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Discussion Starter #1 (Edited)
Inzwischen (Stand November 2008) ist ein Verein mit dem Namen Hannoversche Stadtbaukultur e.V. von einigen Forenmitgliedern gegründet worden.

Dieser wird sich mit den Bauaktivitäten in der Stadt Hannover beschäftigen & für einen qualitätvoll(er)en Städtebau eintreten. Hauptziel des Vereines ist es, Projekte zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt voranzutreiben & zu begleiten.
Das erste Projekt unter der Schirmherrschaft des Vereines ist die Rekonstruktion der Flusswasserkunst über dem Leinefluss.

Homepage des Vereins: www.hannoversche-stadtbaukultur.de


[Anmerkungen hinzugefügt v. Moderator Erbse]
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Ich kann zwar nicht versprechen, später viel Vereinsarbeit beizutragen, aber solange es an Gründungsmitgliedern mangelt, bin ich zumindest gerne bereit eines der 7 notwendigen zu sein.
 

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Ich bin als Gründungsmitglied auch dabei, kann aber ebenfalls nicht versprechen, hinterher eine sehr aktive Rolle zu spielen.
 

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Nürnberg spielt, was das Engagement für Altbausubstanz angeht, in einer ganz anderen Liga. Ich würde fast meinen in der Champions League.
Ich war vor ein paar Monaten persönlich dort und man sah mich beeindruckt. Sowas wird man hier niemals hinbekommen.
In Nürnberg gingen die Architekten und Bauräte des Wiederaufbaus aber glaube ich auch Hand in Hand mit den Bürgern und deren Interessen.
Das Engagement ist dort also schon tief verwurzelt.

Grundsätzlich empfinde ich es aber als falsch, die Hannoveraner hätten nicht auch so ein Interesse. Man bekommt es hier in der Öffentlichkeit halt nicht mit... ein Engagement muss nur zu Tage befördert werden :)
 

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da ist man mal ein paar stunden nicht da und schon bewegt sich ne menge :lol:

na klar bin ich dabei! :banana: :banana: :banana:

ich würde den namen lieber etwas gemeiner halten: architektur-freunde fände ich super .... da ist man dann nicht so auf die altstadt beschränkt - so kann man auch bei anderen dingen mitsprechen, ohne dass gleich gefragt wird, was die altstadtleute hier wollen. ich denke mal, dass wir dann auch mehr mitglieder finden.

ich glaube nicht, dass sich jemand sorgen machen muss, dass er vollzeit tätig werden muss. vieles, was ihr jetzt schon privat auf die beine stellt, kann auch unter dem dach des vereins geschehen - nur, dass man dann mehr möglichkeiten hat, wenn z.b. fördermittel beantragt werden etc.

wichtig ist doch, ein gemeinsames ziel zu haben, für das man gerne etwas zeit investiert. ... außerdem fangen wir ja auch klein an :)
 

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Als passives Gründungsmitglied kann ich mich ja wenigstens an der Namensfindung beteiligen:

"Altstadtfreunde" wäre zwar der hergebrachteste Name, würde aber die Bandbreite unseres Engagements unsinniger Weise beschränken. Wenn es um ein Projekt außerhalb der Mitte ginge, würde sich womöglich manch einer fragen was denn die Altstadt damit zu tun habe. Außerdem sind wir zwar auf jeden Fall an Altbauerhalt und -wiederherstellung interessiert, haben aber sicher auch zu anderen Belangen des Städtebaus was zu sagen (Neubauten, Verkehrsführung, U-Bahn, usw.). Ein allgemein gefasster Name, der "Stadtbaukultur" beinhaltet und einen lokalpatriotischen Bezug zu Hannover herstellt schwebt mir daher vor. (so etwa in die Richtung "Freunde der Stadtbaukultur Hannovers" oder ähnlich)

Edit: ^^^ wie ich sehe ist burndown meiner Meinung.
 

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Dann bin ich gerne das achte Rad am Wagen!
So aufwändig ist der das Vereinsleben an sich auch nicht. Wenn die Satzung steht und alles eingetragen ist, ist alles was dann kommt nur noch Kür. All die Dinge die Devil für die FWK macht könnten dann unter dem Dach des Vereins laufen und hätten einen seriöseren Eindruck. Also ich bin stark für die Gründung eines e.V.
Wie auch lefthandy bin ich für einen Namen der uns nicht auf die Altsstadt/FWK beschränkt, sondern auch die hier im Forum gegebene Breite repräsentiert. Also "Stadtbaukultur" etc.
 

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Mit einigem Nachdenken bin ichzu dem Schluss gekommen, dass zwei Vereine notwendig sind. Einer der die hier im Forum zum Besten gegebenen Meinungen bezüglich Stadtbaukultur, Rekonstruktionen stattweit, KC etc. in der Öffentlichkeit vertritt. Und ein Anderer der sich auf den Wiederaufbau der FWK konzentriert. Sollten wir wirklich Spenden sammeln wollen, so ist ein Gemischtwarenverein nicht das richtige.
 

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Die positive Resonanz beflügelt mich:

Der Bezug zu Hannover sollte sich besser nicht auf "Stadtbaukultur" beziehen, sondern auf uns, also auf die "Freunde". Wie wäre es also mit:

"Hannoversche Freunde der Stadtbaukultur"

Würden wir als "Freunde der Stadtbaukultur Hannovers" wahrgenommen werden, könnte man uns leicht in die Schublade stecken, nach der wir alle bloß das alte Hannover wiederhaben wollen. Zudem würden wir unter Rechtfertugungsdruck geraten, wenn wir für Lösungen eintreten, die für Hannover neue Wege beschreiten würden. "Hannoversche Freunde der Stadtbaukultur" vermittelt einen weltoffeneren Ansatz und betont nichtsdestotrotz, dass es um Hannover geht. Darüberhinaus hätten wir die eigentümliche Beugung des Worts Hannover untergebracht (Spitzfindige Linguisten sollten vor der Namenseintragung noch herausfinden ob es evtl. "Hannöversche" mit ö heißen muss).
 

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(Spitzfindige Linguisten sollten vor der Namenseintragung noch herausfinden ob es evtl. "Hannöversche" mit ö heißen muss).
Tatsächlich geht beides. Es geht sogar Hannoveraner und Hannöveraner!
Da gab es mal einen Artikel in der Haz über einen auswärtigen Künstler der das für sich festgestellt hat. Leider finde ich den nicht mehr.
 

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@mathe:



Um in Deiner Sprache zu sprechen: Die FWK ist doch eine Teilmenge von einem Stadtbaukultur-/Altstadtverein. Die Rekonstruktion des Pellerhofes in Nürnberg wird ja auch vom Altstadtverein betrieben. Ich sehe da keine Notwendigkeit, zwei Vereine zu haben.

Eigentlich bräuchten wir ein paar Ehrenamtliche.
Sicher kann man die FWK als Untergebiet der Stadtbaukultur sehen, aber der Zweck eines Vereins sollte schon klar umrissen sein. Wenn wir also einen Verein mit allgemeinerem Interessengebiet gründen, haben wir nun mal kein klares Profil im Bezug auf die FWK.
Ein (etwas weit hergeholtes) Beispiel: Ich könnte ja auch einen Verein mit dem Ziel der Förderung von Niedersachsen gründen, der beschäftigt sich dann als ein Projekt mit Hannover und da wiederum als Unterpunkte mit der Wirtschaftförderung, dem Tourismus und der Sportförderung. Da fehlt dann auch ein klares Ziel und damit das Profil in der Aussenwirkung welches zum Eintreiben von Drittmitteln unerlässlich ist.
 

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LIBERTINED
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^ Dem kann ich nur uneingeschränkt beipflichten.

Eine "eierlegende Wollmilchsau" in Form eines sehr allgemeinen e.V. ist quasi zum Scheitern verurteilt.

Als erfolgreiches Beispiel für eine Spezialisierung möchte ich mal die GHNDhttp://neumarkt-dresden.de/ (Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.) anführen. Diesem Verein ist es zu verdanken, dass der Dresdner Neumarkt überhaupt in einem halbwegs originalgetreu rekonstruierten Gewand wiederauferstehen konnte & immernoch kann - ein "Dresdner Verein für Stadtbaukultur" wäre in dieser Hinsicht nicht mehr als ein zahnloses Krokodil gewesen. Glaubt mir.

Und dieser Verein beschränkt sich gerade einmal auf einen einzigen Platz - und dann schaut euch mal an, wie viele Herausforderungen die dabei schon bewältigen müssen & wie viele Mitglieder im Verein sind (um die 500).




Wenn euch die Sache mit der Flusswasserkunst wirklich ernst ist, solltet ihr dieses Projekt nicht unter den Schirm eines stadtweiten Interessenvereins stellen.

Ihr solltet euch wirklich auf ein überschaubares Stadtgebiet (de facto die Altstadt) begrenzen, sonst verzettelt ihr euch da.


"Altstadtfreunde Hannover" klingt doch einladend. Alternativ vielleicht etwas in der Richtung "Bürger für Hannoveraner Bauerbe" oder ähnliches, wenn ihr das Ganze dann doch etwas allgemeiner fassen wollt.

Aber wie gesagt, ihr müsst da auch Prioritäten setzen, sonst hat euer Verein keinerlei Strahlkraft.


Soll nicht vorwurfsvoll klingen, ich will euch bloß einige Denkanstöße geben :)
 

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zu speziell finde ich nicht gut ... es ist nicht sinnvoll, dass man sich jedes mal umbenennen muss, wenn ein projekt beendet ist.

Hannoversche Freunde zur Förderung der Stadtbaukultur e.V. wäre doch perfekt und umreisst sehr klar, was beabsichtigt ist! ein klar definiertes themengebiet wird damit ausgedrückt. ich fände es schade, wenn wir uns zu anderen projekten nicht äussern würden.
 

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LIBERTINED
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Beendet erstmal ein Projekt ;)


Ich will nur davon abraten, voreilig zu handeln und einen handlungsohnmächtigen Verein mit unüberblickbarem Interessenumfang ins Leben zu rufen.

Mit Phrasen a la "erstmal kleine Brötchen backen" möchte ich euch aber nicht kommen -
dies ist die Zeit großer Taten! :)

Nichtsdestotrotz sollte jeder Schritt wohl überlegt sein.
 

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Kann schon sein, ich hab da keinerlei Erfahrungen. Allein für die FWK fänd ich persönlich aber langweilig.

Wir sollten uns entscheiden: Wollen wir aus diesem Forum einen Verein machen, der in erster Linie das Forumsgeschehen hier in der reale Welt verankern soll. Also eher Schwerpunkt Community-Gedanke und eine idealistischere Ausrichtung.

Oder wollen wir einen Verein gründen, der effektiv auf die Bedürfnisse des Projekts Wiederaufbau FWK zugeschnitten ist. Also die pragmatische Variante. Das war wohl devil's ursprünglicher Gedanke.

Oder eben beides, was wohl aber ein bißchen viel auf einmal wäre.

Soviel vorweg, ich stünde auch als Gründungsmitglied für die pragmatische Variante zur Verfügung, wenngleich mit etwas weniger Vorfreude.
 

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LIBERTINED
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Nun - eine Beschränkung auf die Flusswasserkunst halte ich ebenfalls nicht für zielführend, da zu beschränkt & dadurch wenig ansprechend. Ihr solltet einen Mittelweg zwischen diesem wichtigen Schlüsselprojekt & dem gesamten Stadtgebiet finden - was für meine Begriffe am idealsten den (ehemaligen) Altstadtbereich umfasst.

Innerhalb dieses Areals gibt es ja nun mehr als genug Einzelprojekte, an denen ihr euch austoben könnt ;)
 
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