwandtschaft zu besuchen.

So weit, so gut. Wetter war wechselhaft, durchaus zu ertragen.
Die folgenden Bilder stammen allesamt von gestern. Werde erstmal nur ein paar posten und die Reihe dann bei Gelegenheit fortsetzen.
Hatte leider nicht genügend Zeit, um großartig Sehenswürdigkeiten abzugrasen (ohnehin schon mehrfach geschehen), für einen kleinen Rundgang zwischen Innenstadt und Park hat's aber gelangt.

Auffi:

Auf diesem Wege geht's zunächst am ehemaligen Reichsgericht (heute Amtsgericht) vorbei.


Von da aus in Richtung Altstadt. Dazu überqueren wir die gar prächtge Hegelallee.


Begrüßt wird man von schön sanierten Häuserzeilen und aufgebrezelten Spazierwegen.




Ab in die Jägerstraße und damit den pulsierenden, studentisch wie touristisch geprägten Kern Potsdams.


Gute Bildung geht nur in guten Schulen. Hier die Bachschule.


Dann einen kleinen Zwischenstopp bei einer ungarischen Antiquitätenhändlerin eingelegt und einen netten Lüster besorgt, zu einem wirklich fairen Preis.
Gleich gegenüber von der Händlerin: Erst mal am Ziel angekommen und ein frisches Käffchen bei den Abkömmlingen genossen.


Spaziergang kann also fortgesetzt werden.


Ab in die (wirklich empfehlenswerten) Bürgerstuben zur rechten.


Hier mal das Gebäude vom vorletzten Bild (Jägerstraße 32) an der Kreuzung Gutenbergstraße, welches derzeit fein rausgeputzt wird.
Eine der wenigen Bauten in dieser Gegend, die überhaupt noch zu sanieren sind.






Überhaupt ist der Sanierungsstand mittlerweile absolut hervorragend.



Es gibt aber natürlich auch Schattenseiten. So treiben hier in letzter Zeit perverse Quietschentenfanatiker ihr Unwesen.


Mittendrin statt nur dabei: Eines der ganz wenigen Nachkriegsgebäude.
Karstadt-Kaufhäuser gelten gemeinhin ja als Tor zur Hölle, in diesem Fall kann man sich mit dem Füllbau aber durchaus noch einigermaßen anfreunden.




Da musst ich gleich an den DWF-Subway-Fanclub denken. Extra für Welfe, Tanne und Sandwichkonsorten:




Wir befinden uns jetzt übrigens auf einer der Haupteinkaufsachsen, der Brandenburgstraße.


Nochmal was für Freunde des amerikanischen Konsums. Die machen sich einfach überall breit.




Nun erheischt man einen Blick auf die markante St.-Peter-und-Paul-Kirche.


Ein Schwenk in die sich fortsetzende Jägerstraße verrät, dass es für die Häuslebauer noch immer etwas Arbeit gibt. Auch eine akzeptable moderne Ergänzung findet sich.


Noch mal was modernes aus der Jägerstraße. Verschwitzte Gesichter verlassen den Bau ob seiner genial angepassten Architektur (der Ladeninhaber wird wohl nichts damit zu tun haben). Beate wäre stolz.


Läden für Kind und Kegel, Mann und Frau, Schwein und Sau. Für jeden was dabei.






Kurztrip in Richtung Altmarkt. Hier im Hintergrund ein Ungetüm in der Charlottenstraße, dem wohl demnächst die Abrissbirne winkt.




Wie zu Honeckers besten Tagen - Haus des Handwerkers


Von der kreuzenden Friedrich-Ebert-Straße erscheischt man nun einen Blick auf die Nikolaikirche am Alten Markt. Sie wird endlich renoviert und erstrahlt an der Ostfassade wie auch am Kuppelaufbau schon in frischem Glanz. Soll in diesem Jahr noch fertig werden.




Nun aber eine kleine Kehrtwende und die Friedrich-Ebert-Straße die andere Richtung entlang - zum Nauener Tor hin.


Hier blitzt langsam schon das gestriegelte Holländische Viertel hervor.
Fast ausschließlich Giebelhäuser aus Backstein für die zahlreichen holländischen Einwanderer des 18. Jahrhunderts.
Bei der großzügigen, denkmalgerechten Sanierung nach der Wende griff sogar das Oranje-Königshaus unterstützend ein. Das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen.


Für die Hypochonder gibt's gleich mehrere Apotheken in der Straße.




Und für die Ungeduldigen: Sogar Uhren!


Selbst ein Tchibo-Ramschladen kann anständig aussehen.


Rückwirkend ein Blick auf die Brandenburger Straße.
So mag ich Einkaufsmeilen.


Peter- und Paulkirche, noch schneefrei


Keine Minute später: Welcome to Sibiria!


Selten einen solch heftigen Wetterumschwung erlebt.
Im Rücken konnte ich noch die wärmenden Sonnenstrahlen spüren.


Schon April?

http://oi30.************/p947r.jpg



Wiederum ein paar Minuten später. Von den Flocken (den weißen, die andern sind noch reichlich vorhanden) keine Spur.
 

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Sehr geile Fotos samt Subway. Very amazinglyistisch :applause:

Kaum zu glauben, dass man mit Berlin als Tumor an der Arschbacke wirtschaftlich so gut darstehen kann. Potsdam ist nach Rio de Neubrandenburg mit Abstand meine Lieblingsstadt in Dunkeldeutschland.
 

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Ziehst du als Berlinerin denn auch ab und an durch Potsdam? Nette Spielzeugläden ;) gibt's ja genügend.
Ich bin gerne ab und zu in Potsdam und Umgebung.... da ist z.B. Werder, eine Stadt auf einer See-Insel, bekannt und berüchtigt durch dass Baumblütenfest (sinnloses Besaufen mit Obstwein bis zum Umkippen :cheers:)... oder Golm, wo ich mal wegen dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik war...

und äh... mein Spielzeug bekomme ich auch anderswo :shifty:
 

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Welfe: Hüte deine Zunge, junger Padawan. Ich wurde von dir das letzte Mal zu Dunkeldeutschland gerechnet, haben wir uns verstanden? :D
Ach watt, über NBB scheint doch die Sonne. Also lass uns eine Friedenspfeife rauchen, Genosse. :D
 

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Bas
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Tolle, lebendige Fotos, danke. Viele Holländer besuchen Potsdam zusammen mit Berlin, weil`s dort so gemütlich Kleinstädtisch ist. Natürlich war ich auch einmal in Potsdam, ich hab` dieses `Nest` Vorsichtsweise sogar verglichen mit Arnheim. Zum Glück sind viele Giebel inschwischen restauriert in Potsdam, es wirkt sogar ein bisschen teuer....
 
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