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Baumassenstudie

Quelle: Vivico


International Thread


TEILPROJEKT HOTEL TOWER - GRAND HYATT (110m) (Extra-Thread)

Visualisierungen vom Hotel (voraussichtlich wird das UN Studio Design gewählt):
Grand Hyatt Tower 110m


New Renders!

UN Studio (Amsterdam)




Kohn Pedersen Fox (New York)



Alle Bilder: Vivico Real Estate
www.vivico.de


Zusammenfassung Gesamtprojekt UEC/Skyline Plaza

FRANKFURT: URBAN ENTERTAINMENT CENTER (UEC)

Facts:

· Shopping and entertainment center
· One office tower with 212m (52 floors) by Jean Nouvel
· One hotel tower with 160m (40 floors)
· Several residential buildings
· Located next to the - for skyscraper ethusiasts - world famous MesseTurm
· Centerpiece of a new innercity redevelopment project called Europaviertel (European Quarter) replacing former cargo rail terminal and tracks
· Project has faced several years of delay due to a dispute between the developer and the city
· According to latest news (May 31st 2008) the dispute has been resolved, construction is due to start in 2009, the site is cleared and ready for construction
· Developer is Vivico and ECE (shopping center)


Renderings:


full resolution














Old render of the hotel tower


Source of all visualizations: Vivico

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FAZ-Artikel: Ein Zentrum an der richtigen Stelle hilft

08. Juni 2007
Wiesbaden hat es bereits seit Mitte März, das Lilien-Carré. In Frankfurt wird an der Baustelle an Deutschlands umsatzstärkster Einkaufsmeile Zeil rund um die Uhr gearbeitet, damit Frankfurt Hoch Vier wie geplant im Herbst 2008 eröffnen kann. In Darmstadt, Offenbach, Hanau und Rüsselsheim warten Investoren auf die Zustimmung der Politik, um Einkaufszentren in den Innenstädten zu errichten. In Wiesbaden und Frankfurt legt man sogar bereits nach: In der Landeshauptstadt soll ein Luisen-Forum in der Fußgängerzone entstehen, in Frankfurt wurde jetzt angekündigt, dass mit dem Bau des Urban Entertainment Center (UEC) am Frankfurter Messegelände im nächsten Jahr begonnen wird.

Die Einkaufszentren entstehen nicht mehr auf der grünen Wiese, sie rücken in die Städte. Beim Deutschen Institut für Urbanistik beobachtet man diesen Trend schon länger. Neu sei, dass nun Projektentwickler und Investoren nicht mehr allein in die großen Städte drängten, sondern auch die Mittelstädte mit einer Einwohnerzahl unter 100.000 für sich entdeckten. Der Grund dafür sei zum einen, dass immer mehr Menschen lieber in Städten als anderswo lebten, zum anderen das veränderte Bewusstsein der Politiker: „Sie kriegen heute große Einkaufszentren auf der grünen Wiese nicht mehr genehmigt“, sagt Institutsmitarbeiter Gerd Kühn. Ob die neuen Zentren die Innenstädte beleben, statt sie zu beeinträchtigen, wie es den Standorten auf der grünen Wiese nachgesagt wird, dazu vermag Kühn keine Aussage zu treffen.

Einkaufszentrum auf dem Rüsselsheimer Opelgelände

Im hessischen Wirtschaftsministerium ist man hingegen überzeugt, ein Einkaufszentrum an der richtigen Stelle stärke die Innenstadt, mache sie attraktiver. Das Angebot werde moderner und zeitgemäßer. Das Geschäft werde belebt, denn ein gewisses Maß an Erneuerung müsse sein. Es sei schließlich nicht Aufgabe von Planung, den Einzelhandel vor Konkurrenz zu schützen. Die Diskussion sei allerdings darüber zu führen, wo ein geeigneter Standort sei. Das Ministerium empfiehlt den Kommunen, ihre zentralen Versorgungsareale zu definieren und eine Ansiedlung nur in diesem Gebiet zuzulassen. Bereits ein Standort am Rande der Innenstadt, wie das geplante UEC in Frankfurt oder das Lilien-Carré neben dem Wiesbadener Hauptbahnhof, fünfzehn bis zwanzig Gehminuten vom Kern der Innenstadt entfernt, gelte als grenzwertig.

Thomas Doerr, Berater für Einkaufszentren in Düsseldorf, warnt vor der Annahme, jedes Einkaufszentrum in der Innenstadt tue einer Kommune gut. Nur wenn es zum Bestandteil der Innenstadt werde, nicht zu einer Enklave, könne das Konzept, die Stadt zu beleben, aufgehen. Dann biete ein Zentrum unumstritten Vorteile, werte es Städte auf, mache sie wieder interessant. Um eine negative Entwicklung zu verhindern, empfiehlt Doerr, die Zahl der Parkplätze in einem Einkaufszentrum zu begrenzen, jedoch in Laufnähe entsprechende Angebote zu schaffen. Kunden nähmen die Innenstadt noch wahr, das Zentrum werde nicht zum geschlossenen System. Mit diesen „macht man Mittelstädte nämlich kaputt“, sagt Doerr.

In Rüsselsheim will man auf Doerrs Rat hören. Dort steht ein Vertragsabschluss unmittelbar bevor: Auf dem ältesten Teil des Opelgeländes soll ein großes Einkaufszentrum entstehen. Dies müsse, wenn überhaupt, so „löchrig sein wie ein Schweizer Käse“, fordert Oberbürgermeister Stefan Gieltowski (SPD), damit es die angrenzende Innenstadt sinnvoll ergänze. Gleichzeitig will man natürlich auch in Rüsselsheim ein Zentrum schaffen, mit Ausstrahlungskraft weit über die Stadt hinaus, will man mitmachen im Wettbewerb der Städte im Rhein-Main-Gebiet. Wohl wissend, dass 2006 selbst in Südhessen die Zahl der Einwohner erstmals rückläufig war.

„Das UEC ist wie ein „Main-Taunus-Zentrum II“

In Darmstadt wird diskutiert, ob nicht am Ostrand der Innenstadt, unmittelbar neben dem Wissenschafts- und Kongresszentrum, das Ende des Jahres fertiggestellt sein wird, ein Einkaufszentrum gebaut werden soll. Schließlich hat Darmstadt mit neuer Konkurrenz unmittelbar vor den Toren der Stadt zu kämpfen: Dort entsteht auf Weiterstädter Gemarkung ein riesiger Komplex, der mit 60.000 Quadratmeter Verkaufsfläche fast in die Liga des Main-Taunus-Zentrums aufrückt, das seinerseits noch einmal erweitert wird. Das sind Entwicklungen, die Regionalplaner gerne aufgehalten hätten. Von Fehlentwicklungen ist auch im Wirtschaftsministerium die Rede, schließlich handelt es sich um auch dort unerwünschte Standorte auf der grünen Wiese.

Für den hessischen Einzelhandelsverband geht es angesichts stagnierender Umsätze längst nur noch darum, „anderen die Kunden wegzunehmen – mehr werden es ja nicht mehr“. Und die Verkaufsflächen genügten auch, sagt Gerd Kämpfer, Justitiar des Verbands. Dennoch bewertet er Vorhaben wie Frankfurt Hoch Vier positiv, sie gäben der gesamten Innenstadt einen Impuls.

Das UEC hingegen sei wie ein „Main-Taunus-Zentrum II“. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt gesteht ein, dass das Vorhaben an der Frankfurter Messe derzeit noch nicht, wohl aber in fünf bis zehn Jahren in der Innenstadt liege. Doch wegen seiner optimalen Verkehrslage könne es Kaufkraftströme aus der Region anziehen. Genau die, um die Offenbach, Hanau, Darmstadt, Rüsselsheim und Wiesbaden und nicht zuletzt auch Frankfurt Hoch Vier auch werben.

UEC

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Der Trend zu City-Einkaufscentren ist eine gute Sache. Beste Beispiele sind das Einkaufsparadies "Fünf Höfe" in München (my favorite!), die Königsbau Passage in Stuttgart (sehr anspruchsvoll) oder die Europa Passage in Hamburg. Allesamt tolle Locations, gelungene Architektur und keine 0815 Geschäfte. FrankfurtHochVier wird sich wohl auch zu dieser Hall of Hame zählen lassen können.

Leider bezweifle ich, dass das UEC seinem Namen als Urban Entertainment Zentrum gerecht werden wird. Ein Kinozentrum wird keine nennenswerten Besucherströme anlocken. Da muss schon etwas Aussergewöhnliches hin, vom Shopping-Angebot (also nicht das 30. H&M Frankfurts) her, von der Architektur und natürlich auch ein Publikumsmagnet (wie eine Musical-Halle). Die jetzige Planung ist mir dahingehend noch viel zu schwammig und blauäugig. Bisher hört es sich ganz nach Rohrkrepierer an.
 

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███████&
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Also von den gennanten kenne ich nur die Europapassage, die NUR aus 08/15-Geschäften besteht. Von daher nicht gerade ein gutes Beispiel.
Mir wärs am liebsten man würde überhaupt keine Einkaufszentren mehr bauen. Eine schreckliche amerikanische Widerwertigkeit, die man hierzulande nie hätte übernehmen dürfen. Stattdessen sollte man attraktive Einkaufstraßen bauen. Ich hasse "Malls"! :eek:hno:
 

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Also von den gennanten kenne ich nur die Europapassage, die NUR aus 08/15-Geschäften besteht.
War mir nicht bewusst, dafür kenn' ich aber Fünf Höfe und Königsbau ganz gut und da ist die Qualität der Geschäfte eigentlich ganz ok bis exzellent.

Eine schreckliche amerikanische Widerwertigkeit, die man hierzulande nie hätte übernehmen dürfen. Stattdessen sollte man attraktive Einkaufstraßen bauen. Ich hasse "Malls"! :eek:hno:
Der Meinung kann man sein, wenn du damit meinst, dass solche Zentren zur Monononität/Austauschbarkeit von Innenstädten beitragen. Aber sind wir doch mal ehrlich: Die grossen deutschen Einkaufsstrassen, also z.B. die Frankfurter Zeil, die Münchner Kaufinger Str oder die Stuttgarter Königstr sind doch genauso austauschbar und abkopiert wie die Einkaufszentren auch, ich sehe da keinen Unterschied. Übrigens in den USA gibt es auch einen Trend Einkaufsstrassen und Innenstädte aufzupeppen: Gelungene Beispiele gibt's in Denver, Naples (Florida) und Santa Barbera (Kalifornien). Städte wie Boston, San Francisco oder Seattle haben eh schon ganz interessante Einkaufsstrassen. Sind diese amerikanischen Beispiele nun nachahmenswert?

Noch ein Wort zum UEC: Man muss sich bewusst sein, dass die Besucher wg der Messe aus aller Herren Länder kommen werden (also wie im Flughafen) und man da anderen Ansprüchen gerecht werden muss. Harrod's hatte mal eine Filiale im Flughafen, ein grosser internationaler Buchladen (zur Buchmesse) und Showrooms von Autoherstellern (zur IAA) wären gute Überlegungen. Vielleicht auch ein Club mit Anspruch...
 

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spaghetti polonaise
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Clubs mit "Anspruch" sind mir zuwider. Ich will im Freizeitlook feiern können. Ich hoffe doch, das ist auch in Frankfurt möglich, ohne auf Vollidioten treffen zu müssen.

Zur Europapassage in Hamburg: Sie ist zwar etwas besser als 08/15, aber so wirklich vom Hocker hauen tut sie einen nicht, was den Geschäftemix angeht. Manche Geschäfte haben nur ihren alten innerstädtischen Standort aufgegeben und sind dort eingezogen, ein paar bekannte Ketten (welche nicht gerade in die Premium-Kategorie gehören, z.B. H&M, Starbucks) haben ne Filiale dort eröffnet, und einige Ketten, die vorher noch nicht in Hamburg präsent waren, sind hinzugekommen. Doch gerade von der letzten Kategorie gibt es zu wenige.
 

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Clubs mit "Anspruch" sind mir zuwider. Ich will im Freizeitlook feiern können. Ich hoffe doch, das ist auch in Frankfurt möglich, ohne auf Vollidioten treffen zu müssen.
Ich glaube kaum, dass sich die Messe-Besucher für Durchschnittsware begeistern würden, im Freizeitlook feiern diese Leute eher weniger. Ansonsten stehe ich Clubs mit Anspruch gleichgültig gegenüber.

In Frankfurt kann man übrigens wunderbar "chillen" ohne auf die übliche Schickeria zu treffen. Berger Str, Schweizer Str und Mainufer sind hierfür perfekte Beispiele.
 

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gibts von diesen clubs mit "anspruch" (anzug oder kragen hoch..) nicht eh schon viel zu viele in frankfurt? :banana:
Schade, dass hier im Forum so einseitig auf Beiträge reagiert wird. Wo sind denn Eure UEC Vorschläge, mit denen man sich mal kritisch auseinander setzen könnte???
 

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Fremdtexter
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Clubs mit Anspruch erlangen selten überregionale Bedeutung. Die bedeutendsten international bekannten Clubs in Frankfurt waren das Omen (völlig ohne jeden Anspruch und total abgefuckt) und der Technoclub im Dorian Gray (Betonung auf Technoclub, denn dort wurde jeder Drogenabhängige reingelassen im Gegensatz zu dem Anzug+Krawatte Programm an den restlichen Tagen).


 

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Schwarzkutte
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U60 war mal auf nem guten Weg, aber wirklich bekannt und das sogar ausm Stand heraus ist nur der Cocoon Club. Musikrichtung in beiden Läden: ebenfalls Electronic, und ganz bestimmt nix mit Anzugträgern (wobei im Cocoon Club schon paar von der Sorte rumspringen).
 

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Fremdtexter
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Weder U60 noch Cocoon sind mit dem Omen und dem Technoclub in ihrer internationalen Bedeutung vergleichbar. Omen und der Technoclub waren in den späten 80er und frühen 90ern Frontrunner einer neuen Musikrichtung - was hier ausprobiert wurde, beinflusste Clubs in der ganzen Welt. Diese Situation ist heute nicht mehr gegeben, schon allein aufgrund der Tasache das der ganze Bereich Electronica kein kultureller Trendsetter mehr ist, sondern eine ausgereifte Stilrichtung für den Massenmarkt.
 

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Fremdtexter
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Das UEC hingegen sei wie ein „Main-Taunus-Zentrum II“.
Das MTZ platzt aus alle Nähten. Massen von Menschen, und einen Parkplatz in der Nähe des jeweiligen Geschäftes zu finden ist praktisch unmöglich. Eine Entlastung ist mir persönlich deshalb willkommen.
 
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