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Gartenstadt Altona / A7 Deckel

Die A7 wird im Bereich Hamburg 8 Spurig ausgebaut (Zeitplan bis 2015.)
Die zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen würden 15 Meter hohe Lärmschutzwände erfordern. Die Stadt Hamburg möchte nun stattdessen die A7 überdeckeln auf diesem Deckel Parks und Kleingärten bauen.

Die Planungen für den ersten Deckel im Bereich Altona

Finanziert werden soll das Projekt durch den Verkauf von Kleingärtenflächen die an die A7 angrenzen.

Mit diesem Projekt wird ein Grüngürtel vom Volkspark bis zur Elbe entstehen gleichzeitig werden 80 Hektar innerstädtischer Bereich frei, welche eine Bebauung mit 3.500 WE und Gewerbeflächen ermöglichen.

Ein zweiter Deckel ist für den Bereich Stellingen angedacht.

2015 wird ein gutes Jahr für Altona im besten Fall 60 + 80 Hektar Baugrund. 140 Hektar
 

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A 7 Deckel - Gartenstadt Altona

Zwischen der Anschlussstelle Volkspark und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest wird die A7 zehnspurig ausgebaut, ansonsten werden es 6 bis 8 Spuren

Hierbei werden Erweiterungen der Lärmschutzmassnahmen fällig.
Dafür wird die A7 in weiten teilen des Stadtgebiets gedeckelt oder einer Lärmschutzgalerie versorgt.

Quelle: Stadt Hamburg

Quelle: Stadt Hamburg

560 Meter in Schnelsen
900 Meter in Stellingen
2000 Meter auf dem Abschnitt Bahrenfeld/Othmarschen
Insgesamt ~ 3,5 Kilometer

Kosten: ~ 650Millionen €
Große teile hiervon werden vom Bund getragen.
der von Hamburg zu zahlende Anteil wird durch verlagerung von Kleingartenflächen und Parkflächen auf den neugeschaffenen Platz auf dem Deckel bezahlt.

Platz ca 2.000/3.500 Wohnungen (40/50 Hektar) und 4 Hektar Gewerbefläche entsteht so. (kleine Variante/große Variant)

Quelle: Handelskammer Hamburg

Quelle: Handelskammer Hamburg

Baubegin
Zweite Hälfte 2012

Demnächst : www.hamburger-deckel.de

Die Arbeiten beginnen Ende 2012 am etwa 900 Meter langen Stellinger Abschnitt.
Bebauungsplan Entwurf Stellingen

893 Meter

Quelle: BSU

Dauer: 2 Jahre.

Danach Ausbau auf 8 Spuren unter dem Deckel.

Dauer: 2 Jahre.

Danach Begin der Arbeiten auf dem Deckel.

Dauer: 1 Jahr.

Danach folgen die Arbeiten am Deckel in Schnelsen und Bahrenfeld/Othmarschen,

Bauzeit insgesamt ~ 10 Jahre.
 
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Discussion Starter #3
Hamburg wächst um 10 ha

50 ha Planungsgebiet
2.000 Wohneinheiten
10 ha Deckel

Freiraumplanung


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Quelle
 
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Wusste gar nicht, dass auf der neu geschaffenen Fläche wieder Schrebergärten angelegt werden sollen, dachte das soll ein Park werden. Wirkt auch irgendwie befremdlich so, ein Park wäre mir lieber.

Wer übrigens immer noch gegen das Projekt ist, ist ein Schreberspacken!
 

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Wird mal Zeit für ne Art Großübersicht, was eigentlich wo ist ...

Nach meinen Infos wird in der Südsektion schon gebaut (Spurerweiterung), beim Deckel gibt es beschwerden seitens der Feuerwahr wegen mangelnden (lol) Brandschutz.

Die Nordsektion von Schnelsen hat eine Baufreigabe erhalten

Bei der Mittelsektion weiss ich nicht.

Die ganze Autobhan wird um eine Spur erweitert, dafür werden auf der Gesamtstrecke mehrere Brücken eingerissen und neu gebaut (blaue Punkte)

Visualisierungen: Von Süd nach Nord
A: Abschnitt Altona. Wohl der Hauptabschnitt. Hier werden die Kleingartenkolonien ihr neues zu Hause finden und einer ansprechenden öffentlichen Parkgestaltung schon mal den im vorraus den Gar aus machen

B: Der Stellingen Abschnitt hat da schon eher was von park und Wonne Proppe heiterkeit. Das Berliner Landschaftsarchitekturbüro Weidinger hat sich hier durgesetzt

C: Der Schnelsen Abschnitt ganz im Norden
auch hier dürfen Berliner ran (POLA)
 

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Discussion Starter #7 (Edited by Moderator)
Wollen wir hier eigentlich Deckelbau und den zugehörigen Wohnungsbau mischen?
Oder die Entwicklungsflächen die durch den Deckelbau freiwerden in einem Extra Topic besprechen?

Wie Bau ich einen Deckel ohne Autobahnsperrung

Quelle: Stadt Hamburg

Nochmal für das Archiv Baukostenanteil Hamburg
167.000.000 €
Finanzierung durch Grundstücksverkauf für den Wohnungsbau:
127.000.000 €
= 40 Mio €

Hoffentlich halten sich hier Kostenanstieg und Verkaufspreisanstieg der Flächen für Wohnungsbau die Waage.
 

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Discussion Starter #9
Den Wohnungsbau auf den durch den Deckel frei werdenden Flächen.
z.b. Bereich Altona diese hier.

Die Kleingärten Vereine und Parks, werden ja auf den Deckel verfrachtet.
 

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Cold Ass Honkey
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Bin ein großer Fan solcher Autobahndeckelungen! Auf der A4 bei Jena (glaube ich) hat man auch so ein Lärmschutztunnel gebaut und es sieht klasse aus.

Wenn ich auf die Karte schaue, hätte der Deckel in Hamburg allerdings ruhig ein paar Kilometer länger ausfallen können. :(
 

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✪ ALPHA-KEVIN ✪
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könnte man nicht vor allem auch mehr wohnflächen anstatt der landschaftsgestaltung (insbesondere im bereich altona) errichten und so die kosten noch mehr senken?
 

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Discussion Starter #15

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da darf man gespannt sein. Die Ecke ist ja nicht gerade als Urban bekannt und wie so manch anderes derzeitiges Flächenprojekt
recht weit vom Schuss. Wenn soetwas wie die Jenfelder Au erreicht wird, kann man zufrieden sein.
Falls man sich am OxPark orientiert, verfolge ich das Projekt nicht weiter.
 

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LIBERTINED
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Diese Straßendeckelungen gefallen mir (Rheinufertunnel Düsseldorf, A7-Deckel Hamburg etc.). Unsere Städte werden dadurch an der Oberfläche wieder urbaner.

Wird I Robot doch bis 2035 Realität. Zumindest, was die Tunnel-Straßen angeht. ;)
 

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http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/a-7-deckel-soll-2018-fertig-sein.html
Mitte 2014 soll mit dem ersten Abschnitt, Schnelsen, begonnen werden und 2018 fertig sein Danach kommen die nächsten Deckel. Während der Bauzeit kommt es zu erheblichen Verkehrsproblemen. An 2 Wochenenden Vollsperrung wegen Brüchenabriss. Anschlussstelle Schelsen wird ab 2016 für 18 Monate Richtung Süden gesperrt. Richtung Norden kommt es nur 2017 für 4 Monate zur Sperrung. Die Deckel haben eine Durchfahrtshöhe von 4,80m und werden keine Höhenkontrolle besitzen.
Die Bauzeit des gesamten Projekts sind 15 Jahre und die Kosten belaufen sich auf über eine Millarde €.
 

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Da darf man auf das Verkehrschaos gespannt sein. Eigentlich könnte man im selben Zug gleich eine fünfte Tunnelröhre bauen...
 
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