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100 Jahre Hille
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In Heidelberg soll die Bundesstraße direkt am Neckar unter die Erde verlegt werden.

Die Stadt will näher an den Fluss rücken. Es gibt - wie bei jedem Großprojekt - immer Kritiker...


Artikel dazu:
Stadtentwicklung

Heidelbergs Zukunft liegt am Fluss
von Daniel Lingenhöhl

Heidelberg streitet um 20 000 Autos täglich: So groß ist das Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße 37, die den Neckar von der historischen Altstadt trennt. Ein Tunnel soll die tägliche Blechlawine unter die Erde befördern - doch das Jahrhundertprojekt trifft auf heftigsten Widerstand.



Heidelberg-Romantik pur: Die Schloßruine gehört zu den wichtigsten Touristenattraktionen der Neckarstadt. Quelle: ap
HEIDELBERG. „Stadt an den Fluss“ - das ist eines der zentralen Themen, über die Heidelberg derzeit diskutiert. Und das millionenschwere Bauprojekt wird die Stadt auch in den kommenden Jahren noch beschäftigen – und ihre Bürgerschaft trennen. Auf der einen Seite stehen der parteilose Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner und die Mehrheit des letzten Stadtrats. „Das ist ein Jahrhundertprojekt für viele Generationen“, so Würzner, der mit seinen Mitstreitern die vielbefahrene Bundesstraße 37 unter die Erde verlagern will: Die Trasse schneidet heute die Stadt vom Neckar ab. Mehr als 20 000 Autos, Busse und Lastwagen durchqueren täglich Heidelberg auf der Achse und verhindern, dass Touristen und Einheimische mit Blick auf das Schloss idyllisch am Neckar flanieren können.

Das große Vorbild dieser Fraktion ist Düsseldorf, das 1995 die Bundesstraße 1 in einen Tunnel verbannt hatte. Darüber erstreckt sich nun die Rheinuferpromenade, die Düsseldorfs zentrale Lagen am Rhein enorm belebt hat. Der Neckarufertunnel ist die wichtigste – und teuerste – Komponente der Heidelberger Pläne. Ab 2012 soll er gebaut werden, die Eröffnung der neu gestalteten Promenaden ist für 2018 vorgesehen. Läuft alles wie geplant, spazieren dann oben die Menschen, während der Verkehr entlang der Altstadt unterirdisch fließt.

Dagegen formiert sich aber auch der heftigste Widerstand, der von den grünen Fraktionen – Grüne und GAL -, der Linken und verschiedenen Bürgerinitiativen sowie einzelnen FDP-Mitgliedern getragen wird. Sie monieren die hohen Kosten von rund 180 Millionen Euro, von denen die Stadt mindestens ein Drittel tragen müsste: „Das Finanzierungskonzept ist mit heißer Nadel gestrickt worden“, kritisierte beispielsweise Annette Trabold von der FDP. Ins gleiche Horn stieß der Spitzenkandidat der Linken Bernd Zieger: „Wir wollen keinen Neckarufertunnel wegen der extrem hohen Ausgaben. In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise müssen klare Prioritäten im Sozialen, bei der Ökologie und Kultur gesetzt werden.“

Eckart Würzner hält dem entgegen: „Natürlich kommen Kosten auf Heidelberg zu, weshalb wir an anderer Stelle sparen müssen. Das Projekt ist aber auch wegen der großen Zuschüsse machbar.“ Die Einsparungen geschähen aber keinesfalls auf Kosten der Bildung oder der Schulsanierung, was viele Kritiker fürchten.

Kritiker wie Wolfgang Gallfuß von der Bürgerinitiative „Stadt am Fluss – ohne Neckarufertunnel“ zweifeln aber auch am Nutzen des Projekts: „Der geplante Tunnel beseitigt den Autoverkehr nicht, sondern versenkt ihn nur für eine kurze Wegstrecke unter die Erde. Mindestens 4 500 Autos fahren weiterhin täglich in die Altstadt. Das Neckarufer wird nur auf wenigen Metern zur autofreien Fußgängerzone.“

Stattdessen schwebt ihm und seinen Mitstreitern eine kostengünstigere Alternative vor: „Stadt am Fluss – light“. Sie wollen den Bereich durch schwimmende Pontons und Cafés am Ufer freundlicher gestalten: „Die Kosten dafür betragen maximal fünf Prozent des Neckarufertunnels“, so Gallfuß. Die Autos aber blieben an der Oberfläche, weshalb die Tunnelbefürworter von ihrer Maßnahme überzeugt sind: „Nur ohne den Durchgangsverkehr wird die gesamte historische Altstadt von Heidelberg aufgewertet und sich echte Erholung einstellen. Durch das Projekt verringern wir das Aufkommen tatsächlich auf wenige 100 Autos täglich, bei denen es sich um reinen Anwohnerverkehr handelt“, so Würzner.

„Stadt an den Fluss“ ist jedoch nicht das einzige Vorhaben, mit dem sich Heidelberg der Zukunft stellen will – das zweite nennt sich Bahnstadt. Auf 116 Hektar – mehr als die Altstadt - entsteht hier ein völlig neuer Stadtteil im Bereich des 1997 stillgelegten Güterbahnhofs. Neben familiengerechtem Wohnraum liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung des Wissenschaftsstandorts mit seiner Eliteuniversität, den Max-Planck-Instituten oder dem Deutschen Krebsforschungszentrum. Der so genannte „Campus II“ lockt industrielle Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Dienstleister, für die ein knappes Fünftel der Fläche reserviert wird.

Auch die Ökologie kommt nicht zu kurz: „Mit unserem Energiekonzept realisieren wir in Hinblick auf den Klimaschutz bundesweit Einmaliges. Das Baugebiet wird das flächendeckend größte mit Passivhausstandard. Unser Ziel ist es, dieses mittelfristig zu 100 Prozent aus regenerativen Energien zu versorgen“, so Oberbürgermeister Würzner. Bereits mit den jetzigen Maßnahmen verringern sich die klimaschädlichen Kohlendioxidemissionen im Vergleich zu herkömmlichen Bauten um mehr als die Hälfte. Großzügige Grünflächen, eine Straßenbahnlinie und ein dichtes Haltestellennetz der Stadtbuslinie ergänzen das Konzept.

Im Gegensatz zum Neckarufertunnel gab es bezüglich der Bahnstadt – immerhin das größte städtebauliche Entwicklungsprojekt Heidelbergs seit den 1970er Jahren – kaum Kritik. Die örtliche Klima-Aktions-Gruppe monierte, dass beim Klimaschutz zu kurz gesprungen wurde, weil nicht in regenerative Stromerzeugung vor Ort investiert wird. Und Naturschützer äußerten Bedenken, dass seltene Eidechsen ihre Heimat verlieren – die Tiere hatten sich in den letzten Jahren auf der Brache ausgebreitet. Doch das Umweltamt ließ noch vor dem ersten Spatenstich die 1500 Reptilien artgerecht in neue Biotope umsiedeln.

Während die Bahnstadt also weit gehend frei von Kontroversen Formen annimmt, könnten die Diskussionen um „Stadt an den Fluss“ an Schärfe noch gewinnen. Falls die Kommunalwahl ein Stimmungsbarometer war, so dürfen sich die Gegner freuen: Die Pro-Fraktion um SPD und CDU musste teils herbe Verluste hinnehmen. Die Tunnelopposition um Grüne und Linke jubelte dagegen über Stimmengewinne. Eckart Würzner ficht das vorerst nicht an: „Unsere Mehrheit ist zwar geschrumpft, aber es ist immer noch eine Mehrheit.“
Quelle:
http://www.handelsblatt.com/technologie/architektur-infrastruktur/heidelbergs-zukunft-liegt-am-fluss;2389549
 

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Ein interessanter Artikel zu dem Rückbau bzw. Untertunnelungsprojekt in Heidelberg. Dort will die Stadt ja auch näher an den Fluss rücken. Es gibt - wie bei uns aber auch - immer Kritiker...
Es fehlen im Artikel ein paar Details zur Entstehungsgeschichte - der Neckarufertunnel ist in Heidelberg ein "Kompromissprojekt", praktisch jede Partei hat Alternativvorschläge in der Schublade die teilweise noch mal das doppelte bis dreifache kosten (oder, wie der aus der Ecke der Grünen kommende Vorschlag, eine südlich der Altstadt laufende Straße einzuhausen und quasi den Berg auf die Altstadt zurücken zu lassen, eher lächerlich sind).

Die erwähnten 4500 Autos die noch oberirdisch fahren sollen, fahren da größtenteils aus Spargründen - ursprünglich wurde überlegt, Tiefgaragen in der Altstadt teilweise vom Tunnel aus unterirdisch anzuschließen, was natürlich viel zu teuer war, genauso wie die ursprünglich doppelt so lange Tunnellänge, die auf ein Minimum zusammengekürzt wurde...
 

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Alphaist
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Mir gefallen viele Automodelle. Auch für tausende Autoinsassen täglich wäre es schöner, an der Oberfläche die Stadt genießen zu können. Andererseits wird es für Fußgänger und Radfahrer dadurch angenehmer. Ist schon klar, ob der Tunnel zwei- oder vierspurig wird?
 

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Ist schon klar, ob der Tunnel zwei- oder vierspurig wird?
Meines Wissens zweispurig in einer Röhre.

Man ist noch am Diskutieren, ob eine TBM zum Einsatz kommen oder in Teilschnitt- oder Spritzbeton-Bauweise gearbeitet werden soll. In einem Gutachten wird Spritzbeton-Bauweise empfohlen.

Mit genießen ist da übrigens nicht so viel für Autofahrer, das ist vor allem zur Hauptverkehrszeit Stop- und Go-Verkehr über 5-6 Kilometer den Neckar entlang. Ich schau grundsätzlich, daß ich die Straße vermeide.
 

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Live in HD
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Heidelberg Neubau der GGH

Für einen Neubau der GGH (Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz) wurden drei Altbauten in der Bergheimer Straße (gegenüber der Volkshochschule) abgerissen.

Artikel und Bilder: hier!

Hier Bilder vom Altbestand.


Für mich unverständlich, wieso der Abriss des Altbestandes genehmigt wurde.

Auf diesem Bild kann man eines der abgerissenen Häuser (grün, ganz rechts) etwas erkennen. Habe leider kein besseres Bild gefunden.

Genau auf der anderen Seite des Blocks befindet sich dieses Eckgebäude.

Und hier das derzeitige Verwaltungsgebäude der GGH, auch direkt nebenan.
 

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Entwicklung Areal Patton Barracks

Viele Anregungen bei Bürgerforum zu Patton Barracks

Über den Entwurf der Rahmenplanung zur Konversionsfläche Patton Barracks hat die Stadt Heidelberg beim Bürgerforum in der Arche der evangelischen Wicherngemeinde im Stadtteil Kirchheim informiert. Zudem hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anregungen zu den Planungen einzubringen. [...]
Das Areal Patton Barracks soll zu einer modernen und urbanen Wirtschaftsfläche entwickelt werden. Eine Überarbeitung betrifft den Standort der geplanten neuen Großsporthalle: Die Halle, die vorwiegend für den Vereins- und Schulsport vorgesehen ist, soll neben einer Parkgarage mit 730 Stellplätzen im südwestlichen Teil der Fläche realisiert werden.
Erste Bauarbeiten zur Erschließung der Patton Barracks mit den notwendigen Versorgungsleitungen sollen im Herbst 2016 beginnen. Die Ankaufsverhandlungen mit der BImA über die Fläche Patton Barracks laufen derzeit und sollen noch 2016 abgeschlossen werden.
Wettbewerbsentwurf 2015:


Entwurf: Hosoya Schaefer Architects AG, Zürich


^ die im Wettbewerbsentwurf dargestellte Fläche links mit clusterähnlicher Struktur (ehemaliger Union-Sportplatz) scheint obsolet - hier ist inzwischen das "Business Development Center Organische Elektronik" vorgesehen (Investitionsvolumen 18 Millionen Euro, Baubeginn geplant Ende 2016):




Visualisierung: RKW Architektur + Städtebau
 

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LIBERTINED
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Heidelberg hat übrigens noch keinen eigenen Projektfaden im globalen SSC-Forum City/Metro Compilations.
Ein solcher Thread würde die internationale Wahrnehmung der Stadt hier stark verbessern, also ran da! :)
 

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Alphaist
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Doch. Könnte durchaus ein paar Touristen abschrecken.
 
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Neubau Hauptverwaltung HeidelbergCement

Neubau der HeidelbergCement in Neuenheim, soll den Bestandbau an der Berliner Straße ersetzen nachdem man sich entschieden hatte am Altstandort zu verbleiben:


Quelle: Albert Speer + Partner GmbH

Die 5 in der Stadt verteilten Standorte sollen hier zusammengeführt werden.
Die Kosten sollen "unter einem dreistelligen Millionenbetrag" bleiben, für 2020 plant man die Fertigstellung.
 

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Die Kosten sollen "unter einem dreistelligen Millionenbetrag" bleiben
Die Vorstellung ist "maximal 100 Millionen" inklusive aller Nebenkosten wie z.B. Miete für Ausweichflächen in der Bauzeit.

Der Bestandsbau wird derzeit abgerissen und ist zu über der Hälfte auch schon weg.
 

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Frankfurt-Lover <3
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Neues Kongresszentrum am Hbf

In HD soll es einen internationalen Wettbewerb geben, an dem 36 Büros teilnehmen. U.a. sind dies Coop Himmel(b)lau, Max Dudler und einige Heidelberger Architekten.

Auszug:

Noch gibt es keine konkreten Entwürfe, aber heute wird der Gemeinderat über die Auslobung eines Architekturwettbewerbs entscheiden. Insgesamt 127 Büros aus der ganzen Welt wollten mitmachen, davon kamen zwölf auf eine Art Vorzugsliste, weil sie sich in besonderer Form schon durch öffentliche Großbauten - im besten Fall gar ein Konferenzzentrum - qualifiziert hatten; weitere 24 wurden unter dem Rest ausgelost. Diese insgesamt 36 Büros - 24 deutsche und zwölf aus dem Rest Europas - sollen nun ein detailliert vorgegebenes Raumprogramm samt Öko-Standards in eine aufregende Hülle gießen, die am besten international aufhorchen lässt.


https://www.rnz.de/nachrichten/heid...en-wollen-in-den-Wettbewerb-_arid,276244.html

Ein kleiner Ausschnitt des Artikels:

Wie groß wird das neue Konferenzzentrum?

Eher mittelgroß - mit einem großen Saal (für 1800 Sitzplätze) samt Bühne und einem kleinen Saal (900 Sitzplätze), außerdem insgesamt zwölf Räume von unterschiedlicher Größe, Foyers, ein Restaurant (das auch Nicht-Kongressgästen offensteht), Technikräumen und Lagerflächen. Alles in allem rund 6600 Quadratmeter Fläche (dazu kommt noch eine Tiefgarage). Zum Vergleich: Der Mannheimer Rosengarten hat 22.000 Quadratmeter Fläche mit 44 Sälen - Platz für 9000 Tagungsgäste.


Was kostet das Konferenzzentrum? Der Kostenrahmen liegt bei 45 Millionen Euro für das Gebäude (ohne Ausstattung) - und muss unbedingt von den Architekten eingehalten werden. Insgesamt geht man von Gesamtkosten in Höhe von 65 Millionen Euro aus. Die Stadt rechnet damit, dass sie für den Betrieb knapp vier Millionen Euro im Jahr aufwenden muss.


https://www.rnz.de/nachrichten/heid...der-Heidelberger-Stadthalle-_arid,276245.html

https://www.rnz.de/nachrichten/heid...esszentrum-soll-herausragen-_arid,259950.html

Das Areal

 

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Frankfurt-Lover <3
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Umgestaltung Bahnhofsvorplatz

10.05.2016

Das Landschaftsarchitektenbüro Bierbaum Aichele macht den 1. Preis beim Wettbewerb um den Willy-Brandt Platz(vis á vis Print Media Academy).

1. Preis

www.verticalroom.de

2. preis



Auszug aus dem Artikel:

Der Entwurf von Bierbaum Aichele Landschaftsarchitekten sieht ein oberirdisches Fahrradparkhaus auf dem südlichen Bahnhofsvorplatz an der Lessingstraße vor. Damit soll mit den bestehenden prägenden Gebäuden im Umkreis – der Print Media Academy und der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie an der Kurfürsten-Anlage – ein „Dreiklang aus Hochpunkten“ entstehen.

http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/entwickeln/pd_16_05_10_+ideenwettbewerb+bahnhofsvorplaetze_+erster+preis+geht+an+bierbaum+aichele+landschaftsarchitekten.html
 

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Frankfurt-Lover <3
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Eröffnung Filmpalast

Der Filmpalast an der Bahnstadt wird im August teils eröffnet sein.

http://heidelberg-bahnstadt.de/news/luxor-filmpalast-teileroeffnung-im-spaetsommer-2017

Das 450.000 Liter fassende Aquarium, welches sich als zentraler Anziehungspunkt Mitten im Foyer des Kinos befindet, wird bis zur Teileröffnung in Betrieb gehen und für einen echten Blickfang sorgen. Die Gastronomie sowie die zweigeschossige Tiefgarage mit 180 Stellplätzen werden für die Besucher ebenfalls nutzbar sein.

Der LUXOR-Filmpalast Heidelberg wird das weltweit erste Kino im Passivhausstandard. Die umfassenden Brandschutz-bestimmungen und die Beschaffung der hierfür speziell benötigten Baumaterialien begründen im Wesentlichen die Teileröffnung und den zeitlichen Verzug.


Bis zur endgültigen Fertigstellung Ende dieses Jahres wird der neue LUXOR-Filmpalast mit 16 Kinosälen inklusive einem Open-Air Kino im Dachgeschoss ausgestattet sein. Eine besondere Attraktion stellen drei, an der Decke befestigte originale Gondeln dar, welche über einen gläsernen Sky-Walk in der obersten Etage zugänglich sein werden. Diese veredelten Gondeln gewähren den Kinogästen einen besonderen Panoramablick über die Bahnstadt. Weitere Highlights sind eine große Freiterrasse mit Fernblick über Heidelberg, fünf Themenkinos sowie der große Event- und Lounge-Bereich.


http://heidelberg-bahnstadt.de/news/startschuss-fuer-neues-multiplexkino-heidelberg



 

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Bebauung Bahnhofsplatz Süd

Ende 2016 fand im Rahmen der ersten Phase des Realisierungswettbewerbs eine Bürgerbeteiligung statt.

Der B-Plan sieht einen großzügigen Platz, sowie ein Hotel mit 11 Stockwerken vor.



Artikel:
Knackpunkt des ganzen Projektes ist für viele die Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem neuen Platz, der mit mehr als 6000 Quadratmetern deutlich größer als der Universitätsplatz sein wird. Der Gemeinderat wünscht sich eine Sichtbeziehung vom Querbahnsteig zum neuen Konferenzzentrum und zur Haltestelle Hauptbahnhof Süd. Doch nach dem bisherigen Rahmenplan sind hier noch die Neubauten auf dem Baufeld B2 im Weg. "Der ungehinderte Blick auf den neuen Platz ist uns wichtig", sagte Wolfrat Voigt von der Zech-Stiftung. Er ist gespannt auf die Vorschläge der Architekten. Die Stiftung will zehn bis zwölf namhafte Büros zu dem Wettbewerb einladen.

Auswirkungen auf das Konferenzzentrum wird es einige geben. Auch für diesen Neubau auf der gegenüberliegenden Seite plant die Stadt einen Architektenwettbewerb, der Bezug nehmen soll auf B1/B2. Derzeit gibt es Überlegungen, am Standort des Kongresshauses auf ein Hotel zu verzichten und dies stattdessen im B1-Hochhaus unterzubringen.

Im Mai gewann das Büro Winking Froh den 1. Preis im Wettbewerb um den Platz.


http://www.winking.de/en/node/1022





http://www.winking.de/de/node/1023

Vorstellung des 1. Preises war am 2. Juni
http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/service/30_05_2017+bahnhofsvorplatz+sued_+siegerentwurf+wird+am++2_+juni+bei+veranstaltung+vorgestellt.html

Das Gelände Mitte Juli




Fotos von mir
 

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Frankfurt-Lover <3
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Im Wettbewerbe aktuell heft ist ein Beitrag über einen Energiespeicher nahe der Bahnstadt.

hier ein rnz artikel:
http://www.rnz.de/nachrichten/heide...m-Heidelberger-Pfaffengrund-_arid,230240.html
Bezüglich des geplanten Speicher ist hier eine Visu.


rnz.de

Der Kessel soll 55m hoch werden und einen vor 30 Jahren abgerissenen Gaskessel ersetzen. Baubeginn ist laut dem Artikel von 09/16 noch dieses Jahr.
Der Kessel soll unweit der Bahnstadt entstehen.

Artikel:
Aber der wahre Clou an dem Gebäude ist, dass es öffentlich zugänglich sein soll - mit einer Aussichtsplattform und einem Café oder Restaurant ("Arbeitstitel Pfaffengrunder Höhen"). Noch nicht ganz klar ist, ob Fahrstuhl und Panoramaterrasse kostenlos sein werden. "Für solche Überlegungen ist es jetzt noch zu früh. Uns ist jetzt erst einmal wichtig, dass der Gestaltungswettbewerb entschieden ist", sagte Stadtwerkesprecherin Ellen Frings.


Überhaupt soll das Areal zu einem der sichtbarsten Orte der neuen nachhaltigen Energieerzeugung werden, wenn es nach Teigeler geht: Da entsteht ein Park rund um den Energiespeicher, der über die Energiewende informiert, im Gebäude selbst soll es weitere Bereiche geben, die sich eingehend mit dem Thema beschäftigen.

Und es steht auch nicht hundertprozentig fest, dass der Turm genauso wie der Siegerentwurf gebaut wird, denn erst einmal wird mit den drei Erstplatzierten - einem Berliner, einem Kölner und einem Darmstädter Büro - gesprochen. Zuvor waren 15 Architekten, die bei ähnlichen Projekten Erfahrung haben, aufgefordert, Vorschläge für die Gestaltung des Wärmespeichers einzureichen, über 14 Entwürfe beriet dann eine Jury unter Leitung des Frankfurter Architekten Michael Schumacher.´
https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Heidelberger-Stadtwerke-planen-55-Meter-hohen-Energiespeicher-im-Pfaffengrund-_arid,224922.html
 

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Frankfurt-Lover <3
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HD Cement Zentrale - Neuenheimer Feld

Ende Juni war Grundsteinlegung, mittlerweile wächst die Zentrale schon gut nach oben.
http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/...eue+konzernzentrale+von+heidelbergcement.html

Die neue Hauptverwaltung von HeidelbergCement soll im Jahr 2020 bezugsfertig sein und 800 bis 1.000 Mitarbeitern Platz bieten. Die Kosten für das neue Gebäude werden auf unter 100 Millionen Euro veranschlagt. Den Auftrag zur Erstellung des Rohbaus hat das Mannheimer Unternehmen Diringer & Scheidel erhalten. Während der Bauzeit sind die Mitarbeiter in mehreren angemieteten Gebäuden – unter anderem im X-House, in der Print Media Akademie und im Mathematikon – im Heidelberger Stadtgebiet untergebracht. Realisiert wird der Neubau nach dem Entwurf des Architekturbüros AS+P Albert Speer + Partner GmbH aus Frankfurt.
noch mehr Visus

http://www.as-p.de/projekte/project/konzernzentrale-heidelbergcement-292/show/






Neubau der HeidelbergCement in Neuenheim, soll den Bestandbau an der Berliner Straße ersetzen nachdem man sich entschieden hatte am Altstandort zu verbleiben:


Quelle: Albert Speer + Partner GmbH

Die 5 in der Stadt verteilten Standorte sollen hier zusammengeführt werden.
Die Kosten sollen "unter einem dreistelligen Millionenbetrag" bleiben, für 2020 plant man die Fertigstellung.
 
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