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Gerade aktuell:

Song Contest 2015: Zwölf Bewerber für Austragung
Insgesamt zwölf Standorte aus ganz Österreich haben sich für die Ausrichtung des Song Contest 2015 beworben, darunter fünf in Wien und zwei in der Steiermark. Das teilte der ORF heute Abend mit.

Die Liste der bis 17 Uhr eingelangten Kandidaten (bis 24 Uhr sind grundsätzlich noch Bewerbungen möglich) werde in den nächsten Tagen evaluiert werden, hieß es.

Stadthalle und Flughafen Schwechat

In Wien stünden demnach neben der Stadthalle auch temporäre Event-Locations beim Schloss Schönbrunn, am Heldenplatz, in der Krieau oder in St. Marx bereit. Niederösterreich bewarb sich mit dem Flughafen Schwechat, die Steiermark mit der Messe Graz/Stadthalle Graz sowie dem Eventgelände in Unterpremstätten am Schwarzlsee, Tirol mit der Olympiaworld Innsbruck, Kärnten mit dem Wörthersee Stadion und das Burgenland mit dem Messezentrum Oberwart.

Für Oberösterreich würde die Stadt Wels eine bestehende und eine in Bau befindliche Messehalle anbieten. Linz hingegen hat sich nicht beworben. Es habe sich kein geeigneter Veranstaltungsort gefunden, so Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) im Interview mit dem ORF Oberösterreich.
http://news.orf.at/#/stories/2234033/
 

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Dazu auch was vom Kurier:
Die erste Runde bei der Suche nach einem Standort für die Austragung des Eurovision Song Contests 2015, die Freitag zu Ende ging, brachte eine Überraschung und viele bekannte Bewerber. KURIER-Infos zufolge soll sich nämlich ein Wiener Unternehmer in den Reigen potenzieller Veranstalter eingereiht haben. Vorerst wollte man beim ORF dazu nicht Stellung nehmen.
Die Stadt Wien geht "in dieser Phase" mit der Stadthalle ins Rennen. Wien-Marketing-Chefin Barbara Forsthuber: "Wir warten jetzt auf ein weiteres Anforderungsprofil des ORF. Bisher ging es ja nur um die grundsätzliche Frage, ob gewisse im weitesten Sinn technische Anforderungen erfüllt werden können. Wirtschaftliches stand noch nicht zur Debatte."

Weiterhin den Song Contest abhalten will die Stadt Klagenfurt, allerdings will das Land Kärnten nicht mitzahlen. Gerüchten zufolge wurde die Machbarkeit der Überdachung des Stadions geprüft. Die Kosten dafür sollen sich auf drei Millionen belaufen, heißt es. Niederösterreich ist mit dem Flughafen Schwechat und dem dortigen Parkplatz C im Rennen. Die Steiermark ist mit der Stadthalle Graz und dem Schwarzl See vertreten.
Eine sehr professionelle Bewerbung stamme aus Innsbruck, heißt es überdies aus dem ORF-Umfeld. Linz hat hingegen keine Bewerbung abgegeben; Wels rechnet sich Außenseiter-Chancen aus.
http://kurier.at/chronik/wien/unternehmer-will-song-contest-veranstalten/70.246.538

Interessant das Detail mit dem Parkplatz C am VIE. Das wäre dann also in einem Zelt!?
Dazu noch ein paar Bierbänke, dann hat das ein Gesicht. Also so eine Art Feuerwehrfest:)...
 

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Discussion Starter · #3 ·
Mich interessiert das mit dem Wiener Unternehmen! Wer koennte das sein und wie ist das gemeint? Haben die ein so großes Lager oder Officeraeumlichkeiten? Oder is doch der Lugner?
 

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Pichichi de la liga
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Parkplatz C am Flughafen finde ich auch interessant. Wie soll man sich das wirklich vorstellen....?
 

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Die Halle bzw. das Konzept mit den beiden Hallen der Welser Messe würde der Stadthalle übrigens meiner Meinung nach überlegen sein, soweit ich die Räumlichkeiten einschätzen kann.

In Wels scheiterts halt an der sonst noch notwendigen Infrastruktur. So viele Hotelbetten wird man schwerlich aufbieten können.

Daher, trotz meiner Meinung nach besserer Halle, wird Wels wohl keine Chance haben.
 

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ich würd hingehen. spricht mich sehr an. besonders die hüpfburg.

aber ehrlich: auf sowas kann man sich bei dem wetter hier nicht einlassen, außerdem ein armutszeugnis, weil ja jeder gleich weiß, warum es open air ist.
 

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Discussion Starter · #11 ·
Tourismus-Einnahmen durch den Song Contest: Kopenhagen zog Bilanz
Der Song Contest ist ein Riesenspektakel, das auch zahlreiche Touristen anzieht Der Song Contest ist ein Riesenspektakel, das auch zahlreiche Touristen anzieht

Im nächsten Jahr wird der Song Contest bekanntlich dank Conchita Wurst in Österreich ausgetragen. Was dabei in Sachen Einnahmen auf uns zukommen könnte, zeigen die Vergleichzahlen aus Kopenhagen, wo man nun Bilanz zum ESC in Sachen Tourismus gezogen hat.

Das Finale des heurigen Eurovision Song Contest (ESC) hat der Tourismusbranche in der dänischen Hauptstadt 127 Millionen Dänische Kronen (17,03 Mio. Euro) gebracht.
17 Mio. Euro brachten ESC-Touristen

Laut einer am Mittwoch veröffentlichten, vorläufigen Endabrechnung der Tourismusmarketing-Gesellschaft Wonderful Copenhagen, sind 68.000 Übernachtungen in Kopenhagener Hotels und Pensionen dem ESC zu verdanken.

Die Summe von 17 Mio. Euro beinhaltet demnach auch Ausgaben für Essen und Shopping während der Finaltage. Der dänische Fiskus gehört zu den indirekten Nutznießern des europäischen Gesangsspektakels. 40 Mio. DKK (5,36 Mio. Euro) zusätzliche Steuereinnahmen klingelten in der Staatskasse.
195 Millionen Menschen verfolgten Song Contest

Auch die weltweite Berichterstattung über Kopenhagen und Dänemark wird als Plus in der Analyse der Tourismus-Organisation berücksichtigt. “Das Event wurde weit über Europa hinaus, im Nahen Osten, Australien und in Asien gecovert”, schrieb Wonderful Copenhagen. Weltweit hätten rund 195 Millionen Menschen das Ereignis im Fernsehen mitverfolgt – 25 Millionen mehr als im Vorjahr im schwedischen Malmö.
http://www.vienna.at/tourismus-einnahmen-durch-den-song-contest-kopenhagen-zog-bilanz/3999648
 

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Discussion Starter · #12 ·
Keiner weiß wer sich mit dem Schloss Schönbrunn als Veranstaltungsort beworben hat. :nuts::lol:

Song Contest 2015: Schloss Schönbrunn winkt als Veranstaltungsort ab

Noch ist die Entscheidung, wo der ESC 2015 über die Bühne gehen wird, nicht gefallen. Schönbrunn kommt jedoch nicht als Austragungsort infrage, auch wenn sich die Location auf der offiziellen Liste der Kandidaten befindet. Man wisse nicht, wer sich mit dem Standort Schönbrunn beworben habe, heißt es.

Das hat der Chef der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H (SKB) , Franz Sattlecker, betont. “Mit uns hat niemand geredet”, versicherte Sattlecker. Man wisse nicht, wer sich mit dem Standort Schönbrunn beworben habe. Und auch wenn es noch Gespräche geben wird – die Chancen auf einen positiven Abschluss stehen nicht gut. Denn hier werde versucht, über die Medien Druck aufzubauen, hieß es. “Wir machen mit solchen Leuten überhaupt keine Verträge”, stellte Sattlecker klar.

Wer hinter der Bewerbung steht, hat der ORF zumindest vorerst nicht bekannt gegeben. Die Stadt selbst hat sich, so wird im Rathaus betont, mit der Stadthalle beworben. Weitere Kandidaten sind der Heldenplatz, die Krieau und St. Marx.

Bewerber für den Austragungsort

In Wien wird gemutmaßt, dass diese Standorte ebenfalls von jenem Bewerber genannt wurden, der Schönbrunn ins Treffen geführt hat. Spekuliert wird, dass es sich um ein Unternehmen handeln könnte, das mit dem Aufbau temporärer Veranstaltungslocations Erfahrung hat.

Schönbrunn kommt laut den Betreibern jedenfalls nicht infrage: Dass eine Halle im Ehrenhof oder gar im Park errichtet wird, sei ausgeschlossen, betonte man bei der SKB. Und auch das ehemalige Union-Sportgelände vor dem Schlossareal sei nicht geeignet. Dort gibt es zwar eine Halle, es müssten aber massive Befestigungsarbeiten durchgeführt werden, erklärte Sattlecker.
Wiener Stadthalle hat gute Chancen

Somit ist die Stadthalle wohl die aussichtsreichste Kandidatin in der Bundeshauptstadt. Dafür, dass Wien Host-City des ESC wird, gibt es kommende Woche auch weiteren politischen Support: Rot-Grün wird im Gemeinderat einen entsprechenden Resolutionsantrag beschließen.

In diesem wird festgehalten: “Der Sieg von Conchita Wurst war auch ein überwältigendes Signal für eine offene und gleichberechtigte Gesellschaft, in der jeder und jede seine oder ihre Lebensentwürfe möglichst frei leben kann. Gerade hier empfiehlt sich Wien als Ort, wo Toleranz, die Akzeptanz selbstbestimmter Lebensformen und Freiheit in besonderer und vielfacher Weise gelebt und wo Homophobie und Diskriminierung durch die Politik aktiv bekämpft und wo immer möglich beseitigt wird.”

Wohin mit dem Song Contest?

Verwiesen wird etwa auf den Life Ball oder die Regenbogenparade. Und auf die “technischen Voraussetzungen und die Infrastruktur”, die es zur Abhaltung von Großereignissen brauche. Genannt wird hier vor allem die Stadthalle – eine “fertige und vollfunktionsfähige Halle, die allen derzeit bekannten Anforderungen entspricht”. Auch verfüge Wien über Hotels, weitere Hallen könnten ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

“Zudem verfügt Wien mit der Stadt Wien Marketing GmbH über einen erfahrenen Eventmanager und Ansprechpartner für den ORF”, wird betont.
http://www.vienna.at/song-contest-2015-schloss-schoenbrunn-winkt-als-veranstaltungsort-ab/4000723
 

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Es bleiben noch Wien (Stadthalle oder was temporäres), Graz (Stadthalle) oder Innsbruck (Olympiaworld)...

Der Eurovision Song Contest 2015 findet in Wien, Graz oder Innsbruck statt. Der ORF hat den Kreis der möglichen Austragungsorte für den ESC im kommenden Jahr auf diese drei Bewerber, mit denen nun verhandelt wird, eingeengt. Die Stadthalle gilt als Favorit.

Noch im Rennen sind Wien mit der Stadthalle, die Steiermark mit der Stadthalle Graz und Tirol mit der Olympiaworld Innsbruck. „Nach eingehender Prüfung aller Bewerbungen hat der ORF entschieden, weiterführende Gespräche mit der Stadt Wien und den Betreibern der Wiener Stadthalle, der Stadt Graz und den Betreibern der Stadthalle Graz sowie der Stadt Innsbruck und den Betreibern der Olympiaworld zu führen“, bestätigte man im ORF.

Auch temporäre Location in Wien noch möglich

Wobei dem Vernehmen nach auch eine temporäre Eventlocation als Ausweichlösung für die Wiener Stadthalle eine Option ist - ursprünglich waren die Krieau, der Heldenplatz, Schönbrunn und St. Marx im Gespräch. Schönbrunn hatte allerdings schon abgewunken.

Wie lange die laufenden Gespräche noch dauern werden, war am Samstag nicht zu erfahren. Grundsätzlich hatte es stets geheißen, dass noch vor August der definitive Austragungsort für den größten Musikevent der Welt feststehen wird.

Flughafen nicht mehr unter Kandidaten

Nicht mehr auf eine Austragung des Song Contests 2015 hoffen dürfen nach der Festlegung des ORF jedenfalls Niederösterreich, das sich mit dem Flughafen Schwechat beworben hatte, das Eventgelände im steirischen Unterpremstätten am Schwarzlsee, Kärnten mit dem Wörthersee Stadion und das Burgenland mit dem Messezentrum Oberwart.
Ebenso muss Oberösterreich, wo sich die Stadt Wels mit ihrer Messehalle ins Rennen geworfen hatte, ohne ESC auskommen. Die rot-grüne Stadtregierung wird am Montag einen Resolutionsantrag beschließen, der die Vorteile der Stadt Wien für die Austragung des größten Musikevents der Welt herausstreicht.
Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2653804/
 

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Entwürfe: Spektakuläre Song-Contest-Locations

"Die Presse am Sonntag" hat drei Architekten- und Kreativbüros gefragt, wo sie den Songcontest abhalten würden – und spektakuläre Entwürfe erhalten.

21.06.2014 | 18:19 | (Die Presse)

Wassershows und Schiffe am Donaukanal
von Sue Architekten



Die besten Feste in Wien finden immer draußen statt. Und wo kann man besser Wasserfontänenschießen als am Donaukanal?

Ein Spektakel in einer dunklen, riesigen Halle, die trotzdem zu klein sein wird für ausgewählte, zahlende Gäste, ist für uns eine sehr uninspirierte Vorstellung. Wien ist dann am spannendsten, wenn sich wider Erwarten etwas ordentlich im Freien abspielt. Das Donauinselfest, der Life Ball, die Ottakringer Straße zur Fußball-WM, der Yppenplatz am Wochenende, Filmprojektionen im alten AKH vor der Umnutzung zur Universität, der Silvesterpfad, die Regenbogenparade, das Lichtermeer.

Keine Kontrolle. Das sind alles Veranstaltungen, die nur im Freien denkbar sind und waren. Und alles Veranstaltungen, die ihre Lebendigkeit und Aura durch die freie Zugänglichkeit, die Unberechenbarkeit des Wetters und den Charme des nicht restlos Kontrollierbaren bekommen. Eine dichte Packung am Donaukanal, das ist unsere Vision. Laternen, mehrere Schiffe, Lichtshows und Wasserfontänen – und am Ufer sitzt das Publikum. Das wäre ein Songcontest: wild, spektakulär, offen und ungebändigt.


Wien fehlt eine richtig große Veranstaltungshalle, die mit ihrer modernen Architektur das Stadtbild prägt. Warum also nicht gleich eine neue Halle bauen? Die Phönix-Halle hätte Platz für 20.000 Menschen und einen Standort auf der Donauinsel.

Die bekannten Veranstaltungsorte in Wien sind – wie man an der Songcontest-Planung sieht – schnell einmal nicht groß genug. Und auch architektonisch kann man über einige diskutieren. Warum also nicht gleich eine neue Halle bauen? Etwa so: Konzipiert als UFO-ähnliche Form kann die Arena mit der Leichtigkeit eines Phönix ortsungebunden an möglichen Spielstätten oder Schauplätzen wie der Donauinsel, der Seestadt Aspern oder dem Quartier Neu-Marx „landen“, also gebaut werden. Die Arena mit einer Kapazität für 20.000 Menschen eignet sich durch das zu öffnende Dach als ganzjährige multifunktionale Spielstätte. Als Metapher zum Phönix schimmert die Arena in irisierendem Gold und wird gemeinsam mit der solitären Architekturform zu einer weit sichtbaren Landmark.
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3825108/Entwurfe_Spektakulaere-SongContestLocations
 

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"Österreich" (Printausgabe) berichtet am Freitag, dass eine neu zu bauende Mehrzweckhalle in Neu-Marx neben der Rinderhalle (Areal 40.000 m2) ins Spiel gebracht wrden sei. Pläne dafür gebe es bereits, sie seien gemacht worden, als der ORF entschieden habe, seine Rundfunkzentrale doch nicht dorthin zu verlegen. Ein vorgezogener Bauteil könne bis zum Song Contest fertig werden.
 

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eine mehrzweckhalle für +10.000 menschen in einem 3/4 jahr aus dem boden stampfen.
na wenn sich das mal nicht in sachen bauqualität später rächen würde...
 

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Einfach schnell ein paar chinesische Bauarbeiter anheuern, die arbeiten 24/7 und sind in 6 Monate fertig mit der Halle.
 

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eine mehrzweckhalle für +10.000 menschen in einem 3/4 jahr aus dem boden stampfen.
na wenn sich das mal nicht in sachen bauqualität später rächen würde...
Die Frage ist, ob man nicht die Hülle hinstellen kann und innen mal "light" ausbauen für den ESC und dann nach dem ESC das Finishing für die verschiedenen Endnutzungen machen kann?
 
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