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Discussion Starter #1
Areal in bester Citylage wird für 70 Millionen Euro verkauft


Es geht hierbei um das unter Denkmal stehende Hochhaus und den danebenliegenden Altbau.

Investor will Altbau und Hochhaus abreißen. Die Commerzbank Hamburg zieht mit 600 Mitarbeiter von der Straße am Neß nach St. Georg.
Dem Vernehmen nach will der Investor den Abriss beantragen, dem muss die Stadt allerdings zustimmen. Es gab bereits Signale aus dem Bezirk Mitte und der Politik, dass ein Abriss befürwortet wird, um das Gelände neu zu entwickeln.
Schade um den Altbau :|

Ganzer Artikel hier: http://www.abendblatt.de/hamburg/article207098921/Areal-in-bester-Citylage-wird-fuer-70-Millionen-Euro-verkauft.html
 

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Darüber könnte ich mich aufregen!!! Wie kann dann schon wieder solch ein hässliches Hochhaus unter Denkmalschutz stehen! Wer macht sowas? Davon gibt's doch genug, und dann noch den Albau abreißen lassen... Die Leute im Bezirk Mitte haben wohl schmerzlich unter Grotes Verlust zu leiden?!...

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Etwas mehr Aufschluss gibt auch dieser Artikel aus dem letzten Jahr über das Projekt, inklusive warum das Hochhaus unter Denkmalschutz steht... für mich dennoch keine Begründung...
http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article205357767/Commerzbank-verkauft-Areal-in-bester-Citylage.html
 

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Commerzbank Areal: Kontroverse Denkmalschutzamt - Investor - Politik

Zu diesem Post gibt's weitere Details.

Zwischen der Bezirkspolitik (Grüne/SPD), dem Denkmalschutzamt und dem Investor Procom Invest GmbH & Co. KG gibt es eine Kontroverse bzgl. des Abrisses bzw. des Erhalts des Commerzbank-Hochhauses.

Die Bezirkspolitik und der Investor befürworten einen Abriss.
Ein Erhalt bzw. Umbau ist aus Kosten- und Sicherheitsgründen nicht rentabel, was 2 Gutachten untermauern.
Auch ist durch einen Abriss eine Chance dafür gegeben, an dieser Stelle eine wichtige Stadtentwicklung voranzutreiben.
Das Denkmalschutzamt sieht dies anders, da das Hochhaus ein Beispiel der architektonischen Ideale seiner Zeit ist und städtebaulich das aufgelockerte bzw. gegliederte Bauen der Nachkriegszeit repräsentiert.
Denkmalschutz besteht lediglich für das innere Beton – und Stahlskelett des Gebäudes; alles andere darf abgerissen werden.
Für den angrenzenden Commerzbank-Altbau besteht dagegen kein Denkmalschutz, da er durch viele Umbauten den Vorgaben aus Gesetz und Rechtsprechung folgend nicht mehr unter Schutz gestellt werden kann.

Sollte sich keine Einigung erzielen lassen, so wird der Investor gegen das Denkmalschutzamt Klage einreichen, um den Abriss so zu erzwingen; steht jedoch einer einvernehmlichen Lösung weiterhin aufgeschlossen gegenüber (z.B. könnte beim Neubauprojekt über gestalterische Elemente gesprochen werden).
Zumal durch dieses Vorgehen mehr Zeit verloren geht und der Leer- bzw. Stillstand deshalb mehr Kosten verursacht.
Evtl. könnte schlussendlich der Senat wie im Fall der City-Hof Hochhäuser einen Abriss über das Denkmalschutzamt hinweg genehmigen.

Quelle:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article210065665/Aerger-um-Denkmalschutz-in-der-City-Investor-droht-mit-Klage.html
 

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Was sollte es auch bringen, wenn nur das Beton und Stahlskelett unter Schutz steht, dass Hochhaus aber von außen komplett anders aussehen würde nach einem Umbau... komische Idee vom Denkmalschutzamt! Bloß abreißen das hässliche Ding! Es geht um die Hamburger Innen- und Altstadt, da brauch es keine "aufgelockerte" Architektur der Nachkriegszeit! Die gibt es in Hamburg auch an 1000 weiteren Stellen, wo sich das Denkmalschutzamt erkötzen kann. z.B Explanada, große Bergstraße, Bezirksamt Hamburg Nord, etc...
 

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LIBERTINED
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Das Commerzbank-Hochhaus gehört natürlich in Gänze abgerissen. Fürchterlicher Schandfleck, typische Bausünde ihrer Zeit.
 

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Commerzbank-Areal: Abriss Commerzbank-Hochhaus

Zu diesem Post gibt's weitere Details.

Die Hamburger Kulturbehörde bzw. das Denkmalschutzamt stehen einem Abriss des Commerzbank-Hochhauses nicht mehr im Wege.
Der Investor Procom Invest GmbH & Co. KG darf das Gebäude nun abreißen, da eine Sanierung auch im Hinblick auf den hohen Grundwasserstand und der damit verbundenen speziellen Gründungskonstruktion wirtschaftlich nicht tragbar gewesen wäre.
Der nicht unter Denkmalschutz stehende Altbau soll ebenso weitgehend abgerissen werden; evtl. sollen Fassadenelemente erhalten bleiben.
Das Areal soll zu einem städtebaulichen Schmuckstück mit einer Mischung aus Büros, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnungen werden; evtl. sogar noch ein Hotel.
Dazu wird es einen Architektenwettbewerb zusammen mit dem Bezirk Hamburg-Mitte geben.

Quelle:
https://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article210984959/Commerzbank-Hochhaus-darf-abgerissen-werden.html
 

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Nikolai Insel: Architektenwettbewerb - Machbarkeitsstudie

Das Projekt wird auf der Webseite des Bauherren als "Nikolai Insel" geführt.
Laut der Webseite soll im Herbst 2018 ein internationaler Architektenwettbewerb starten.
Ein Projektentwickler zeigt bereits eine Machbarkeitsstudie für das betreffende Areal.

Projekt: Nikolai Insel
Straße: zwischen Bei der alten Börse, Domstraße, Große Reichenstraße, Neß und Trostbrücke
Bauherr: Procom Invest GmbH & Co. KG
Projektentwickler: AIP Unternehmensgruppe
Eckdaten:
- Bruttogeschossfläche: ca. 45.000 m²
- Fertigstellung: voraussichtlich 2022
- Gewerbe: Büros; Gastronomie; Handel
- Wohnen
- Parken: ca. 300 Tiefgaragenstellplätze

Quellen:
http://www.procominvest.de/projects/neubau-buero-wohnen-gastronomie
https://aip-unternehmensgruppe.de/project/commerzbank-hamburg
 

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Nikolai Insel: Start Architekturwettbewerb - Ausblick

Der europaweite Architekturwettbewerb für die Nikolai Insel mit 15 teilnehmenden Architekturbüros (u.a. André Poitiers; gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner) hat begonnen; der Sieger wird im September 2019 gekürt.
Die Freiflächen am Wasser sollen für Außengastronomie nutzbar sein.
Teile der Fassade des Commerzbank-Altbaus können in den Neubau integriert werden.
Darüberhinaus gibt es nun weitere Details zum Projekt.

Eckdaten:
- Grundstück: ca. 6.000 m²
- Abriss Commerzbank-Hochhaus: 2020
- Fertigstellung: 2022
- Gewerbe: ca. 20.000 m² Bruttogeschossfläche (Erdgeschoss Einzelhandel und Gastronomie; Obergeschosse Büros)
- Wohnen: ca. 150 Wohneinheiten (jeweils 1/3 im Eigentum, frei finanziert, öffentlich gefördert)

Quelle:
https://www.abendblatt.de/hamburg/article216535921/50-Sozialwohnungen-mitten-in-der-City.html
 

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Nikolai Insel: Architekturwettbewerb - Siegerentwurf

Aus dem Architekturwettbewerb ging die Bruno Fioretti Marquez Architekten GbR als Sieger hervor.
Das ehemalige Commerzbank-Hochhaus wird angerissen und durch einen als "Stadthaus" bezeichneten Neubau mit zweifarbigem Klinker und Arkaden ersetzt.
Beim nicht denkmalgeschützten Commerzbank-Altbau bleiben die städtebaulich charmanten Fassadenelemente erhalten; diese werden mit einem Neubau verbunden und erweitert.
Das "Stadthaus" nimmt Höhe und Staffelung des Hauses der Patriotischen Gesellschaft auf und fasst den Commerzbank-Altbau zusammen mit diesem ein.

Projekt: Nikolai Insel
Straße: zwischen Bei der alten Börse, Domstraße, Große Reichenstraße, Neß und Trostbrücke
Bauherr: Procom Invest GmbH & Co. KG
Architekt: Bruno Fioretti Marquez Architekten GbR
Eckdaten:
- Investitionsvolumen: ca. 350 Millionen Euro
- Areal: 5.900 m²
- Bruttogeschossfläche: ca. 40.000 m²
- Gewerbe: Gastronomie (Erdgeschosse und in Terrassenlage am Nikolaifleet)
- Wohnen: 150 Wohneinheiten (1/3 der Bruttogeschossfläche; jeweils 1/3 im Eigentum und frei finanziert bzw. öffentlich gefördert zur Miete)
- Parken: Tiefgaragenstellplätze

Quellen:
https://www.abendblatt.de/hamburg/article227247759/Commerzbank-Areal-Berliner-Architekten-uebernehmen-Neubau.html
http://www.deal-magazin.com/news/3/85996/Hamburg-Procom-plant-Nikolai-Insel-mit-Berliner-Architekten
 

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✪ DWF Generalsekretär
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Noch ein paar Infos:
Der Neubau soll ein begrüntes Dach erhalten!

Nach den Plänen des Berliner Büros sollen einzelne Fassadenelemente des Commerzbank-Gebäudes erhalten bleiben und in einen zweiten Neubau mit bis zu zehn Stockwerken integriert werden. Auf den 40.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche wird im Erdgeschoss Platz für Gastronomie sein. Büroflächen wird es geben. Auf einem Drittel der Fläche werden rund 150 öffentlich geförderte, Miet- und Eigentumswohnungen entstehen.

„Der Standort erfordert einen sensiblen Umgang mit den Baudenkmälern im Umfeld. Dies ist dem einstimmig ausgewählten Büro sehr überzeugend und am besten gelungen“, lobt Dennis Barth, Geschäftsführer der „Procom“. Auch Oberbaudirektor Franz-Josef Höing zeigt sich begeistert: „Die historische Bausubstanz wird klug eingebunden, der öffentliche Raum durch intensive Nutzung der Erdgeschosszonen belebt und auch das Wohnen kehrt in einer nennenswerten Größenordnung an diesen Ort zurück.“
https://www.mopo.de/hamburg/neue-wohnungen-und-bueros-in-hamburg-so-schoen-wird-die-nikolai-insel-in-der-innenstadt-33254076
 

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aber interessant, dass es um einige Etagen niedriger wird als der Bestand (und die Umgebung auch sehr hoch bebaut ist). Und sowas in innerster Innenstadtlage? Schon komisch irgendwie
 

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Nikolai Insel: Architekturwettbewerb - Siegerentwurf

Zu diesem Post gibt's weitere Details.

Projekt: Nikolai Insel
Straße: zwischen Bei der alten Börse, Domstraße, Große Reichenstraße, Neß und Trostbrücke
Bauherr: Procom Invest GmbH & Co. KG
Architekt: Bruno Fioretti Marquez Architekten GbR
Eckdaten:
- Investitionsvolumen: ca. 350 Millionen Euro
- Areal: 5.900 m²
- Bruttogeschossfläche: ca. 40.000 m²
- Gewerbe: Büros (Obergeschosse); Gastronomie (Erdgeschosse und in Terrassenlage am Nikolaifleet)
- Wohnen: 150 Wohneinheiten (1/3 der Bruttogeschossfläche; jeweils 1/3 im Eigentum und frei finanziert bzw. öffentlich gefördert zur Miete)
- Parken: ca. 300 Tiefgaragenstellplätze

Quellen:
https://procominvest.de/projekt/nikolai-insel-hamburg
 

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Nikolai Insel: Architekturwettbewerb - Siegerentwurf

^^
Zu obigem Post gibt's weitere Details.

Das Architekturbüro zeigt nun auch ein Rendering der Straßenfront.

Projekt: Nikolai Insel
Straße: zwischen Bei der alten Börse, Domstraße, Große Reichenstraße, Neß und Trostbrücke
Bauherr: Procom Invest GmbH & Co. KG
Architekt: Bruno Fioretti Marquez Architekten GbR
Eckdaten:
- Investitionsvolumen: ca. 350 Millionen Euro
- Areal: 5.900 m²
- Bruttogeschossfläche: ca. 40.000 m²
- Gewerbe: Büros (Obergeschosse); Gastronomie (Erdgeschosse und in Terrassenlage am Nikolaifleet)
- Wohnen: 150 Wohneinheiten (1/3 der Bruttogeschossfläche; jeweils 1/3 im Eigentum und frei finanziert bzw. öffentlich gefördert zur Miete)
- Parken: ca. 300 Tiefgaragenstellplätze

Visualisierung:



Quelle:
https://bfm.berlin/erweiterung-der-nikolai-insel-2019
 
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