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Discussion Starter #1

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I ♥ Stockholm
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In Kiel gibt es seit Jahren Pläne das umzusetzen. Ich weiß jetzt nicht mehr, woran genau es
bisher scheitert, aber ich meine es gibt mal wieder Probleme mit den Eigentümern der
potentiellen Liegeplätze.

Hinzukommt, dass die Förde eine stark befahrene Meeresbucht ist und solche "Waterhomes"
im Bereich von Hafenanlagen nicht leicht zu genehmigen sind.

Sehr schade, weil es gerade ein Kieler Unternehmen ist, das diese Hausboote baut oder
zumindest damit angefangen hat.
 

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Sorry, ich kram den Thread wieder raus

Ob sich das durchsetzen wird?
Ich gehe zwar mal davon aus, dass es nix neues bezüglich der Dinger gibt, aber weiß jemand ob die ersten vier da schon bewohnt sind?
Mich würde auch interessieren WO da 100+ dieser Dinger hinsollen. Klar, Hammerbrook hat genug Kanäle, aber man will ja jetzt bestimmt nicht alle damit vollstellen, oder? Gibts da sone Art "Masterplan"? Oder vllt auch Richtlinien von der Stadt? oder funktioniert das alles auf Privatinitiative von Floating Homes

was kostet so ein Teil?
ja das würde mich auch interessieren...

P.S.: Gut, dass das in Hammerbrook und nicht an den Alsterkanälen passiert :cheers2:
 

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Discussion Starter #9
Einen Masterplan gibt es wohl nicht. Andy Grote sehe Potential für 100 plus X Hausboote in Hammerbrook. Danach müssten der gesammte Süd- und Mittelkanal zugepflastert werden. Mit den neuen 7 sind davon jetzt knapp 20 Hausboote in Hammerbrook auf dem Wasser.

Eines der Dinger kostet 500.000 Euro. Hinzu kommen 5 Euro pro qm2 im Jahr an Liegegebühr
 

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hm... für das Geld kann man sich laut E&V teilweise sogar in Harvestehude noch ne Etagenwohnung in ner Stadtvilla leisten. :D

Na bin dann mal gespannt wie's n paar Jahren aussieht und man den Kanal vor lauter Hausbooten nichtmehr sieht :D Hoffe floating Homes entwickelt mehr als nur seine 3 Basismodelle von denen auch nur eins in Hammerbrook zu stranden scheint. Aber Vielleicht stößt es ja zumindest eine gute Entwicklung in Richtung Hausboote an und führt dazu dass Hammerbrook (wo ich ursprünglich herkomme) mal n bisschen belebter wird.
 

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Leben auf dem Wasser

Aktuelle Lage auf dem Hausbootmarkt:

- derzeit gibt es ca. 80 Hausboote in Hamburg
- 36 weitere sind in Bau bzw. in Planung
- größtes Problem ist die Finanzierung: Banken zögern bei Krediten, da Hausboote keine Immobilie im engeren Sinn darstellen
- eine weitere Hürde sind die Anschlusskosten für Strom und (Ab-)Wasser: nicht jede Uferlage lässt dies unkompliziert und günstig zu
- ca. 400.000 Euro (inkl. Erschließungskosten) pro Hausboot sind einzuplanen: kein Schnäppchen
- große Wasserflächen unterliegen verwaltungstechnisch nicht den Bezirksämtern sondern der Hamburg Port Authority: eine weitere Hürde
- Hausboote sind im Hafen-, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie an Kleingartengebieten nicht erlaubt: das reduziert mögliche Liegeplätze deutlich

Quelle:
http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/in-hamburg-verankert-d20069.html
 

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Stagnation

An der Hausboot-Front ist es ruhig geworden.
Weitere Einheiten sind nicht in Sicht.

In bestehende Anlagen (vornehmlich Eilbek und Hammerbrook) wurden längere Zeit keine weitere Einheiten hinzugefügt.

Bestehende Anlagen (Hammerbrook) werden mangels Käuferinteresse sogar als Mietobjekte angeboten; siehe:
http://www.novasol.de/p/DHH001#overview-tab
http://www.hausboot-schwan.de

Dass es in puncto Hausboote recht schwierig ist auf dem Markt zeigt dieser Artikel recht deutlich; siehe:
http://www.sueddeutsche.de/geld/schwimmende-haeuser-alles-im-fluss-1.2515968#3
 

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^^ man muss auch zugeben, dass gerade in Hammerbrook weit und breit nichts ist. Sie sind quasi mitten im Gewerbegebiet (und nicht so eins mit Supermärkten) sondern eins mit Firmenzentralen :/
 
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