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Büros, Wohungen und Hotels fürs Honsell-Dreieck - HAFENPARK QUARTIER

- B & L aus Hamburg investieren 250 Mio €
- 60m hoher Büroturm auf der Hanauer 102 (Wettbewerb soll stattfinden)
- insgesamt 31.000 qm Bürofläche
- 500 Wohnungen in mehreren bis zu 10-stöckigen Gebäuden, dazu nochmal 150 weitere Wohungen auf einem benachbarten Grundstück
- 15.000 qm für ein Boardinghouse
- 2.000 qm für Einzelhandel
- Baubeginn: 2015

- das selbe Unternehmen will auf der Mole (um die Ecke) einen 60m Hotelturm bauen

mehr: http://www.immobilien-zeitung.de/100...onsell-dreieck

Edit: Pic HIER
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Sehr gut. Viel besser als noch eine Shopping mall. :cheers:

Bin mal gespannt auf den Hotelturm. Duerfte recht imposant wirken auf der Hafenmole.
 

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Die Stadt Frankfurt am Main hat sich mit dem Eigentümer des sogenannten Honsell-Dreiecks, der Hamburger B&L Gruppe, auf ein völlig neues Bebauungskonzept verständigt. Unter dem Projektnamen „Hafenpark Quartier“ soll nun anstelle des bislang geplanten Einkaufszentrums eine Mischnutzung aus Wohnen und Büros entstehen.

„Uns ist in einer sehr schwierigen Ausgangssituation ein Verhandlungsdurchbruch gelungen, der einen großen Gewinn für die Stadt Frankfurt am Main darstellt“, freut sich Bürgermeister Olaf Cunitz. „Wir sind kurz davor, die jahrelange Hängepartie für dieses Areal zu beenden und es einer Bebauung zuzuführen, die dringend benötigt wird: Mehr als 500 zusätzliche Wohnungen sollen im innenstadtnahen Bereich entstehen, teilweise sogar mit Mainblick. Das ist ein wichtiger Beitrag, um etwas Druck vom angespannten Wohnungsmarkt zu nehmen.“

Auf dem Areal könnten demnach rund 110.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen, davon mehr als die Hälfte Wohnungen. Nach der jetzigen Konzeption sind rund 50.000 Quadratmeter für Wohnen vorgesehen, 31.000 Quadratmeter für Büros, 15.000 Quadratmeter für eine Hotelnutzung. Einzelhandel soll lediglich sehr untergeordnet mit unter 2.000 Quadratmetern stattfinden.

Bisher hatte die B&L Gruppe für das Areal an der Hanauer Landstraße 102 ein Shoppingcenter mit rund 31.000 Quadratmetern Einzelhandel, 4.500 Quadratmetern Gastronomie und rund 30.000 Quadratmetern Büros geplant. Das Projekt war in den vergangenen Jahren ins Stocken und in juristische Auseinandersetzungen geraten, da der Eigentümer zwar über eine gültige Bauvoranfrage verfügt, aber keine Baugenehmigung für das Areal erwirken konnte. Der Bebauungsplan in diesem Gebiet schließt großflächigen Einzelhandel aus.

„Wir freuen uns, dass wir nunmehr partnerschaftlich mit der Stadt Frankfurt ein tragfähiges Bebauungskonzept für das Honsell-Dreieck entwickeln konnten und verfolgen eine zügige Realisierung des ‚Hafenpark Quartiers‘“, freut sich Thorsten Testorp, geschäftsführender Gesellschafter der B&L Gruppe.

  • Fertigstellung: 2017 (Erster Bauabschnitt)
  • Bruttogeschossfläche: ca. 110.000 m²
  • Wohnen: ca. 50.000 m²
  • Büro: ca. 31.000 m²
  • Hotel: ca. 15.000 m²
  • Einzelhandel: ca. 2.000 m²
  • Architekten: AS & P, Frankfurt

Pressemitteilung: B&L Real Estate GmbH


Bild: B&L Real Estate GmbH
 

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LIBERTINED
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Die Änderung des Nutzungskonzeptes ist aus meiner Sicht erfreulich, die Architektur sieht aber ziemlich öde aus. Wenn man schon so oft die gleiche Kubatur baut, könnte man wenigstens die Fassaden etwas variieren. Überhaupt, warum keine Sockelbebauung im Blockrand?

Etwas Belebung durch Ladenflächen, Gastronomie etc. in den Erdgeschossen oder sogar die ein oder andere Bar ganz oben wäre sicher auch nicht verkehrt, bei der Lage. Sicher ein geiler Blick auf die Skyline oben - und so einige Bänker, die da ihre Niedrigzinseuros hintragen könnten. ;)
 

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Discussion Starter · #6 ·
Ausser einem städtebaulichen Entwurf von Albert Speer & Partner gibt es momentan noch keine finalen Entwürfe. Der Plan sieht u.A. auch Blockrandbebauung vor, sowie 4 "Hochpunkte" mit einem ungewöhnlichen Grundriss (alles Andere als Klötze), sowie dem Büroturm, für den es auch noch keinen offiziellen Entwurf gibt.

Das Bild zeigt auch nicht das ganze Projekt. Hinzu kommt noch ein Nachbargrundstück mit noch mehr Wohungen. Zudem entwickelt der Bauherr auch ein Hotelhochhaus auf dem Molenkopf, der bekanntlich etwas "Spektakuläres" werden soll.
 

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ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei der bisher gezeigten architektur nur um platzhalter handelt. also keine panik.
 

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LIBERTINED
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Na hoffentlich. Albert Speer sr. ähm jr. sollte man da ganz schnell wieder abziehen.

Dass es sich um den Investor des Molenhotels handelt, wusste ich nicht. Dann könnte das ja noch was visuell Interessantes werden. Es geht doch um Harald Peters (Ex-Maritim-Direktor)?

Die irre Vision vom Molenhotel:

http://www.ahgz.de/regional-und-lokal/hotel-auf-der-mole,200012205918.html
 

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LIBERTINED
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Wohl kaum, baustrukturell ausgeschlossen. Schau dir mal den nicht vorhandenen Gebäudesockel an. Das wird schon in der Höhe problematisch.
 

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Hadi Therani stellt Entwürfe für das Honsell Dreieck vor - Hochhaus mit 18 Stockwerken auf Hafenmole geplant:

Nach mehr als 20 Jahren und zahlreicher Versuche, das Honsell- Dreieck zwischen der Hanauer Landstraße und dem Main zu bebauen, wurde jetzt zumindest für das Baufeld Süd an der Mayfahrtstraße das erste Ergebnis eines Wettbewerbs des Eigentümers B&L aus Hamburg präsentiert. Der Hamburger Stararchitekt Hadi Therani wurde als Sieger eines Workshops unter sechs Büros aus der gesamten Bundesrepublik gekürt, berichtete ein Sprecher der B&L-Gruppe.


Neue Renderings. Gelungener Entwurf



- Name bleibt bei „Hafenpark Quartier
- 110 000 Quadratmeter großes Areal
- auf 65 000 Quadratmetern werden 350 Eigentumswohnungen an der Mayfahrtstraße gebaut
- 350 Mietwohnungen entstehen nördlich des Geländes sowie an der Honsellstraße.
- Büroflächen 50 000 Quadratmeter
- Einzelhandel 2000 Quadratmeter
- Hotel der Kategorie „4 Sterne Plus“ mit 350 Zimmern entstehen
- Boardinghaus auf der Hafenmole mit 18 Stockwerken.


Die FNP schreibt
Fertigstellung 2019

Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die Fertigstellung sei bis 2019 geplant, berichtet der Sprecher.

Architekt Hadi Teherani erläuterte, alle Wohnungen seien mit Blick auf den Main ausgerichtet. Der Entwurf sieht unterschiedliche Wohnungstypen vor, zweigeschossige Stadthäuser, Apartmentwohnungen und Penthäuser. Alle Wohnungen sollen Anteile an den der Sonne zugewandten Terrassen und Dachterrassen haben. Wie aus dem Quartierplan hervorgeht, werden die Büros und die Hotels an der Eytelweinstraße, entlang des Bahndamms, gebaut werden, während die Mietwohnungen in der zweiten Reihe in der Mitte des Areals sowie entlang der Honsellstraße vorgesehen sind. Ob für die Mietwohnungen und das etwa 80 Meter in die Höhe ragende Hochhaus an der Hanauer Landstraße ebenfalls Architektenwettbewerbe vorgesehen sind, war nicht zu erfahren.

Mit diesen neuen Plänen würde die inzwischen über 20 Jahre alte Planungsgeschichte dieses Areals endlich zu einem Ende kommen. Zunächst sollte das Honsell-Dreieck von einem Interessenten gekauft werden, der jedoch, nachdem eine Versicherung einen um etwa zehn Millionen Mark höheren Preis geboten hatte, nicht mehr den Zuschlag erhielt. Die Versicherung jedoch ließ das Projekt ruhen. Der damalige Planungsdezernent Martin Wentz (SPD) sagte voraus, das Honsell-Dreieck werde „in den nächsten zehn Jahren“ nicht bebaut. Er hatte sich nur etwas in der Zahl der Jahre geirrt.

Es fehlen noch Renderings vom Boardinghouse, bislang hab' ich nur die alten Entwürfe von B&L zur Hand
 

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Interessant, also gibts zwei weitere kleine Wohnhochhäuser, die bisher auch noch nicht so angedacht waren. Mit dem Molenhochhaus und dem nun 80 (statt 60) Meter hohen Bürohaus entsteht da an der EZB wirklich ein kleines Cluster, mit der EZB als klaren Dominanten. Nice.
 

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Die 80 Meter könnten allerdings auch ein Fehler sein.Kennt man ja von dieser Zeitung.Aber schön wärs...50.000.qm Bürofläche sind ja auch eine ganze Menge,die man unterbringen muss,das ist ungefähr so viel wie der Marienturm inkl.Marienforum.
 

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✪ ALPHA-KEVIN ✪
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da hatte der investor wohl mal wieder allerbeste verbindungen zur stadt.. :|
hier bräuchte es außer dem ezb-turm echt nichts weiteres - insbesondere keine 60-80meter feuchte-investorentraum-klötzchen. beim anblick der viel zu großen baumasse auf der hafenmole wird mir richtig übel. war ja irgendwie klar, dass hier kein entwurf wie in #8 entstehen wird..
 

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Discussion Starter · #15 ·
Für Kotzerei ist es zu früh. Noch wissen wir nicht, wie das Molenhochhaus aussehen wird. Und die fette EZB kann ruhig kleinere Nachbarn vertragen.
 

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LIBERTINED
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Bevor der Artikel aus Beitrag #8 evtl. im Äther verschwindet:

der sehr filigrane Entwurf für das Molenhotel stammte übrigens vom Büro Heinz Flattinger Architektur Design. Wäre schon cool, den mal verwirklicht zu sehen. Sowas gibt's noch nirgendwo.
 

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LIBERTINED
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Wo siehst du denn da den Vergleich? Ziemlich fernliegend.
 

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Pressemitteilung und weitere Visualisierungen

Aus der Pressemitteilung:
Seinen Entwurf kommentiert Hadi Teherani so: „Die Formgebung des Ensembles ist allein
aus den sich bietenden Blickbeziehungen und optimalen Belichtungsverhältnissen entwickelt
worden: Nach Süden wird der Block geöffnet, um allen Wohnungen einen Blick auf den Main
zu ermöglichen. Nach Westen ist der Blockrand in der Höhe reduziert worden, damit der Hof
möglichst viel Licht am späten Nachmittag erhält. Zwei exponierte Punkthochhäuser mit
herausragenden Wohnqualitäten schaffen zudem eine identitätsschaffende Außenwirkung.
Außen- und Innenraum sollen somit bestmöglich miteinander verbunden werden und jede
Wohnung soll von der außergewöhnlichen Lage und den fantastischen Ausblicken profitieren
– den Main auf- und abwärts sowie auf die Skyline Frankfurts. Alle Wohnungen erhalten
zudem einen ungewöhnlich großen Anteil an gut nutzbaren und der Sonne zugewandten
Terrassen und Dachterrassen.
Im Inneren des Blocks entsteht ein hochwertiger grüner Freiraum, der sich als modellierte
Wiese über das gesamte Gelände spannt. Die durchgehende Bepflanzung öffnet sich jedoch
in großen Lichtungen, die wahlweise als tiefer liegende Orte der Kontemplation, als
Kinderspielplatz, als Liegewiesen oder als mit Grand befestigter Treffpunkt ausgebildet sind.
Die äußere Erscheinung des Ensembles wurde mit Hinblick auf die kraftvolle
Gebäudestruktur der EZB bewusst ganzheitlich interpretiert. Im Detail differenziert sich die
Gesamtform dagegen aufgrund der vielfältigen Wohnungstypologien wie zweigeschossige
Stadthäuser, Apartmentwohnungen und Penthäuser: Gebäudeteile springen vor- und zurück,
sind ein- und zweigeschossig, Balkone treten aus der Fassade hervor und es ergeben sich
ganz unterschiedliche Eingänge."
Dazu gibt es zwei neue Visualisierungen:


Source B&L Gruppe


Source B&L Gruppe

Auf jeden Fall schön dass es in der Ecke nun ein paar Höhenabstufungen gibt, die EZB dominiert aber das Gesamtbild dann doch.
 
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