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Arsch mit Ohren
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Discussion Starter #1

Wo Berlins Biber auch mal verschnaufen können
rbb




Während es dem Biber in anderen Ländern schneller an den Pelz geht, rollt Berlin den Nagern gleich den Teppich aus - oder genauer: baut ihm eine Treppe zum Ausruhen. So geschehen vor fünf Jahren, als für etwa 60.000 Euro die Spree-Uferwand nahe der East Side Gallery abgesenkt und eine Bibertreppe gebaut wurde. Dafür gab es damals viel Spott, heute zieht die Senatsverwaltung ein positives Fazit.

Rund fünf Jahre nach dem Bau eines so genannten "Biberausstiegs" an der Spree nahe der East Side Gallery kommt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu einer positiven Zwischenbilanz zur einzigen Bibertreppe Berlins. "Wir sind nach wie vor von deren Sinn überzeugt", sagte Derk Ehlert, Wildtierexperte des Landes Berlin, mit Blick auf Berichte, wonach Biber an dem Ausstieg gesichtet worden seien.
:banana:
 

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Sehr gut, ich mag Biber.
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Ich habe sogar schon mal echte Biber in der freien Natur gesehen. Das sind schon putzige Kerlchen, nur halte ich eine Bibertreppe für 60.000€ für Geldverschwendung. Ich kann mir soviele andere gute Investitionen ausdenken.


P.S.: Biber sind i.A. recht scheu, ich würde mich nicht wundern, wenn man sie mit der recht häufigen Bisamratte verwechselt hat.



http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ae/Bisamratte_auf_Strand.jpg
 

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Arsch mit Ohren
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Discussion Starter #6
Ui.
Das würde ja heißen, dass man eine 60.000 Euro Brücke für den
Landgang von großen Schädlingen gebaut hat…..

Stoff für einen Horrorfilm:
"Invasion der Mega-Ratten"

:storm:
 

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Wer Biber schützen will soll Nationalparks vergrößern, wer sie in der Stadt sehen will soll in den Zoo gehen.
Das Projekt ist ebenso bekloppt wie das Vogelschutzgebiet auf dem Tempelhofer Feld.
Die selben Irren zerstöhren echte Natur mit Ihren Windrädern und wollen Tiere in der stadt schützen, lächerlich !
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Bisamratten oder ihre 'Kollegen' als Schädlinge zu bezeichnen ist nicht fair, obwohl sie großen Schaden anrichten können. Biber fällen gern mal große Bäume, ob es sich um eine geschützte Grünanlage oder einen Wald handelt ist ihnen egal. Bisam und Nutrias buddeln Höhlen in Böschungen und unterlaufen damit den Hochwasserschutz.

Städte sind von Menschen für Menschen gemacht - es ist unser Lebensraum. Wenn sich Wildtiere anpassen und hier wohlfühlen ist es OK, sollte aber nicht gefördert werden weil Konflikte damit vorprogrammiert sind. Was passiert wenn so ein Biber sich im Botanischen Garten einnistet? :D
 

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Arsch mit Ohren
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Discussion Starter #10
Ich spüre hier zuviele biberfeindliche Vibrations…

Die Biber Spree Brücke ist ein erfolgreiches Investment in die Infrastruktur.
Die Ansiedlung von Biber Start Ups auf Berliner Boden wird die Folge sein.
Durch die Biberbranche neugeschaffene Arbeitsplätze bringen den Standort nach vorn.

:colbert:
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Ich habe nichts gegen Biber - warum sollte ich. Ich sage nur, dass Menschen und Wildtiere selten ohne Konflikte zusammen leben. Andererseits wäre es witzig wenn so ein Biber das Spree-Ufer in Kreuzberg aufmischt. Best-Case-Szenario: der tolle öko-super-duper Kater-Holzig-Holzbau wird von Bibern weggefuttert. :D
 

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neutrum
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Vermutlich gabs einfach noch mehr groessere Baeume, von denen die heutigen Mammutbaeume noch die Reste sind ... nachdem die Riesenbiber die meisten andern Ortes erledigt haben, sind sie selbst ausgestorben. Quasi den eigenen Ast weggenagt ..

Ne mal im Ernst: die werden aehnlich, aber nicht genauso wie heutige Biber gelebt haben. Zudem gabs seinerzeit noch mehr Waelder und es reichen ja gewisse Mindesthoehen, die es auch heute noch gibt. Klar, mit Bonsais waeren Staudaemme schwieriger ... aber vielleicht waren die seinerzeit schon weiter und verwendeten Beton? achso, ich war ja im Ernst ...
 

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neutrum
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Dabei faellt mir ein: die Wunderbar benoetigt einen "Flora und Fauna - Globalisierung"-Thread. Es ist ja durchaus nicht erst seit heute so, dass sich auch Tiere und Pflanzen weltweit verbreiten, mischen, verdraengen, veraendern. Fruehere Globalisierung auf langsam Niveau haben z.B. die Amseln nach Neuseeland und Australien gebracht, umgekehrt den Spatzen (Haussperling) nach Mitteleuropa bzw. grossen Teil der sonstigen Welt (stammt u.a. aus dem Orient). Pfaue und Fasane gabs auch nicht immer hier. Mandarinenten auch nicht. Wie auch Kartoffeln usw. nicht ... und heute gehts natuerlich immer fluxer: Papageien in Europa, neue Ameisen, teilweise mit Megaballungsraeumen, amerikanische Ochsenfroesche und Waschbaeren und und und: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Neozoen_in_Deutschland
 
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