SkyscraperCity banner

1 - 20 of 77 Posts

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #1 ·
Der Stichweh-Leinepark entsteht am Anfang der Wunstorfer Straße in Limmer. Die neugestaltete Fläche bestand bisher aus einem Parkplatz für den ehemaligen Universitätsstandort in der Nachbarschaft und einem Flachbau. Dieser wurde früher u.a. von als Verkaufsfläche für das "Dänische Bettenlager" genutzt und ist derzeit Standort des "Radgeber".
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #3 ·
30.08.2008
Am Beginn der Wunstorfer Straße zwischen dem zukünftigem Sitz der Kripo (ehemals FB Erziehungswissenschaften der Uni) und Stichweh soll ein
neues Gebäude errichtet werden. Im EG und UG sollen Geschäfte einziehen.
Fotografiert habe ich die Pläne auf einem Limmer Fest wo auch ein Stand über das Sanierungsgebiet Limmer war. Aus rechtlichen Gründen hat der
Betreuer des
Standes die Namen möglicher zukünftiger Mieter abgedeckt. Deshalb habe ich kein Bild von der Straßenseite.




für den Standort finde ich diese Nutzung etwas schade. Früher war auch mal eine Wohnbebauung mit Einfamilienhäusern geplant.
Wie man auf dem Plan sehen kann, grenzt das Grundstück direkt an die Fösse. Dahinter kommt dann die ehemalige Leineinsel,
also nur noch Grün- und Wasserflächen. Für eine Wohnbebauung also eine 1a-Lage.
Geld bestimmt die Welt!

Für die miese Qualität muss ich mich entschuldigen, ich hatte leider nur mein Handy dabei!
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #4 ·
03.02.2010
Ladenzeile wird modernisiert
Limmers Osten bekommt in den nächsten Jahren ein neues Aussehen: Union-Boden will in 
die Geschäfte an der 
Franz-Nause-Straße investieren.

Limmers Osten bekommt in den nächsten Jahren ein neues Aussehen. Die Inhaberfamilie des Reinigungsunternehmens Stichweh pumpt 15 Millionen Euro in ihr Gelände an der Wunstorfer Straße. Keine hundert Meter entfernt wird die Ladenzeile an der Franz-Nause-Straße modernisiert – sie ist Kern des neuen Sanierungsgebiets „Limmer Ost“. Spätestens im Sommer dieses Jahres wollen Stadt und Union-Boden ein erstes Konzept für das Gebiet vorstellen. „Wir hoffen, in etwa fünf Jahren die wesentlichen Umgestaltungen beendet zu haben“, sagte Stadtsprecher Dennis Dix.

Gut 3,3 Millionen Euro aus einem Städtebauförderprogramm sollen nach „Limmer Ost“ fließen. Mit dem Geld wird die Franz-Nause-Straße saniert. Die Straße soll auch für Fußgänger und Radfahrer zur attraktiven Strecke zwischen dem Stichweh-Areal und dem Knotenpunkt aus Zimmermann- und Weidestraße werden. Diese Kreuzung soll zum Stadtteilplatz aufgewertet werden. Ein Teil des Fördergeldes könnte als Zuschuss an die Union-Boden fließen. Dem städtischen Unternehmen gehört die Ladenzeile aus den sechziger Jahren. Wieviel Geld das Unternehmen als Eigenteil in das Projekt einbringt, mochte Geschäftsführer Walter Richter noch nicht beziffern. „Die Kostenplanungen sind nicht abgeschlossen“, sagte er.

Fakt ist: Bis auf das erst vor wenigen Jahren sanierte Sparkassengebäude will die Union-Boden die gesamte Geschäftszeile modernisieren. Abrisse solle es nicht geben, allerdings werde ein Neu- oder Anbau „nicht grundsätzlich ausgeschlossen“, erklärte Richter. Details würden erst in den kommenden Monaten feststehen. Die Stadtplaner wollen ihr Umbaukonzept für Straße und Stadtteilplatz mit den Plänen der Union-Boden abstimmen. Dann sollen die gemeinsamen Ideen für „Limmer Ost“ präsentiert werden. „Möglicherweise passiert das in einer gesonderten Anwohnerversammlung“, sagte Stadtsprecher Dix.

Dass auch Stichweh auf seinem Gelände mehrere Tausend Quadratmeter für Büroräume und vor allem für einen Nahversorger und Einzelhandelsgeschäfte plant, macht Richter keine Sorgen. „Ich denke nicht, dass eine negative Konkurrenzsituation entsteht“, sagte der Geschäftsführer von Union-Boden. Möglicherweise könne die Franz-Nause-Straße sogar mit etwas mehr Laufkundschaft rechnen. „Unser großer Pluspunkt ist die Stadtbahnhaltestelle direkt vor der Ladenzeile“, betonte er.

Innerhalb von drei Jahren – und in mehreren Bauabschnitten – wollen die Investoren von Stichweh ihr Firmengelände umbauen. Wie berichtet, gehört auch der ehemalige Uni-Parkplatz dazu, auf dem ein Supermarkt entstehen wird. Als potenzieller Mieter für einen Teil der Büroflächen ist die Polizeiinspektion West im Gespräch. Die will spätestens Ende 2011 aus ihrem viel zu klein gewordenen Domizil in Linden-Mitte ausziehen.

Polizeivizepräsident Rainer Langer erklärte jüngst, dass die Polizeidirektion den Standort Limmer favorisiert. Vorher muss aber das Land noch zustimmen. Völlig offen bleibt jedoch, was mit dem ehemaligen Hochschulgebäude an der Wunstorfer Straße geschieht. „Momentan laufen Nutzungsprüfungen in verschiedenen Richtungen“, sagte Birgit Diers, Sprecherin des Innenministeriums. Konkrete Aussagen über eine Neunutzung seien derzeit aber noch nicht möglich. Verkaufen wolle das Land die Fläche nicht.

Marcel Schwarzenberger

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Ladenzeile-wird-modernisiert
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #5 ·
16.03.2010
Polizeiinspektion West zieht nach Limmer
Der Umzug der Polizeiinspektion West ist perfekt. Im Sommer 2011 werden die rund 200 Beamte ihre neue 3200 Quadratmeter große Dienststelle in der Wunstorfer Straße 18 in Limmer beziehen. Bereits am Freitag war der Mietvertrag, der eine Laufzeit von 25 Jahren hat, mit der Grundstücksgesellschaft Stichweh unterzeichnet worden.

Für die Polizeidirektion Hannover endet im Sommer 2011 eine jahrelange Suche nach einem Ersatzgebäude für das Gründerzeithaus in der Gartenallee in Linden, in der die Polizeiinspektion West bislang untergebracht war. Die Polizeiinspektion West zieht nach Limmer. Im Oktober 2009 musste die Behörde den geplanten Umzug ins Ihme-Zentrum wegen der ungewissen Zukunft der Großimmobilie endgültig aufgegeben und den bereits geschlossenen Mietvertrag wieder lösen. „Umso mehr freuen wir uns über die jetzt gefundene Lösung“, sagte Polizei-Vizepräsident Rainer Langer.

Die neue Dienststelle ist dann ein Teil des sogenannten „Stichweh-Leine-Parks“. In diesem Gebäudekomplex werden künftig auch eine Klinik und ein Supermarkt untergebracht sein. Nach Einschätzung des Polizei-Vize-Präsidenten können durch den Umzug viele organisatorische Abläufe vereinfacht werden, sodass dadurch die Präsenz der Beamten auf den Straßen erhöht werden kann.
[Tobias Morchner]

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Polizeiinspektion-West-zieht-nach-Limmer
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #7 · (Edited)
08.07.2010
Stadt muss geplante Bauprojekte streichen
Der Stadt geht das Geld für noch anstehende Bauprojekte im Sanierungsgebiet Limmer aus. Das städtebauliche Förderprogramm läuft nach sieben Jahren aus; der Bund konzentriert sich dann auf andere Programme.

Für Limmer bedeutet das unter anderem, dass die Sanierungen von Varrelmannstraße und Stockhardtweg womöglich ganz gestrichen werden. „Für diese Projekte gibt es kaum noch eine Chance“, sagte Stadtplaner Michael Römer in der jüngsten Sitzung der Sanierungskommission Limmer.

Zum letzten Mal haben Bund und Land jetzt eine Fördersumme zugesagt: Sie stellen für dieses Jahr noch 700.000 Euro in Aussicht – die Stadt hatte rund 1,1 Millionen Euro beantragt. Inklusive des städtischen Anteils flossen insgesamt gut 14 Millionen Euro in das Sanierungsgebiet. Davon stehen noch 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. 827.000 Euro sind fest für einige Projekte gebucht – darunter Brunnenstraße und Tegtmeyers Hof –, für private Modernisierungen und für den Bau eines neuen Weges zwischen Steinfeldstraße und dem neuen Spielplatz Schleusengrund. „Das sind unverzichtbare Ausgaben“, sagte Römer. Die Finanzierung des noch ausstehenden Spielplatzumbaus und der bereits laufenden Sanierung der Kirchhöfnerstraße ist durch frühere Zahlungen gesichert.

Damit gibt es einen noch nicht verplanten Rest von 609.000 Euro. Drei Projekte kommen in die engere Wahl. Erstens: Die Stadt will Zuschüsse für die Sanierung der Stichweh-Zentrale vergeben. Die Eigentümerfamilie plant an der Wunstorfer Straße ein Gewerbezentrum. Im Stichweh-Altbau soll unter anderem das Mädchenhaus Hannover frisch hergerichtete Räume bekommen. Zweitens: Für den „Stichweh-Leinepark“ soll es eine neue Zufahrt sowie eine Fußgängerampel über die Wunstorfer Straße geben; auch das muss die Stadt finanzieren. Drittens: Zwischen Brunnen- und Steinfeldstraße soll kontaminierter Boden entfernt werden. Dort wurde einst eine Tongrube mit Material verfüllt, das unter anderem mit Schwermetallen belastet ist.

Das Areal, auf dem mehrere städtische und private Grundstücke grenzen, soll nach bisherigen Plänen mit Wohnhäusern bebaut werden. Dafür müsste der Boden bis zu sechs Meter tief ausgekoffert werden. „Das kostet allein für die beiden städtischen Grundstücke rund eine Million Euro“, sagte Römer. Damit sei Wohnungsbau nicht mehr wirtschaftlich zu machen. Als Alternative soll nun geprüft werden, ob die Fläche noch als Grünanlage taugt. Das ist billiger, weil dafür viel weniger Erde ausgetauscht werden müsste. Doch welches dieser Projekte tatsächlich verwirklicht werden kann, ist noch offen. Für alle drei Vorhaben reiche das verbliebene Budget wohl kaum, meint Römer.

Kommissionsmitglied Anja Niezel wollte wissen, warum ausgerechnet die bereits beschlossene Sanierung der Varrelmannstraße nicht berücksichtigt sei. Die anderen Vorhaben hätten eine größere Bedeutung für den Stadtteil, antwortete Römer. Die Straße könne, wenn überhaupt, erst nach dem Auslaufen des Sanierungsprogramms modernisiert werden. Dann aber würden die Anlieger über Ausbaubeiträge zur Kasse gebeten. Die Gesamtkosten hatte die Stadt mit 365.000 Euro veranschlagt. Fast das Doppelte würde der Umbau des Stockhardtwegs kosten, der aus Spargründen gleichfalls aus dem Programm gestrichen wurde.

Marcel Schwarzenberger

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Stadt-muss-geplante-Bauprojekte-streichen
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #9 · (Edited)
02.09.2010
Polizei baut neue Wache
Die geplante Inspektion West in Limmer fällt den Sparmaßnahmen des Landes nicht zum Opfer. Die neue Polizeiinspektion im „Stichweh-Leinepark“ wird wie geplant an der Wunstorfer Straße gebaut.

Die jüngsten Sparmaßnahmen des Landes haben keine Auswirkungen auf den geplanten Umzug der Polizeiinspektion West. Das teilte Bezirksmanager Wolfgang Wescher in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Linden-Limmer auf Anfrage der SPD mit. Die Fraktion machte sich Sorgen um das Projekt, weil das Land den in Hannover vorgesehenen Neubau des Landeskriminalamtes strich. Die neue PI West, die in Limmer entstehen soll, sei davon aber nicht betroffen, betonte Wescher. „Das Bauprojekt ist vertraglich fest vereinbart“, sagte er. Die Polizeidirektion habe auf Nachfrage der Stadt zudem betont, dass auch die Anmietung der neuen Räume bereits langfristig vereinbart sei.

Wie berichtet, entsteht die neue Polizeiinspektion im „Stichweh-Leinepark“ auf dem ehemaligen Uni-Parkplatz an der Wunstorfer Straße. Die Vorbereitung des Geländes für den eigentlichen Hochbau läuft seit einigen Wochen. Unter anderem mussten einige Gebäude abgerissen werden. „Diese Abrissarbeiten sind abgeschlossen“, sagte Hans Ziehm von der Grundstücksgesellschaft Stichweh/Ziehm. Das Unternehmen investiert insgesamt rund 15 Millionen Euro in das Vorhaben.

Im ersten Bauabschnitt entstehen ein Ladengeschäft für Zweiräder sowie die Büroräume und Polizeiwache der PI West. „Das ist alles genau geplant und abgesegnet“, betonte auch Ziehm. Einen Rückzieher des Landes, wie ihn die SPD befürchtete, gebe es nicht. Im zweiten Halbjahr 2011 soll der Teilkomplex fertig sein. Auch ein Parkdeck entsteht. In weiteren Bauabschnitten entstehen ein weiterer Neubau mit Büros und Ladengeschäften sowie ein Supermarkt. Ein Altbau soll zudem modernisiert und Platz für Gastronomie und Veranstaltungen bieten; in der Stichweh-Zentrale an der Färberstraße sind ebenfalls Sanierungsarbeiten vorgesehen. Im Jahr 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Die Polizeidirektion (PD) Hannover nutzt auch das ehemalige Hochschulgebäude neben dem Parkplatz. Seit Juni ist das Gebäude Trainingsort für das Dezernat 13 der hannoverschen Polizeidirektion. Die Dienststelle koordiniert neben Seminaren auch das systemische Einsatztraining (SET) für die rund 3000 Beamten der PD.

Bei diesen Übungen trainieren die Beamten unter anderen ihr Verhalten bei Messerangriffen und beim sogenannten „School Schooting“. So heißen im Fachjargon die Amokläufe an Schulen, wie sie 2002 in Erfurt oder im vorigen Jahr in Winnenden passierten. Bis zum Mai dieses Jahres lief das Einsatztraining in einer ehemaligen Sehbehindertenschule in der Südstadt ab. Das Schulgebäude wird demnächst für Wohnzwecke umgebaut; die PD wählte das limmersche Hochschulgebäude als neuen Standort.

Wie lange die Beamten dort trainieren können, ist aber noch unklar. „Das Training ist eine Interimslösung, bis eine endgültige Nachnutzung gefunden ist“, sagte Karsten Pilz von der Oberfinanzdirektion Niedersachsen. Die Leibniz-Universität zog sich 2007 aus Limmer zurück, seither steht der weitläufige Komplex leer.

Marcel Schwarzenberger

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Polizei-baut-neue-Wache
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #10 · (Edited)
17.09.2010
Geld für Projekte im Sanierungsgebiet wird knapp
Zahlreiche Projekte im Sanierungsgebiet Hannover-Limmer stehen auf der Kippe. Der Grund: Das Geld wird knapp. Und weitere Zuschüsse von Bund und Land sind nicht zu erwarten.

Das Sanierungsprogramm für Limmers Kerngebiet nähert sich seinem Ende. „Wir haben noch 1,4 Millionen Euro zur Verfügung“, verkündete Stadtplaner Michael Römer in der jüngsten Sitzung der Sanierungskommission Limmer. Das Geld reicht bei weitem nicht für alle Projekte, auf die Verwaltung und Politiker sich geeinigt haben. In den nächsten Wochen werden die Verhandlungen darüber, was überhaupt noch finanziert werden kann, kräftig an Fahrt gewinnen.

Wie berichtet, hält die Stadt an diesen Vorhaben fest: Die Brunnenstraße und Tegtmeyers Hof sollen saniert werden; ein neuer Verbindungsweg soll den Spielplatz Schleusengrund – er wird derzeit bereits saniert – mit der Steinfeldstraße verbinden; zudem sollen private Hauseigentümer fest zugesagte Zuschüsse für Modernisierungsvorhaben bekommen. Zusätzlich fällt noch Geld für Planungen oder Gutachten an. All das kostet rund 827.000 Euro. Für die restlichen Projekte stünden damit nun nur noch 603.000 Euro zur Verfügung.

Mehr Geld ist von Bund und Land nicht zu erwarten, weil das rein auf den Städtebau ausgerichtete Programm zugunsten anderer Programme ausläuft. Die Bundesregierung richtet seit einigen Jahren ihren Fokus auf einen Mix aus städtebaulicher und sozialer Förderung, wie es etwa im Programm „Soziale Stadt“ zum Ausdruck kommt. Das Förderprogramm „Stadtumbau West“, aus dem etwa die Arbeiten in der Wasserstadt Limmer sowie die geplanten Umbauarbeiten im Viertel an der Franz-Nause-Straße bezuschusst werden, bleibt aber davon bislang unberührt.

Im alten Sanierungsgebiet Limmer aber wird es finanziell eng. Auf der Wunschliste stehen noch etliche Projekte. Dazu zählt unter anderem die Teilsanierung des Stockhardtwegs, der einmal die wichtigste Zufahrt zur Wasserstadt bilden soll. „Wäre es denn sinnvoll, diese Straße kurzfristig zu sanieren, wenn später Baufahrzeuge zur Wasserstadt darüber fahren?“, fragte Kommissionsvorsitzender Jürgen Mineur. Für Baufahrzeuge zum ehemaligen Conti-Gelände soll es eine eigene Baustraße geben, erläuterte Römer.

Auf der städtischen Agenda stehen zudem noch Zuschüsse für eine Modernisierung von Altbauten auf dem Stichwehgelände, eine Umgestaltung der Wunstorfer Straße vor dem derzeit neu entstehenden „Stichweh-Leinepark“, die Beseitigung von kontaminiertem Boden zwischen Brunnen- und Steinfeldstraße sowie die Sanierung der Varrelmannstraße. Diese Vorhaben würden insgesamt mit gut 1,16 Millionen Euro zu Buche schlagen – fast das Doppelte dessen, was noch im Fördertopf ist.

Möglicherweise könnten zu erwartende Ausgleichsbeiträge die Lage erleichtern, kündigte Stadtplaner Römer an. Üblicherweise kassiert die Stadt sogenannte Straßenausbaugebühren, wenn sie öffentliche Straßenräume einer Grundsanierung unterzieht. Diese Gebühren fallen in einem Sanierungsgebiet nicht an. Allerdings erhebt die Stadt Ausgleichsbeiträge bei Eigentümern, deren Grundstücke durch die Sanierungsprogramme im Wert steigen.

Diese Beiträge sind nicht so hoch wie Straßenausbaubeiträge, aber in Limmer könnte dennoch eine fünf- oder gar sechsstellige Summe zusammenkommen. „Die genaue Höhe wissen wir noch nicht“, sagte Römer. Unklar sei auch, wann die Beiträge erhoben würden. Sie müssten bald fließen, wenn das Geld noch in das Sanierungsgebiet Limmer investiert werden soll. Nach zehn Jahren laufen Sanierungsprogramme in der Regel aus; für Limmer wäre damit 2012 das letzte Jahr. Die Sanierungskommission will die noch nicht finanzierten Projekte jetzt sichten und nach ihrer Wichtigkeit auflisten.

Marcel Schwarzenberger

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-...-fuer-Projekte-im-Sanierungsgebiet-wird-knapp
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #11 ·
07.10.2010
..
Der Stichweh Leinepark in Limmer:




Quelle: Wilhelm Wallbrecht GmbH & Co. KG
07.10.2010
Erfeulich dass es bei Stichweh schon losgeht. Ich hatte eigentlich in Erinnerung, dass es sich da unbestimmt verzögern soll. Weiß aber nicht, ob ich mich da überhaupt richtig entsinne.
...
07.10.2010
...

Soll bei Stichweh nicht u.a. die Polizei rein? Die sind's bestimmt leid zu warten, nach dem Ihmezentrum-Fiasko. Ist eigentlich schon klar, was aus dem Gebäude in der Gartenallee nach dem Auszug wird? Das fand ich auch immer sehr ansprechend. Könnte allerdings mal ein vernünftiges Dach vertragen. ;)
09.10.2010
Ja, das Gebäude gefiel mir auch immer schon recht gut bis auf das hässliche Dach. Gibt es irgendwo Bilder wie es früher einmal ausgesehen hat?? Mit einem ordentlichen Dachaufbau wie es ihn wahrscheinlich mal gegeben hat wäre das ein schöner repräsetativer Bau, der gut mit den gegenüberliegenden Altbauten korrespondieren würde.
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #12 · (Edited)
08.10.2010
Kunden kommen auch von auswärts
Der Stadtbezirk Linden-Limmer hat nach der Innenstadt das zweitgrößte Warenangebot. Doch die Stadt sieht noch Entwicklungspotenzial.

Ob Artikel aus dem Baumarkt oder Gartencenter, ob Bodenbeläge oder Möbel, Sport- und Freizeitartikel oder Lebensmittel, Drogerieartikel, Medikamente, Zeitungen und Bücher – der Stadtbezirk Linden-Limmer verfügt über ein umfangreiches Einkaufsangebot. Insgesamt 365 Betriebe bieten dort auf einer Verkaufsfläche von zusammen mehr als 92.500 Quadratmetern ihre Waren an. Damit weist dieser westliche Stadtbezirk nach der Innenstadt das zweitgrößte Einzelhandelsangebot in Hannover auf. Kein Wunder also, dass auch etliche Bewohner anderer Stadtteile zum Einkaufen hierher kommen. Und: Nahezu jeder der rund 43.000 Einwohner in Limmer, Linden-Nord, -Mitte und -Süd findet in einer Entfernung von 500 Metern Luftlinie einen Lebensmittelladen, den er zu Fuß erreichen kann. In diesem Stadtbezirk habe die Stadt ihr Ziel, den Einwohnern ein gut erreichbares und vielfältiges Warenangebot zur Verfügung zu stellen, nahezu erreicht, sagt Claus Clausnitzer vom städtischen Baudezernat.

Die Zahlen stammen aus dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das die Stadt beim Lörracher Büro Acocella in Auftrag gegeben hatte und das zurzeit in den politischen Gremien diskutiert wird. Das 436 Seiten starke Gutachten nennt nicht nur die vorhandenen Betriebe im Stadtgebiet. Es soll Politik und Verwaltung auch als gerichtsfeste Entscheidungsgrundlage für weitere Ansiedlungen dienen, damit gewachsene Ladenzentren geschützt und Wildwuchs verhindert werden kann. Der Bezirksrat Linden-Limmer stimmte dem Konzept denn auch unlängst zu.

Obgleich die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtbezirk sehr gut sind – es gibt in allen vier Stadtteilen ein Nahversorgungszentrum, einzelne kleinere Läden innerhalb der Wohngebiete und größere Einzelhändler in Gewerbegebieten –, sieht die Stadt noch Entwicklungspotenzial. In der Limmerstraße in Linden-Nord sind die Kunden mit dem vielfältigen Angebot von 108 Geschäften und Discountern zwar gut bedient. Zwischen den Lebensmittelläden, Bekleidungs-, Juwelier- und Schreibwarengeschäften, den Blumenläden, Apotheken und Drogerien bilden leer stehende Ladenlokale hier und da jedoch Lücken. Die Stadt würde es deshalb begrüßen, wenn die Geschäfte wiederbelebt würden. Großflächigen Einzelhandel schließt sie dabei aber ebenso aus, wie eine Ausdehnung der Einkaufsmeile über ihre derzeitigen Grenzen hinaus.

Nicht ganz so komfortabel sieht es im Nahversorgungszentrum Linden-Mitte aus, zu dem die Falkenstraße, der Lindener Markt, die Stephanusstraße sowie der Schwarze Bär und der vordere Teil der Deisterstraße bis zur Ecke Weberstraße zählen. Hier bieten zwar viele kleine Geschäfte von Billigheimern bis zu gutbürgerlichen Boutiquen sowie Bäcker, Fleischer, Reformhaus und Bioladen ihre Waren an, ein größeres Lebensmittelgeschäft als Kundenmagneten sucht man hier jedoch vergeblich. Eine hinreichende Versorgung mit Lebensmitteln sei hier nicht gewährleistet, stellen die Gutachter fest. Zwar haben sich an der Davenstedter Straße rund einen Kilometer entfernt neben einigen größeren Fachmärkten zwei Lebensmittelmärkte angesiedelt. Deren Lage sei jedoch zu abgelegen, um für das Nahversorgungszentrum Linden-Mitte eine Rolle zu spielen, sagt Clausnitzer.

Entwicklungspotenzial für den Einkaufsbereich Linden-Mitte sehen die Gutachter für das Areal der Hautklinik an der Ecke von Ricklinger Straße und Deisterstraße, wenn diese wie geplant in etwa sechs Monaten auf den Campus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zieht. Es sei aber noch nicht klar, ob sich dieser Bereich Richtung Wohnen oder Einzelhandel entwickele, zumal ein Teil des Geländes offiziell zum Überschwemmungsgebiet erklärt werden solle, erläutert der Planer. Eine Verbindung zwischen den Einkaufsbereichen Linden-Nord und Linden-Mitte könnte die geplante Ladenzeile im Ihme-Zentrum bilden. Die Stadt halte an diesem Konzept fest, betont Clausnitzer. Nun sei es Sache des Insolvenzverwalters, dort die Eigentumsverhältnisse zu ordnen und Investoren zu finden.

Im kleinsten Nahversorgungszentrum des Stadtbezirks – der Deisterstraße zwischen Weberstraße und Deisterplatz – ist dagegen so gut wie kein Platz mehr für weitere Einzelhändler. Denn früher leerstehende Ladenlokale werden dort seit rund drei Jahren von jungen Designern und Künstlern bevölkert, deren Ansiedlung von der Stadt finanziell gefördert wurde. So bleiben den Einwohnern acht Läden samt Lebensmitteldiscounter, in denen sie Waren des täglichen Bedarfs kaufen können.

Der Stadtteil Limmer habe dagegen noch reichlich Entwicklungspotenzial für den Einzelhandel zu bieten, meint Clausnitzer. Zurzeit bilden 16 Betriebe in der verkehrsreichen Wunstorfer Straße zwischen Zimmermann- und Kirchhöfnerstraße das Versorgungszentrum, unter anderem mit zwei Lebensmitteldiscountern, zwei Bäckern sowie Apotheke, Fahrradladen, Friseur und Videothek. Wiederbelebt werden könnten hier einige leer stehende Läden, die in sanierungsbedürftigen Gebäuden ihr Dasein fristen. Zudem könnte die Ladenzeile an der Franz-Nause-Straße aus Sicht der Stadt besser angebunden werden. Und auch der auf dem früheren Uni-Parkplatz an der Wunstorfer Straße geplante „Stichweh-Leinepark“ sowie die „Wasserstadt“ mit rund 600 Wohneinheiten, die auf der Conti-Brache entsteht, haben das Potential, weitere wichtige Einzelhandelsstandorte im Stadtteil werden.
[Margret Jans-Lottmann]

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Kunden-kommen-auch-von-auswaerts
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #13 ·
15.10.2010
Stichweh-Leinepark wächst wie geplant
Die Bauarbeiten für den neuen „Stichweh-Leinepark“ an der Wunstorfer Straße schreiten zügig voran.

Für den Neubau der Polizeiinspektion West – wichtigster Teil des ersten Bauabschnitts – werden derzeit die Fundamente gelegt; eine große Baugrube markiert den Platz. Inzwischen hat die Sanierungskommission Limmer auch die Weichen für den zweiten und dritten Bauabschnitt gestellt: Für diese beiden Bauphasen legte die Stadt einen neuen Bebauungsplan auf. Die Kommission stimmte dem Plan in ihrer jüngsten Sitzung einmütig zu.

Es ist ein sogenannter vorhabenbezogener Bebauungsplan, den Stadtplaner Michael Römer der Sanierungskommission präsentierte. Er legt nicht nur fest, was der Investor, die Grundstücksgesellschaft Stichweh / Ziehm, auf dem Gelände bauen darf. Sobald nach der Kommission auch der Bezirksrat Linden-Limmer – der im November darüber beraten wird – sowie die Ratsgremien zugestimmt haben, gilt das Projekt zugleich als genehmigt. Damit sei dann auch Stichweh als Investor in der Pflicht, betonte Römer. Mit diesem Verfahren wollen Stadt und Grundstücksgesellschaft sicherstellen, dass die Bauarbeiten möglichst ohne Verzögerung weitergehen, sobald der erste Bauabschnitt beendet ist. Wie berichtet, will Stichweh bis zum Sommer 2011 den Neubau für die PI West sowie ein neues Parkdeck errichten.

In der zweiten Bauphase kommen die Stichweh-Flächen östlich der Färberstraße an die Reihe. Das alte Geschäftshaus an der Kreuzung zur Wunstorfer Straße wird abgerissen. Dafür entsteht ein viergeschossiger Neubau. Geschäfte, darunter ein Drogeriemarkt, sollen das Erdgeschoss beziehen. Darüber könnte eine Dialysepraxis für Patienten öffnen, die jetzt noch in einem älteren Teil des Stichweh-Komplexes unter beengten Verhältnissen residiert. „Die Verhandlungen darüber laufen noch“, sagte Römer. Denkbar sei auch der Einzug von Ärzten in den Neubau.

Auch in den historischen Kern der Stichweh-Zentrale wird investiert. „Die Fassade des Altbaus soll wieder aussehen wie in den 1920er Jahren“, erläuterte Römer das Vorhaben. So historisch sich das Äußere geben wird – im Inneren soll modernisiert werden. Die Büros für die Stichweh-Firmenzentrale sowie weitere gewerbliche Mieter werden neu hergerichtet. In dem Komplex ist derzeit noch das Mädchenhaus Hannover untergebracht. Die Einrichtung soll weiter auf dem Firmengelände bleiben, bekommt aber neue Räume auf der Westseite der Färberstraße.

Auch andere Bestandsmieter will der Investor auf seinem Areal halten. Ein neuer Großmieter ist mit einem Nahversorger schließlich für den dritten und letzten Bauabschnitt vorgesehen. Ein neuer Supermarkt entsteht neben dem historischen Altbau von Stichweh. Auf dem Dach des bis zu 1300 Quadratmeter großen Markts entsteht ein weiteres Bürogebäude mit zwei Etagen.

Die Gesellschaft Stichweh / Ziehm investiert rund 15 Millionen Euro in die Bauarbeiten und will das Vorhaben im Jahr 2013 abschließen. Bis dahin will zudem die Stadt einige Umbauarbeiten an den öffentlichen Zufahrten und Gehwegen rund um den „Stichweh-Leinepark“ vornehmen. Die Finanzierung dafür ist aber noch nicht gesichert. Der Grund: Dem Sanierungsprogramm für Limmer geht das Geld aus; mehrere Projekte konkurrieren um die noch verbleibenden Restmittel.

Marcel Schwarzenberger

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Stichweh-Leinepark-waechst-wie-geplant
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #14 ·
04.11.2010
Stichweh investiert 15 Millionen Euro am alten Unternehmsstandort
Eine der ältesten Firmen Hannovers schafft sich ein neues Standbein: Die Inhaberfamilien der hannoverschen Traditionsreinigung Stichweh investieren an ihrem angestammten Unternehmenssitz gut 15 Millionen Euro

Die Inhaberfamilien der hannoverschen Traditionsreinigung Stichweh investieren gut 15 Millionen Euro und schaffen am Ortseingang Limmers einen modernen Büropark mit Geschäften und Gastronomie. Am Freitag ist Grundsteinlegung an der Wunstorfer Landstraße, schon im Herbst 2011 will die Polizei mit ihrer rund 200 Mitarbeiter starken Inspektion West den ersten Bauabschnitt beziehen.

Wenn die Familien Stichweh/Ziehm in Hannover bauen, dann ist es immer etwas Besonderes. Für Stichweh Senior hatte Bauhaus-Architekt Walter Gropius sein einziges deutsches Nachkriegshaus gebaut, es steht in Herrenhausen. Mehrere Gebäude der Stichweh-Filialen, unter anderem vom Architekten Ernst Zinsser, stehen unter Denkmalschutz, etwa die in der Georgstraße. Das Reinigungsgeschäft selbst hingegen ist schon länger rückläufig, aus dem großen Stichweh-Imperium ist schon vor Jahren ein Franchise-Betrieb geworden, dessen rund 100 Filialen fast gänzlich fremdvergeben sind. An der Färberstraße in Limmer wird aber immer noch gewaschen: Dort befindet sich Norddeutschlands größte Teppichreinigung, auch die inzwischen an einen Pächter vergebene Großwäscherei ist noch dort.

Jetzt hat Bauherr Hanno Ziehm mit den familieneigenen Immobiliengesellschaften ein Nachbargrundstück hinzugekauft, auf dem früher ein Uni-Parkplatz und im rückwärtigen Bereich eine Bettfedernwäscherei angesiedelt waren. Dort wächst inzwischen sichtbar der Bau für die Polizei heran. Die Beamten hätten im Ihme-Zentrum unterkommen sollen, wegen des Stillstands dort hat das Land, wie berichtet, nun aber einen 25-jährigen Mietvertrag für das Stichweh-Areal unterzeichnet.

Das Gebäude erhält rückwärtig ein Parkdeck mit 160 Parkplätzen, dessen Untergeschoss in die Flussböschung gebaut wird – dort können auch Besucher von Gastronomie und Geschäften parken. Wenn 2011 auch das Fahrradgeschäft Radgeber aus der Nachbarimmobilie ins Erdgeschoss des Polizeigebäudes gezogen ist, wird für den zweiten Bauabschnitt das Stichweh-Gebäude an der Wunstorfer Straße abgerissen. Dort entsteht, ebenfalls nach Plänen des hannoverschen Architekturbüros von Thomas Hübotter und Gert Stürken, ein Ärztehaus mit Geschäften im Erdgeschoss, möglicherweise zieht dort auch das bisher rückwärtig angesiedelte Dialysezentrum ein. In einem dritten Bauabschnitt entsteht dann im Zentrum des Geländes ein großer Discounter mit darüberliegenden Bürogeschossen. Alles soll bis Ende 2013 fertig sein.

Clou des Geländes sind der mit 200 Bäumen bestandene Park und die Wasserlage: Die alte Wäscherei brauchte viel Wasser, man bediente sich aus der Fösse, die dort in die Leine mündet, und leitete früher intensiv chemische Abwässer in den Fluss. Damit ist es vorbei, nun soll der Park zum Schmuckstück aufgewertet werden.

„Schwanenburg“ entsteht: Das alte Tanz- und Ausflugslokal „Schwanenburg“, an das heute nur noch ein Kreuzungsname erinnert, soll wieder auferstehen. Stichweh lässt einen Altbau in Ziegelsteinarchitektur auf dem Grundstück herrichten, dort zieht Gastronomie ein. Als Nachfahren der einstigen, jüdischen „Schwanenburg“-Betreiber von den Bauplänen erfuhren, hatten sie sich an Hanno Ziehm gewandt und gefragt, ob der Name nicht aufleben könnte. „Es ist zwar nicht der originale Standort“, sagt Bauherr Ziehm, „aber wir greifen die Idee gerne auf.“

Conrad von Meding

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-...15-Millionen-Euro-am-alten-Unternehmsstandort

05.11.2010
...

Heute ist der Grundstein für den Stichweh Leinepark gelegt worden. Der Backsteinbau wird zum namentlichen Nachfolger der Schwanenburg.


Quelle: HAZ, 05.11.10
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #15 ·
16.12.2010
Sanierungskommission legt neues Konzept vor
Die Pläne für das neue Sanierungsgebiet „Limmer Ost“ werden konkreter. In der jüngsten Sitzung der Sanierungskommission stellten Stadtplaner erstmals ein Gestaltungskonzept für das Quartier an der Franz-Nause-Straße vor.

Das Gestaltungskonzept für das Quartier sieht massive Verkehrsänderungen im Viertel vor. Insgesamt sind rund 3,3 Millionen Euro aus einem Städtebauförderprogramm für die Umgestaltung vorgesehen. Aber das Konzept hat noch große Lücken: Die städtische Tochtergesellschaft Union-Boden soll im Zuge der Umbauten auch ihre Ladenzeile modernisieren. Das Unternehmen hat bisher allerdings noch keine Ideen für die Auffrischung ihrer Ladenzeile vorgelegt. „Darauf warten wir noch“, sagte Stadtplaner Michael Römer.

Die Bauverwaltung selbst hat schon recht konkrete Vorstellungen entwickelt. So soll die bisherige Einfahrt von der Wunstorfer Straße in die Franz-Nause-Straße verlegt werden und damit künftig der neuen Zufahrt zum gerade entstehenden Stichweh-Leinepark gegenüberliegen. Damit will die Stadt die beiden Geschäftszeilen miteinander verbinden. Von dieser neuen Einfahrt aus wird die Franz-Nause-Straße bis zur Sparkasse Einbahnstraße.

Den Parkplatz neben der Sparkasse wollen die Planer verkleinern. Dafür soll die Grünfläche ausgebaut und auch Platz für eine neue Ausfahrt auf die Wunstorfer Straße geschaffen werden. Ein Parkplatzmangel sei aber nicht zu befürchten, betonte Planer Eggert Sass vom Sanierungsbüro Limmer: „Bei Stichweh entsteht ja ein neues Parkhaus.“ Der Rest der Franz-Nause-Straße soll weiterhin in beide Richtungen befahrbar bleiben.

An der Kreuzung von Franz-Nause- und Weidestraße plant die Verwaltung einen Stadtteilplatz. Die Fläche vor der Videothek präsentiere sich derzeit „wenig einladend“, sagte Sass. „Diese wollen wir so aufwerten, dass sie zu einem Anwohnertreffpunkt werden kann.“ Weil der Durchgangsverkehr von der Zimmermannstraße in die Weidestraße dabei nur stören würde, soll die Zufahrt zwischen Videothek und Penny-Markt geschlossen werden. Etwas abseits will die Stadt eine neue Verbindung zwischen beiden Straßen schaffen – über die kleine Straße Auf dem Brinke, die jetzt noch in einer Sackgasse endet.

Diese Ideen stießen bei der Sanierungskommission auf ein positives Echo. Nur an Details störten sich die Mitglieder noch. „Auf dem Brinke sollte eine Einbahnstraße in die Weidestraße sein“, empfahl Christian Eggers (CDU). Das städtische Konzept sieht dagegen einen Zweirichtungsverkehr vor – also auch eine Ausfahrt auf die Zimmermannstraße. Dafür sei die Kreuzung aber nicht übersichtlich genug, meint der Christdemokrat. Zudem empfahl die Kommission der Stadt noch eine genaue Analyse des Verkehrs im Quartier. So haben die Stadtplaner noch nicht geprüft, ob etwa der Lieferverkehr für die Geschäfte durch die neuen Verkehrsregelungen beeinträchtigt würde.

Detailarbeit müssen die Planer auch noch zur Gestaltung des neuen Stadtteilplatzes und den Nebenanlagen leisten. All das hängt davon ab, was Union-Boden mit der Ladenzeile aus den sechziger Jahren machen will. „Das Ziel ist ja, dass Bauverwaltung und Union-Boden die Umgestaltung gemeinsam vornehmen“, sagte Römer.

Der Kommissionsvorsitzende Jürgen Mineur kritisierte, dass Union-Boden noch immer kein eigenes Konzept vorgelegt habe; dies war ursprünglich schon für den Spätsommer angekündigt worden. Er erwarte, dass die Stadtverwaltung mehr Druck ausübe, ergänzte Mineur: „Immerhin handelt es sich um eine städtische Tochtergesellschaft.“

Marcel Schwarzenberger

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Sanierungskommission-legt-neues-Konzept-vor
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #18 ·
Ich war heute in Limmer unterwegs und habe bei der Gelegenheit Bild vom Stichweh-Leinepark gemacht.

Blick aus Westen. Im Hintergrund der erste Bauabschnitt. Davor der Bestandsbau, in dem derzeit der Radgeber residiert. In einem zweiten Bauabschnitt wird dort auch neu gebaut.


Blick aus Osten:


Bei aller Freude über das Projekt, ärgere ich mich, dass in dieser schönen Lage kein Wohnraum entsteht. Nur wenige Stellen in Hannover liegen so nah am Wasser. Es gab ja zuvor auch schon Pläne für Einfamilienhäuser.
Blick von der anderen Seite der Fösse auf die Rückseite.



Blick in Richtung Leine/Wasserkunst.


Da wird künftig ein Parkplatz sein.
 

·
Registered
Joined
·
2,633 Posts
Discussion Starter · #19 ·
Am 31.05. habe ich folgende Bilder gemacht. Mittlerweile sind schon Teile des Gerüsts zur Wunstorfer Straße hin abgebaut. Tatsächlich ist die Fassade so schmutzig grau wie auf dem ketzten Bild zu sehen,







 

·
Not the Builder
Joined
·
1,267 Posts
Stichweh Leinepark (1. BA):

Spot the difference:


Quelle: Hübotter-Stürken, Architekten | hallolinden.de







Hinter dem Gebäude wurde Beton gegossen (für das Parkdeck) und der alte Backsteinbau war auf einer Seite eingerüstet.
 
1 - 20 of 77 Posts
Top