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Ich möchte euch hier das Stadtentwicklungsprojekt "Stadtquartier Graf Bismarck" vorstellen.

Warum Graf Bismarck? Was hat der "Eiserne Kanzler" (damals noch preußischer Ministerpräsident) mit Gelsenkirchen zu tun?
Ihm zu Ehren wurde 1868 ein neues Steinkohle-Bergwerk in der Braubauerschaft nördlich von Schalke nach ihm benannt.

Am 1914 eröffneten Rhein-Herne-Kanal entstand ein Kohlekraftwerk, das mit der in der nahe gelegenen Zeche gewonnen Kohle betrieben wurde.

Die Zeche und das Kraftwerk sind schon lange Geschichte, auf dem Gelände des Kraftwerks entsteht derzeit das o.g. Stadtquartier.

Es ist jetzt nicht so spektakulär wie der Dortmunder Phoenix-See, hat aber enormes Potential, wie ich finde.

Die Wohnbaugrundstücke wurden (und werden noch) zu einem Preis von 165 €/qm sehr günstig abgegeben.




Bild: Stadt Gelsenkirchen
 

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Neubau Kaldunski + Löhr GmbH

Die Kaldunski + Löhr GmbH setzt an der Johannes-Rau-Allee 1 den ersten Neubau auf die neu erschlossene Gewerbefläche. Der Gelsenkirchener Tor-Spezialist investiert 3 Mio. Euro und setzt mit 30 Mitarbeitern auf konstantes Wachstum am neuen Standort. Die Fläche ist 5300 qm groß, rund 2500 qm werden im ersten Schritt überbaut. Der Hersteller von Tor-Systemen will seinen Kunden künftig einen außergewöhnlichen Service bieten: In einer neuen Halle sollen Tore wie auf einer Messe in Real-Life-Situationen präsentiert werden. Dafür ist eine außergewöhnliche Architektur gefragt.

Als Spezialisten für Verkaufsarchitektur haben Schormann Architekten das Thema der beweglichen Tore aufgegriffen und auf die Fassade projiziert. Die Schaufenster haben exakte Tor-Größe und lassen sich auf der Südseite des Gebäudes mittels beweglicher Elemente verschatten. Bei entsprechender Sonneneinstrahlung fahren in der CI-Farbe Blau gestaltete Lochblech-Elemente nach unten und lassen angenehm gefiltertes Tageslicht ins Innere der Ausstellungshalle. Auch an den Fenstern der angrenzenden Büros lassen sich die „Sonnentore“ individuell steuern.

Im Neubau sind Ausstellungsbereich, Montagewerkstatt, Logistikzentrum und ein zweigeschossiger Bürotrakt vereint. Blickfang des Gebäudes bildet das zentrale Eingangsportal. Es führt direkt zum Präsentationsbereich, der dank lückenloser technischer Versorgung mit modularen Elementen flexibel gestaltbar ist und ständig wechselnde Ausstellungen ermöglicht.

Die Bauarbeiten für den neuen Standort von Kaldunski + Löhr begannen im März 2014. Mit der Fertigstellung ist Ende 2014 zu rechnen.

Quellen: WAZ / Schormann Architekten


Bild: Schormann Architekten


Bild: Schormann Architekten
 

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Wohnbebauung - Bauabschnitt 1

Im neuen Quartier „Graf Bismarck” sind auf rd. 9 ha Wohnbaufläche ca. 700 Wohneinheiten geplant, davon 50 Häuser und Wohnungen in einem ersten Bauabschnitt. In dem aufgelockerten und stark durchgrünten Wohngebiet sind großzügige Grundstücke von 400 bis 1.000 m² Größe für Stadthäuser und Reihenhäuser sowie Bungalows und freistehende Einfamilienhäuser vorgesehen.


Quelle



Foto: Arnoldius, auf wikipedia commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported
 

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Neubau Firmensitz Otto Doetsch GmbH

Im 125. Jahr seines Bestehens verlagert das Gelsenkirchener Traditionsunternehmen Otto Doetsch GmbH seinen Unternehmenssitz von der Ringstraße in das Stadtquartier Graf Bismarck in Gelsenkirchen. Für den Spezialisten für Brandschutz, Industriebedarf, Feuerlöschgeräte und -anlagen sowie Brandschutzdokumentationen entstehen auf einem 3.100 qm großen Grundstück 480 m² Büro- und Wohnfläche sowie 900 m² Ausstellungs-, Produktions- und Schulungsräume, um den wachsenden Anforderungen in den Geschäftsbereichen Brandschutz-Service und Industriebedarf, gerecht zu werden. Nach aktuellem Planungsstand könnte im Herbst 2014 der neue Firmensitz in der Johannes-Rau-Allee bezogen werden.

Quellen: Doetsch GmbH / Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH


Bild: Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH
 

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Weitere Impressionen aus dem ''Quartier Graf Bismarck''


Foto: Iceman93 auf panoramio, creative commons Attribution-NoDerivs 3.0 Unported


Foto: Iceman93 auf panoramio, creative commons Attribution-NoDerivs 3.0 Unported


Foto: Iceman93 auf panoramio, creative commons Attribution-NoDerivs 3.0 Unported


Foto: Iceman93 auf panoramio, creative commons Attribution-NoDerivs 3.0 Unported
 

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Kindertagesstätte Johannes-Rau-Allee

Am 30. April wurde mit einem ersten Spatenstich die Baustelle für einen weiteren Kindergarten in Gelsenkirchen eröffnet. In dem Neubaugebiet Graf Bismarck entsteht in unmittelbarer Nähe des Rhein-Herne-Kanals und der ZOOM-Erlebniswelt eine Kindertagesstätte. Künftig werden in vier Gruppen 75 Kinder betreut, davon 22 Unter-Dreijährige. Die Kita an der Johannes-Rau-Allee wird sich auf über tausend Quadratmetern erstrecken und soll Platz für vier Gruppen beherbergen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im dritten Quartal 2014 beginnen, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2015 geplant.

Quelle


Bild: Wallmeier Stummbillig Planungs GmbH, Herne
 

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Hafen Graf Bismarck

Ab Mitte Juli 2014 sollen die Bauarbeiten für den neuen Hafen Graf Bismarck beginnen. Es werden Anlegestellen und Versorgungsmöglichkeiten für Fahrgastschiffe und Sportboote geschaffen. Es wird jedoch keine Marina mit Dauerliegeplätzen geben, sondern nur die Möglichkeit vorübergehend Boote anzulegen. Das zum Kanaluferpark gehörende Nordufer des Beckens wurde abgesenkt und über flache Treppen gibt es direkte Zugangsmöglichkeiten zum Wasser.

Die gegenüberliegende südliche Hafenseite wird als Promenade gestaltet. Dabei wird es direkte Zugänge zum Wasser über Rampen und Treppenanlagen geben. An den Schmalseiten im Osten und Westen mündet die Promenade in großzügig erweiterte Flächen. Sie bilden die Hafenzugänge.

An diesen Zugangsplätzen stehen die wichtigsten Funktionen des Hafens im Vordergrund: Die Johannes-Rau-Allee führt aus Richtung Alfred-Zingler-Straße/A 42 direkt zum westlichen, landseitigen Hafenzugang. Eine Slippanlage wird zur Verfügung stehen und weitere Möglichkeiten zur technischen Ver- und Entsorgung für Sportboote sind vorgesehen.

Der östliche Zugangsplatz liegt unmittelbar an der neuen Hafenbrücke und stellt den wasserseitigen Zugang dar. Ein Fahrgastschiffanleger verschafft den Ausflugsschiffen der „weißen Flotte“ des Rhein-Herne-Kanals einen direkten Anschlusspunkt auf „Graf Bismarck“. Die sich dem Hafen anschließende Fläche bietet Autos und anderen Fahrzeugen Parkmöglichkeiten. Die Bauarbeiten sollen ca 2 Mio Euro kosten.

Quelle


Bild: Stadt Gelsenkirchen
 

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Rekordvizemeister
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Discussion Starter · #11 ·
^^ Nach Phoenix-See ist dies wohl eines der interessantesten Marina Projekte in der Metropole-Ruhr.
Der Nachteil des Phoenixsees ist natürlich die fehlende Anbindung an das Wasserstraßennetz des Ruhrgebiets.

Im Radio war heute eine Sendung zum 100. Jahrestag der Eröffnung des Rhein-Herne-Kanals, einst die wichtigste künstliche Wasserstraße Deutschlands.
Heute passieren nur noch knapp 80 Binnenschiffe täglich den Kanal, nur noch ca. 10% der Menge zu Zeiten der ersten Nachkriegsjahrzehnte.

Heute liegt deshalb der Schwerpunkt des Rhein-Herne-Kanals im Freizeitwert für die Anliegerstädte. Dem trägt die Umnutzung des einstigen Industriehafens Rechnung.

Ohne mit dem Straßenverkehr nennenswert in Berührung zu kommen, kann man hier z.B. mit dem Fahrrad starten, über den Radweg Erzbahntrasse bis zum Bochumer Westpark und zum WKE Zollverein gelangen, von dort aus geht es über eine Art "Fahrradautobahn" zum ebenfalls am Rhein-Herne-Kanal gelegenen Nordsternpark.

@JJJ Wenn das Palmen sein sollen, kann das nur ein übler Scherz sein:lol:
 

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Fläche wird an Münsterstraße angebunden

Ab Montag, 14. April 2014, begannen die Arbeiten zur Anbindung des Graf-Bismarck-Geländes an die Münsterstraße. Dort ist geplant, die Einmündung der Johannes-Rau-Allee in die Münsterstraße als Knotenpunkt mit einer Ampelanlage zu bauen. Die NRW.Urban GmbH als Flächeneigentümerin und Projektträgerin für die Geländeaufbereitung und Erschließung setzt die Maßnahme um. Mit dem Anschluss an die Münsterstraße wird die letzte große Straßenbaumaßnahme „Graf Bismarcks“ umgesetzt und die Anbindung an das übergeordnete Straßennetz vervollständigt. Im Dezember 2014 wurde der neue Straßenabschnitt eröffnet.

Quelle
 

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Im Gartenviertel auf dem Graf Bismarck-Areal sind inzwischen 94 der 96 Grundstücke verkauft, die verbleibenden zwei reserviert. Die Vermarktung für den Kanal- und Waldviertel läuft. Für die Grundstücke „rund um das Hafenbecken gibt es Gespräche mit Investoren. Gewerbeflächen am Kanal sollen vornehmlich für Büronutzung vermarktet werden. Kaufverträge sollen bereits stehen, Vertragsabschlüsse finden woh nochl in dieser Woche statt.

Quelle: WAZ - Das Neue auf alten Brachen
 

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Wohn und Geschäftshaus ''Maritimer Lifestyle''

Am Hafenbecken ist die Errichtung des ersten Wohn und Bürogebäudes mit Ladenlokalen oder Gastronomie im Erdgeschoss geplant. In den oberen Etagen sind 16 Eigentumswohnungen vorgesehen. Der Gebäudekomplex soll auch 65 separate Tiefgaragenstellplätze bekommen. Die Bauarbeiten sollen in diesem Jahr beginnen.

Projektseite: Maritimer Lifestyle





Bilder: Architekturbüro Dipl.-Ing. Ulrich Sorhöfer, Gelsenkirchen

Das Baustellenschild steht bereits



Foto: Architekturbüro Dipl.-Ing. Ulrich Sorhöfer, Gelsenkirchen
 

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Rekordvizemeister
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Discussion Starter · #15 ·
Das Bauschild ist mir neulich auch aufgefallen, als ich eine Radtour am Kanal unternommen habe:cheers:
Gut, dass es dort endlich losgeht! Das Hafenbecken wird auch "renoviert", dort wird kräftig gearbeitet.
 

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In der Tat eine erfreuliche Entwicklung. In nahen Umgebung befindet sich doch die Zoom Erlebniswelt. Ich könnte mir vorstellen, dass ein paar Besucher sich auf das Marina verirren werden, vorausgesetzt es entstehen die entsprechenden Läden und Gastronomie.
 

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Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses

An der Lübecker Str. 41 - 45 im neuen Quartier "Graf Bismarck" ist der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses geplant. Im Erdgeschoss werden Gewerbeflächen für Büro- und Praxisräume angeboten. In den Obergeschossen entstehen drei Wohngemeinschaften für demenziell erkrankte Menschen und seniorengerchte Wohnungen. Der Baustart soll 2016 erfolgen.



Bild: Kirchner Grundbesitz GmbH & Co.KG
 

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LIBERTINED
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Die diversen Marina-Projekte im Ruhrgebiet erfreuen mich wirklich, die verleihen der Region eine ganz neue charmante, fast maritime Komponente. Bei diesem Großprojekt hier hätte man aber urbanere Strukturen wählen und weniger Platz verschwenden können, mehr Kleinteiligkeit und Abwechslung schaffen können - ähnlich dem Projekt Phoenixsee-Hafen in Dortmund.

Wurde von dem Projekt hier schon was im globalen Ruhr-Thread eingestellt? :)
 
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