SkyscraperCity banner

Elbtower-Design gut oder nix gut?

  • Extraordinäry Top

    Votes: 22 16.1%
  • Sehr Gut

    Votes: 58 42.3%
  • Okay

    Votes: 46 33.6%
  • Meeeh

    Votes: 2 1.5%
  • Not That Geil

    Votes: 4 2.9%
  • Boring, 1000x mal in China gesehen

    Votes: 5 3.6%
  • GARBAGE DAY

    Votes: 0 0.0%

  • Total voters
    137
161 - 180 of 213 Posts

·
Moderator
Joined
·
21,590 Posts
@ Shard: Dort wird das Geld so gemacht (Besuch im Juli 2015):
Zur Vermarktung: Es gab auch eine kleine Bar für die Besucher. Dort wurde neben Bier und Cider auch Champagner ausgeschenkt. Ein Rose, glaube von Moet. Ein Gläschen zu 0.125 l kostete 10 Pfund. Weil ein Riesenhaufen Korken dortlag, fragte meine Frau, wie viel Flaschen sie denn heute (war letzter Sonntag) (d.h. 19.7.2015, hatte das damals zum Vienna DC1 gepostet) aufgerissen hatten - es waren 350!
0.750 : 0.125 = 6 Gläser pro Flasche x 10 Pfund x 350 Flaschen = 21.000 Pfund Tagesumsatz allein an Champagner! 350 x 6, wenn jeder Besucher ein Gläschen trinkt = 2100 Besucher - die zahlen alle zwischen 25 und 30 Pfund Eintritt... Natürlich ist es an Wochentagen nicht so üppig, Montags nur etwa 50 Flaschen Champagner...
Natürlich sind auch eine Menge Leute angestellt, die alles überschauen, verkaufen, guiden, Schampus ausschenken etc...
 

·
Used Register
Joined
·
10,134 Posts
Als würden da so viele Hamburger hochfahren wollen. Die Aussichtsplattform als auch das Gebäude werden den gleichen Zweck erfüllen, wie das Harukas 300 in Osaka. Es wird kein neues Wahrzeichen, wie die LINKS-Fraktion korrekt darstellt, aber auch nicht "einfach nur ein Hochaus", wie es die LINKS-Frkation unkorrektwerweise behauptet. Es kommt in den Reiseführer unter die Rubrik
"Weitere Highlights"
"Außerdem nicht verpassen"
"Geheimtipp"
u.ä.


Und dann sollen die Touristen da oben die Euros liegenlassen. Natürlich fragt man sich dann in den NDR und mopo Leserkommentarspalten, was denn der "kleine Mann aus Hamburg" davon hätte. Natürlich das gleiche wie die Bürger Osakas, die ebenfalls kaum auf dem Harukas rumlaufen: Reinvestitionen der durch Touristen geschröpften Steuereinnahmen in eventuell
- Senkung von Kitagebühren
- Austausch der Atlanten von 1976 in den Gymnasien für den Erdkundeunterricht
- Förderung eines Statteilfestes
- Finanzierung eines Forschungscampus
- u.ä.

Außerdem wird's für ein paar schniecke Nightshots herhalten, die Entwicklungs- und Schafferszene verklickern, dass da auch abseits von (Mein)Jägerzaun+(Mein)Gartenzwerg-Mentalität was geht.
 

·
Registered
Joined
·
34 Posts
Auf jeden Fall wird es den verehrten Harburgern anzeigen "Ab hier ist Hamburg"..:laugh:

Ich weiss nicht womit man eine derartige Nutzungsprognose herholt, sicher von recht weit.
Ehrlicherweise weiss niemand heute zu sagen, wie der Tower nebst dem dazugehörigen Elbbrücken-Quartier von Mietern und Besuchern angenommen wird. Fest steht es wird keine Fortsetzung der monotonen City-Süd bei der man froh ist, wenn man durch ist.
Und nicht alles was in dieser Stadt geplant wird, muss sich zwingend in einer Zwangsbalance zur Sozialpolitik kontrastieren. Nur, weil man ein knapp 250m hohes Gebäude errichtet, wird keine Kita, Suppenküche oder Obdachlosenasyl in der Stadt einen Cent weniger bekommen. Eher im Gegenteil.
Allein die Gewerbesteuereinnahmen des Quartiers ermöglichen sollten (bei effizienter Vermietung, also keine Behörden) dem Senat einen hübschen Zuwachs an finanziellem Handlungsspielraum eröffnen.
 

·
Registered
Joined
·
34 Posts
OMG..ich fasse es nicht! Da ist wohl die Aktionsgemeinschaft "nichts darf höher als der Michel sein", aus dem Winterschlaf erwacht, nachdem der Zug schon aus dem Bahnhof gefahren ist. Der "berühmte" Hamburger Provinzialismus möchte wohl am liebsten alle Grossprojekte scheitern sehen.

Kann es bei dem (angeblichen) "Null-Risiko"-Vertrag der Stadt nicht schnurtzpiepegel sein, wieveil % vermietet sind ? Das liegt doch ganz alleine in der Verantwortung des Investors. Oder wurden hier die Bürger mal wieder hinter die Fichte geführt ?

Wie hochgradig unprofessionell jahrelang ausgefeilte Verträge "mal eben" durch die Hintertür durch massive Erhöhung der Auflagen kippen zu wollen.

Vielleicht noch eine Vorauszahlung der in den ersten Zehn Jahren zu erwartenden Mieteinnahmen als Sicherheit..unglaublich. Und was soll denn an diesem Ort sonst entstehen ? Gartenlauben ?

Welch ein kleingeistiger Mangel an Zuversicht in die Stärken der Stadt bei der SPD-Fraktion, denn ein wirkliches Argument gegen den Tower habe ich aus der Meldung nicht herausgelesen. Als würde die Stadt auf einer halbfertigen Bauruine sitzenbleiben...lachhaft. Es gäbe doch diverse Interessenten die BGF zu füllen.

Hamburg zeigt sich mehr als unzuverlässig, was Grossprojekte angeht.
Benko soll wohl die Lust am Elbtower komplett verlieren..ich hoffe er bleibt standhaft.
 

·
Used Register
Joined
·
10,134 Posts
Den aktuellen Vertrag kann man sich ja (zensiert) runterladen
http://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/grundstueckskaufvertrag-elbtower-mit-anlagen1?forceWeb=true

Wenn da irgendwo drinsteht, dass die Stadt anmieten muss, wenn Benno keine Mieter findet, hat die Stadt nichts aus HC und Elphi gelernt und muss nachverhandeln. Sollte das nicht so der Fall sein, gibts keinen Grund, den Vertrag in die Richtung nachzuverhandeln.

Der NRD führt jetzt eigentlich nur nachzuverhandelnde Punkte auf, die dem Bürger/Steuerzahler so von Scholz eigentlich versprochen wurden. Dass jetzt trotzdem die Anwaltshorden mobil gemacht werden müssen, wirkt sehr unprofessionell. Man sieht, wie die Stadt absolut Null Erfahrung mehr mit dem Bau von Gebäuden über 150 Meter hat. Ich hätte als Investor schon bei der Aussichtsplattform Tschüss gesagt. Das wäre für mich jetzt das endgültige Zeichen, auszusteigen und den Entwurf woanders zu realisieren. Wer will den ersnthaft bei einer knapp 1bn$ Investition mit solchen Dilettanten zusammenarbeiten?
 

·
Registered
Joined
·
45 Posts
Na ja, NDR.de ist ja dafür bekannt, dass der ein oder andere Journalist/Redakteur gerne die Möglichkeit nutzt, seine eigene (links-verortete) politische Anschauung durch negative Berichterstattung zum Besten zu geben.


Ungeachtet dessen, dass es höchst unprofessionell ist was hier geschieht und der Senat mal wieder in vorauseilendem Gehorsam versucht, dem Gebrüll einer Minderheit gerecht zu werden, sollte eine Einigung zwischen Investor und Senat über die zusätzlichen Forderungen möglich sein.

Eine teilweise Vorvermietung ist nicht nur im Interesse des Investors sondern i.d.R. auch Bedingung der finanzierenden Banken.
 

·
Registered Frankfurtian
Joined
·
3,295 Posts
Eventuell sollte man den Parteien auch mal einen Internetanschluss spendieren, damit die mal bei Wikipedia nachschauen können . Die höchsten Hochhäuser Deutschlands würden auch nach dem Bau des Elbtowers in Frankfurt stehen

SPD und Grüne sehen das nun offenbar anders. Der Vorsitzendes des Haushaltsausschusses, Mathias Petersen, sagte NDR 90,3: Das größte Hochhaus Deutschlands sei ein Riesenprojekt. Hamburg müsse sich absichern, den "Elbtower" nicht zu Ende bauen zu müssen, wenn der Investor aussteige.
In Frankfurt ist es so weit ich weiß auch nicht ungewöhnlich, dass vor dem Bau eines größeren Büro-Wolkenkratzers auch ein Ankermieter feststehen soll.
Nope! Das können die Bauherren ganz allein entscheiden, das ist niemals Bedingung der Stadt.
 

·
Registered
Joined
·
234 Posts
Eventuell sollte man den Parteien auch mal einen Internetanschluss spendieren, damit die mal bei Wikipedia nachschauen können . Die höchsten Hochhäuser Deutschlands würden auch nach dem Bau des Elbtowers in Frankfurt stehen
Ich weiß nicht auf welchen Wert die sich bei "dem größten" beziehen.
Aber subjektiv größer in Frankfurt wäre nur der Messe Turm.
Der Commerzbank Turm ist ab 200m quasi nur noch Antenne. Alle anderen sind niedriger.
 
161 - 180 of 213 Posts
Top