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Construction Time again
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Update 20160330 Am Marstall:
West : Am Hohen Ufer

Da wurde bis auf die zum Ufer liegende Stadtmauer etliches weggerissen, gibt wohl nicht mehr archäologisch verwertbares her...


Ost /Schmiedestr. :


Auch hier wurde nun nach der Erfassung schon tiefer gebuddelt...
Da stand wohl wirklich nur die Vorkriegsbebauung... also kann es sein das der Abbau hier schnell die andere Baustelle überholt...


by H4SubD
 

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Construction Time again
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Schnellfahrer
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Ich tue jetzt mal so als hätte ich die Legende nicht eingesehen: Man der Radweg hat aber scharfe Kurven!
Oder was will mir der Planer mit den Granitplatten-Streifen vermitteln?
 

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Discussion Starter #246
Mir gefällt die Planung aus städtebaulicher Sicht gut. Im Vergleich zu heute wird es eine Riesenverbesserung sein. Die Einsparmaßnahmen halten sich in glücklicherweise in Grenzen. Zur Rotlichtviertel-Seite wird es keine Natursteine geben, ich denke, das ist zu verschmerzen.

Mir fehlt in der Beschreibung der Maßnahme allerdings die Berücksichtigung des Radverkehrs. Inwiefern wurde darauf Rücksicht genommen - außer in Form von Fahrradbügeln? Immerhin führt eine Hauptroute laut dem neuen Netzkonzept über den Marstall und weiter über die Leine und eine entlang der Schmiedestraße. Da fehlt mir ein Konzept für die Führung des Radverkehrs.
 

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100 Jahre Hille
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Mir gefällt es eigentlich auch sehr gut, aber: Hannover schafft es irgendwie nicht erfolgreiche Plätze zu gestalten. Die Parkplätze rundherum müssten eigentlich auch wegfallen, damit es stimmig ist. Ich weiß aber um die Not der Plätze, leider war eine Tiefgarage ja zu teuer. Und: ich weiß nicht was der kleine Platz im Osten soll, warum sich nicht ganz auf den großen konzentrieren?
 

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Pro D-Tunnel e. V.
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Ich bin gespannt, wie schnell das "flache Wasserspiel" mit seinen "das Wasser fein zerstäubenden Düsen" vollgemüllt, zugepinkelt und kaputt sein wird. Es glaubt doch keiner, dass bei dem Umfeld solch eine Anlage auf Jahre hin wartungsfrei sein wird.
 

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Schnellfahrer
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Tiefgarage, tja so ist das eben wenn eine Autofeindliche Partei mitreden darf. Ich verstehe es auch nicht das einfach den beiden Hausbauern ne Auflage gemacht wurde ein Untergeschoss mehr als Tiefgarage zu bauen. Oder liegt es evtl daran das wir jetzt schon zu viele Parkhäuser haben und die ihre Stellflächen nicht voll bekommen.
 

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Frauenbeauftragter
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Sehe ich das richtig, dass man in den Nordwestbereich nur vom Hohen Ufer gelangt und man über das Hohe Ufer nicht rausfahren kann? Auf mich wirkt die Verkehrsführung ein wenig wirr. Das ist ja wie in Linden-Nord. ^^
 

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Discussion Starter #251
Sehe ich das richtig, dass man in den Nordwestbereich nur vom Hohen Ufer gelangt und man über das Hohe Ufer nicht rausfahren kann? Auf mich wirkt die Verkehrsführung ein wenig wirr. Das ist ja wie in Linden-Nord. ^^
Doch, man wird über das Hohe Ufer rausfahren können. In den Nordwestbereich gelangt man außerdem auch über die Burgstraße.

Ich habe mal ein paar Pfeile hinzugefügt, um die geplante Verkehrsführung zu verdeutlichen.



In meinen Augen ist das so auch sinnvoll, um Durchgangsverkehr aus dem Quartier rauszuhalten und den Parksuchverkehr zu minimieren.

Ich vermute (und hoffe für die Anwohner), dass die Stellplätze auf der südlichen Platzseite an der aufgepflasterten Straße/FuZo Anwohnerstellplätze werden. Vielleicht kann mogward da mehr zu sagen, wie er vielleicht allgemein mehr zu dem Konzept sagen kann. Das hätte für den Verkehr an dem Platz den positiven Nebeneffekt, dass auf der Südseite der Parksuchverkehr nur auf Anwohner beschränkt und der Verkehr dort dementsprechend gering ist.
 

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Discussion Starter #252
Mir gefällt es eigentlich auch sehr gut, aber: Hannover schafft es irgendwie nicht erfolgreiche Plätze zu gestalten. Die Parkplätze rundherum müssten eigentlich auch wegfallen, damit es stimmig ist. Ich weiß aber um die Not der Plätze, leider war eine Tiefgarage ja zu teuer. Und: ich weiß nicht was der kleine Platz im Osten soll, warum sich nicht ganz auf den großen konzentrieren?
Du sprichst zwei Aspekte an: Die Stellplätze und den Platz im Osten. Ich denke, die Stellplätze wurden auf ein Minimum reduziert. Aus städtebaulicher Sicht wären noch weniger Stellplätze noch besser gewesen, aber die übrig gebliebenen Stellplätze sind m.E. recht gut in den Platz integriert. Es wird kein Vergleich zu heute sein.

Insbesondere auch die großen grünen Bauminseln sind ein netter Aspekt der Planung, den man hier noch mal hervorheben kann.

Den östlichen Platz finde ich gar nicht mal so schlecht.

Tiefgarage, tja so ist das eben wenn eine Autofeindliche Partei mitreden darf. Ich verstehe es auch nicht das einfach den beiden Hausbauern ne Auflage gemacht wurde ein Untergeschoss mehr als Tiefgarage zu bauen. Oder liegt es evtl daran das wir jetzt schon zu viele Parkhäuser haben und die ihre Stellflächen nicht voll bekommen.
Das Dilemma ist doch, dass (mehr) Tiefgaragenstellplätze einen Neubau deutlich teurer werden lassen. Schau' dir mal Miet- oder Kaufpreise für Tiefgaragenplätze an. Da die GBH die Wohnungen (zumindest im Westen) erwirbt und vermietet, sollen wohl einigermaßen verträgliche Mieten genommen werden.

Eine Tiefgarage unterm Platz hätte natürlich zum kompletten Verlust des Baumbestands geführt, der am Marstall relativ groß und dominant ist und den es so so oft nicht in der Innenstadt gibt. Daher ist er aus meiner Sicht erhaltenswert. Außerdem wäre eine Tiefgarage, die wirtschaftlich betrieben werden würde, vermutlich recht teuer, sodass sich die Frage stellt, ob die Parkhäuser in der Umgebung nicht billiger sind.

Ich bin gespannt, wie schnell das "flache Wasserspiel" mit seinen "das Wasser fein zerstäubenden Düsen" vollgemüllt, zugepinkelt und kaputt sein wird. Es glaubt doch keiner, dass bei dem Umfeld solch eine Anlage auf Jahre hin wartungsfrei sein wird.
Du bist scheinbar öfter gespannt, wie sich Dinge schlecht entwickeln werden. Ich finde es jedenfalls toll, dass der Platz mit einem Wasserspiel belebt werden soll und finde das Konzept klingt sehr ansprechend. Durch die nahe gelegene Außengastronomie (das Lokal ist ja bereits vermietet) gibt es eine gewisse soziale Kontrolle. Für kostenlose Urinale wird ja weiter Richtung Platzmitte gesorgt. Wenn als einzige Elemente winzige Öffnungen im Boden für den Wasserdampfauslass vorhanden sind, gibt es aus meiner Sicht einfach wenig Gegenstände, die zerstört werden können. Abgesehen davon gibt es immer wenige Leute, die Dinge zerstören wollen. Das kann aber auch andernorts passieren, daher ist das kein geeignetes Argument gegen Wasserspiele. Sonst könnte man ja auch keine Bänke, Lampen o.ä. mehr installieren.
 

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Stichwort Verkehrsführung: irgendwie erschließt sich mir der Sinn der Zweirichtungsfahrbahn zum Hohen Ufer nicht.

Westlich der Reuterstraße verengt sich die Fahrbahn zur Einbahnstraße. Vom Platz kommend kann man also nicht in Richtung Hohes Ufer abfahren. Was auch Unfug wäre, da dort kein nennenswertes, per Pkw ansteuerbares Ziel existiert und man über die Verbindung Hohes Ufer - Goethestraße nur rechts Richtung Steintor abbiegen kann. - was ein Umweg gegenüber der Fahrt durch die Reuterstraße wäre.

Auch auf der Altstadtseite des Platzes ist der gesamte Bereich nur in Richtung Schmiedestraße befahrbar. Das bedeutet: die Ausfahrtmöglichkeit Richtung Am Hohen Ufer ist nur für Pkw nutzbar, die aus der Burgstraße kommend links abbiegen. Auch die können anschließend nur an der Goethestraße rechts Richtung Steintor fahren - was sie aber auch genauso gut und ohne Umweg über die Route Marstall - Reuterstraße könnten.

Will sagen: warum macht man die Verbindung vom Hohen Ufer nicht komplett zur Einbahnstraße Richtung Marstallplatz? Mir kann doch kein Verkehrsplaner erzählen, dass das vermutliche Dutzend Autofahrer pro Stunde, das von der Burgstraße aus in Richtung Steintor/Klagesmarkt will, die Reuterstraße sonst zum Kollabieren bringen würde. :nuts: Oder geht es dabei um Anlieferverkehr für die Gebäude am Ufer?

Ansonsten gefällt mir die Platzgestaltung gut. Auch dass die Nordseite mit ordinärem Betonpflaster ausgeführt wird, ist zu verschmerzen. Irgendwo muss man ja auch die optische Grenze zwischen Rotlicht und schickem Altstadtbereich ziehen. Mit Umsetzung der o.g. Planung hat der Platz jedenfalls eine gute Chance, als Nordkopf der Altstadt wahrgenommen zu werden.
 

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Discussion Starter #254 (Edited)
Auch auf der Altstadtseite des Platzes ist der gesamte Bereich nur in Richtung Schmiedestraße befahrbar. Das bedeutet: die Ausfahrtmöglichkeit Richtung Am Hohen Ufer ist nur für Pkw nutzbar, die aus der Burgstraße kommend links abbiegen. Auch die können anschließend nur an der Goethestraße rechts Richtung Steintor fahren - was sie aber auch genauso gut und ohne Umweg über die Route Marstall - Reuterstraße könnten.
Das ist aus meiner Sicht aber ein ordentlicher Umweg, ausgerechnet durch die verkehrsberuhigte Straße. Ich denke der Plan ist, diese weitestgehend von Verkehr außer Anwohnerverkehr freizuhalten.

Will sagen: warum macht man die Verbindung vom Hohen Ufer nicht komplett zur Einbahnstraße Richtung Marstallplatz? Mir kann doch kein Verkehrsplaner erzählen, dass das vermutliche Dutzend Autofahrer pro Stunde, das von der Burgstraße aus in Richtung Steintor/Klagesmarkt will, die Reuterstraße sonst zum Kollabieren bringen würde. :nuts: Oder geht es dabei um Anlieferverkehr für die Gebäude am Ufer?
Erstens wäre es (siehe oben) ein deutlicher Umweg, der zudem unnötig ist, da nur ein ganz kurzes Stück zusätzlich für Zweirichtungsverkehr benötigt wird. Zweitens muss das Hohe Ufer eh in beide Richtungen befahrbar sein, um Anlieferverkehr, Müllfahrzeuge etc. den Zugang zu den Gebäuden am Hohen Ufer zu ermöglichen.

Würde man eine Einbahnstraße einrichten, müssten neben den Anliegern der Burgstraße auch die Autos aus der Tiefgarage des westlichen Neubaus, von üstra- bzw. Remiseparkplatz im Innenhof, Anlieferung des Historischen Museums, der Neubauten von Helma an der VHS und sicher noch einige mehr den Umweg über den verkehrsberuhigten Bereich fahren. Da es sich so einfach vermeiden lässt, finde ich die Lösung so sinnvoll - auch wenn die anderen Knotenpunkte durch diesen Verkehr vermutlich nicht überlastet würden.

Ansonsten gefällt mir die Platzgestaltung gut. Auch dass die Nordseite mit ordinärem Betonpflaster ausgeführt wird, ist zu verschmerzen. Irgendwo muss man ja auch die optische Grenze zwischen Rotlicht und schickem Altstadtbereich ziehen. Mit Umsetzung der o.g. Planung hat der Platz jedenfalls eine gute Chance, als Nordkopf der Altstadt wahrgenommen zu werden.
Zustimmung.
 

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^^ Man muss doch nicht den verkehrsberuhigten Bereich nutzen und eine 'Platzrunde' drehen. Man kann doch genauso gut die Nordfahrbahn benutzen, um zur Reuter- oder Schmiedestraße zu gelangen. Der aufgepflasterte Bereich vorm Westkopf kann ja gerne in beide Richtungen befahrbar bleiben... der muss ja beim Abbiegen zum Hohen Ufer auch überfahren werden.

Die Parkplätze in diesem Bereich (üstra-Innenhof, TG Westkopf) sind allerdings wirklich ein Argument, das ich übersehen habe. Diese wären bei der von mir vorgeschlagenen Verkehrsführung nur noch vom Hohen Ufer aus anfahrbar. Kommt man nicht gerade zufällig über den Cityring von Süden, müsste man also eine recht große 'Ehrenrunde' drehen.

Dass man die Parkplätze dann nur Richtung Reuterstraße / Schmiedestraße verlassen könnte, wäre wiederum aus den oben geschilderten Gründen zu vernachlässigen.
 

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Was mich irritiert: Das hat mit dem Wettbewerbsergebnis wieder einmal relativ wenig zu tun. Das mag ja bei Freiraumplanungen alles nicht so markant sein, als dass es groß auffällt, und dass man den Entwurf abspecken musste, war ja auch schnell offensichtlich. Aber man sollte schon nochmal gucken, wo sich der Entwurf abseits der Pflasterfragen inhaltlich geändert hat, und da fallen mir die großen grünen Inseln ins Auge. Als Plangrafik sehen die ganz nett aus und waren vermutlich die Lösung, um die großen Natursteinpflasterflächen zu reduzieren. Aber im Wettbewerb war da eine komplett gepflasterte Fläche mit kleinen runden Baumscheiben, um einige Bäume gab es größere runde Einfassungen als Sitzkante. http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/140817
Zu fragen wäre ja, was das jetzt für grüne Inseln sind. Rasenflächen werden unter den Bäumen kaum funktionieren, wenn es aber Beete mit Bodendeckern sind, dann hieße das, dass der Platz nicht mehr als städtischer, steinerner Platz begehbar, nutzbar und erlebbar ist, sondern eine Art von Fußwegen durchschnittene Grünfläche ist, mehr so ein Pocketpark. Das ist etwas komplett anderes, und nach dem Geschrei um den Verlust des Steintorplatzes finde ich das hier nicht minder relevant. Aber offensichtlich sieht niemand den Unterschied und das deutlich verringerte Potenzial des Platzes, weil man den Plan erstmal kapieren muss. Abgesehen davon sind die freien Formen der Beete auch formal etwas komplett anderes als die geometrisch klar gezirkelten Ringe im Wettbewerb. Ich frage mich schon, was da in der Zwischenzeit gelaufen ist, wer diesen Plan so verändert hat (das Atelier Loidl als Wettbewerbsgewinner hat außer dem Wettbewerb nichts auf seiner Website, das sagt schon eine ganze Masse) und ob das wirklich mit allen Konsequenzen diskutiert wurde....
 

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Discussion Starter #257
^^ Man muss doch nicht den verkehrsberuhigten Bereich nutzen und eine 'Platzrunde' drehen. Man kann doch genauso gut die Nordfahrbahn benutzen, um zur Reuter- oder Schmiedestraße zu gelangen.
Ja stimmt, da hast du Recht. Da das Hohe Ufer aber eh in beide Richtungen befahrbar bleiben muss, nimmt sich das nicht viel.
 

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Discussion Starter #258
Aber man sollte schon nochmal gucken, wo sich der Entwurf abseits der Pflasterfragen inhaltlich geändert hat, und da fallen mir die großen grünen Inseln ins Auge. Als Plangrafik sehen die ganz nett aus und waren vermutlich die Lösung, um die großen Natursteinpflasterflächen zu reduzieren. Aber im Wettbewerb war da eine komplett gepflasterte Fläche mit kleinen runden Baumscheiben, um einige Bäume gab es größere runde Einfassungen als Sitzkante. http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/140817
Zu fragen wäre ja, was das jetzt für grüne Inseln sind. Rasenflächen werden unter den Bäumen kaum funktionieren, wenn es aber Beete mit Bodendeckern sind, dann hieße das, dass der Platz nicht mehr als städtischer, steinerner Platz begehbar, nutzbar und erlebbar ist, sondern eine Art von Fußwegen durchschnittene Grünfläche ist, mehr so ein Pocketpark. Das ist etwas komplett anderes, und nach dem Geschrei um den Verlust des Steintorplatzes finde ich das hier nicht minder relevant. Aber offensichtlich sieht niemand den Unterschied und das deutlich verringerte Potenzial des Platzes, weil man den Plan erstmal kapieren muss. Abgesehen davon sind die freien Formen der Beete auch formal etwas komplett anderes als die geometrisch klar gezirkelten Ringe im Wettbewerb.
Erstmal zur inhaltlichen Klärung:
Der Marstallplatz selbst soll von einem abgenutzt wirkenden Parkplatz in einen ansprechenden, grün geprägten Platz verwandelt werden. Den traditionellen Wohnlagen im Kreuzkirchenviertel und den neuen Gebäuden am Platz wird ein beruhigter Platz vorgelagert, dessen Baumbestand weitgehend erhalten bleiben soll. Die alten Bäume werden in kieselförmigen Baumbeeten gefasst, die eine attraktive und gleichzeitig pflegeleichte Unterpflanzung erhalten. Die Einfassung dieser Baumbeete soll durch dunkeleingefärbte Betonwerksteine erfolgen. Weiterhin werden einige neue Bäume gepflanzt, um das Bild gestalterisch abzurunden. Dadurch erhöht sich der Grünanteil des Platzes wesentlich und wird zu einem attraktiveren Wohnumfeld beitragen.
Das Ziel der Umgestaltung ist ganz klar, einen ruhigen grünen Platz zu schaffen. Das soll kein Veranstaltungsplatz werden.

Ich persönlich finde die Idee gut, einen 'grünen' Platz als Gegenpol zum (bebauten) Steintor zu etablieren. Der Marstall ist eher als ein Platz zum Verweilen als ein Platz zum bloßen Durchqueren gedacht. Darauf deuten neben der (Außen)Gastronomie ja auch die Beeteinfassungen hin, die gleichzeitig Sitzgelegenheiten sind.

Ich frage mich schon, was da in der Zwischenzeit gelaufen ist, wer diesen Plan so verändert hat (das Atelier Loidl als Wettbewerbsgewinner hat außer dem Wettbewerb nichts auf seiner Website, das sagt schon eine ganze Masse) und ob das wirklich mit allen Konsequenzen diskutiert wurde....
Also in der Drucksache heißt es zumindest:
Das Büro LOIDL war in der weiteren Durchplanung aufgefordert, das preisgekrönte Wettbewerbsergebnis im weiteren Verfahren auf die Einhaltung der Kostenobergrenze zu überprüfen und ggf. Anpassungen an der Planung durchzuführen.

Die zwischenzeitlich überarbeitete Planung des Büros LOIDL liegt jetzt vor und wird mit dieser Drucksache den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgestellt.
 

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Erstmal zur inhaltlichen Klärung:


Das Ziel der Umgestaltung ist ganz klar, einen ruhigen grünen Platz zu schaffen. Das soll kein Veranstaltungsplatz werden.

Ich persönlich finde die Idee gut, einen 'grünen' Platz als Gegenpol zum (bebauten) Steintor zu etablieren. Der Marstall ist eher als ein Platz zum Verweilen als ein Platz zum bloßen Durchqueren gedacht. Darauf deuten neben der (Außen)Gastronomie ja auch die Beeteinfassungen hin, die gleichzeitig Sitzgelegenheiten sind.
Ich hatte das erstmal ohne Wertung gemeint, es ging mir nur darum, dass die jetzt vorgelegte Planung sich deutlich vom Wettbewerbsergebnis unterscheidet. Ein ruhiger, grüner Platz war das da eben noch nicht, sondern ein steinerer, baumbestandener Platz. Das Ziel, einen grünen Platz draus zu machen, muss dann ja irgendwann mal neu formuliert worden sein. Ich finds ja beruhigend, wenn die Preisträger das so ausgearbeitet haben, das ist nämlich alles andere als ein schlechtes Büro. Aber ich habe tatsächlich meine Bedenken: Wenn die Einfassungen der Beete wirklich alle als Bänke wie etwa auf dem Trammplatz ausformuliert sein sollten, dann wäre der Platz nicht nur funktional sondern auch optisch ziemlich vollgestellt. Nichts gegen die Elemente an sich, die sehen bestimmt chick aus, aber die freien Flächen auf dem Platz sind dann ja entweder mit Verkehrsflächen, Parkplätzen oder Wasserspielen belegt.
 

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Discussion Starter #260
Es ist richtig, dass es nicht so viel freie (im Sinne von gepflasterte, aber 'ungenutzte') Platzfläche gibt. Ich sehe das aber nicht so kritisch, da sowohl die Begrenzungselemente der Beete als auch das Wasserspiel niedrig sind und den Raum weiterhin offen erscheinen lassen. Großflächige Pflasterfläche braucht der Platz m.E. nicht.

Im Querschnitt ist zu erahnen, dass die Begrenzungselemente wohl unterschiedlich hoch sind.
 
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