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Discussion Starter #1
Überdurchschnittlicher Büroflächenumsatz im Jahr 2013

Auf dem Essener Büromarkt fällt der Flächenumsatz mit 121.000 m² deutlich positiver aus als im Vorjahr. Mit einem Zuwachs von über 60 % liegt er auf dem höchsten Niveau seit vier Jahren und übertraf den zehnjährigen Durchschnitt um gut 15 %. Das ergibt der Büromarkt-Report 2014, den BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) Mitte Februar veröffentlichen wird.


Der leicht rückläufige Trend der letzten Jahre hat sich damit umgekehrt. Zurückzuführen ist diese überzeugende Performance auf ein starkes erstes Halbjahr, das rund zwei Drittel des Jahresflächenumsatzes ausmacht“, erläutert Christoph Meszelinsky, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. Die Großverträge von ThyssenKrupp (30.200 m²) im ersten und DB Schenker (20.000 m²) im zweiten Quartal bilden die Fundamente für den hohen Flächenumsatz. Im zweiten Halbjahr konnte dieses Niveau nicht mehr ganz gehalten werden, was vor allem auf das Ausbleiben weiterer Großverträge über 10.000 m² zurückzuführen ist.

Der Citykern war wie im Vorjahr der beliebteste und umsatzstärkste Teilmarkt in Essen. Mit fast 37.000 m² liegt er mit klarem Abstand an der Spitze der Büromarktzonen und kommt auf einen Anteil von über 30 % am Gesamtumsatz. Deutlich dahinter erreicht nur die Lage Rüttenscheid / Bredeney mit 15.000 m² (12 %) einen zweistelligen Umsatzanteil. Das Südostviertel (8.500 m²) registrierte gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang. Der Abschluss von ThyssenKrupp lässt die Sammelkategorie übriges Stadtgebiet (insgesamt knapp 51.000 m²) im Vergleich zu 2013 deutlich erstarken. Die restlichen Teilmärkte spielten mit einem Flächenumsatz von unter 10.000 m² dagegen eine eher untergeordnete Rolle.

Die beiden Großabschlüsse im ersten Halbjahr führen dazu, dass Verträge über 5.000 m² 47 % zum Flächenumsatz beigetragen haben. Dies ist eine signifikante Steigerung zum Vorjahr, in dem kein Abschluss über 10.000 m² registriert wurde. Es wird deutlich, dass vor allem in mittelgroßen Märkten wenige Großabschlüsse das Umsatzvolumen erheblich beeinflussen. Aber auch im mittleren Marktsegment zwischen 501 m² und 5.000 m² war die Nachfrage rege, sodass diese Kategorien auf einen Umsatzanteil von 40 % kamen. Vor allem die Größenklasse von 2.001 m² bis 5.000 m² konnte eine Reihe von Abschlüssen generieren und ca. 19 % des Gesamtumsatzes auf sich vereinen. Die kleineren Verträge bis 500 m² liegen mit einem Anteil von 13,5 % etwas unter dem Vorjahreswert.

Industrieunternehmen legen weiter zu, Leerstand sinkt

Nicht nur beim Flächenumsatz, sondern auch bei der Verteilung nach Branchen dominierten 2013 die beiden Großabschlüsse das Marktgeschehen. Wie schon im Vorjahr führt die Verwaltung von Industrieunternehmen mit rund 29 %. Auf dem zweiten Platz liegen Unternehmen aus dem Bereich Transport und Verkehr mit rund 22 %. Dagegen konnte die Sammelgruppe der sonstigen Dienstleistungen ihr sehr starkes Vorjahresergebnis nicht wiederholen und kommt auf knapp 13 % (-9,5 Prozentpunkte). Stärker als im Vorjahr und ebenfalls zweistellig sind die Informations- und Kommunikationstechnologien mit gut 12 % vertreten. Einen deutlichen Zuwachs erzielte auch das Gesundheitswesen (auf 10 %). Die übrigen Branchen trugen nur in geringerem Umfang zum Gesamtumsatz bei, wobei vor allem die öffentliche Verwaltung sowie die Banken und Finanzdienstleister im Vorjahresvergleich Anteile eingebüßt haben.

Der Leerstand auf dem Essener Büromarkt hat sich im vergangenen Jahr leicht auf 167.000 m² reduziert und liegt damit um rund 2 % unter dem Vorjahresergebnis. Auffällig ist dabei, dass dies nicht wie häufig auf der Reduzierung von Flächen mit moderner Ausstattungsqualität basiert. Diese kommen aktuell auf 45.000 m² und sind damit um 15 % gestiegen. Der Anteil am Gesamtleerstand ist mit 27 %, vor allem im bundesweiten Vergleich, weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Der Rückgang des Gesamtleerstands ist überwiegend auf die Verminderung der Flächen mit normaler Ausstattungsqualität im Südostviertel um rund 11.000 m² zurückzuführen. In der Büromarktzone Rüttenscheid / Bredeney ist nicht nur der Leerstand insgesamt mit 40.400 m² (24 %) am höchsten, sondern auch der Leerstand moderner Flächen. Weiterhin sind Kapazitäten im Citykern (27.200 m²) und im Südviertel (22.200 m²) vorhanden. Die Leerstandsquote ist auf 4,6 % gesunken und liegt damit erneut unter der 5-%-Schwelle.

Die Flächen im Bau sind im Vorjahresvergleich um rund 6 % auf 57.000 m² gestiegen. Für den Vermietungsmarkt zur Verfügung stehen allerdings nur 5.000 m² (rund ein Viertel des Vorjahreswerts). Die Neubautätigkeit ist lediglich auf wenige Lagen begrenzt, da nur im Citykern (6.800 m²), im Südviertel (20.000 m²) und im übrigen Stadtgebiet (30.200 m²) gebaut wird. Durch die wenigen verfügbaren Neubauflächen und die rückläufige Leerstandsentwicklung hat sich das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) um rund 9 % auf 172.000 m² verringert.

Citykern mit Spitzenmiete, Entwicklung abhängig von Großverträgen

In den letzten zwölf Monaten gab es einen Wechsel bei der Büromarktzone mit der höchsten Spitzenmiete. Im Citykern wird seit 2013 eine Höchstmiete von 14 €/m² erzielt (plus rund 6 %). Knapp dahinter folgt die Zone Rüttenscheid / Bredeney mit 13,70 €/m² (+1 %), in der im Vorjahr noch die Höchstmiete erzielt wurde. In den übrigen Büromarktzonen sind unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten, wobei sowohl steigende als auch vereinzelt sinkende Mietpreisniveaus registriert wurden. Anziehende Mieten verzeichnen u. a. das übrige Stadtgebiet, in dem sich die Höchstmiete um rund 13 % auf 13,50 €/m² erhöhte. Auch die Durchschnittsmieten in der Nebenlage, aber auch im Citykern sind 2013 deutlich gestiegen.

„Auf dem Essener Büromarkt ist im vergangenen Jahr ein sehr hoher Flächenumsatz erzielt worden, der deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Insofern wird es spannend sein, zu beobachten, ob 2014 erneut ein ähnliches Ergebnis erreicht werden kann. Entscheidend ist, ob auch im laufenden Jahr mehrere Großverträge abgeschlossen werden können. Die voraussichtlich positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, von der vor allem die für den Essener Markt wichtigen Industrieunternehmen profitieren sollten, dürfte auch die Nachfrage im neuen Jahr positiv beeinflussen. Ob vor diesem Hintergrund die 100.000-m²-Grenze erneut überschritten und von einem ähnlich hohen Flächenumsatz wie 2013 ausgegangen werden kann, bleibt allerdings abzuwarten“, so Christoph Meszelinsky. Am begrenzten Angebot verfügbarer Flächen im Bau wird sich im kommenden Jahr vermutlich nichts entscheidend ändern. Daher muss die Nachfrage überwiegend aus dem Leerstand bedient werden, der sich folglich reduzieren dürfte. Der Höchstmietpreis wird sich unter den gegebenen Bedingungen voraussichtlich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren.

PM: BNP Paribas Real Estate
 

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Discussion Starter #2
Büromarkt Essen: Höchster Flächenumsatz seit 2008

Nach Recherche der CUBION Immobilien AG (Mülheim/Essen), Partner der NAI apollo group, erreichte der Büromarkt in Essen 2013 mit einem Büroflächenumsatz von rd. 131.000 m² das drittbeste Ergebnis nach den Boom-Jahren 2007 und 2008. Der Umsatz ist damit gegenüber dem Vorjahr um etwa 49 % gestiegen.

Maßgeblich getrieben wurde das sehr gute Ergebnis in diesem Jahr durch eine überdurchschnittlich hohe Eigennutzerquote von 30 %. Statistisch schlugen hier weitere in Bau gegangene Segmentgebäude des ThyssenKrupp-Quartiers mit rd. 30.000 m² sowie der erste Spatenstich für die neue Zentrale der Allbau AG mit rd. 6.200 m² Bürofläche zu Buche.

Aber auch die reine Vermietungsleistung übertraf mit rund 92.000 m² ebenfalls den Vorjahreswert deutlich (+28 %). Der mittelfristige Durchschnittswert konnte allerdings nicht ganz erreicht werden (5-Jahres-Durchschnitt rd. 95.400 m²). Die Nettoabsorption errechnet sich 2013 auf rd. 41.000 m² und erzielt damit den zweitbesten je erreichten Wert in Essen.

Das Marktgeschehen zeigte sich im Jahresverlauf unstetig, wobei wieder einmal das zweite Quartal die mit Abstand umsatzstärkste Zeit darstellte (Q1:10.500 m², Q2:40.000 m², Q3:24.000 m², Q4:17.500 m²). „Im zweiten Halbjahr 2013 war ein spürbarer Rückgang der Nachfrage insbesondere im mittelständischen Segment der Gesuche zwischen 400 m² und 1.000 m² Bürofläche zu verzeichnen. Erfreulicherweise hat sich diese Situation mit Beginn des neuen Jahres deutlich entspannt und wir sind mit der aktuellen Auftragslage sehr zufrieden.“ erläutert Markus Büchte, Vorstand der CUBION Immobilien AG, die aktuelle Situation.

Den größten Vertragsabschluss im Jahr 2013 vollzog die Deutsche Bahn, die für den Logistiker DB Schenker eine neue Zentrale im Bereich des Hauptbahnhofes an der Kruppstraße 4-6 errichten lässt. Das für diesen Zweck von Kölbl Kruse entwickelte Gebäude „THE GRID“ umfasst etwa 18.700 m² Bürofläche. Die folgenden drei größten Mietverträge gehen sämtlich auf das Konto der Call-Center-Branche. Die Tectum Group mietete rd. 6.800 m² an der Baumstraße 23. Das Unternehmen CCC Competence Call Center belegte die in diesem Zuge von Tectum frei gezogenen Flächen an der Dahnstraße 51 über etwa 4.800 m² und die DHL Vertriebs GmbH mietete schließlich rd. 3.200 m² an der Rellinghauser Straße 27. Insgesamt wurden von CUBION im Jahr 2013 121 relevante Mietverträge registriert (Vorjahr: 109 Verträge).

Die Büromarktzone „Citykern“ wurde als beliebteste Lage 2013 abgelöst. Mit einem relativen Anteil von rd. 28 % lag das „Südviertel“ vorn. Es folgt „Rüttenscheid“ mit etwa 15 % relativem Anteil an der gesamten Vermietungsleistung. Der „Citykern“ erreichte nur vergleichsweise bescheidene 9 %.

In der Branchenauswertung liegen für Essen traditionell die „Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen“ mit rd. 48 % deutlich an der Spitze. Es folgt die „EDV, IT und Telekommunikation“ mit etwa 20 %, was auf die größeren Anmietungen aus dem Call-Center-Bereich zurückzuführen ist, der unter dieser Kategorie subsummiert wird. „Sonstige Dienstleistungen“ erreicht rund 11 %.

Die Leerstandquote ist binnen Jahresfrist von 5,1 % auf 4,8 % gesunken. Dabei ist festzustellen, dass der echte Leerstand sogar noch etwas deutlicher abgebaut wurde, was jedoch durch einen Anstieg der Untermietangebote von 0,1 % auf 0,3 % kaschiert wird.

2013 wurden 31.000 m² neuer Bürofläche fertig gestellt. Von dieser Fläche waren Ende des Jahres noch 9.500 m² vakant, die sich im Wesentlichen im Europa-Center befanden. Von dieser Fläche wiederum waren über 6.000 m² reserviert und befanden sich kurz vor Vertragsabschluss. Für 2014 wird ein Fertigstellungsvolumen von etwa 42.500 m² erwartet, von dem aufgrund umfangreicher Eigennutzungen jedoch dem Markt kaum Fläche zur Verfügung stehen wird. Die Problematik, nicht ausreichend verfügbarer Neubauflächen in Essen wird sich somit auch 2014 in schon gewohnter Weise fortsetzen.

Die Spitzenmiete (Höchstwert) lag 2013 bei rund 13,90 EUR/m² und wird im Bereich der Innenstadt erzielt. Die gewichtete effektive Durchschnittsmiete stieg von 8,92 EUR auf jetzt 9,69 EUR, was auf realisierte Projektmieten in großvolumigen Neubauten zurückzuführen ist. Rechnet man die Abschlüsse in Neubauten heraus, so liegt der gewichtete Durchschnittswert für Vertragsabschlüsse im Bestand bei effektiv 8,31 EUR/m² und hat sich in Relation zum Vorjahr um rund 5 % vermindert. Detaillierte Informationen zu den erzielbaren Essener Büromieten je nach Lage und Qualität des Objektes im Stadtgebiet liefert das aktuelle Kartenwerk „Büromarktzonen und –mieten Essen“, welches bei CUBION angefordert werden kann oder online und interaktiv verfügbar ist.

PM: Cubion
 

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Discussion Starter #3
Integrierte Shopping-Center stärken den Einzelhandelsstandort Essen

Essen bildet das Herzstück der Metropolregion Ruhr, die neben Paris und London zu den am dichtesten besiedelten Gebieten zählt. Im ehemaligen Zentrum der deutschen Montanindustrie dominiert nun ein breit gefächerter tertiärer Sektor. Die Bran¬chenschwerpunkte liegen in der Bau- und Energiewirtschaft, im Gesundheitsbereich, Bildung, Kommunikations-, Umwelt- sowie der Wasserwirtschaft. Viele Großunternehmen ziehen ihre weltweiten Fäden von ihrer Essener Konzernzentrale.

Die sich aktuell als Designstadt positionierende Stadt galt noch vor einem Vierteljahrhundert als Shoppingmetropole für die Menschen im Revier. Mit dem Strukturwandel folgte hohe Arbeitslosigkeit und ein verändertes Einkaufs- und Nachfrage¬verhalten, das die Einkaufscenter in der Peripherie, vor allem das CentrO in Oberhausen besser bedienen konnten. Mittler¬weile macht Essen mit eigenen innerstädtischen Centern – vor allem mit dem „Limbecker Platz“- wieder Boden gut, die sich auch positiv auf den gesamten innerstädtischen Einzelhandel auswirken.

BEDEUTUNG DER STADT ALS EINZELHANDELSSTANDORT

Auf der Verkaufsfläche in der Essener City werden jährlich rund 800 Millionen Euro umge¬setzt. Der Umsatzanteil der Innenstadt am Gesamtumsatz der Stadt liegt mit knapp 23 Prozent aber nach wie vor unter dem Durchschnitt von Städten mit vergleichbarer Einwohnerzahl.

Obwohl im Oktober 2009 mit 70.000 m² Verkaufsfläche eines der größten Einkaufszentren im Herzen der City eröffnete, hinkt der innerstädtische Verkaufsflächenanteil mit 23,2 Prozent hinter her. Der „Limbecker Platz“ mit über 200 Shops erzielte den für die Innenstadt erhofften Sogeffekt, der die Konsumenten aus der Peripherie wieder in die gesamte City – auch wieder verstärkt in die Fußgängerzonen - zieht, berichtet COMFORT-Geschäftsführer Jürgen Kreutz.

CHARAKTERISIERUNG DER 1A-LAGEN

Kettwiger Straße

• Verbindungsachse zwischen Hauptbahnhof / Markt / Porschekanzel / Limbecker Straße
• Geprägt durch Großflächenmieter wie Kaufhof, Ansons, AppelrathCüpper, Peek & Cloppen¬burg, Primark
• Flaniermeile mit Verweilqualität durch zahlrei¬che Gastronomieangebote
• Neueröffnungen: Stefanel, Bolia, Altinbas, REWE to go, Kämpgen, Ah to go, Das Depot, Boog´s home, A-Shop, BRAX
• Aktueller Mietpreis liegt bei 98 EUR/m²

Limbecker Straße

• Relativ schmale Fußgängerzone mit rund 300 Metern Länge
• Verbindungsachse vom Markt / Porschekanzel / Kettwiger Straße zum Center „Limbecker Platz“
• Überwiegend konsumorientierte
Filialkonzepte
• Topografisches Gefälle in Ost-West-Richtung zum Limbecker Platz hin
• Neue Mieter: Butlers, Flormar, Adrä CD-Shop, Cartoon, Desigual, SchuhHouse
• Aktueller Mietpreis liegt bei 96 EUR/m²

Die extreme Konkurrenzsituation im polyzentrischen Ruhrgebiet, die Umbruchphase der traditionellen Industriestadt in den tertiären Sektor einhergehend mit schwachen wirtschaftlichen und soziodemografischen Eckdaten sind herausfordernd. Essen kann jedoch bescheinigen, dass sie diese schwierige Ausgangssituation mittlerweile in den Griff bekommen hat. Den Nimbus als Top- Einkaufsdestination hat sie zwar schon längst nicht mehr. „Durch das unmittelbar an die Fußgängerzone Limbecker Straße angebundene starke Einkaufszentrum „Limbecker Platz“ hat sich die gesamte Innenstadt aus einer jahrelangen „Starre“ bzw. Stagnation mit sogar vereinzelten Leerständen in der Top-Lage positiv entwickeln können“, berichtet der Einzelhandels- und Immobilienexperte Jürgen Kreutz. Die Konsumenten aus den Vororten und Stadtteillagen, die zuvor zum Shoppen in das Oberhausener „CentrO“ oder in das Mülheimer „Rhein-Ruhr-Zentrum“ fuhren, kommen wieder gezielt in die Innenstadt.

Die Fußgängerzonen Limbecker Straße und vor allem die Kettwiger Straße haben in den letzten drei bis vier Jahren wieder eine stärkere Nachfrage von guten Einzelhandelskonzepten erfahren. Für die Top-Lagen der Essener Innenstadt liegen der COMFORT aktuell 67 ernst zu nehmende Gesuche nach geeigneten Ladenflächen von bonitätsstarken Einzelhändlern vor.

Bei der in 2013 laufenden Revitalisierung des Büro- und Geschäftshauses „Haus am Kettwiger Tor“ in der Kettwiger Straße 2-10 bewiesen die Neuvermietungen an Bolia, das türkische Schmuckkonzept Altimbas, REWE to go, Hallhuber, Mammut und vor allem an den Schuhhändler Kämpgen, dass die Essener Fußgängerzonen wieder stark begehrt sind. Peek & Cloppenburg spürt die positiven Auswirkungen der ECE und erweitert nun sein erfolgreiches Textilhaus in der Kettwiger Straße in die nachbarschaftlichen Flächen des Baederhauses um rund 1.500 qm Verkaufsfläche. Am Kennedyplatz sicherte sich in 2013 das Unternehmen Cyberport neue Verkaufsflächen in dem ehemaligen Obergeschoss von HEMA. Direkt benachbart bezieht der Übergrößenanbieter Weingarten eine Fläche von rund 2.000 qm des ehemaligen Young Fashion-Hauses KULT und bestätigt damit die gute Verbindungsachse von der Limbecker Straße über den Kennedyplatz zum Markt / Porscheplatz / Kettwiger Straße.

INVESTMENT

Der Einzelhandelsstandort Essen erfreut sich in jüngster Zeit wieder gestiegener Beliebtheit, wobei sich die Nachfrage auf die Toplagen konzentriert. Klassische B-Lagen stehen wenn überhaupt eher im Fokus der regional orientierten Anleger. COMFORT liegen Investitionswünsche von privaten Investoren, Family Offices, Fondsgesellschaften, Versicherungen, Pensionskassen und auch von internationalen Investoren vor. Seitdem sich die Innenstadt in den letzten zwei bis drei Jahren wieder gemausert hat, stehen auch wieder Investoren für Essen im Fokus, die noch vor dem Centerprojekt „Limbecker Platz“ ihre Immobilie(n) dort veräußert haben.

Die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer ist jedoch, wie an vielen anderen Standorten auch, eher gering. Dies liegt sicherlich auch an adäquaten Anlagealternativen. Die wenigen Verkäufe aus der jüngsten Vergangenheit führten – laut Kreutz - zu Verkaufspreisen zwischen der 18 und 19,5-fachen Nettojahresmiete. Dies ist als eindeutiges Indiz für die Risikofreiheit solcher Investments zu werten. Ende 2013 sicherte sich die Union Investment für den institutionellen Immobilienfonds UniInstitutional German Real Estate die technisch und energetisch revitalisierte und neu vermietete Liegenschaft „Haus am Kettwiger Tor“. Verkäufer des ca. 6.900 qm großen Büro- und Geschäftshauses war eine Hamburger Investorengruppe unter Führung der Achim Griese Treuhandgesllschaft.

Die positiven Veränderungen des Einzelhandelsstandortes Essen bewirken für Investoren neue bzw. bestätigende Impulse, so dass die Investment-Nachfrage wieder belebt wird.

FAZIT UND PERSPEKTIVE

Essen erlangte durch die Neuansiedlungen der Shopping Center an Attraktivität und in der Vergangenheit an konkurrierende Revierstädte verlorene Kunden zurück. Die anfangs zu verkraftenden negativen Folgen der innerstädtischen Einkaufszentren wirken sich nun positiv aus.

Die Kettwiger Straße – früher als Niveaulage und Flaniermeile Essens bekannt – zeichnet sich heute durch einen guten Branchenmix an Mietern aus. So wurde durch den preisaggressiven Modefilialisten Primark die Frequenz in der Lage erhöht, während weitere neue Anbieter wie Stefanel, REWE to go, Mammut, Bolia Altinbas, das Schuhhaus Kämpgen, Brax, Ah to go, Das Depot, Boog´s home oder A-Shop zur Angebotsvielfalt positiv beitragen.

Die konsumige Lage Limbecker Straße, die besonders durch die geringe Breite und die Topografie der Fußgängerzone geprägt ist, kann sich auch aktuell behaupten. Die zuletzt erfolgten Neueröffnungen wie Flormar, Adrä CD-Shop, Cartoon, Desigual, Butlers oder auch SchuhHouse ergänzen die zahlreichen preisgünstigen Konzepte und das Produktangebot für den Konsumenten im mittleren Preissegment optimal. So bleibt die Limbecker Straße auch in Zukunft attraktiv und stellt für neue Filialisten eine nachhaltige Möglichkeit zur Anmietung dar.

Selten hat in der Vergangenheit eine Centerentwicklung der ECE der gesamten Innenstadt so gut getan, wie in Essen. Die kurzfristigen Wunden dieser 70.000 qm großen Verkaufsmaschine sind in den Fußgängerzonen souverän beseitigt, so dass nun auf entsprechendem Niveau ein harmonisches Zusammenspiel zwischen dem für die Stadt notwendigen Shopping-Center und der klassischen „Highstreet“ erfolgt. Für Retailer und auch Investoren sind somit die Essener Highstreet-Lagen endlich wieder nachhaltig interessant, resümieren die Einzelhandels- und Immobilienexperten von COMFORT.

PM: Confort


Limbecker Platz von danielehlert auf Flickr
 

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Discussion Starter #4
Essen hat fünf der 50 Größten Unternehmen

Mit der RWE AG, der ThyssenKrupp AG, ALDI Nord, der HOCHTIEF AG und der Schenker AG haben fünf der 50 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands ihren Hauptsitz in Essen. Keine andere Stadt in Deutschland hat im Jahr 2013 mehr Unternehmen unter den TOP 50 als Essen.

Mit München und Hamburg, die ebenfalls fünf der 50 umsatzstärksten deutschen Unternehmen beheimaten, befindet sich Essen auf Augenhöhe.

Die fünf größten Essener Unternehmen setzen mit insgesamt rund 162,2 Milliarden Euro mehr um als die fünf größten Hamburger Unternehmen, die gemeinsam auf einen Umsatz von rund 156,5 Milliarden Euro kommen. Lediglich Münchens fünf größte Unternehmen erwirtschafteten im Jahr 2013 mehr Umsatz und kommen auf insgesamt rund 200,6 Milliarden Euro.

Wer nachschlagen will, findet die gesamte Auswertung in der aktuellen Sonderveröffentlichung "DIE WELT-Rangliste der deutschen Wirtschaft – Deutschlands große 500" der Tageszeitung DIE WELT.

Essen ist einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Deutschland und Europa. Die Wirtschaftskraft prägen die Konzerne gemeinsam mit dem breit aufgestellten Mittelstand – in Essen arbeiten rund 12.600 kleine und mittelständische Unternehmen.

Pressemitteilung: EWG


Bild: EWG
 

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Discussion Starter #5
Eon verlagert hunderte Arbeitsplätze nach Essen

Der Energiekonzern will seine Sparten konventionelle Stromerzeugung und Erneuerbare Energien zusammenlegen und die Steuerungsaufgaben in Essen bündeln. Damit sollen hunderte Eon-Mitarbeiter von Hannover, Landshut, Malmö und Coventry nach Essen umziehen. Zum Jahresende will Eon nach Angaben eines Sprechers damit beginnen.

Quelle

E.ON Ruhrgas Zentrale - Essen


Foto: E.ON SE
 

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Discussion Starter #6
Büromarkt Essen mit stabilem Ergebnis

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Zahlen zum ersten Halbjahr 2014 - Essen. Im Gegensatz zum sehr guten Vorjahresergebnis, in dem mit Hilfe von zwei Großverträgen – ThyssenKrupp und DB Schenker – fast ein neuer Allzeitrekord aufgestellt worden ist, liegt das Ergebnis in der ersten Jahreshälfte 2014 wieder auf dem normalen Essener Niveau. Mit einem Flächenumsatz von 46.000 m² wird der zehnjährige Durchschnitt um 16 % unterschritten. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), bundesweit führender Immobilienberater.

„Ohne Berücksichtigung der Rekordjahre 2007, 2008 und 2013 übertrifft das Halbjahresergebnis aber sogar den langjährigen Durchschnitt um 8 %“, erläutert Christoph Meszelinsky, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. Da bislang kein Großabschluss über 10.000 m² stattgefunden hat, kann folglich von einem guten Ergebnis gesprochen werden. Die Vermietungen im ersten Halbjahr verteilen sich dabei über das Essener Stadtgebiet, wobei der Cityrand (23.700 m²) und die Nebenlagen (17.300 m²) am stärksten nachgefragt wurden. Der Citykern kommt mit 5.000 m² auf rund 11 %.

Wie im vergangenen Jahr ist am Industriestandort Essen die Verwaltung von Industrieunternehmen mit fast 24 % die am stärksten vertretene Branche. An zweiter Stelle rangieren mit über 15 % die Lobbyisten, die im Vorjahresvergleich kaum in Erscheinung getreten sind. Auch Banken und Finanzdienstleister mit 13,2 % auf dem dritten Platz teilen diese Entwicklung. Hierin zeigt sich, wie volatil ein kleinerer Büromarkt wie der von Essen ist, da wenige Abschlüsse zu einer gänzlich anderen Flächenverteilung führen können. Ein zweistelliges Anteilsergebnis erzielen auch die sonstigen Dienstleistungen mit fast 11 %. Beratungsgesellschaften und Handel kommen auf rund 9 beziehungsweise 8 %. Der große Anteil sonstiger Branchen von über 20 % zeigt, wie vielseitig der Essener Bürovermietungsmarkt ist.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Flächenleerstände deutlich um fast 15 % auf 164.000 m² zurückgegangen. Dabei reduzierte sich vor allem der Leerstand am Cityrand deutlich (-30 %). Interessant ist, dass die Reduktion über Flächen mit normaler Ausstattungsqualität stattfand, während es bei Flächen mit modernem Standard kaum Veränderungen gibt. Zurückzuführen ist dies unter anderem auch auf einige fertiggestellte, aber noch nicht vermietete Flächen. Die Leerstandsquote liegt bei aktuell niedrigen 4,5 % und damit schon seit längerer Zeit deutlich unterhalb der 5-%-Marke.

Reduzierte Neubautätigkeit – Spitzenmiete unverändert

Auch die Neubauaktivität ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Mit 31.000 m² liegt sie rund 40 % unter dem Vorjahreswert. Von dem Neubauvolumen stehen dem Markt gerade einmal noch 2.000 m² zur Verfügung. Die Flächenentwicklung beschränkt sich dabei komplett auf den Citykern, wobei bis Mitte 2015 vom Gesamtneubauvolumen nur rund 13 % fertiggestellt werden sollen. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) sinkt um 21 % auf 166.000 m².

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Spitzenmiete nicht verändert. 14 €/m² werden für hochwertige Neubauflächen im Citykern erzielt, womit dieser knapp vor der Büromarktzone Rüttenscheid/Bredeney mit 13,70 €/m² rangiert. Generell zeigt der Essener Büromarkt eine geringe Varianz in den Höchstmieten, da auch in einzelnen Nebenlagen mit 13,50 €/m² eine nur geringfügig niedrigere Höchstmiete im Vergleich zur Spitzenmiete erzielt wird.

Positives zweites Halbjahr erwartet

„Der Essener Büromarkt erzielte im ersten Halbjahr ein solides Ergebnis, welches im kommenden Halbjahr aufgrund einer generellen konjunkturellen Belebung und vorliegenden Gesuchen sogar noch leicht übertroffen werden könnte. Ein erneutes Erreichen des Vorjahresergebnisses dürfte nach aktuellem Stand mangels Großabschlüssen wohl nicht erreicht werden, das Überschreiten der 100.000-m²-Marke ist aber nach wie vor realistisch. Der Leerstand könnte sich durch Freizüge bereits abgeschlossener Mietverträge leicht erhöhen, spielt in Essen im Vergleich mit anderen Städten aber keine signifikante Rolle. Die Höchstmiete hat sich seit gut einem Jahr stabilisiert und scheint vorläufig nicht weiter zu steigen“, so Christoph Meszelinsky.

Pressemitteilung: BNP Paribas Real Estate


DSC_0058 von Kostik -Ruhr auf Flickr
 

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Discussion Starter #7
Brandschutz-Fachbetrieb errichtet Unternehmenssitz im Gewerbegebiet econova

Der Essener Brandschutz-Fachbetrieb Heinrich Rohden GmbH feierte bereits am 6. Juni 2014 das Richtfest für seinen neuen Unternehmenssitz in der Econova-Allee 34 in Essen. Nach rund zwei Monaten Bauzeit war der Rohbau auf dem ca. 3.300 Quadratmeter großen Grundstück fertiggestellt. Im September 2014 sollen die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein. Dann zieht das Unternehmen von der Alten Bottroper Straße in die neue, firmeneigene Immobilie.

Das Gebäude besteht aus einer Bürofläche von rund 760 Quadratmetern inklusive Schulungs- und Fitnessraum und einer Hallenfläche von rund 450 Quadratmetern. Neben dem zweigeschossigen Bürogebäude und der Lagerhalle entsteht zusätzlich eine geschlossene Unterstellhalle von rund 590 Quadratmetern für die 17 Servicefahrzeuge der Heinrich Rohden GmbH. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro.

Die Verlagerung des Unternehmenssitzes innerhalb der Stadtgrenzen ist notwendig, da die aktuellen Räumlichkeiten den Ansprüchen an Platz und Ausstattung nicht mehr genügen. „Unser wirtschaftlicher Erfolg hat die Anzahl der Mitarbeiter auf mittlerweile 30 ansteigen lassen. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und die Perspektiven stehen auf weiteres Wachstum“, erläutert Geschäftsführer Andreas Pellenz die Entscheidung, den seit 1983 bestehenden Unternehmenssitz in der Alten Bottroper Straße 103 zu verlassen und im Gewerbegebiet econova neu zu bauen.

Pressemitteilung: EWG

  • Standort: Gewerbegebiet econova - Essen
  • Erhaltene Arbeitsplätze: 30 mit Tendenz nach oben!
  • Fertigstellung: 09/2014
  • Investitionsvolumen: 1.7 Mio Euro
 

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Discussion Starter #8
Büro- und Ladenmieten in Essen stark gestiegen

Essen gehört mit Köln zu den Großstädten in NRW, in denen die Büromieten erheblich gestiegen sind. In guten Lagen in Essen müssen Mieter rund zehn Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Auch in Bochum ist ein Preisanstieg in den mittleren und guten Lagen in Höhe von fünf bis sieben Prozent zu beobachten. Unverändert blieben die Preise in Dortmund, Mülheim und Moers. Das geht aus dem Preisspiegel 2014 des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) West hervor, der aktuelle Trends bei Büro- und Ladenmieten in Nordrhein-Westfalen untersucht.

Mit einer durchschnittlichen Netto-Kaltmiete von 2,50 Euro pro Quadratmeter in einfachen Lagen gehört Wesel zu den Städten mit den günstigsten Büromieten in NRW. Gelsenkirchen bleibt mit drei Euro/Quadratmeter weiterhin der günstigste Großstadtstandort im Land. In Essen liegt der Preis in mittelguten Lagen bei 5,60 Euro/qm, in Dortmund bei 7,50 Euro/qm und in Duisburg bei 8,80 Euro/qm.

Bei den Ladenmieten gibt es in der Metropole Ruhr kaum Veränderungen. Einzig in Essen verteuerten sich die Preise in allen Lagen um vier bis 17 Prozent. Stabil blieben sie hingegen in Bochum, Dortmund und Duisburg. In Gelsenkirchen und Gladbeck mussten Vermieter teilweise deutliche Abschläge von bis zu 20 Prozent hinnehmen. Teuerster Standort im Ruhrgebiet bleibt Dortmund mit stabilen 220 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Essen mit 130 Euro/qm in den besten Verkaufslagen.

Quelle: idr
 

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Discussion Starter #9
TMD Friction verlagert Produktion nach Essen

TMD Friction, ein weltweit führender Hersteller von Bremsbelägen für die Automobil- und Bremsenindustrie, wird seine gesamte Produktion von Leverkusen nach Essen verlegen. Rund 50 Millionen Euro werden in den Ausbau und die Modernisierung des Werks in Essen-Bergeborbeck investiert und rund 570 Beschäftigte sollen mit nach Essen gehen. Die Produktionserweiterung auf dem rund 100.000 Quadratmeter großen Essener Werksgelände der TMD umfasst den Neubau einer Mischerei und die Erweiterung einer Produktionshalle.

Quelle
 

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Discussion Starter #10
PhoneHouse-Zentrale soll nach Essen ziehen

Im diesem Jahr könnte die PhoneHouse-Zentrale mit rund 250 Arbeitsplätzen von Münster nach Essen ziehen. Dies wurde im Sommer 2014 bekannt. Dafür soll eine ca 4000qm große Bürofläche im Stadtgebiet angemietet werden. Als Grund für den Umzug wird die Nähe zu den Partnern des Unternehmens, unter anderem bei Telekom oder Vodafone genannt.
 

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Discussion Starter #11
Competence Call Center Essen | 400 neue Jobs?

Im Oktober 2013 eröffnete das mit Hauptsitz in Wien ansässige Competence Call Center eine Niederlassung in Essen. Seit der Ansiedlung in Essen ist die Zahl der CCC-Mitarbeiter am neuen Standort stark gewachsen. Waren es Ende 2013 rund 150 Mitarbeiter, die unter anderem Kundenanfragen von Auftraggebern aus dem eCommerce, Telekommunikations- und Touristikbereich bearbeiten, stieg die Zahl zum Jahresende 2014 auf rund 400 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter. Damit zählt CCC zu den größten Call Centern in Essen.

Weiteres Wachstum steht auf der Agenda. Im ersten Halbjahr 2015 plant Competence Call Center, weitere 400 Arbeitsplätze in der Essener Niederlassung zu schaffen. Ob Elektronik, Telekommunikation, Energie oder Tourismus – die Essener Call Center zählen Unternehmen unterschiedlichster Branchen zu ihren Auftraggebern.

Pressemitteilung: EWG
 

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Discussion Starter #12
Energiekonzern Eon zieht von Düsseldorf nach Essen

Wie heute bekannt wurde wird das Unternehmen Eon seine Geschäfte künftig auf den Standort Essen konzentrieren. Die neue Tochtergesellschaft Uniper wird in Düsseldorf angesiedelt. Essen wird somit Heimat der zukunftsträchtigen Sparte für erneuerbare Energien. In Düsseldorf wird sich der Sitz der abgespaltenen Kraftwerkstochterfirma befinden. Die neue Kraftwerkstochter soll den Namen „Uniper“ bekommen, kurz für „Unique Performance“ („Einzigartige Leistungsfähigkeit“). Schon jetzt ist die ehemalige Konzernzentrale von Ruhrgas in Essen mit mehr als 2000 Mitarbeitern der bundesweit wichtigste Eon-Standort. Die Mitarbeiterzahl am Standort Essen wird nun sicher weiter wachsen.

Quelle: WAZ - Energiekonzern Eon zieht von Düsseldorf nach Essen
 

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Discussion Starter #13
Essen boomt

Innerhalb von zwei Tagen gaben zunächst der Energiekonzern E.ON und dann der Chemikalienhändler Brenntag bekannt, dass sie ihren Hauptsitz nach Essen verlagern werden. Damit wird Essen um zwei Konzernzentralen reicher. Mehr noch: Essen gewinnt mit E.ON einen weiteren DAX-Konzern hinzu. Mit E.ON, RWE und ThyssenKrupp sind dann drei DAX-Konzerne in Essen beheimatet. Deutschlandweit hat nur München mehr DAX-Konzerne.

Am Montag, 27. April 2015, verkündet E.ON, dass im Zuge der Neuaufstellung des Konzerns der Hauptsitz von Düsseldorf nach Essen verlegt wird. E.ON setzt den Fokus zukünftig auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen und wird ihre Aktivitäten auf den E.ON-Standort im GRUGACARREE in Essen-Rüttenscheid konzentrieren. Die Geschäftsfelder konventionelle Stromerzeugung, globaler Energiehandel und Exploration & Produktion werden in eine neue, eigenständige Gesellschaft überführt, die unter dem Namen „Uniper“ ihren Sitz in Düsseldorf haben wird.

Nur einen Tag später, am Dienstag, 28. April 2015, vermeldet Brenntag, der Weltmarktführer in der Chemiedistribution, dass er seinen Unternehmenssitz von Mülheim an der Ruhr nach Essen verlegt und sich ebenfalls im GRUGACARREE ansiedelt. Das Unternehmen ist auf Wachstumskurs, auch in puncto Mitarbeiter. In direkter Nähe zum E.ON-Gebäude bezieht das Unternehmen einen rund 20.700 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassenden Neubau mit Platz für rund 650 Mitarbeiter. Der Baustart des neuen Bürogebäudes ist für Ende 2015, der Umzug für Ende 2017 geplant.

Die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, die Brenntag in den letzten Monaten bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück und der Ansiedlung begleitet hat, freut sich sehr, dass sich das Unternehmen für den Standort Essen entschieden hat. Dazu die EWG: „Ausschlaggebend für die erfolgreiche Ansiedlung war auch, dass wir der Brenntag ein geeignetes Grundstück im Essener Süden mit einer sehr guten Verkehrsanbindung an die A52 und den Flughafen Düsseldorf anbieten konnten.“ Das renommierte Unternehmen, das in Essen Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen wird, passt nach Meinung der EWG hervorragend ins GRUGACARREE und zu Unternehmen wie HOCHTIEF, E.ON und Atos Origin. Brenntag wird im GRUGACARREE, für dessen Quartiersentwicklung und Vermarktung die EWG verantwortlich ist, das letzte freie Grundstück belegen. Damit ist der von der Essener Wirtschaftsförderung verfolgte Plan, einen attraktiven Büro- und Wohnstandort im pulsierenden Stadtteil Rüttenscheid zu entwickeln, vollends aufgegangen. Im 12,4 Hektar großen GRUGACARREE sind bis dato rund 97.000 Quadratmeter Bürofläche und 214 hochwertige Wohnungen entstanden. Zudem gehört das GRUGACARREE zu den Essener Vorreiter-Quartieren in puncto ökologisches Bauen, Energieeffizienz und Klimaschutz.

Verstärkung für den Standort Essen

Mit E.ON und Brenntag baut Essen ihre Rolle als einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Deutschland und Europa weiter aus. Gemeinsam mit den in Essen ansässigen Konzernen und den rund 12.600 kleinen und mittleren Unternehmen werden die beiden „Neuzugänge“ ebenso wie die ROESER-Unternehmensgruppe, die ihren Hauptsitz von Bochum nach Essen verlagert, der ohnehin schon starken Wirtschaftskraft am Standort Essen einen weiteren Schub geben.

Mit RWE, ThyssenKrupp, ALDI Nord, HOCHTIEF, Schenker und Evonik haben bereits fünf der 50 bzw. sechs der 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands ihren Hauptsitz in Essen – legt man die Umsätze der Unternehmen aus 2013 zugrunde.* Mit E.ON und Brenntag kommen demnächst zwei weitere Global Player hinzu. Auf Grundlage der 2013er-Umsätze beheimatet Essen zukünftig sechs der 50 bzw. acht der 100 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland: E.ON (Rang 2), RWE (12), ThyssenKrupp (21), ALDI Nord (26), HOCHTIEF (28), Schenker (50), Evonik (61) und Brenntag (84).

Damit hätte dann – bliebe die Situation unverändert – keine andere Stadt in Deutschland mehr Unternehmen unter den TOP 50 als Essen. Befand man sich bisher mit München und Hamburg, die jeweils fünf der 50 umsatzstärksten deutschen Unternehmen beheimaten, auf Augenhöhe, so beansprucht Essen den Spitzenplatz in der Rangliste der Standorte mit den meisten TOP 50-Konzernzentralen nun für sich alleine. Bezogen auf die 100 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland zieht Essen an München (sieben von 100) vorbei und belegt hinter Hamburg (zwölf von 100) den zweiten Platz.

* DIE WELT, 30. Juni 2014. Sonderveröffentlichung "DIE WELT-Rangliste der deutschen Wirtschaft – Deutschlands große 500"


Pressemitteilung: Stadt Essen
 

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Wir wissen es ja schon lange: Zeitlos gute, harmonische Architektur rechnet sich.
Ebenso wie der Erhalt und die qualitätvolle Sanierung von Altbauten.

Hier eine passende aktuelle Studie dazu:

Zusammenhang zwischen Schönheit und Wert von Wohnimmobilien



(...) Generell gilt, dass unabhängig davon, in welchem Stil gebaut wird, ein Neubau, der ein bestehendes Ensemble zerreißt, als hässlich wahrgenommen wird und die gesamte bauliche Situation schädigt.

*Jüngere Personen zeigen kein anderes ästhetisches Empfinden als ältere.
*Personen mit einem niedrigeren Bildungsgrad fällen ein leicht positiveres Schönheitsurteil als die Vergleichsgruppe mit höherem Bildungsgrad.

*Bezieher niedrigerer Einkommen haben kein anderes Schönheitsempfinden als Bezieher höherer Einkommen.
*Schönheitsempfinden ist auch kein Gefühl, das durch langjährige Anwesenheit an einem Ort durch Gewohnheit erzeugt wird: Frisch Zugezogene kommen zu gleichen Urteilen wie Alteingesessene.

Handlungsempfehlungen für Architekten, Bauträger und Stadtplaner:
*Städte sollten den Mut haben, Gestaltungssatzungen zu erlassen. Es gibt objektive Schönheit, und die Menschen fühlen sich wohler und haben eine höhere Zahlungsbereitschaft.

*Die Sanierung eines verwahrlosten Altbaus führt zu einem besseren ästhetischen Resultat als dessen Abriss und Errichtung eines Neubaus. Losgelöst von der aktuell dominierenden Debatte um Energieeffizienz sollte der Erhalt der innerstädtischen Altbau-Gebäudesubstanz daher als ästhetischer Wert an sich in den Fokus rücken und z. B. durch Zurückhaltung beim Ausweisen von Neubaugebieten gefördert werden.

*Avantgardistische Neubauten – insbesondere aber in den 70er Jahren erbaute Nachkriegsgebäude – werden als deutlich weniger attraktiv wahrgenommen als der klassische Altbau. Eine modische Gestaltung erweist sich im Langfristtrend somit als nicht wertstabil. Vor dem Hintergrund einer absehbaren Verschlechterung der Optik im Zeitablauf sollten avantgardistische Bauten daher nur zurückhaltend, in keinem Fall aber in noch bestehenden homogenen Ensembles, genehmigt werden.

Komplette Studie, Ergebnisse einer Befragung der TU Chemnitz im Großraum München: http://bvi-magazin.de/hp1165/Schwerpunktthema.htm
 

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Discussion Starter #15
DHL baut in Steele neues Verteilzentrum

Die Deutsche Post DHL baut zu Zeit in Steele eine weitere Zustellbasis. Das neue Verteilzentrum soll im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Es wird für Teile der Stadt, aber auch darüber hinaus zuständig sein. Der Logistikkonzern wird in die neue Zustellbasis einen zweistelligen Millionenbetrag investieren.

Quelle: WAZ - Deutsche Post DHL baut in Steele neues Verteilzentrum
 

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Discussion Starter #16
Essener Büromarkt: Höchster Flächenabsatz seit 2008

Der Essener Büromarkt, mit 3,88 Millionen m² BGF der größte in der Metropole Ruhr, bestach im Jahr 2015 mit einer sehr hohen Absatzleistung: Sie erreichte rund 139.100 m² und damit das beste Ergebnis seit 2008.

Das sehr gute Absatzergebnis des Jahres 2015 prägen vier Großabschlüsse mit insgesamt rund 66.400 m². So wird die FUNKE MEDIENGRUPPE zukünftig einen neuen Gebäudekomplex im Universitätsviertel - grüne mitte Essen mit rund 22.500 m² Büro- und Verwaltungsfläche belegen. Ein weiterer großer Mietabschluss geht mit rund 18.500 m² auf das Konto der Brenntag AG. Der Weltmarktführer in der Chemiedistribution wird bis Ende 2017 seine neue Unternehmenszentrale im GRUGACARREE, für dessen Quartiersentwicklung und Vermarktung die EWG verantwortlich ist, beziehen. Auch der internationale Energiedienstleister ista hat sich für das GRUGACARREE entschieden und wird seinen Unternehmenssitz in den Büroneubau "Silberkuhlsturm" verlagern. Hier mietete die ista Deutschland GmbH langfristig rund 10.500 m² an. Und die BITMARCK-Unternehmensgruppe, führender IT-Dienstleister im Gesundheitswesen, bezieht Ende 2017 rund 14.900 m² im siebengeschossigen Büroneubau am Essener EUROPA-CENTER-Areal.

Die beliebtesten Bürolagen sind – wie in den Vorjahren auch – weiterhin die Büromarktzonen Innenstadt/Südviertel und Rüttenscheid/Bredeney. Stabilität zeichnet auch die Spitzenmiete aus, die unverändert bei 14,00 € pro m² liegt und in Neubauprojekten in den sehr guten Lagen im Bereich der Innenstadt und in Rüttenscheid/Bredeney erzielt wird. Eine leichte Veränderung verzeichnet der Leerstand: Er ist gegenüber 2014 um 0,1 Prozentpunkte gesunken und beträgt zum 31. Dezember 2015 ca. 5,3 %, ein im bundesweiten Vergleich sehr niedriger Wert.

In Essen sorgen die sehr positive Entwicklung des Bürovermietungsmarktes und der niedrige Leerstand für ein lebhaftes und zunehmendes Investmentgeschehen. So erwirbt die UniCredit-Tochter WealthCap den Büroneubau THE GRID. Auch der britische Investor Henley engagiert sich in Essen und erwirbt ein Immobilienportfolio vom Industriedienstleister Ferrostaal. Die Objekte hat das Unternehmen über seine Tochter Henley 360 für rund 50 Millionen Euro gekauft. Zu ihnen gehören neben der Ferrostaal-Zentrale weitere benachbarte Bürogebäude und eine Wohnimmobilie mit einer Gesamtnutzfläche von rund 35.000 m². Die Leipziger Immobilien-AG publity hat den in unmittelbarer Nähe der A52 gelegenen, rund 46.000 m² großen Büropark Bredeney gekauft.

Im Vergleich zu den Investitionen in den Big Seven-Standorten haben Investitionen in Büroimmobilien in Essen ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis. Während infolge des hohen Anlagedrucks die Ankaufsrenditen in den zentralen Lagen an allen Top-7-Standorten unter- oder knapp oberhalb der 4 % liegen, betragen die Nettoanfangsrenditen in Essen 5,3 %. In dezentralen Lagen liegen sie bei 6,4 %.*

Pressemitteilung: EWG
 

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Discussion Starter #17
Hotelinvestitionen im Hoch

Mit seiner sehr guten Wirtschaftsentwicklung, der zunehmenden Bedeutung als nationaler und internationaler Messe- und Kongressstandort, als Ziel für Erlebnis- und Kulturreisen sowie mit seiner optimalen Lage in der Region Rhein-Ruhr übt der Standort Essen eine hohe Anziehungskraft auf Geschäftsreisende und Freizeittouristen aus. Im Jahr 2015 verzeichnete Essen Übernachtungszahlen von rund 1,41 Millionen und damit sogar mehr als im Jahr der Kulturhauptstadt 2010.

Die hohen Übernachtungszahlen, der Mangel an Anlagealternativen und sehr gute Renditeaussichten treiben das Investmentinteresse an Hotelneubauten voran und beleben die Expansionsstrategie der Hotelbetreiber. So entstehen beispielsweise mit den Neubauten für das GHOTEL hotel & living in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs und für das Novum Style Hotel auf dem EUROPA-CENTER-Areal Ecke Kruppstraße/Friedrichstraße sowie mit dem Umbau des ehemaligen DGB-Hauses in der nördlichen Essener Innenstadt zu einem NH Hotel insgesamt rund 500 neue Zimmer.

Novum wird zudem das gegenüber dem Hauptbahnhof am Anfang der Fußgängerzone Kettwiger Straße gelegene, traditionsreiche Hotel im Handelshof Essen umfassend renovieren. Letzter Betreiber des unter Denkmalschutz stehenden, sechsgeschossigen Gebäudes war bis Ende 2015 Mövenpick. Voraussichtlich im vierten Quartal 2016 wird das 4-Sterne-Hotel, das über 198 Zimmer, fünf Tagungsräume und ein Bankettfoyer verfügt, unter dem Namen "Novum Winters Hotel Handelshof Essen" wieder eröffnen.

McDreams will in der Nähe der thyssenkrupp-Zentrale an der Altendorfer Straße Ende 2016 seinen bundesweit vierten Standort mit rund 100 Zimmern eröffnen. Auch auf dem Designstadt-Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein soll in direkter Nachbarschaft der Folkwang Universität der Künste ein Hotel entstehen.

Größter Hotelstandort im Ruhrgebiet
Mit einer mittleren Auslastung von rund 42,7 % ist der Standort Essen für Hotelbetreiber ein attraktiver Markt, so dass weitere Hotels im gesamten Stadtgebiet realisiert werden oder geplant sind. Damit steigt die Zahl der Hotels zukünftig auf rund 100 – und Essen bleibt der mit Abstand größte Hotelstandort im Ruhrgebiet.

Pressemitteilung: EWG
 

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Ist sicher sinnvoll, innerhalb des Ruhrgebietes bestimmte (Tourismus-)Cluster zu etablieren.
Für Essen etwa im Bereich Kongresse, Messen, usw.
 

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Discussion Starter #19
Essener Büromarkt mit sehr verhaltenem Jahresauftakt

Mit einem Flächenumsatz von nur 10.000 m² verzeichnete der Essener Büromarkt im ersten Quartal einen überaus moderaten Jahresstart. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Gerade in kleineren Büromärkten, deren Gesamtergebnis oft von wenigen Großvermietungen bestimmt wird, sind vereinzelte schwache Quartale aber keine Besonderheit, sondern eher als Momentaufnahme zu verstehen. Dies wird dadurch unterstrichen, dass in den letzten drei Quartalen 2015 insgesamt 90 % der Flächen umgesetzt wurden. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden dagegen erst drei Vermietungen über 1.000 m² registriert“, betont Christoph Meszelinsky, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Essener Niederlassungsleiter. Die Spitzenmiete liegt stabil bei 14 €/m² und wird nach wie vor für hochwertige Flächen in den Top-Lagen des Citykerns erzielt.

Nachdem der Leerstand im Jahr 2015 rückläufig war, ist er zum Ende des ersten Quartals 2016 erneut leicht auf 174.000 m² angestiegen. Hiervon entfallen 29 % auf die City, 41 % auf den Cityrand und 30 % auf die Nebenlagen. Die aus Nutzersicht besonders interessanten Leerstände mit moderner Flächenqualität sind jedoch leicht auf 30.000 m² gesunken. Ihr Anteil am gesamten Leerstand hat sich in den vergangenen zwölf Monaten um weitere 6 Prozentpunkte verringert und beläuft sich nur auf gut 17 % - der niedrigste Wert im bundesweiten Vergleich.

Das Volumen der Flächen im Bau liegt Ende des ersten Quartals bei 127.000 m² und hat damit im Jahresvergleich um 93.000 m² zugelegt. Die unter Marktgesichtspunkten wichtige Kategorie der dem Vermietungsmarkt hiervon noch zur Verfügung stehenden Flächen, die Anfang 2015 nur marginal besetzt war, weist aktuell wieder 41.000 m² auf. Trotzdem sind über zwei Drittel der gesamten Bauflächen bereits vorvermietet oder werden von Eigennutzern errichtet. Unter Marktgesichtspunkten ist die Ausweitung des Angebots moderner Büroflächen zu begrüßen.

„Trotz des eher schwachen Starts gehen wir für das Gesamtjahr von deutlich anziehenden Umsätzen aus. Diese Einschätzung begründet sich aus den insgesamt recht positiven konjunkturellen Aussichten sowie aus den aktuell vorliegenden Gesuchen. Ob aber erneut die 100.000-m²-Schwelle überschritten werden kann, wird sich erst in den nächsten zwei Quartalen entscheiden“, prognostiziert Christoph Meszelinsky.

Pressemitteilung: http://www.realestate.bnpparibas.de
 

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Discussion Starter #20
Karstadt-Zentrale bleibt in Essen

Die publity AG hat die Landmark-Immobilie der Karstadt-Zentrale, inklusive 12 Jahresmietvertrag in Essen-Bredeney erworben. „Das Objekt bietet für Investoren und Projektentwickler viel Potenzial für die weitere Nutzung als Bürostandort oder sogar die Umnutzung zum attraktiven Wohnstandort. Essen-Bredeney ist darüber hinaus eine stark nachgefragte Lage für Gewerbenutzungen als auch Wohnraum“, so Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG.

Karstadt-CEO Dr. Stephan Fanderl erklärte: „Wir haben im letzten Geschäftsjahr nicht nur erstmals seit Jahren wieder Geld über die Ladenkasse verdient, sondern wir konnten auch drei Karstadt-Standorte retten: Dessau, Mönchengladbach und Neumünster. Ich kann Ihnen heute sagen, dass wir auf Basis eines neuen Mietvertrages auch unser Service Center am Standort Essen retten konnten. Das ist eine gute Nachricht für die Mitarbeiter, deren Arbeitsweg sich damit nicht verändert, und für die weitere Gesundung des Unternehmens, für die Kosteneinsparungen eine wichtige Rolle spielt. Ich bin froh, dass wir diese gute Nachricht in dem Jahr überbringen können, in dem Karstadt seinen 135. Geburtstag feiert, denn Essen ist seit den 50er Jahren Standort von Teilen der Karstadt-Hauptverwaltung und damit Teil unserer Geschichte.

Das Büro- und Verwaltungsobjekt verfügt über knapp 109.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und bietet erhebliches Potenzial für eine mögliche Quartierentwicklung im gefragten Stadtteil Bredeney. Das nunmehr 561. Objekt der publity AG, erbaut im Jahr 1969/1975 ist in der Zwischenzeit mehrmals modernisiert worden und entstand auf einem knapp 108.000 Quadratmeter großen Grundstück. Das Objekt besteht aus 4 Gebäudeteilen, einem offenen Parkhaus sowie einem eingeschossigen Garagengebäude mit 1.780 Stellplätzen. Publity schloss während des Ankaufsprozesses mit der Karstadt Warenhaus GmbH einen Nachnutzungsvertrag über insgesamt ca. 30.000 m² Mietfläche ab. Dieser Mietvertrag hat eine Laufzeit von 12 Jahren.

Das Objekt ist ideal an den Nah- und Fernverkehr des Ruhrgebiets angeschlossen durch die ideale Lage an der B52, die das Rheinland mit dem Ruhrgebiet verbindet. Der Standort Essen ist zudem Zentrum der drittstärksten Metropolregion Europas. Der erstklassige Standort im Essener Süden bietet über die aktuelle Nutzung hinaus großes Potenzial für eine hochwertige Quartiersentwicklung.

Pressemitteilung

Siehe auch: WAZ - Karstadt-Zentrale bleibt: Essen jubelt mit den Mitarbeitern | WAZ - Karstadt bleibt mit seiner Zentrale in Essen
 
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