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Discussion Starter #1
Wenn Ende 2017 die Funke-Medien-Gruppe ihr neues Hauptquartier im Univiertel bezieht, wird das Areal an der Friedrich-/ Sachsenstraße frei. Ein Umbau bzw. eine Sanierung scheint nicht mehr lohnenswert, so das der Abriss schon seit längerem fest steht.

Eine erste Projektstudie haben nun die BNArchitekten entworfen.


Bild: BNArchitekten


Bild: BNArchitekten



Bild: BNArchitekten


Zum Vergleich, das ist das Areal heute:


Bild: Google Maps
 

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Interessante Fassadengestaltung durch die braune Farbgebung, doch wirkt das Gebäude für mein Geschmack ein wenig zu massiv. Oder soll das mal wieder eine weitere Konzernzentrale sein ;)

Überhaupt scheint Essen momentan einen guten Lauf zu haben, was Neubauprojekte angeht.
 

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Essen | Literaturviertel | In Planung

Der Frankfurter Projektentwickler OFB hat die alte Firmenzentrale der Funke-Mediengruppe im Bereich Kruppstraße, Friedrichstraße und Sachsenstraße erworben. Die verschiedenen Gebäude dort entstanden im Zeitraum zwischen den frühen 1950er Jahren und den späten 1970er Jahren und werden wahrscheinlich zum größten Teil abgerissen. Die rund 16 500 Quadratmeter großen Fläche wird vermutlich wieder einer Büro-Nutzung zugeführt. Die Funke-Mediengruppe wird nach jetzigem Stand Mitte 2018 ihr neues, derzeit im Bau befindliches Quartier im Universitätsviertel beziehen und die alten Flächen freiziehen.

Quelle: WAZ - Das alte Funke-Areal ist verkauft
 

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Architekturwettbewerb für Quartier abgeschlossen

Wie nun bekannt wurde, soll auf dem ehemaligen Funke-Areal ein nutzungsgemischtes urbanes Quartier mit Wohnungen, Büros, Hotel und Nahversorgung entstehen. Dafür wurde von der OFB Projektentwicklung GmbH ein Architekturwettbewerb durchgeführt.

Hier ein Auszug der Pressemitteilung dazu:

Der Wettbewerb für das rund 16.000 Quadratmeter große Areal unweit des Zentrums der Stadt Essen im Südviertel ist entschieden: MSP architekten GmbH aus Dortmund überzeugte die Jury in dem einstufigen Wettbewerb mit ihrem Entwurf und erreichte den ersten Platz. Auf dem Gelände, circa 600 Meter Luftlinie westlich des Essener Hauptbahnhofs, soll ein nutzungsgemischtes urbanes Quartier mit Wohnungen, Büros, Hotel und Nahversorgung entstehen. Die Fläche befindet sich seit Ende letzten Jahres im Besitz der OFB Projektentwicklung.

Den zweiten Platz belegte der Entwurf von Koschany + Zimmermann Architekten GmbH, Essen und den dritten Platz erzielte die ACMS Architekten GmbH, Wuppertal. Der Siegerentwurf vereint eine klar strukturierte, flexible und leistungsfähige Grundstruktur mit einer klaren Trennung von privatem und öffentlichem Raum. Vielfältige Freiräume gliedern die Struktur des Quartiers. Als zentrales Element ist ein begrünter Quartiersplatz vorgesehen, der zum Spielen und Verweilen einlädt. Zahlreiche weitere Plätze zwischen den Wohn- und Geschäftshäusern erhöhen die Aufenthaltsqualität. Vorgesehen sind begrünte Dächer, die auch für den Einsatz von Fotovoltaik möglich sind.


Bild: © MSP architekten GmbH, Dortmund
 

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Literaturviertel

Im Rahmen der Expo Real München wurde eine architektonischer Entwurf für die Neubebauung des ca 16.000 qm großen alten Funke Areals präsentiert. Nach dem Umzug des Verlagshauses ins Univiertel will der Investor OFB unter dem Projektnamen „Literaturviertel“ an der B224 ein Quartier entwickeln, das mit offener Architektur, begrünten Dächern und Plätzen punkten soll. Geplant ist eine Mischung aus Büros, Wohnungen, Hotel sowie Gastronomie- und Einkaufsangeboten. Die Neuplanung des Berufskollegareals wurde aber erst einmal herausgenommen, da die Stadt noch keine Ersatzfläche für einen Schulneubau gefunden hat.

Projektseite: http://www.lq-essen.de/

Quelle: WAZ - Essen will auf Immobilien-Messe Investoren locken




Bilder: avp Becker GmbH

Das ganze Quartier scheint so weit man das anhand der ersten Visualisierungen beurteilen kann ziemlich hochwertig zu sein. Schön finde ich, das ein zentraler Platz vorgesehen ist. Auch das kleine 13 geschossige Hochhaus kann sich sehen lassen und wird die Essen Skyline sehr schön bereichern.
 

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Auf der diesjährigen MIPIM, der weltweit führenden Messe für Gewerbeimmobilien und Industrieansiedlungen vom 12. bis zum 15. März 2019 in Cannes, präsentiert sich Essen einmal mehr als erfolgreicher Wirtschaftsstandort mit einem attraktiven Immobilienmarkt. Auf der Messe wurde auch wieder das Literaturquartier beworben.

Mit dem „Literatur Quartier“ entwickelt sich in der Nähe des Zentrums ein grünes Stadtquartier, das mit offener Architektur, begrünten Dächern und attraktiven Plätzen punkten wird. In einer urbanen Nutzungsmischung werden neue Büros, Wohnungen, Hotel und Boardinghouse sowie Gastronomie- und Einkaufsangebote zur Nahversorgung auf einer Fläche von rund 16.000 m² errichtet.

Laut Projektseite soll der Baubeginn bereits im 3 Quartal 2019 erfolgen.


Bild: © OFB Projektentwicklung GmbH
 

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Die Abrissarbeiten am alten Funke Standort haben begonnen. Die Pressemitteilung dazu.

Die OFB Projektentwicklung GmbH hat die Arbeiten am Literatur Quartier in Essen, das sie bereits im Dezember 2016 von der Funke Mediengruppe erworben hatte, aufgenommen. Der Name „Literatur Quartier“ bezieht sich auf die Zeit, in der das ehemalige Zeitungs- und Medienviertel mit dem Hauptsitz der Funke Mediengruppe den Standort prägte. Die Funke Mediengruppe hat ihre Büros Ende März 2019 geräumt, sodass die neue Eigentümerin OFB nunmehr mit der Realisierung ihres Vorhabens beginnen kann.

Auf dem 16.500 Quadratmeter umfassenden Areal plant die OFB ein neues Stadtquartier, das mit seinem künftigen Nutzungsmix aus Büros, einem Hotel / Boardinghaus, Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gastronomie und Einzelhandel den gesamten Stadtteil erheblich aufwerten und in seine Umgebung einbinden wird. Insgesamt plant die OFB, über 50.000 Quadratmeter oberirdische Bruttogeschossfläche zu realisieren.

Den städtebaulichen Wettbewerb für den Entwurf konnte msp Architekten aus Dortmund für sich entscheiden. Die Umsetzung des Projektes wird von msp und den Architekturbüros Koschany + Zimmer aus Essen, sowie BilleBeyeScheid aus Frankfurt geplant. Für die Gestaltung der gesamten Außenflächen wird in Kürze ein Wettbewerb mit voraussichtlich fünf Landschaftsarchitekturbüros ausgelobt. Der Siegerentwurf wird bis Mitte dieses Jahres gekürt.

Die Mitte April beginnenden Abbrucharbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Danach wird mit der Erstellung der Baugrube und dem Verbau begonnen. Der Start des Hochbaus ist für das dritte Quartal 2020 geplant, die Fertigstellung des gesamten Quartiers wird voraussichtlich 2022 erfolgen. Für das gesamte Projekt wird eine Zertifizierung in LEED Platin oder DGNB Platin angestrebt.
 

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"Reallabor der Energiewende"

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeichnet in Berlin das erste "Reallabor der Energiewende" aus. Mit dem Projekt SmartQuart wird auch das zukünftige Literatur Quartier Essen rund um den ehemaligen Standort der Funke Mediengruppe an der B224 gefördert.

Unter der Führung des Energieversorgers innogy will ein Projektkonsortium zeigen, dass dies innerhalb eines Quartiers und im Zusammenspiel mit benachbarten Quartieren bereits heute technisch und wirtschaftlich möglich ist. Quartiere in Essen und Bedburg in Nordrhein-Westfalen sowie in Kaisersesch in Rheinland-Pfalz bilden gemeinsam dieses Reallabor. Zu dem Konsortium gehört neben dem Investor und Projektentwickler OFB sowie verschieden Technologiefirmen auch die Stadt Essen, die in dem Projekt eine Förderung in Höhe von fast 500.000 Euro erhält.

Derzeit läuft der Abriss der alten Verlagsgebäude an der Friedrichstraße/Ecke Sachsenstraße. Danach will der Eigentümer, der Projektentwickler OFB aus Düsseldorf, dort Wohnungen und Büros bauen. Durch eine Photovoltaik- und eine Hybrid-Photovoltaik-Anlage soll das hochverdichtete städtische Quartier in der Lage sein, selbst Energie zu erzeugen. Zudem werden durch Ladesäulen sowie E-Car- und Bike-Sharing den Bewohnern neue Mobilitätsangebote gemacht.

Pressemitteilung: Stadt Essen

Quelle: https://www.waz.de/staedte/essen/essen-neues-viertel-testet-energieversorgung-der-zukunft-id227930625.html
 
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