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tgv? fährt der über frankfurt jetz?
 

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Discussion Starter · #6 ·
Not yet. Another week to wait.

Paris <--> Frankfurt wird mit ICE gefahren

Paris <--> München wird mit TGV gefahren
 

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Gibt es deutsche Fahnen jetzt im Pariser Bahnhof?
 

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Direct ICE connection with Paris I guess.
Ich dachte zuerst an die grosse franz. Impressionisten-Ausstellung in Berlin (Metropolitan Museum NY), die ja gross in den Tagesthemen angekündigt wurde.

Aber ist wohl wahrscheinlicher, dass die neue ICE Strecke nach Paris angepriesen wird. Bilder von Eiffelturm, Louvre und Musee D'Orsay wären angebrachter gewesen.

Übrigens für August sind noch €29 Tickets nach Paris zu haben nach Auskunft der Bahn. Juni & Juli sind schon komplett ausverkauft.
 

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Discussion Starter · #11 ·
Heist das, das wir bald TGV`s in München haben??????
For now, you have to umsteigen in Stuttgart and take an ICE.

Paris --> Frankfurt also requires a transfer in Saarbrücken but this will change in December : at this time, the ride should be direct. Hopefully, it will be the same for Paris --> Munchen by then.
 

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Discussion Starter · #13 ·
The line opens officially Sonntag.

Ich habe gehört, die Reise ist direkt erst ab Dezember.
 

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Hui Wäller? Allemol!
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apropos: bei soetwas finde ich es wieder interessant, in der vergangenheit zu stöbern ;)

Originally posted by central, 22.03.2002, http://web.archive.org/web/20020625132309/www.hoogbouw.nl/dwf/cgi-bin/topic.cgi?forum=3&topic=17
Aus der heutigen FNP:

Superzug von Paris nach Ffm






Von Wiebke Fey

Frankfurt. Französische Hochgeschwindigkeit auf deutschen Schienen? Der TGV („Train à Grande Vitesse“) nähert sich nun auch Frankfurt. Auf französischer Seite wird bereits auf Hochtouren gearbeitet. Das tun auch die deutschen Partner. Bis zum Ende des Jahres 2006 soll es eine pfeilschnelle Verbindung von Paris über Metz und Reims sowie Saarbrücken und Mannheim nach Frankfurt geben. In rund dreieinhalb Stunden ´wird dann die Strecke von der Seine an den Main zurückgelegt. Zum Vergleich: Jetzt braucht der Reisende noch sechs bis sechseinhalb Stunden, um von Frankfurt in die französische Metropole und umgekehrt zu gelangen.

Dahinter steckt „POS“. Das ist die Abkürzung für „Paris, Ostfrankreich, Südwestdeutschland“ – es sind die Regionen, die damit erschlossen werden sollen. Mit bis zu 350 Kilometern pro Stunde werden die Züge im Nachbarland dann auch auf dieser Trasse durch die (in dieser Hinsicht unterversorgte) Landschaft düsen. Bei uns geht es allerdings etwas gemächlicher zu: Bis zu 200 Kilometer pro Stunde soll der Hochgeschwindigkeitszug auf deutschem Boden zwischen Frankfurt und Paris schaffen.

„POS“ erhält zwei Abzweigungen: Die Südtrasse führt nach Straßburg, die Nordtrasse über Forbach/Saarbrücken weiter Richtung Mannheim beziehungsweise Frankfurt. Es ist eine traditionelle Eisenbahnstrecke, die schon seit langem befahren wird, aber sie wird zur Zeit für die Hochgeschwindigkeitszüge umgerüstet und neu gestaltet. Kurven werden entschärft und Begradigungen vorgenommen, damit der Jet unter den schnellen Zügen ohne Hindernisse rollen kann.

So wird zur Zeit zum Beispiel der über 1300 Meter lange Heiligenberg-Tunnel umgebaut. In diesem Abschnitt zwischen Homburg (Saar) und Ludwigshafen konnten die Züge bis jetzt nur mit „70“ hindurch zuckeln. Später sollen es mindestens 160 km/h sein. Doch ist viel Aufwand erforderlich, bis der TGV endlich im Jahr 2006 in Frankfurt ankommen kann. In diesem einen Fall an der Saar muss die Tunnelsohle abgesenkt und der Oberbau ausgebaut werden. Tonnenweise Schotter und Beton in Bewegung. Kostenpunkt für einzig und allein diese Baustufe, die Ende 2003 beendet werden soll: rund 200 Millionen Euro.

Die Strecke zwischen Mannheim und Frankfurt befindet sich bei der Bahn noch in der Planung. Hier ist gerade das Raumordnungsverfahren im Gange. „Aber wir haben ja schon heute mit einer Dreiviertelstunde Fahrzeit zwischen den beiden Städten ein recht gutes Ergebnis“, betont Hans-Georg Zimmermann von der Bahn AG.

Ob der französische TGV, der deutsche ICE, beide abwechselnd oder vielleicht gar die gemeinsame Version eines Hochheschwindigkeitszuges im Jahr 2006 auf der umgestalteten Trasse zwischen Frankfurt und Paris fahren werden, ist noch nicht klar. „Das ist eine Frage der hohen Politik“, heißt es bei der Bahn.

Das war die neue Verbindung übrigens von Anfang an: Bereits vor zehn Jahren hatten sich der damalige Bundesverkehrsminister Krause und sein französischer Kollege Bianco bei einem deutsch-französischen Gipfeltreffen in La Rochelle auf den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke geeinigt. Mit einer Angleichung der beiden Systeme erhoffte man sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km/h. Bei der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF („Société Nationale Chemin de Fer“) firmiert das Projekt übrigens unter dem Namen „Réalys“.

Schnelle Züge gibt es in Deutschland seit 1991. Ab August diesen Jahres heißt es nach fünfjähriger Bauzeit auch freie Fahrt für den ICE Rhein-Main auf der neuen Strecke ab Frankfurt-Flughafen in Richtung Köln. Die Fahrt wird dann statt zweieinviertel Stunden auf eine Zeit unter einer Stunde reduziert. Damit wiederum ergeben sich attraktive Anbindungen an den „Thalys“, der Köln in kürzester Zeit mit Paris verbindet, oder den „Eurostar“ mit London.

TGVs sind bereits seit 1981 in Frankreich unterwegs. Die erste Trasse entstand zwischen Paris und Lyon. Auch diese Stadt ist ab 2006 von Frankfurt aus schneller zu erreichen sein. Jetzt ist die Reise noch lang: Wer zum Beispiel um 9.19 Uhr in Frankfurt den Zug Richtung Lyon besteigt, ist bis 16.50 Uhr unterwegs. Doch das ist immerhin schon einer Verbesserung. Früher musste er auch noch zweimal umsteigen.

Ab 2006 erschließt sich für den Zugreisenden dieser Raum neu. Seit im vergangenen Sommer der TGV Méditerranée mit 300 km/h durch die Provence rast, verfügt Frankreich über rund 1500 Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecken. Die Reisezeit von Paris nach Marseille beträgt nur noch drei Stunden. Und es werden noch weitere neue Ziele erschlossen. Über Nîmes sollen die Züge bis an die spanische Grenze sowie nach Bordeaux und Nantes fahren. Außerdem wird an einem Projekt Lyon-Turin gearbeitet.

Bevor der erste TGV in Frankfurt einfähren kann, müssen aber auch noch technische Änderungen vorgenommen werden, die den Zug selbst betreffen. Zwar sind die Spurweiten mit 1.40 Meter beim französischen und deutschen Hochgeschwindigkeitszug gleich, doch haben die Stromabnehmer der Wagen eine unterschiedliche Frequenz, sie müssten also umgerüstet werden.








Toll, oder?
 

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BHV als Achillesverse Frankfurts?

Im DAF findet im Moment eine ziemlich ansprechende Diskussion zur Zukunft des Bahnhofsviertels statt. Die Stadt Frankfurt hat in den letzten 5 Jahren erste Erfolge erzielt in dem einzelne Hausbesitzer mit Zuschüssen unterstützt wurden nachdem diese angaben ihre Häuser modernisieren und Wohnungen entstehen lassen zu wollen.

Die zwei Hauptaussagen aus dem DAF hier zusammengefasst:

1) "Status Quo Argument"
Der Status Quo eines lebendigen Viertels muss erhalten haben, da Frankfurt hier am urbansten, quirligsten und internationalsten erscheint. Amsterdam und Hamburg haben mit ihren Rotlichtvierteln Vorzeige-Charakter (somit sollte Frankfurt eher Stolz als Abneigung gegenüber solch einer "Attraktion" empfinden) und daher sollte kein zweites Westend hier entstehen.

2)"Achillesversen-Argument"
Das BHV dient als Eingangstor zur Stadt, wenn man aus dem Bahnhof Richtung Hauptwache geht und macht auf Neuankömmlinge einen schäbigen, verwahrlosten und kriminellen Eindruck, der direkt auf die Stadt abfärbt. Es gibt nicht wenige, die behaupten, dass das BHV die Achillesverse Frankfurts ist (d.h. ein Schandfleck ist). Dabei sucht das Potenzial an Gründerzeit-Häusern in Frankfurt seinesgleichen und wird deutlich unter Wert genutzt.

Mein Wunsch: Wenn schon St.Pauli das Vorbild sein soll, dann müssen halbwegs passable Bars/Clubs entstehen, in denen man sich auch aufhalten mag. Bisher ist in Alt-Sachsenhausen oder an der Hanauer Landstr. deutlich mehr los (wenn man die Ausgeh-Möglichkeiten betrachtet). Die Kaiserstrasse sollte sich vielleicht an der Berger Strasse oder Leipziger Strasse orientieren, viele kleine Läden, gute/nicht zu teure Restaurants. Eine zweite Goethestr. und Yuppie-Wohnungen wären wohl hier zu ambitioniert bzw. nicht durchsetzbar.

Was sind Eure Meinungen/Vorschläge hierzu?
 

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BreitesBündnisDWF
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rotlichtviertel ist doch geilo. das miese, kriminelle frankfurt der 80er ist bis aufs bahnhofsviertel doch vollkommen abhanden gekommen. fast schade. heutzutage hört man, wenn man denn was schlechtes hört, nur noch, dass frankfurt zu brav und geschäftsmännig sei. man sollte diese nörgler nicht so billig davonkommen lassen und noch die letzte krasse ecken tilgen.
 

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LIBERTINED
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Also, ich hatte mein Hotel diesen Sommer direkt im Bahnhofsviertel (Hotel Carlton) und fand's, ich zitiere den Herrn Phänomen, ebenfalls "geilo". Ich hab da ungelogen keinen einzigen Penner, Drogenjunkie oder sonstwas für Gesocks gesehen. Und abends, beim Flanieren über die Taunusanlage und dem Blick in die Seitenstraßen, ist mir auch nichts weltbewegend grausames aufgefallen. Im Vergleich zur Reeperbahn ein zahmes Schoßkätzchen, was nicht unbedingt negativ behaftet klingen soll.
Aber es hat auch einen ganz anderen Charakter als das entsprechende Milieu in Amsterdam beispielsweise, und ich finde schon, dass dieses Flair durchaus erhaltenswert ist - zumal hier kein denkbar guter Standort für ein beliebiges Allerwelts-Snobwohnkaufviertelchen wäre, meiner Meinung nach. Und dass man nun einen wahnsinnig schlechten Eindruck vom Hauptbahnhof in die Frankfurter Innenstadt kommend erhalten würde, kann ich so auch nicht bestätigen. So ein bisschen Schmutziglitzi gehört doch zu 'ner richtigen Alpha-Weltstadt dazu. Auch wenn das natürlich nicht nur positive Effekte mit sich bringt.
Cooles Blinki-Blinki gab's aber überall in den Scheiben. Da warf sich mir unweigerlich die Frage auf: Was mag sich wohl hinter all diesen adrett ausgeschmückten Fassaden befinden?

Wer es weiß, darf unaufgefordert detailliertere Auskunft geben.
 

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Klar, gibt es Teile vom BHV, die das Prädikat "geilo" verdienen. So zum Beispiel die Nachbarschaft direkt nördlich des BHFs mit Hotels wie das Steigenberger (5 Sterne), Design Hotels wie das Pure und das Bristol (die europaweite Awards gewonnen haben) und recht guter Gastronomie (wie beispielsweise die IMA Bar). Bauprojekte wie das Goldman 24 Hotel sind angekündigt, das neben der neuen Levi Strauss Zentrale entsteht oder auch das 5 Sterne Hotel Roomers an der Gutleutstr. Auch das neue Kaiser Zwei Projekt wird wohl ein Knüller mit neuer Drogerie und CoffeeBar (can you say Starbucks?). Zudem sind an der Kaiserstr. neue Filialen von den Bagel Bros oder auch des Ramada Hotels entstanden. Es gibt viele Anzeichen für einen Aufwärtstrend

Eher "shice" sind die folgenden Eigenschaften des BHVs. Die gesamte untere Kaiserstrasse ist der Finanzhauptstadt der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt als Eingangstor schlichtweg unwürdig und komplett verschenkt. Billigste Gastro, Shops (Handy-Hüllen) und gefühlte 90% Rotlicht mit fragwürdigen Gestalten, die sich davor aufhalten. Ganz schlimm sind die Taunusstr und Münchner Str, Aufenthaltsqualität gleich null. Weitere Negativ-Entwicklungen: Ehemalige gute Gastronomien an der Kaiser wie das "Coconut Groove" oder "Heidinger IV" schliessen und werden durch unterste Schublade ersetzt. Absolute Filet-Stücke an der Kaiser stehen seit mehreren Jahren leer und der Übergang vom BHF zum Main ist eine absolute Zumutung für jeden Fahrradfahrer oder Touristen (da muss die Politik einschreiten).

Bottomline: Das BHV ist besser als in den 80er Jahren, aber noch lange unter Wert genutzt. Sehr gut wäre eine Renaissance des Schumann-Theaters (dessen völlig sinnentleerter Abriss ist wohl eines der grössten Verluste Vorkriegsfrankfurts, wenn nicht Vorkriegsdeutschlands). Ich war schon oft in Hamburg und Amsterdam und muss sagen, dass das BHV noch nicht mal mit der rosarotesten Brille rankommt. Wo sind denn die Bars, Clubs und Gastros an der Kaiser in denen man sich gerne aufhält? Man kann sie an einer Hand abzählen. Das ist deutlich zu wenig und MUSS besser werden.
 

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heutzutage hört man, wenn man denn was schlechtes hört, nur noch, dass frankfurt zu brav und geschäftsmännig sei. man sollte diese nörgler nicht so billig davonkommen lassen und noch die letzte krasse ecken tilgen.
Ohne hier jemanden zu nahe treten zu wollen, aber krasse Ecken gibt's doch wie Sand am Meer: Gallus (!!!), Höchst, Griesheim, Rödelheim, Bonames, Frankfurter Berg, die gesamte Gegend zwischen Zoo und Hanauer, Konstablerwache/Breite Gasse und ganz besonders Oxxenbach. Das Ostend wird sich zwar mit Sicherheit zum Besseren wandeln und die Konsti kriegen wir auch noch hin, aber der Rest???
 

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BreitesBündnisDWF
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ich meinte mir krasse ecken weniger die meist am rande liegenden plattenbauviertel, sondern die innerstädtischen straßenzüge.
zu bars, clubs und gastro: mir scheint, als wenn frankfurt zuwenig touristen oder besser gesagt nicht die art von touristen hat, welche das rotlichviertel als attraktion aufsuchen würden. und wo wandern die miesen gestalten eigentlich hin, wenn man im bahnhofsviertel aufräumt?
 
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