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In osteuropäischen Städten gibt es ja viele neue Bauwerke und Verkehrsflächen in der modernen Art, genau wie bei uns, die vermutlich auch angemessen gepflegt werden. Daneben hat man Zeugnisse der sozialistischen Zeit sowie restaurierte und noch nicht restaurierte Altsubstanz. Soweit, so klar.
Was ich aber einfach nicht verstehe: Warum sieht man an vielen Stellen, auch zentral in den florierenden Städten, völlig abgewrackte und oft leerstehende Ruinen, die zu nichts mehr zu gebrauchen sind, sowie fast unpassierbare, wie zerbombt wirkende Verkehrsflächen (Bürgersteige, Parkplätze, besonders auch Übergangsbereiche aller Art)?
Nach unserer Mentalität wäre es sinnvoll, diese Hindernisse und Schandflecken möglichst schnell zu entfernen, und sei es aus Geld- oder Kapazitätsmangel nur provisorisch. Dort jedoch scheint die Mentalität zu herrschen, absolut nichts zu unternehmen, bis von Grund auf der Neubau möglich ist. Seht euch z.b. mal Berlin an, ein guter Artikel dazu auch im Netz. Daß die dortigen Menschen diese krassen Mißstände aus der Historie heraus oder sonstwie nicht so als störend wahrnehmen, kann ich mir schlecht vorstellen, sonst würden sie das Heile und Moderne nicht gleichzeitig zu schätzen wissen. Die betreffenden Verkehrsflächen wenigstens halbwegs zu ebnen, wäre ja nun auch eigentlich mit vertretbarem Aufwand machbar.
Hat jemand eine Erklärung für dieses Phänomen?
Vielleicht aber auch eine Frage von schlechter Politik und mangelnder Finanzierungspläne. So toll scheint der Tourismus nicht zu florieren, wenn man sich diese Bilder ansieht.
 
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