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Für den Straßenzug Mundsburger Damm, Hamburger Straße, Barmbeker Markt und Bramfelder Straße wird eine Untersuchung und Beteilgungsverfahren gestartet.

https://bettercyclingblog.wordpress...rale-nord-der-stadtraum-und-seine-potentiale/

Hoffentlich erhält diese heute unschöne Achse dadurch langfristig sowas wie Aufenthaltsqualität und vor allem bessere Verkehrsanlagen für Fußgänger und Radfahrer und weniger Dominanz durch Autos. Da gibt es m. E. viel Potential.
 

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Von Juni 2017 bis Januar 2018 hat das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung die „Magistrale-Nord“, die sich vom Mundsburger Damm über die Hamburger Straße und Oberaltenallee, den Barmbeker Markt bis zur Bramfelder Straße und darüber hinaus bis in die Walddörfer erstreckt, stadträumlich untersuchen lassen.
Abschnitte und Übersicht des des Planugsgebiets:


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Bereich Oberaltenallee / Hamburger Straße entlang des Einkaufscenters Hamburger Meile:

(Blick nach Nord-Osten)
Quelle: Gutachterliche Untersuchung der Magistrale

Die zwei parallel verlaufenden je 4 Spurigen Straßen mit getrennter Mittelinsel (die früher mal bebaut war) soll so umgebaut werden, dass die Straßen enger beieinander verlaufen und so der Park auf eine Seite verlegt werden kann:

Idee:

Quelle: Gutachterliche Untersuchung der Magistrale

Vergleichbare Ansicht heute (2009):

Quelle: Google Maps

Aktuelle Draufsicht:

Quelle: Gutachterliche Untersuchung der Magistrale

Idee:

Quelle: Gutachterliche Untersuchung der Magistrale

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Bereich Barmbeker Markt

(Blick nach Norden: Im Vordergrund links in lila: Planungsgebiet Mesterkamp; Im Vordergrund rechts in lila: Vogelweide 32)
Quelle: Gutachterliche Untersuchung der Magistrale

Auch hier sollen nach der Idee die Fahrstreifen gebündelt werden und nicht mehr östlich und westlich (und dadrunter) vom Hochbahn Viadukt verlaufen, sondern auf die östliche Seite verlegt werden. Westlich soll ein Flanierboulevard verlaufen.

Idee:

Quelle: Gutachterliche Untersuchung der Magistrale

Vergleichbare Ansicht heute (2009):

Quelle: Google Maps


Projektseite: http://www.hamburg.de/magistrale-nord
 

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ich finde es lobenswert, dass eine der hässlichsten Magistralen nun endlich eine Aufwertung erfährt. Die derzeitge Gegend ist von mehrspurigen Straßen und wirklich hässlicher Nachkriegsarchitektur mit Hochhausscheiben und zweigeschossigen Vorortbauten geprägt. Daher freue ich mich über jede Art der Aufwertung. Durch geschickte Blockrandbebauung sind bestimmt mehr als 1000 WE machbar. (man sollte dann aber auch mal 5 bis 7 Stockwerke bauen und nicht wie schon wieder am Mesterkamp mit 4 Stockwerken)

Drei Anmerkungen zu den Planungen:
1. Aus meiner Sicht kann man die Hamburger Meile nicht aufwerten, schon gar nicht mit weiteren Hochhausscheiben. Die Meile gehört abgerissen und die ganze Gegend in BarmbekSüd überplant. Innen kann man sicherlich nett einkaufen, aber von außen ist es wohl eines der Gebäude Hamburgs, die das Stadtteilbild am stärksten beschädigen.
2. Ich denke nicht, dass die zweistöckigen Häuser nördlich der Hamburger Straße aufgestockt werden können. Die fallen doch so schon fast zusammen. Auch hier sollte ein ordentlicher Abriss einer neuen Blockrandbebauung die Chance geben, Stadtreperatur vernünftig anzugehen.
3. Schade, dass die Oberaltenallee nicht wieder hergestellt wird. Gab es dazu gar keine Überlegungen?
Der Parkstreifen ist aber in jedem Fall eine Verbesserung. Ich bin gespannt, wann es mit den einzelnen Projekten richtig voran geht.
 

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1. Aus meiner Sicht kann man die Hamburger Meile nicht aufwerten, schon gar nicht mit weiteren Hochhausscheiben. Die Meile gehört abgerissen und die ganze Gegend in BarmbekSüd überplant. Innen kann man sicherlich nett einkaufen, aber von außen ist es wohl eines der Gebäude Hamburgs, die das Stadtteilbild am stärksten beschädigen.
Ich weiß garnicht was gegen die Hamburger Meile spricht. Hamburg ist nicht wie Berlin wo es eine Million Einkaufscenter gibt. Die Paar die Hamburg hat sind nicht schlimm. Im Gegenteil. Ich finde es gerade charmant, dass es auch Orte gibt, an denen man Wetter unabhängig einkaufen kann. Zusätzlich liegt das Einkaufscenter mitten in einem Wohngebiet. Anwohner wären sicher auch nicht so begeistert, wenn dort auf den Straßen mehr los wär (es ist halt nicht Zentrumslage). Eine Öffnung zur Straße ist super unattraktiv, da es dort viel zu laut ist und viel zuviel Verkehr herrscht ( auch wenn man die Spuren reduziert) auf der anderen Seite sind klassische Barmbeker/Wandsbeker Backstein Blocks mit drei Etagen. Auch dorthin ist eine Öffnung nicht sehr sinnig. Auch bietet das Center einen guten Mix aus Nahversorgung, Baken, Behörden und ist nicht so überfüllt wie z.b. die Europa Passage.
 

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Ich mag die Hamburger Meile auch und gehe da gerne shoppen. Die Revitaliserung betrachte ich soar als Erfolg und gutes Beispiel, dass auch solche Bauten aus den eher düsteren Stadtplaner-Zeiten funktionieren können. Die Zeit zurückzudrehen (vor der Hamburger Meile hängen historische Fotos auf Infotafeln mit Bildern, die die hervorragende Vorkriegsbebauung zeigen) wird hier wohl allein am Umfang scheitern. Ein weiterer Umbau mit öffentlicher Nuzung hin zur neustrukturierten Straße finde ich gut. Vielleicht bekommen Bowlingbahn, Cocktrail und Freundlich&Kompetent etwas Gesellschaft und die Entwickling hin zu einem echten Subzentrum außerhalb der Hotspots geht weiter. Jedenfalls hatte an der Ecke alles (bis auf wenige Ausnahmen), was in den letzten 10 Jahren entstanden ist Hand und Fuß und ist vielleicht eines der wenigen Beispiele Deutschlandweit, wie man zertsreuselt-zerbombte-fehlgeplante Ecken ohne Brechstange, TamTam, Abrissbirnen, Anwohnerstress und co Schritt für Schritt repariert bekommt
 

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@ Flor!an und Ji-Ja-Jot: Ich stimme euch beiden zu, ihr habt ja recht. auch ich gehe dort einkaufen, besonders bei schlechtem Wetter ist es dort sehr praktisch. Ich finde es aber von außen betrachtet einfach fürchterlich, diese weiß-silbernen Blechfassaden, dafür kann ich mich nicht erwärmen. und dann so massig, mit all den Hochhausscheiben obendrauf.
Und wenn man dann die alten Bilder von früher sieht, wie die Ecke mal aussah... naja. aber insgesamt sagte ich ja gestern auch, dass jede Verbesserung des gesamten Umfelds sehr willkommen ist. mal sehen, wann es los geht
 

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Aussehen tut das Ding halt nicht so dolle. Das stimmt und würde ich auch nicht bestreiten. In Kombiation mit der Durschfahrtsstraße kein Verweilort. Dass soll sich ja gerade ändern und das ist auch der logische nächste Schritt aus den Enwicklungen der letzten Dekade. Ich bin da relativ zuversichtlich. Die neuen Hochhausscheiben lassen mich jetzt auch nicht gerade im Quadrat springen. da hoffe ich, dass es nur konzeptionskrams ist, dass visualiseren soll, dass die Baumasse des Komplexes erhöht wird. es werden allerdings ne ganze Menge Bäume dabei draufgehen. Ob die zwischen den fahrstreifen überhaupt gesund sind, ist zwar ne andere Frage, kann aber noch trouble hinaufbeschwören
 

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Magistrale Bramfelder Straße <=> Mundsburger Damm: Living Bridge

Im Zuge der Umgestaltung der Magistrale zwischen Bramfelder Straße und Mundsburger Damm gibt es Überlegungen des Bezirks Hamburg-Nord, eine Art "Living Bridge" über die Hamburger Straße zu realisieren.
In dem Bauwerk wird Gewerbenutzung (Büros; Einzelhandel; Mobilitätsstützpunkt; Logistikzentrum) in Erwägung gezogen.
Zudem wären Fußgänger durch das Bauwerk vor Witterungseinflüssen geschützt.

Quellen:
https://www.abendblatt.de/hamburg/a...kige-Bruecke-ueber-die-Hamburger-Strasse.html
https://www.ndr.de/nachrichten/hamb...e-fuer-Neugestaltung,hamburgerstrasse100.html
 

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Magistrale Bramfelder Straße <=> Mundsburger Damm: Living Bridge

Der wesentliche Unterschied ist, dass Deine gezeigte Living Bridge parallel zur Hamburger Straße verläuft.
Die in Überlegungen befindliche dagegen über die Hamburger Straße führen soll.
 

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^^ das ist mir schon klar. Jedoch verläuft die von mir gezeigte über die Heitmannstraße. Eine ebenfalls 6 spurige Straße + breiten Fußwegen auf beiden Seiten.

Es ist und bleibt alter Wein in neuen Schläuchen ;-)
 

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^^ das ist mir schon klar. Jedoch verläuft die von mir gezeigte über die Heitmannstraße. Eine ebenfalls 6 spurige Straße + breiten Fußwegen auf beiden Seiten.

Es ist und bleibt alter Wein in neuen Schläuchen ;-)
Die Argumention verstehe ich überhaupt nicht. Du sagst doch bei nem anderen Neubau auch nicht das ist "alter Wein in neuen Schläuchen". Ist doch völlig egal, ob es schon eine Living Bridge gibt oder nicht. Das vermindert ja nicht den Wert der Geplanten.
 
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