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Bauprojekte und interessante urbane Neuigkeiten aus der schönen Stadt Halle in Sachsen-Anhalt. :)


Neubau an der Rannischen Straße: Uralte Baulücke wird endlich geschlossen


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Diese Baulücke besteht gefühlt so lange wie die Stadt Halle selbst: diejenige an der Ecke Rannische Straße und Große Brauhausstraße, kurz hinter dem Franckeplatz. Ende Februar rücken nun voraussichtlich die Bagger an, um noch mehr Platz zu schaffen. Dort will das Bauunternehmen Papenburg ein Wohn- und Geschäftshaus errichten.

„Innerhalb von sechs Wochen werden wir den Abriss der bestehenden Altbausubstanz in der Großen Brauhausstraße, Ecke Rannische Straße durchführen“, erläutert Unternehmenssprecherin Angela Papenburg. Dafür kommt ein nagelneuer riesiger Abbruchbagger zum Einsatz, der es auf 70 Tonnen Eigengewicht bringt. Anschließend sollen auf dem entstehenden Baugrundstück von 55 Metern Breite und 14 Metern Tiefe zwei neue Wohngebäude errichtet werden.

Papenburg hat einen privaten, nicht-öffentlichen Architektenwettbewerb für den Neubau ausgelobt, den das Leipziger Büro klm-Architekten gewonnen hat.

Quelle (komplett): https://www.mz-web.de/halle-saale/n...e-bauluecke-wird-endlich-geschlossen-29635934
 

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Hauptbahnhof Halle: Rekonstruktion der Türme auf der Kuppelhalle?

Schönes Projekt, möge es gelingen! :eek:kay:

Wiederaufbau: Kehren die Türme auf den Hauptbahnhof zurück?


Zur Dokumentation für den Neubau des Hauptbahnhofs in Halle, 1895 erstellt, gehört auch eine Zeichnung des Gebäudes. Und die Nordansicht, das Hauptportal, zeigt eine Fassade, die auch einem Schloss zur Ehre gereichen würde. Und sie verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig die beiden Ecktürme für die Gestaltung der Hauptfront waren. Sie rahmen die große Hauptkuppel ein.

Es gab sogar vier Ecktürme, nämlich auch zwei auf dem südlichen Bahnhofsdach. Und wie in einer Studie der „ahw Ingenieure GmbH“ von 2002 zu lesen ist, wurden die Türme 1955 bei Umbaumaßnahmen des Hauptbahnhofs abgerissen. Die Untersuchung hatte der Kulturkreis „neues Theater“ seinerzeit in Auftrag gegeben.
Auftrag vom Kulturkreis: „Uns liegt das historische Bild des Hauptbahnhofs am Herzen“

Einer der Akteure im Kulturkreis ist Wulf Brandstädter, von 1983 bis 1990 Stadtarchitekt in Halle. „Uns liegt das historische Bild des Hauptbahnhofs am Herzen“, sagt er. Und wenn er etwas in seiner langen beruflichen Karriere als Stadtplaner gelernt hat, dann das: „Je besser man vorbereitet ist, desto größer sind die Chancen auf Erfolg.“ Diplom-Ingenieur Kai Lukowsky aus dem halleschen ahw-Büro hatte vor 16 Jahren die Untersuchungen geleitet.

Seine Aufgabe: Er sollte ermitteln, ob es machbar wäre, die Ecktürme zu rekonstruieren. Er stellte fest, dass sich ein Teil des etwa 1,5 Meter hohen Sandsteinsockels, auf dem die Kuppeln befestigt waren, vielleicht noch vor Ort befindet. „Beim Abriss wurden die Steine wahrscheinlich nur in die Türme geworfen“, schreibt er in seiner Expertise. Und er glaubt, dass es sich bei den Turmdächern wohl um eine Stahlkonstruktion gehandelt hatte, da im gesamten Bahnhof hauptsächlich Stahl verbaut wurde. 3,8 Meter betrug der Außendurchmesser der Türme. Die Sandsteine, mit denen die Aufbauten gemauert wurden, waren etwa 40 Zentimeter dick. Und er kommt letztlich zu dem Urteil, dass aus statischen Gründen die Rekonstruktion möglich wäre.

Das wird Befürworter wie Harald Voigt freuen. Der ehemalige Baufachmann der Bahn will sich dafür einsetzen, dass der Hauptbahnhof zumindest auf der Nordseite am Genscher-Platz seine Türme zurückbekommt (die MZ berichtete). Auch MZ-Leser Klaus Rebsch stimmt zu. „Die Attraktivität würde durch die Türme erheblich erhöht. Zur Finanzierung schlage ich die Gründung einer Bürgerinitiative vor, die Spenden sammeln und Sponsoren gewinnen könnte.“

Ingenieur Lukowsky macht in seinem Gutachten tatsächlich auch Aussagen zu möglichen Kosten. „Ich gebe aber zu bedenken, dass die Berechnungen von 2002 sind“, sagt er heute. Vor 16 Jahren hätte die Rekonstruktion nur eines Turmes zwischen 120.000 und 150.00 Euro gekostet. Dieser Preis dürfte heute bei weitem nicht mehr reichen. Auf alten Plänen sei außerdem zu sehen, dass die Sockel der Türme verziert waren. „Bei einer fachgerechten Rekonstruktion müsste man sie wieder herstellen“, erklärt er.

Möglicherweise könnten aus den Turmüberresten aber noch Steine geborgen werden, die dann als Vorlage dienen würden. Die Kuppeldächer müssten eine Blecheindeckung bekommen. Wulf Brandstädter sieht nur eine realistische Chance: „Wir müssen so viele Partner wie möglich ins Boot holen. Auch die Stadt und die Bahn. Dann kann es klappen.“ (mz)

https://www.mz-web.de/halle-saale/t...tuerme-auf-den-hauptbahnhof-zurueck--31357874



https://www.mz-web.de/image/3135787...assade-des-hauptbahnhof-halle-1895-270918.jpg


https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2005-12_Halle_(Saale)_1.jpg


https://commons.wikimedia.org/wiki/...ahnhof_Nordfassade_Kuppelhalle_2012_06_22.jpg
 

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Sanierung Freybergsche Brauerei 06110 Halle (S.)

Link zur Projektbeschreibung

Grundstücksgröße : ~8100 m²
geplante Wohnfläche ~ 15.400 m²
210 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit, 137 Stellplätze
bis 2022 soll alles fertig sein lt. Webseite, was sehr ambitioniert klingt.

Es freut mich, dass dieses sehenswerte Brauereiareal, dass im Stile einer Burg gebaut wurde, jetzt saniert und somit vor dem endgültigen Verfall bewahrt wird.
Auf der Seite >Halle-im-Bild< gibt es nähere Infos zur Historie der Brauerei und vieler anderer Zeugnisse der Vergangenheit in Halle ( Saale ).


Freybergsche Brauerei
by Kleist Berlin, auf Flickr

Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Freybergsche Brauerei
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Hier noch ein Foto vom Januar 2009. Inzwischen ist das Saaleufer umgestaltet worden, es gibt einen richtigen Saalewanderweg, allerdings wurden auch massenhaft Bäume am Saaleufer gerodet.

Halle (S.) 2009
by Kleist Berlin, auf Flickr
 

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06122 Halle-Neustadt, Neustädter Passage 18
Sanierung / Wiederinstandsetzung der Hochhausscheibe A

Die fünf sogenannten Scheiben Hochhäuser zählen zu den markantesten Plattenbauten der 70er Jahre in Deutschland. Erbaut in der 1.Hälfte der 70er Jahre und vorwiegend zu Wohnzwecken genutzt, standen vier der fünf Scheiben seit Ende der 90er Jahre leer. Scheibe A seit 1998. In einem Bürgerentscheid stimmte eine Mehrheit für die Sanierung der Scheibe A, auch die Scheiben B,C, und E sollen saniert werden. Bei Scheibe C hat die Sanierung bereits begonnen, Scheibe D wurde bereits vor einigen Jahren überholt. Die Scheibe A wird Büroräume beherbergen, durch die beibehaltenen Balkone könnte man meinen, es werden Wohnungen eingerichtet, was aber nicht der Fall ist. Auf der Seite zur Neustädter Einkaufspassage wurde ein zusätzliches Treppenhaus angebaut.

Ist m.E. richtig schick geworden.


Scheibe A
by Kleist Berlin, auf Flickr


Scheibe A
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Scheibe A
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Scheibe A
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Giebelseite zur Passage zeigend, mit angebauten Treppenhaus

Scheibe A
by Kleist Berlin, auf Flickr


Scheibe A
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Scheibe A
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Scheibe A Halle ( Saale )
by https://www.flickr.com/photos/kleist_d/Kleist Berlin, auf Flickr

Die anderen Scheiben Hochhäuser ( B,C,D,E )

Scheibe B - leerstehend, noch unsaniert.

Scheibe B Ostmob Mythos
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Scheibe C - leerstehend, in Sanierung

HaNeu
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Scheibe C
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Scheibe C
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Scheibe D - seit Längerem saniert

Scheibe D
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Scheibe E - leerstehend, unsaniert

Scheibe E
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Blick entlang der Scheiben

Neustädter Passage
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HaNeu
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