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Hamburg | Neue Mitte Altona | Altona-Nord | 3500 WE | In Bau

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Google Maps Karte

Altona 2015

Die Deutsche Bahn plant etwa 2015 den Altonaer Fernbahnhof, welcher ein Kopfbahnhof ist, durch einen neuen Fernbahnhof am S-Bahnhof Diebsteich zu ersetzen. Außerdem soll die PKW Verladestation in Hamburg Stellingen geschlossen werden.

Durch dieses Projekt werden bis zu 60 Hektar an innerstädtischen Gebiet frei.

6,5 Hektar wurden vorab von Hochtief erworben.

Ein Masterplan ist in Vorbereitung.
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Altona 2015 aus Beitrag Nr 1. wird wohl auf 2014 vorverlegt.

Mal schauen mit was Hochtief da den Bau einleitet. Denen gehort ja dank Aurelis schon ne ganze Ecke davon.

Wohnungsbau statt Gleisödnis, fast genauso tolles Projekt wie Stuggi 21 da können nichtmal die Grünen Meckern.

:applause: an die Beteiligten.
Wow, das sind ja mal geile Neuigkeiten.
Hat sich denn die Bahn auch endlich mal bewegt?
Die Bahn scheint endlich einzusehen das das die paar Mios, die der neue Fernbahnhof Diebsteich kostet schnell wieder drinn sind wenn sie das Restgelände verschachern können und den Kack Ähem Sackbahnhof Altona degradieren.

Nun haben die Politiker Wind gerochen und tun so als seien sie schon die ganze Zeit hinter dem Projekt her gewesen anstatt sich nur faul am SackBahnhof zu kratzen.
Altona 2015 aus Beitrag Nr 1. wird wohl auf 2014 vorverlegt.

Mal schauen mit was Hochtief da den Bau einleitet. Denen gehort ja dank Aurelis schon ne ganze Ecke davon.

Wohnungsbau statt Gleisödnis, fast genauso tolles Projekt wie Stuggi 21 da können nichtmal die Grünen Meckern.

:applause: an die Beteiligten.

Bau wird wieder weiter vorverlegt.

Der Baustart auf den ersten 30 Hektar mit 2000 Wohnungen nun Ende 2012.

Google -> Abendblatt
Neue Mitte Altona
(Oben noch Altona 2015)

Die ersten 2.Bauabschnitte mehr könnten folgen.

Bauabschnitt 2
beginnt erst nach der Verlegung des Fernbahnhofs Altona nach Diebsteich.

Bauabschnitte 1+2

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Bauabschnitt 1 Aurelius/Holsten

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung

Quelle: André Poitiers Architekt,
RIBA Stadtplaner Hamburg und arbos Freiraumplanung
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Neue Mitte Altona
(Oben noch Altona 2015)
Ein Projekt, dass aufgrund der HC zu unrecht total untergeht. Ich finde es mindestens genau so interessant...

Ab 2013 solle es losgehen, nur erstaunlich, wie wenig Material man findet ...
Mal ne Übersicht, wie es jetzt ausschaut...

Quelle Abendblatt

Aus dem Infocenter

und von den ppp Architekten
ppp-architekten.de

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Wie gestern bekannt wurde verzichtet die Stadt auf sämtliche Grundstückvorkaufsrechte für das komplette von der ECE beanspruchte Areal.
Im Gegenzug verpflichtet sich die ECE von den 1200 geplanten Wohnungen mindesten 400 als Sozialwohnungen zu errichten.
Böse Kritik gab's natürlich von der Opposition, man hätte hier bei einem der wichtigsten Hamburger Großprojekte willenlos das Ruder aus der Hand gegeben und könne keinen Einfluss mehr auf die Entwicklung dieses Projektes nehmen.

Faktisch stehe ich persönlich übrigens sehr zu der Entscheidung.
Die Stadt hat weder die Euronen noch das Personal, um dieses Projekt alleine oder als maßgebender Faktor durchzuführen.
Vielleicht gibt das weniger Planungsfailhickhack wie bei manch anderen Projekten, wo die Stadt zu sehr ihre Wurstgriffel drinne hat.
Scheitert die Neue Mitte Altona an Stuttgart 21?

Nervenspiel um das Projekt „Neue Mitte Altona“. 3500 Wohnungen sollen entstehen. Die Bahn aber tritt auf die Bremse. Jetzt meldete sich Konzern-Vorstand Rüdiger Grube zu Wort. In Altona geht die Angst um, dass die Verlegung des Bahnhofs zum Diebsteich scheitert.

Was Grube zu sagen hatte, dürfte im Altonaer Bezirksamt für blasse Gesichter gesorgt haben. Zwar hat die Bahn offiziell noch immer nicht entschieden, ob es zu der Verlegung kommt oder nicht – aber die Chancen scheinen zu schwinden.

Die Bahn leidet an den Folgen der Kostenexplosion bei „Stuttgart 21“. „Wenn man das alles gewusst hätte, was heute ist, dann hätte ich so ein Projekt nicht gestartet“, sagte Grube zum Milliardendesaster gegenüber „NDR 90,3“. Und er zieht daraus Konsequenzen für Altona. Der Bahn-Boss will vor seiner Zustimmung sämtliche Fakten auf dem Tisch haben.

Experten berechnen derzeit, was die Verlegung kosten würde. Grube: „Das wird im Laufe des Jahres dem Hamburger Bürgermeister und dem Senat vorgestellt und dann sehen wir weiter.“

Das Bezirksamt Altona aber drängt. Schon im Januar erinnerte Amtschef Jürgen Warmke-Rose (parteilos) angesäuert daran, dass die Bahn die Verlegung der Fernbahn im Sommer 2010 versprochen habe. „Seither sind zweieinhalb Jahre vergangen und nun erfolgt überhaupt erst die gutachterliche Prüfung, ob eine Verlegung möglich ist.“

Dies könne zu einer großen Verzögerung des zweiten Bauabschnitts führen. Oder, sollte der Bahnhof nicht verlegt werden, dazu, dass der erste Bauabschnitt direkt neben einer Fernbahn-Trasse erfolgt. Die Bauherren müssten in dem Fall wegen Lärmschutzmaßnahmen mit höheren Kosten rechnen.

Der Plan der Stadt: Im ersten Bauabschnitt sollen 1600 Wohnungen entstehen. Im zweiten – wegen seiner Grünflächen attraktiveren – Bauabschnitt 1900. Für den wäre das rund 20 Fußballfelder große Areal um den jetzigen Bahnhof Altona nötig.
http://www.mopo.de/nachrichten/proj...-wohnungen-fuer-hamburg,5067140,21918766.html
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Es wäre unglaublich schade um dieses Projekt. Es gibt aber auch massive technische und organisatorische Probleme bei der Verlegung des Bahnhofs. Die Verbindungsbahn ist heute schon ein schlimmes Nadelöhr - ich glaube die Bahn ist auch wegen dieser Probleme zögerlich. Was ich wegen der Risiken absolut begrüße, obwohl ich die Verlegung im Prinzip toll finde.
Ich weiss nicht, dafür, dass man hier von einer "Neuen Mitte" eines zantralen Hamburger Sub-Bezirkes spricht und das entsprechend der öffentlichkeit verkauft, finde ich das, was man dem Masterplan und den Visualisierungen entnehmen kann nicht unbedingt Stadtzentrentauglich. So wächst keine echte konurrenz zu Hamburgs wahren mitte. Ich hätte mir allein schon wegen der Lage eine art echtes Zentrum gewünscht, zumal es in Laufweite zu Docklands und Kreuzfahrthafen liegt, also auch touristische Ankerpunkte vorhanden wären und der City Ikea die unmittelbare Umgebung noch weiter aufwerten kann, um das ganze zu stützen. Stattdessen schaut es eher nach Wohnklötzen mit saftigen Mietpreisen aus, losgelöst und und ohne einen echten Bezug zur umliegenden Stadt und Stadtentwicklung. Gibt diverse Projekte in Hamburg, die mir vom Konzept, umfeldintegrierung und bebauung erheblich besser gefallen
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Also, mit den konkreteren Planungen habe ich mich noch gar nicht so genau befasst. Mir gehts eigentlich bisher einfach nur um die Möglichkeit, die Fläche überhaupt frei zu bekommen. Von dem, was ich mir jetzt von der Neuen Mitte angeguckt habe, sieht eigentlich nichts wirklich nach "Stadt" aus. Da gebe ich dir Recht. Mir fehlt da völlig der Stadtraum. Das sind einfach nur nebeneinander gestellte Solitäre in den Visualisierungen.
Modernistische Architekten haben einfach noch nie etwas von "Blockrandbebauung" gehört... :cripes:
Das geht finde ich noch viel weiter. Es wird einfach gar kein Bezug zur Außenwelt genommen. Da wird einfach für umbauten Raum eine schicke Gebäudehülle entworfen, mehr nicht. Warum ist in der Moderne die Erkenntnis untergegangen, dass es auch einen zweiten Raum gibt, die Stadt, der eigentlich sogar mehr Bedeutung hat?
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Hier mal der Masterplan.
Was mich nicht unbedingt sauer auftstossen lässt ist nicht die fehlende Blockrandebauung, sondern der geradezu verschwenderische Anteil an Grünflächen in einem bereits recht grünen Stadtteil.
Im Norden des Gebiets würde ich sagen okay.
Aber im Süden direkt am Bahnhof wo sich die Laufkundschaft zum Mercado und City Ikea tummeln wird, ist das nach meiner Sicht unangebracht, ein Paar von Gras umgebene Solitärklötze zu platzieren.



An dieser Stelle werden die 3 Klötze als Solitäre stehen.
Die Umgebung ist vielleicht nicht der Hammer, aber das Dammtorstrape zeigt, was man mit dem richtigen Konzept in jenem Umfeld bewirken kann.
Natürlich unterstütze auch ich die Nutzung des Areals und finde natürlich alles besser als ein großes Schienenloch, aber wir bewegen uns hier zentral in einer Großstadt und nicht im Randgebiet.
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Die Herren Planer sollten mal den Begriff "New Urbanism" nachschlagen, der scheint an ihnen komplett vorbei gegangen zu sein. :eek:hno:
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Die Deckelplaner/Marketingfritzen der A7 brauchen auch ein Nachschlagewerk bezüglich der definition von "urban Gardening"
Nicht doof, was der Typ da über die neue Mitte Altona so alternativ vorschlägt
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News zur neuen Mitte Altona:

Bezirk kritisiert die Neue Mitte Altona

Die Stadtplaner im Bezirk Altona kritisieren die Kollegen von der Stadtentwicklungsbehörde. In dem Neubaugebiet entstehe eine "ungesunde und minderwertige Wohnbebauung".
http://www.abendblatt.de/hamburg/al.../Bezirk-kritisiert-die-Neue-Mitte-Altona.html

Meiner Meinung nach ist die Kritik nicht unerechtigt. Für das was bisher an Plänen, Flächenaufteilung und Architektur veröffentlicht wurde ist "scheisse" fast schon ein sehr höflicher ausdruck
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Kritik ist gerechtfertigt, aber doch nicht diese!

Der Fraktionschef der Linken, Robert Jarowoy, sieht sich indes in seiner Kritik an den Plänen bestätigt; häufiger hatten Linke-Politiker eine zu enge Bebauung kritisiert.
Und dazu dann dieses Bild:

Ein schlechter Witz...
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