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Discussion Starter #1 (Edited)
Dieser Thread dient der Darstellung von kleineren Projekten im Bezirk Hamburg-Nord.


Stadtteile:

Alsterdorf - Barmbek-Nord - Barmbek-Süd - Dulsberg - Eppendorf - Fuhlsbüttel - Groß Borstel - Hoheluft-Ost - Hohenfelde - Langenhorn - Ohlsdorf - Uhlenhorst - Winterhude
 

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Hamburg füllt seine Wetkriegslücken.
Hier ein Beispiel aus Winterhude.
Hässlicher Scheiß wird mit anständiger Architektur ersetzt.
Bitte mehr davon!

3 Projekte in kurzer Distanz, wie bing maps zeigt.

Im Norden stehen schon einige Bauten (Hintergund).
Aaber ansonsten ist da noch ein großes Bauloch fast über die gesammte Fläche.
Ich konnte nicht rauskriegen, was da hinkommt.

Hoffentlich etwas wie der kleine Bauabschnitt in der Mitte der Karte.
Würde ich gerne drin wohnen.

Oder direkt am Fluss.
 

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Barmbek

Fuhlsbüttler Straße / Maurienstraße


Die Euroland GMBH
Baut für die Telekom auf dem 6.400 m² Grundstück
Im 1. Bauabschnitt ein Bürogebäude mit ca. 8.000m² Bürofläche.

Die Telekom möchte hier mit ca. 350 Mitarbeitern ein Vertriebs- und Service Center für Geschäftskunden betreiben.

Die Fertigstellung ist schon für Dezember 2013 vorgesehen.

VBG / Ex Hertie / Telekom alles nah beieinander, dieses gibt eine große Sandkiste.

Quelle
 
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Demnächst:

Neubau Philips Deutschland Zentrale in der Röntgenstrasse 18.000 m² Bürofläche Projektentwickler ECE.

Quelle

Bis Ende 2015
 
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Die ECE entwickelt und realisiert für Philips die neue Deutschland-Zentrale.

Der Neubau mit ca. 18.000 qm Bruttogrundfläche soll auf dem Philips-
Campus in der Nähe des Hamburger Flughafens errichtet werden.
Auf dem Gelände an der Röntgenstraße stellt das Unternehmen bereits Medizintechnik her und betreibt Forschungslabore.
Die Fertigstellung der neuen Konzernzentrale ist für Ende 2015 vorgesehen.


Quelle : ECE
Quelle : Abendblatt
 

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In Winterhude passiert derzeit so einiges direkt nebeneinander.

Den Anfang macht ein Projekt in der Geibelstraße, wo ein großes klaffendes Loch gerade geschlossenen wird.
Ich glaube, ich muss nicht extra markieren wo.
Gebaut werden 121 Wohungen und mehrere Gebäude.






hamburg.neubaukompass.de

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In derselben Straße etwas weiter südlich weitere 20 Wohneinheiten:

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Nahezu um die Ecke der Hofgarten:

www.hofgarten-winterhude.de
 

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LIBERTINED
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Nettes Quartier, die Anleihen am Wohnungsbau der 20er gefallen mir! :eek:kay:
 

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Barmbek tut wirklich einiges dafür um mal wieder zu beweisen, dass es in Sachen Quartiersentwicklung den anderen zentral gelegenen Stadtteilen in der Denke um Jahre hinterherhinkt.
Vom Ansatz her scheint man sich immer mehr zu einem Vorort für Besserverdienende entwicklen zu wollen, anstatt zu einem quirligen, facettenreichen und lebendigen Subzentrum, wie es für die Lage angebrachter wäre.
Was das angeht hat man sich in den letzten 15 Jahren von Winterhude scheinbar kampflos die Butter vom Brot nehmen lassen.

Super dazu passt die Quartiersentwicklung Holsteinischer Kamp nahe der U-Bahn Station Hamburger Straße.
Garber Immobilien, die uns schon den OxPark bescherten, machen hier mit "Südsiet-Barmbek" das gleiche wie in Langenhorn - nur diesmal mitten in der Stadt.
Architektonisch passt das so nach Barmbek und nach Hamburg wie eine Schweins-Currywurst auf einen Veggieteller.

Das ganze wirkt doppelt tragisch, wenn man bedenkt, dass nur 300 Meter weiter in Uhlenhorst mit dem Finkenau-Quartier ganz andere Maßstäbe für Quartiersentwicklug im gleichen Umfeld ansetzt, und wenn man weiß, dass die Architekten hinter "SüdSiet-Barmbek" - "Henke + Partner" eigentlich auch selber anders denken können, wie sie bei dem gerade stattfindenen Umbau der Reimerstwiete geradezu in richtungsweisender und grandioser Weise bewiesen haben...




Screenshots aus dem Alster-magazin

Masterplan:

3. Platz (der wird es nicht):
 

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LIBERTINED
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So tragisch finde ich den Entwurf jetzt nicht. :dunno:

Ist die Umgebung denn so urban, dass man im Blockrand bauen müsste?
 

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Ist die Umgebung denn so urban, dass man im Blockrand bauen müsste?
Muss nicht, kann schon. Vergleiche eben 11 Houses im Quartier Finkenau in Uhlenhorst direkt nebenan.

Zudem ist der bereich um die Hamburger Straße eines der bedeutesten Subzentren in Hamburg östlich der Alster, welches leider ziehmlich zerpfllück daher kommt.
Daher bin ich kein Freund davon die verfügbaren Bereiche um das EKZ "Hamburger Meile" herum mit glattgeleckten Solitären aufzufüllen.
 

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LIBERTINED
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Sind das oben Holzfassaden? Egal, Hamburg (mal wieder) leider auf dem Holzweg, architektonisch... :( Da kann man von Berlin, aber auch von anderen Bezirken in der eigenen Stadt, noch einiges lernen.

Exemplarisch nenne ich mal das grandiose hanseatische Störtebeker-Haus.
 

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Die Holzfassaden finde ich richtig klasse.

Außerdem gibt es nichts zu lernen.
Berlin und Hamburg sind wie Birne und Apfel, ist beides Obst, sieht aber anders aus.
Ich weiß, dass dir die neue Berliner Klassik gerade durch den Kopf geht, die mir auch sehr gut gefällt - allerdings für Berlin, nicht für HH.
Das wäre hier viel zu geleckt und passt höchstens in die geleckten Viertel wie Eppendorf, aber nach Hohenfelde?
Das Beispiel, welches du selber bringst - das Störtebecker Haus - ist keine Spur Berlinerisch.
Außerdem ist es für Hamburg der völlig falsche Ansatz, sich an anderen Stadtbezirken zu orientieren.
Das funzt zwar bei Berlin, da jene Stadt trotz unterschiedlicher Kieze und Quartiere am Ende eine Stadt ist, die im klassischen Spinnennetz Muster gewachsen ist, und eigentlich immer eine geeinte Stadt bis zur Teilung war, die allerdings nur eine kurze episode in der Stadtentwicklung darstellt.
Aber auf keinen Fall geht das bei Hamburg mit seiner Geschichte, bzw der Geschichte der verschiedenen Hamburger Städte.
Hamburg selbst ist erst seit Onkel Addi eine Stadt - und das auch nur rein Administrativ.
Ansonsten war die Stadt immer geteilt.
Altona war lange Zeit dänisch, Hamburg selbst mal Reichsstadt, mal Hauptstadt eines Franzöischen Departementes, während Harbug mal Hannoveranisch, mal Preußisch mal alles war, wie auch irgendwie Wandsbek.

Eine elegant interpretierte Klinkerkubatur, auf die sich HH mehr und mehr beruft und die Variabel einsetzbar ist, wirkt dagegen sehr viel mehr Hamburgerisch.
Hanseatisch bis Skandinavisch, passt besser zu gesichte der Stadt, als die glattgeleckten Villchen mit Balkonen dran...

Ob jetzt in Finkenau:


Oder an der Reimerstwiete:


Bis hin zur Jenfelder Au, Waterlofts, Kata-Quartier, Shanghaiallee, BoaVista... usw. usf.
Ich will mehr von sowas sehen.
 

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Die Holzfassaden finde ich richtig klasse.
Dito! Ich finde es sollte generell mehr mit Holz gearbeitet werden - gibt ja mittlerweile einige tolle Beispiele wie man Holz mit moderner Architektur verbinden kann - auch in Berlin habe ich da ein Gebäude im Kopf.
 
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