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Hamburg baut sich "mal wieder" eine Straßenbahn.

Der erste Streckenabschnitt ist beschlossen um den zweiten Abschnitt streitet sich die Koalition noch.

Der Betrieb der ersten Strecke soll spätestens 2012 beginnen,
die geplanten kosten belaufen sich auf 315 Millionen Euro.
Ein Großteil der Kosten soll im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes vom Bund bezahlt werden. (~60%)
 
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Das Drei-Achsen-Konzept für den Ausbau des
Schienenpersonennahverkehrs

Schleswig-Holstein / Hamburg​

Das Land Schleswig-Holstein plant das ÖPNV-Netz der Metropolregion Hamburg zu verstärken.

Durch den Bau der Fehmarnbelt Brücke wird der Ausbau der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck-Kopenhagen als dringendes Verkehrsprojekt angesehen. Die erwartete Verkehrszunahme (Güter+Personenverkehr) macht den Ausbau der Bahnstrecke 4 Gleisig auf Hamburger Gebiet, 3 Gleisig im Gebiet der Metropolregion und 2 Gleisig im Bereich Lübeck-Kopenhagen unabdingbar.

Für den Bereich der Metropolregion wird über den Ausbau der Regionalstrecke zu einer vollwertigen S-Bahn Strecke nachgedacht.

Im gleichen Zuge soll die Nord und Westanbindung des Speckgürtels an das ÖPNV-Netz von Hamburg verstärkt werden.


Das Achsen Konzept in Kürze.


Achse Nord
Verlängerung der Flughafen S-Bahn S1 nach Kaltenkirchen / Oder der A2 oder A3 zum Flughafen
Express-Linie
Von Kaltenkirchen über eine neue Strecke
(Hasloh oder Norderstedt) zum Flughafen Fuhlsbüttel und weiter zum Hauptbahnhof.
ab Kaltenkirchen elektrifizieren

zwei neue Haltepunkte bei der favorisierten Norderstedtstrecke.
Norderstedt-Mitte
Nordport.

Kosten: 200 Millionen Euro.

AKN 2 od.3 / S1

Zeitplan:
Machbarkeit Sommer 2008
Finanzierung 2010
Umsetzung 2015



Achse Ost
neue S-Bahn-Linie 4/41
Bad Oldesloe über Ahrensburg zum Hauptbahnhof bis Itzehoe
neue und elektrifizierte S-Bahn-Trasse (drei bis vier Gleise) zwischen Ahrensburg und Hamburg-Hasselbrook.
Kosten: 150 Millionen.

S-Bahn-Linie 4.
Zeitplan: Die S-Bahn Hamburg prüft das Projekt.
Finanzierung 2009
der erste Zug soll 2015 rollen.



Achse West
neue S-Bahn-Linie 4/41
Express-S-Bahnen sollen von Itzehoe nach Elmshorn und Pinneberg zum Hauptbahnhof bis Bad Oldesloe fahren.

Elmshorn bekommt einen vierter Bahnsteig
Es wird ein drittes Gleis für die S-Bahnen nach Pinneberg gebaut.
Gesamtkosten: 150 Millionen Euro.

3 neue Bahnstationen
Elmshorn-Süd
Tornesch
Pinneberg-Nord.

Zeitplan:
Machbarkeit 2008
Finanzierung 2010
Ausbau (2015)


Finanzierung sämtlicher Projekte:

75 Prozent der Kosten über das Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz bei diesem Bundesprogramm stehen Schleswig-Holstein gut 50 Millionen im Jahr zu, bis 2015 also mehr als 400 Millionen.

Der Rest soll die Bahn AG übernehmen die dem Projekt sehr positiv gegenüber steht
 
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Mittlerweile bin ich auch sehr für eine Strassenbahn, wenn sie wirklich zusätzlich und nicht statt der anderen ÖPNV gefördert wird. Aber sowohl die beschlossene, als auch die geplante Streckenführung sind völlig unsinnig.
Es gibt so viele, bevölkerungsreiche Stadtteile, die regelrecht in der Pampa liegen und etwa nur mit Bussen erreichbar sind. Ausserdem noch Stadtteile, die nur mit einer einsamen Linie angeschlossen sind und zu denen Verbindungen zu benachbarten Stadtteilen nur per Auto möglich ist. Wieso wird da nicht eingegriffen?

Diese Strassenbahnführung ist doch nur eine Verdichtung des Netzes in sowieso schon erschlossenen Gebieten oder in schlichtweg Überflüssigen!
 

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Discussion Starter · #4 · (Edited)
links blinken, rechts überholen.S4 Auf das Abstellgleis,

Dafür:
S21 von Eidelstedt bis Kaltenkirchen.

Quelle: Bahninfo Forum

Schleswig Holstein möchte vorerst die Mittel des Bundes für die StadtRegionalBahn (SRB) in Kiel und den Weiterbau der S21 bis Kaltenkirchen ausgeben.

S4 und das Drei Achsen Konzept werden damit wohl um Jahre nach hinten verschoben.

Quelle
 
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Discussion Starter · #5 ·
S-Bahn bis Kaltenkirchen / StadtRegionalBahn Kiel bis Neumünster.
Da können Sie den kleinen Teil AKN von Kaltenkirchen bis Neumünster dann ja auch elektrifizieren.

Mit der S-Bahn von Hamburg bis nach Kiel.
Das Vorzeigeprojekt für eine Metropolregion Nord. Dreieck Kiel / Lübeck / Hamburg
 

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S-Bahn bis Kaltenkirchen / StadtRegionalBahn Kiel bis Neumünster.
Da können Sie den kleinen Teil AKN von Kaltenkirchen bis Neumünster dann ja auch elektrifizieren.

Mit der S-Bahn von Hamburg bis nach Kiel.
Das Vorzeigeprojekt für eine Metropolregion Nord. Dreieck Kiel / Lübeck / Hamburg
Sprichst du von konkreten Planungen oder von Wunschvorstellungen? ;)
 

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Da ich es nicht finanzieren möchte, ist dieses eher im Bereich Phantasie einzuordnen.
 

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Ja, so sollen alle neuen Bahnfahrzeuge in Schleswig-Holstein aussehen. Auf der Strecke Hamburg-Kiel/Flensburg werden die neuen Fahrzeuge auch so aussehen.
 

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Discussion Starter · #14 · (Edited)
AKN Bimmelbahn zu S-Bahn Ausbau Wirtschaftlich.
Eidelstedt - Kaltenkirchen

Hamburger Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof : Ich kann noch keine genaue Zahl bestätigen, aber der Kosten-Nutzen-Faktor wird über 1 und unter 2 liegen
2 Varianten sind noch im Gespräch.
Schleswig-Holstein mächte dieses noch bis 2019 realisieren.

Mehr auf www.nahverkehrhamburg.de
 
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Olaf Scholz will Schnellbahnen nach Wilhelmsburg, Bergedorf, Lurup und Steilshoop bauen.
WELT
Habt ihr neue Pillen in Hamburg, die wollen wir auch in Berlin haben. So eine wagemutige Aussage mit einer Perspektive bis 2030 habe ich gerade aus Hamburg schon lange nicht mehr von offizieller Seite gehört. Grundsätzlich zu unterstreichen:cheers:. Allerdings hat die Straßenbahn auch ihre Berechtigung, nämlich da, wo es der Bus nicht mehr schafft (M5). Dennoch: Gerade bei der schnellen Beförderung über längere Strecken gibt es in Hamburg und Berlin noch Lücken.
 

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Schnellbahnen

Originally Posted by PAD89
Olaf Scholz will Schnellbahnen nach Wilhelmsburg, Bergedorf, Lurup und Steilshoop bauen. WELT
Herr Scholz ignoriert einfach die Erfahrungen und Planungen anderer Städte. Frankfurt, München, Berlin, Wien und Paris haben neben der U- und S-Bahn auch noch Trams und diese werden auch noch weiter ausgebaut.
Hamburg ist verkehrstechnisch rückständig, dafür hat man die Prestige-U-Bahn in die HafenCity gebaut ohne Verknüpfung zur U-Bahnlinie U3. Dabei hätten ein bis zwei Zwischenstationen die Neustadt besser erschlossen. Nun fährt dort alle 10 Minuten eine Bahn im Halbkreis in die nicht fertig wollende HafenCity und ist allenfalls zu Büroanfangs- und Feierabendzeiten ausgelastet. Dafür wurden andere Stadtteile vom Fernbahnanschluss ferngehalten. Ein S-Bahn-Ausbau ist natürlich dringend notwendig und einer der preiswerten Lösungen. aber seit dem Flughafenanschluss wird ja nicht mehr gebaut und das mit der S4 wird sich auch noch ins nächste Jahrzehnt hinziehen.

Lurup können gut über einen S-Bahn-Abzweig bedient werden, notfalls unterirdisch. Warum Bergedorf neben einer S-Bahn auch noch eine U-Bahn bekommen soll, ist mir schleierhaft, wohnt dort Herr Scholz und seine engsten Mitarbeiter?

Der U-Bahn-Bau ist sehr teuer und wirtschaftlich kaum zu vertreten. Wenn neue Linien gebaut werden sollen, dann sind es Stadtbahnen, die in der Innenstadt die Schnellbahngleise nutzen und außerhalb im Straßenraum fahren. Die Hamburger U-Bahn fährt im 5-Minuten-Abstand mit wenigen Verstärkerzügen. München wird demnächst von 2 1/2 min auf 2 min. verdichten. Technisch ist heute sogor ein 90 Sekunden-Abstand möglich. Da können zwischen den herkömmlichen U-Bahnen angepasste Stadtbahnen eingefädelt werden.

Stadtbahnen können viel schneller geplant und gebaut werden, zumal die Planungen schon ziemlich weit gediehen sind. Neue U-Bahnen werden frühestens in 10 Jahren fertig. Soll das Verkehrschaos noch solange weitergehen? Das klingt sehr nach vertrösten.


Luxusbahnhof Überseequartier in 19,5 m Tiefe
von Stadtlichtpunkte auf Flickr​
 

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Der U-Bahn-Bau ist sehr teuer und wirtschaftlich kaum zu vertreten. Wenn neue Linien gebaut werden sollen, dann sind es Stadtbahnen, die in der Innenstadt die Schnellbahngleise nutzen und außerhalb im Straßenraum fahren.
Der U-Bahnbau ist teuer, aber wirtschaftlich zu vertreten. Sofern der Kosten-Nutzen-Faktor positiv ist, rechnet sich auch eine Schnellbahn. Sie kostet mehr, wirft aber auch mehr ab. Wenn dem nicht so wäre, müssten ja U-Bahnen in Deutschland zu wirtschaftlichen Verlusten führen. Wobei Du aber bei der U4 Recht hast. Ich frage mich auch, wie man diese Schleifenfahrt unter der Altstadt wirtschaftlich hingerechnet hat. Da wird hierzulande auch bei Strab-Projekten getrickst.

Es wird in Hamburg keine Stadtbahnen geben, welche Gleise der HHA mitnutzen. Das sind Ideen von Leuten, die nach plakativen Lösungen suchen. Schnell mal was hinbasteln passt irgendwie in die heutige Zeit.

Hamburg spielt in einer Liga mit München, Berlin und Wien. Das heißt, dass es (wenn überhaupt) eine moderne Straßenbahn als Ergänzung zur klassischen U-Bahn/S-Bahn geben wird. Würde man, wie in Hannover oder Frankfurt, Bahnen von der Straße auf die U-Bahn verlegen, würde die Kapazität der U-Bahn erheblich geschwächt. Für die Stadtbahn müssten kürzere Züge verkehren, was im U-Bahnnetz nicht sinnvoll ist. Ein 2-Minuten-Takt wäre auch heute technisch möglich. Wer sich die Belastung der Stadtbahntunnel Frankfurts und Hannovers anschaut weiß, dass derart dichte Takte das Ergebnis steigender Fahrgastzahlen sind, aber nicht permanent zuverlässig beherrscht werden können, sofern nicht völlig kreuzungsfreie Streckenäste mit einbezogen werden.

Für Städte wie M, B, HH und Wien sind Verkehrsströme und Reiseweiten zu groß, als das sie von einem klassischen Stadtbahnsystem erfasst werden könnten. Frankfurts Stadtbahn operiert bereits im Bereich einer U-Bahn mit bis zu 75 m langen Zügen auf der A-Strecke. Wo man sowas in Hamburg städtebaulich unterbringen soll ist fraglich. Aber so einen Ausbau bräuchte man mindestens, um einen Vergleich zur klassischen U-Bahn ziehen zu können. Alles andere ist eine moderne Straßenbahn. Auch nicht schlecht, aber eben nicht vergleichbar.

Für Lurup wäre eine S-Bahn denkbar, vorwiegend unterirdisch. Die wäre aber pro km teurer als eine U-Bahn. Bergedorf versteh ich auch nicht, ist der alte Traum einer Verlängerung von Mümmelmannsberg. Einzig allein noch wichtig wäre eine Anbindung von Bramstedt/Steilshoop. Hier böte sich eine U4-Nord durch Winterhude an, aber das wäre ein großes Projekt.
 
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