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Parkplatznot: Anwohner rund um den Marstall schlagen Alarm

Die Bewohner der Altstadt wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre kostenpflichtigen Anwohnerparkplätze häufig von fremden Autos belegt sind. Ab 17 Uhr sei alles zugeparkt, berichten Anwohner in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Mitte. Allein in der Burgstraße habe der Ordnungsdienst 248 Knöllchen in nur drei Monaten verteilt.

Am Marstall ist die Parkplatznot groß. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Zugestellte Feuerwehreinfahrten, blockierte Tiefgaragen, belegte Anwohnerparkplätze – die Parkplatznot scheint groß zu sein in der Altstadt. In der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Mitte haben die Bewohner der Altstadt Alarm geschlagen. „Ab 17 Uhr ist alles zugeparkt, auch auf den kostenpflichtigen Anwohnerparkplätzen“, berichtet ein Altstadtbewohner in der Sitzung. Die Stadtverwaltung will ihre Kontrollen verschärfen. „Der Ordnungsdienst soll morgens und abends rund um den Marstall Streife laufen“, sagt Stadtbezirksmanagerin Claudia Göttler.
30 Euro für ein Jahresticket müssen Anwohner zahlen

30 Euro müssen Autobesitzer für ein Jahresticket in einer Anwohnerparkzone bezahlen. In vier Quartieren hat die Stadt bisher Bewohnerstellflächen eingerichtet, vor allem im Bereich City und Altstadt. Probleme mit Fahrzeugen, die Anwohnerparkplätze belegen, gibt es nicht nur in der Altstadt.Auch im Nikolaiviertel rund um das Astor-Kino beschweren sich Bewohner immer wieder, dass ihre bezahlten Flächen okkupiert werden.
https://www.haz.de/Hannover/Aus-der...no-1094-Parkverstoesse-innerhalb-von-13-Tagen

In der jüngsten Bezirksratssitzung meldet sich ein Bewohner der Körnerstraße nahe dem Conti-Campus zu Wort. Studenten würden regelmäßig alle Anwohnerparkplätze belegen, sagt er. „Ich bitte um Hilfe, dass wir wieder parken können“, fügt er hinzu.
Anwohner wollen Handyfotos von Falschparkern schießen

Die Anwohner der Altstadt untermauern in der Sitzung ihre Beschwerde mit Zahlen. Von der Stadtverwaltung hätten sie erfahren, dass allein in der Burgstraße 248 Knöllchen innerhalb von nur drei Monaten verteilt wurden. Vertreter der Stadt widersprechen dieser Darstellung nicht. Die Anwohner wollen auch selbst aktiv werden und fragen die Stadt, ob sie von widerrechtlich abgestellten Fahrzeugen ein Handyfoto schießen und es dem Ordnungsdienst schicken dürfen. Das sei durchaus möglich, erwidert Bezirksmanagerin Göttler.

Die Ratsmehrheit wünscht sich, dass mehr Anwohnerparkzonen eingerichtet werden. https://www.haz.de/Hannover/Aus-der...wohnerparkzonen-in-citynahen-Stadtteilen-aus2 Auch in der Südstadt, in der List und in der Nordstadt soll die Stadt prüfen, ob für Bewohner reservierte Flächen sinnvoll sind. Die Frage stellt sich aber, ob die Stadt in Ausgehvierteln mit vielen Bars und Restaurants wie List und Nordstadt Anwohnerparkzonen überhaupt durchsetzen kann.

Lesen Sie mehr:

Sind Anwohnerparkplätze die Lösung für Parkplatzmangel?
https://www.haz.de/Hannover/Aus-den...oesung-fuer-Parkplatzmangel-im-Pelikanviertel

Ratsp0litik beschließt höhere Parkgebühren
https://www.haz.de/Hannover/Aus-der...Ratspolitik-beschliesst-hoehere-Parkgebuehren

Von Andreas Schinkel
https://www.haz.de/Hannover/Aus-der...-Anwohner-rund-um-den-Marstall-schlagen-Alarm
 

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https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Parkplaetze-in-der-City-Parkplatznot-Anwohner-rund-um-den-Marstall-schlagen-Alarm
Vielleicht sollte man über das Anlegen eines größeren gebührenpflichtigen Parkplatzes an diesem Standort nachdenken :)

Man hat sich durch die bauliche Umgestaltung nun mal bewusst entschieden, dem Auto in der Gegend keine Priorität einzuräumen, und natürlich muss dann dann auch irgendwie auf die Anwohner abfärben. Parkplätze einzuebnen um die Wohnqualität zu erhöhen, und dann mangelnde Wohnqualität mangels Stellplatz zu beklagen, ist schon ein gewisser Widerspruch.
 

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Wie groß ist das Steintorviertel eigentlich?
Hier passt der Beitrag auf jeden Fall besser als in den zum Steintor:
Anwohner des Steintorviertels sollen Polizei und Stadt Hannover Probleme nennen

Die Polizei und die Stadt Hannover bieten künftig für Anwohner des Quartiers am Steintor und am Marstall eine neue Bürgersprechstunde an. Ziel ist es, Anregungen zu erhalten, und das Sicherheitsgefühl zu erhöhen.

Neue Bürgersprechstunde der Polizei Quelle: Polizei Hannover
Hannover

Persönliche Gespräche mit Anwohnern, schnelle Weitergabe von Informationen, unmittelbarer Austausch: Diese Ziele verfolgen die Stadt Hannover und die Polizei mit einer neuen Bürgersprechstunde im Viertel am Marstall und am Steintor. Künftig wollen Kontaktbeamte der Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamtes an jedem Dienstag von 16 bis 18 Uhr in der Kreuzkirche für Gespräche zur Verfügung stehen.

Neue Bürgersprechstunde der Polizei in der Annenkapelle der Kreuzkirche. Quelle: Quelle Polizei Hannover

Erst Ende Juni 2019 hatte die Polizei angekündigt, die Präsenz rund um den neu gestalteten Marstall sowie am Steintor zu erhöhen. Dafür wurde bereits die Dienststelle mit zusätzlichen Beamten verstärkt. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden sind Einsatzkräfte mit Mitarbeitern des Ordnungsdienstes dort unterwegs. Seit Mitte Juli wurden so innerhalb von nur vier Wochen 1504 Passanten überprüft und 32 Personen vorläufig festgenommen. Insgesamt wurden laut Polizei auch 19 Haftbefehle vollstreckt und 397 Platzverweise ausgesprochen. Weiterhin seien 66 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden – vor allem wegen Rauschgiftbesitzes.

Dialog mit Anwohnern ausbauen

„Nun wollen wir auch noch zusammen mit der Stadt den Dialog mit den Anliegern intensivieren und im direkten Austausch auf Anregungen und Beschwerden eingehen“, sagt Gwendolin von der Osten, Leiterin der Polizeiinspektion Mitte. Die Bürgersprechstunde sei sinnvoll, um das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger zu erhöhen. Auch für Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt, ist „eine positive Weiterentwicklung des Quartiers nur im Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern möglich“.

Die Bürgersprechstunde wird ab sofort jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr in der Annenkapelle der Kreuzkirche am Kreuzkirchhof 3 angeboten.


Von Ingo Rodriguez
https://www.haz.de/Hannover/Aus-der...hner-sollen-Polizei-und-Stadt-Probleme-nennen
 

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Neuer Marstallplatz ist preisgekrönt

Die Neugestaltung war lange umstritten. Jetzt zeichnet der Bund Deutscher Architekten die Konzeption mit dem ältesten Architekturpreis Niedersachsens aus. Eine Würdigung erhalten auch der Landtags-Plenarsaal und ein Aula-Bau in Neustadt.

Ausgezeichnet mit dem BDA-Preis 2019: Der umgestaltete Marstallplatz in Hannover. Quelle: Conrad von Meding
Hannover

In Hannovers Bevölkerung ist die Bebauung von Innenstadtplätzen ein umstrittenes Thema. Die Architektenschaft dagegen setzt ein klares Signal: Die Jury des ältesten Architekturpreises Niedersachsens (BDA-Preis) hat die Neukonzeption des Marstallplatzes preisgekrönt, der neue Klagesmarkt erhielt immerhin...
Mehr hier:
https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannovers-neuer-Marstallplatz-ist-preisgekroent
 

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Schon wieder: Überfall am Marstall

Ein Täter umarmte den jungen Mann, ein anderer drückte das Opfer zu Boden, während ein dritter seine Wertsachen nahm. Erneut kam es am frühen Donnerstagmorgen am Marstall zu einem Überfall – obwohl die Polizei das Quartier bereits im Fokus hat.

Hannover

Schon wieder ein Überfall rund ums Steintor: Drei unbekannte Männer haben am frühen Donnerstagmorgen einen 22-Jährigen an der Straße Am Marstall überfallen und sind anschließend mit Geld und einem Smartphone geflüchtet.

Nach ersten Erkenntnissen war der junge Mann gegen 4.30 Uhr mit einer 26 Jahre alten Begleiterin an der Straße Am Marstall in Richtung Schmiedestraße unterwegs gewesen.

Etwa in Höhe einer Shisha Bar kam einer der Unbekannten auf ihn zu, umarmte das spätere Opfer und verwickelte es in ein Gespräch. Unmittelbar danach drückte ein zweiter Täter den 22-Jährigen von hinten zu Boden, während ein dritter Mann die Wertsachen aus seinen Hosentaschen zog.
Polizei bittet um Zeugenhinweise

Anschließend flüchtete das Trio zu Fuß in Richtung Schmiedestraße. Die 26-Jährige half dem jungen Mann nach der Attacke auf und alarmierte die Polizei.

Die Räuber sind 25 bis 30 Jahre alt und von schwarzafrikanischer Erscheinung. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2820 entgegen.

Am Steintor kommt es immer wieder zu Überfällen – obwohl die Polizei die Präsenz inzwischen deutlich erhöht hat. Erst vor einer Woche war es zu einem nahezu gleichen Fall gekommen. Am frühen Mittwochmorgen hatten zwei Unbekannte einen 26-Jährigen mit dem Messer bedroht und ihm Geld sowie sein Smartphone abgenommen.

Und das, obwohl der Bereich Steintor, Marstall und Altstadt seit dem Sommer verstärkt im Fokus der Polizei ist. Nachdem sich Anwohner über Kriminalität, Lärm und wildes Urinieren beschwert hatten, wurde die Anzahl der Streifen erhöht.
https://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Schon-wieder-Ueberfall-am-Marstall
 

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Kurioser Bauschaden in Schmiedestraße: Beton blockiert Abwasserkanal

Drei Kubikmeter Beton haben einen Abwasserkanal in der Schmiedestraße verstopft. Eine Firma bohrte zur Verankerung eines Krans Löcher in den Asphalt – offenbar zu tief. Beim Verfüllen flossen drei Kubikmeter Beton in den Abwasserkanal. Nun muss der Schaden behoben werden.

Über riesige Pfützen mitten in Hannovers City haben sich die Anlieger der Schmiedestraße vor einigen Wochen gewundert. „Das Wasser wollte einfach nicht ablaufen“, erzählt Andreas Odenburger vom Restaurant Locorito. Der Grund: Drei Kubikmeter Beton verstopften einen Abwasserkanal. Inzwischen fließt das Wasser wieder ab – dank eines Notpumpwerks, das die Stadtverwaltung installiert hat. Der Pfropfen befindet sich aber noch immer im Rohr.
Beton sickert durch Bohrlöcher für einen Kran

Entstanden ist der Schaden bei Bauarbeiten. Eine Baufirma hatte einen Kran aufgestellt und Löcher in die Fahrbahndecke gebohrt, um das tonnenschwere Gerät zu verankert – ein übliches Verfahren. Offenbar wurde aber ein bisschen zu tief gebohrt. Als Arbeiter die Löcher mit Beton füllten, sickerte die Masse in den Kanal. Nach Angaben der Stadt flossen drei Kubikmeter Beton in die Leitung. Auf einer Länge von 60 Metern verschloss die ausgehärtete Masse das Rohr ganz oder teilweise. „Um Störungen bei den Anliegern zu vermeiden, wurde ein Notpumpwerk eingerichtet, und die Straßenabläufe in der Schmiedestraße wurden an einen anderen Kanal angeschlossen“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix.

Reparatur ist aufwendig

Den Betonpfropfen zu lösen ist aufwendig. Ein Freifräsen sei nicht möglich, sagt Dix. Daher muss die Stadt die Straßendecke erneut aufreißen, den Beton entfernen und parallel zum beschädigten Kanal neue Leitungen verlegen, „sodass die Beeinträchtigungen in der Innenstadt möglichst gering gehalten werden.“ Bezahlen will die Stadt die Reparatur nicht. Man sei mit den Verursachern in Kontakt, um die Schadensregulierung zu klären, sagt Dix.
Schmiedestraße wird umgebaut

Erst Anfang 2020 sollen die Bauarbeiten beginnen – nach dem Weihnachtsgeschäft. Oldenburger vom Restaurant Locorito ärgert sich dennoch. „Dann haben wir die nächste Baustelle vor der Tür“, sagt er.

Es wird nicht die letzte Baustelle auf der Schmiedestraße sein. Die Strecke zwischen Marstall und Karmarschstraße soll ein neues Gesicht bekommen. Gehwege werden verbreitert und Bäume gepflanzt. Im Oktober will die Stadt die Pläne vorstellen.
https://www.haz.de/Hannover/Aus-der...Schmiedestrasse-Beton-blockiert-Abwasserkanal

Welcher Kran das wohl war?
 

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;) Mano, da entwickelt sich endlich eine Platzkultur und dann unternimmt die Polizei was dagen:
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Polizei geht gegen Ausbreitung des Straßenstrichs in Hannovers Steintorviertel vor

Hannovers Polizei hat auf die Verlagerung des Straßenstrichs von der Herschelstraße ins Steintor reagiert. Am Wochenende kontrollierten Beamte Frauen und Bars im Rotlichtviertel.

Der Platz vor der öffentlichen Toilette auf dem Platz am Marstall dient den Straßenprostituierten als Treffpunkt.


Der Platz vor der öffentlichen Toilette auf dem Platz am Marstall dient den Straßenprostituierten als Treffpunkt. Quelle: privat/HAZ

Hannover
Die Polizei ist am Wochenende gegen die fortschreitende Verlagerung des Straßenstrichs in Hannovers Steintorviertel
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So kommen wir nie aus der Rezession. :rolleyes:
 

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Schöngeist
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Hatten die Grünen nicht Gutscheine für die Konjunktur vorgeschlagen?
Das gilt doch auch für Dienstleistungen, oder? :unsure:
 

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LOL, kommt die mobile Wache zurück?
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Öffentliches WC mit Fußbodenheizung dient als Ort für Prostitution

Auf dem Marstall in Hannover sind die Probleme mit Drogendealern und Straßenprostitution nicht gelöst. Ein öffentliches WC auf dem Platz dient Prostituierten als „Verrichtungsbox“, wie die Polizei sagt. Die CDU fordert eine Task Force für die Innenstadt.

Die öffentliche Toilette dient als Anlaufpunkt für die Straßenprostituierten.


Die öffentliche Toilette dient als Anlaufpunkt für die Straßenprostituierten. Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover
Drogendealer gehen ihren Geschäften nach, Prostituierte treffen ihre Freier, Süchtige betäuben sich – die Probleme auf dem
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