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Discussion Starter #1 (Edited)
Bevor das Projekt richtig losgeht, eröffne ich mal einen neuen Thread dafür, damit es nicht wie beim Umbau der Goseriede unklar ist, wo das Thema zu verorten ist.

Zu Beginn kopiere ich einige alte Beiträge in diesen Thread.

Update:
Visualisierung Wettbewerbssieger:


Wettbewerbsgebiet:


Marstall:


Schmiedestraße:


Marktplatz (Ideenteil):


Querschnitt Marstall:


Quelle aller Bilder/Pläne: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/140817
 

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Discussion Starter #2 (Edited)
Realisierungs- und Ideenwettbewerb Marstall, Schmiedestraße und Altstadt

In einer Informationsdrucksache informiert die Stadtverwaltung über den geplanten Realisierungs- und Ideenwettbewerb für die Bereiche Marstall, Schmiedestraße (Realisierungswettbewerb) und Altstadt (Ideenwettbewerb).

Wettbewerbsgebiet:

Quelle: Landeshauptstadt Hannover

Randbedigungen für den Wettbewerb sind u.a. die Pläne für den Umbau am Hohen Ufer, die Pläne für den Umbau der D-Linie, der Umbau der Karmarschstraße und die Lage der beiden geplanten Baukörper auf dem Marstall. Des Weiteren gibt es ein Verkehrskonzept für den Marstall:


Quelle: Landeshauptstadt Hannover

Weitere Informationen findet ihr in der Informationsdrucksache.
 

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Discussion Starter #3
Einige Zitate:

Juchu: Die Sichtachse St. Clemens ist eingezeichnet!
Jo , super , aber nur solange die Bäume keine Blätter tragen , dafür ist zur Knochenhauerstr. eine Sichtachse ,Strassenfluchtachse weniger, nicht tragisch da dort nichts mehr vorkriegliches steht , dann wenigstens nicht so eine Überhang-Kante sondern gebogen wie gegenüber
) ( -->Limburg Passage...
Es gibt aber noch 3 - 4 Ecken welche es nötiger haben ... Steintor Flachhütten weg ...
Vor dem Haus Zieseniss die Kriegslücke schliessen ..
verstehe ich das richtig, dass auf dem jetzigen Parkplatz weitere Gebäude geplant sind? steht schon fest wer denn dahin möchte?
Geplant sind hauptsächlich Wohnungen. In den Erdgeschosszonen auch Gastronomie, Büros o.ä. Mehr Infos finden sich in der von mir oben verlinkten Drucksache.
Soll denn die eingezeichnete Gebäudekante schon den tatsächlichen Gebäudekörper darstellen? Ich dachte eher, dass das das Grundstück ist und die tatsächliche Ausformung noch zu durchdenken ist. Sonst wäre das in der Tat ungünstig.
 

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Frauenbeauftragter
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Gibt es irgendwo eine Begründung dafür, warum der östliche Baukörper nicht ans östliche Ende gerückt wird, sondern anstatt dessen eine Zweiteilung des Marstalls angestrebt wird?
 

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Discussion Starter #7
Das war meiner Meinung nach mit Leitungen im Boden begründet. Aber was für welche sollten das sein? Für jeden Fahrstuhl werden auch Leitungen verlegt. Weiter rechts wäre besser.
 

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Frauenbeauftragter
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Es sieht danach aus, als ob der Bereich zwischen beiden Baukörpern weiterhin lediglich Parkplatz ist, während östlich davon ein Platz geschaffen wird, der z.B. für Außengastronomie genutzt werden könnte. Letzteres ist ja nicht verkehrt, wäre aber gelungener, wenn dort nicht noch die Straße herumgeführt würde. Diese könnte entsprechend westlich des Gebäudes geführt werden, womit östlich der Platz dann direkten Anschluss an die Fußgängerzone hätte.
 

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Discussion Starter #9
Inwieweit der Marstall weiterhin Parkplatz bleibt, soll der Wettbewerb klären. Es soll auf jeden Fall nicht mehr so zugeparkt erscheinen wie heute.
 

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Discussion Starter #10 (Edited)
Bürgerinitiative

Bitte mal hier schauen - https://www.facebook.com/Wohnen.am.Marstall?ref=hl

Die Stadt veräußert möglichst schnell ihre Filetstücke.
Ich verstehe die Initiative noch nicht ganz. Einerseits ist sie gegen eine Bebauung. Argumentiert wird mit einer Ausweitung der Wohnungsbordelle und den Problemen des Platzes. Außerdem wird eine Trennwirkung befürchtet.

Andererseits setzt sie sich für eine Aufwertung ein und ist sich intern nicht einig, ob sie mehr oder weniger Parkplätze auf dem Platz haben wollen.

Meiner Meinung nach wird die Trennwirkung des Marstalls durch die Reduzierung der Parkplatzzahlen und der Umgestaltung geringer werden. Des Weiteren finde ich gerade den westlichen Baukörper enorm wichtig, um das Hohe Ufer städtebaulich abzuschließen.

Insgesamt finde ich das Konzept, den Platz mehr zu fassen, richtig. Ich denke, die Aufwertung wird enorm sein.

Die Kritik am Verkehrskonzept kann ich hingegen verstehen. Da kann man nur hoffen, dass die Autofahrerzahlen sich auf Erschließungsverkehr reduzieren.

Außerdem teile ich die Meinung, dass Polizisten viel häufiger zu Fuß in der Innenstadt auf Streife gehen sollten.
 

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Die Kritik am Verkehrskonzept kann ich hingegen verstehen. Da kann man nur hoffen, dass die Autofahrerzahlen sich auf Erschließungsverkehr reduzieren.
Das Konzept steht und fällt m.E. mit dem Verzicht der Autofahrer, die Altstadt über Steintor zu befahren und zu verlassen. Klappt das nicht, werden sich die Anwohner des Marstalls (und damit auch der neuen Gebäude) freuen. Denn dann wird praktisch sämtlicher Verkehr, der bisher über Steintor- und Schmiedestraße lief und den Marstall allenfalls tangiert hat, in Zukunft schön im Kreisverkehr über den Platz rollen.

An sich finde ich das Konzept aber auch gelungen. Was die Freifläche vorm östlichen Bauwerk angeht... die gibt es ja heute schon, wobei ich deren Existenz noch nie so ganz verstanden habe. In Zukunft hat sie immerhin ein bisschen mehr Daseinsberechtigung, da sie den Vorplatz eines Gebäudes darstellt und nicht wie heute den Vorplatz einer Parkfläche. Mir hätte es aber auch besser gefallen, wenn man den Platz überbaut und statt dessen die mittelfläche vergrößert hätte. Die Westseite des neuen Gebäudes sehe ich auch als attraktiver für Außengastronomie an, selbst wenn ein Teil des Marstalls immer noch Parkplatz bleibt. Besser stehender Verkehr vor der Nase als fließender.
 

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100 Jahre Hille
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Früher

Wie oben schon berichtet, ist laut den Grünen wohl für die IBA (intern. Bauausstellung?) 2011 ein Architekturwettbewerb zum Marstall geplant.

Wie man auf diesem Kriegsfoto sehr schön sehen kann, war der ja früher anscheindend komplett zugebaut.


bildindex.de
Der ganze Parkplatz gehört unter die Erde! Und die Tiefgarage dann bitte so vergrößern, dass das dämliche Parkhaus Schmiedestr. abgerissen werden kann.

Dann kann man doch eine hannoversche Piazza aus dem Marstall machen. :cheers:
 

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Discussion Starter #13
Ausschreibung Gebäude Am Hohen Ufer/Marstall-West

Informationen zur Ausschreibung, zum Architektenwettbewerb und zum städtebaulichen Wettbewerb findet ihr hier.
 

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Discussion Starter #14
Ausschreibung Gebäude Am Marstall (Ost)

Informationen zur Ausschreibung, zum Architektenwettbewerb und zum städtebaulichen Wettbewerb findet ihr hier.
 

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Discussion Starter #15
Der Realisierungs- und Ideenwettbewerb für den Umbau des Marstalls und der Schmiedestraße (plus Gestaltung von Altstadtstraßen) müsste eigentlich schon entschieden sein, da laut Plan am 13.11.2013 Preisgerichtssitzung war. Gehört hat man aber bisher noch nichts. Weiß jemand mehr?

Edit: Die Zeitplan wurde anscheinend geändert. Hier heißt es nun, dass die Preisgerichtssitzung am 11.12.2013 ist.
 

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Im Ernst?! Kopsteinpflaster in der ganzen Altstadt? In Goslar wird die Gesamte Innenstadt umgebaut, da vor allem ältere Menschen mit Rollatoren oder Familien mit Kinderwagen keine Chance haben diese Straßen zu benutzen!
 

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Discussion Starter #20
Ich denke nicht, dass es sich um Kopfsteinpflaster im herkömmlichen Sinne handeln wird. Die Normen und Vorgaben für Behindertengerechtigkeit müssen ja eingehalten werden. Die Stadt Hannover beteiligt darüber hinaus noch die Behindertenbeauftragte, die Planungen nach bestimmten Aspekten überprüft.

Ich vermute, dass der Belag von der Verarbeitung her so ähnlich sein wird beim geplanten Umbau des Trammplatzes. Da handelt es sich um geschnittene und glattgeschliffene Granit- und Basaltsteine, die eine Begeh- und Befahrbarkeit problemlos ermöglichen. Es handelt sich de facto also eher um kleinformatige Platten als um richtiges Kopfsteinpflaster.

Ich finde das Material und die Verarbeitung gelungen, da zum einen suggeriert wird, es handele sich um Kopfsteinpflaster (=passend zur Altstadt) und zum anderen die Funktionalität gewährleistet ist.
 
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