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Sehr informativ: http://www.bmvit.gv.at/presse/archiv/1112infrastruktur/

Auszug aus dem Rahmenplan für Wien

1.1 Verbindungsstrecke zwischen West-, Süd- und Donauländebahn („Lainzer Tunnel“)

Maßnahmen:

• Errichtung einer rd. 13 km langen 2-gleisigen Tunnelstrecke zur Verbindung Westbahn–Südbahn– Donauländebahn mit Anschluss über das Verknüpfungsbauwerk „Weichenhalle Hadersdorf“ an die Neubaustrecke Wien–St. Pölten
• 28 Sicherheitsausstiege
• Modernisierung von 3 S-Bahn-Haltestellen
• Neuerrichtung der Haltestelle Wien Wolf in der Au
• Lärmschutzmaßnahmen im Zulaufbereich zum Tunnel
• Baubeginn (teilw.): 1999
• Teilinbetriebnahme Weichenhalle Hadersdorf: Dezember 2008
• voraussichtliche Gesamtinbetriebnahme: Dezember 2012
• Gesamtkosten: 1.259,4 Mio.


1.2 Wien Hbf.; Neuerrichtung inkl. Umbau Hst. Südtirolerplatz

Maßnahmen:

• Errichtung eines Durchgangsbahnhofs im Bereich des bestehenden Süd- und Ostbahnhofs
mit einer Längserstreckung von rd. 8 km
• Errichtung von Inselbahnsteigen
• barrierefreie Erschließung der Bahnsteige durch Lifte und Fahrtreppen
• Optimierung der betrieblichen Standorte im Projektgebiet
• neue Autoreisezuganlage
• Neuerrichtung der Bahnhofsvorplätze und des Aufnahmegebäudes
• Verlegung des Busbahnhofes
• Neugestaltung der S-Bahn-Haltestelle Südtirolerplatz
• Anbindung des Hauptbahnhofs an die U-Bahn/S-Bahn-Station Südtirolerplatz
durch unterirdische Passage im nördlichen Bereich des Bahnhofvorplatzes
• Kiss & Ride-Plätze
• Neuerrichtung des elektronischen Stellwerkes Süd
• Baubeginn: 2007 (Vorarbeiten Umbau Südtirolerplatz)
• voraussichtliche Teilinbetriebnahme: 2012
• voraussichtliche Vollinbetriebnahme: 2015
• Gesamtkosten inkl. Planung: 987 Mio.


1.3 Meidling–Blumental; Ausbau der Pottendorfer Linie

Maßnahmen:

• neue Anlagenkonfiguration zwischen Wien Meidling und Blumental
(ehemals Inzersdorf Metzgerwerke)
• Trennung der Verkehrsströme auf der Pottendorfer Linie und der Donauländebahn
• Errichtung der Ostsschleife „Inzersdorf Ort“ zur Direktführung von Zügen
vom Zvbf. Kledering zur Pottendorfer Linie
• Neubau des gesamten Unter- und Oberbaues
• Errichtung von Inselbahnsteigen in Inzersdorf Ort und Blumental
• Errichtung von elektronischen Stellwerken in Inzersdorf Ort und Blumental
samt Einrichtung des Sitzes der Betriebsfernsteuerzentrale im Bf. Blumental
• Errichtung einer Unter- sowie einer Überführung
• Herstellung/Umgestaltung des Wegenetzes
• Lärmschutzmaßnahmen
• Baubeginn: 2002
• voraussichtliche Inbetriebnahme: 2011
• Gesamtkosten: 122,2 Mio.


1.4 Wien Mitte; Adaptierung Verkehrsstation

Maßnahmen:

• Erneuerung und Verlängerung der Bahnsteige
• Errichtung zusätzlicher Lifte
• Blindenleitsystem
• neues Kundenzentrum
• Baubeginn Bahnsteige: 2007
• voraussichtliche Inbetriebnahme aller Bahnsteige: 2011
• Gesamtkosten: W 19,2 Mio.


1.8 Brünner Straße; Errichtung Haltestelle

Maßnahmen:

• Errichtung einer neuen, barrierefreien S-Bahn-Haltestelle
im Zusammenhang mit dem Bau des Krankenhauses Nord
• Baubeginn: 2015
• voraussichtliche Inbetriebnahme: 2017
• Gesamtkosten: 21,3 Mio.


1.9 Vorortelinie S45

Maßnahmen:

• Herstellung von Barrierefreiheit durch Einrichtung eines Blindenleitsystems in den Haltestellen
Oberdöbling, Ottakring, Hernals, Handelskai, Gersthof, Krottenbachstraße sowie Einbau von 2 Liften in Oberdöbling
• Baubeginn: 2010
• tw. Inbetriebnahmen bereits 2010; Oberdöbling, Gersthof, Krottenbachstraße: 2011
• Gesamtkosten: 2,8 Mio.

1.11 PLANUNG: Ausbau Marchegger Ast (Wien–Bratislava, S80), W/NÖ
• voraussichtlicher Baubeginn Stadlau–Marchegg: offen (nach 2016)
• voraussichtliche Inbetriebnahme: offen
• Planungskosten bis 2012: 9,2 Mio.

Baukosten: stehen noch nicht endgültig fest, derzeit keine Bedeckung im Rahmenplan

Ausbau Bestandsstrecke und Elektrifizierung (W/NÖ)

Anmerkung: Vorziehen der Niveaufreimachung der Eisenbahnkreuzung mit der Hausfeldstraße im Zuge der Errichtung der U2 als Teil des Gesamtprojektes über das Konjunkturpaket Wien (siehe Hausfeldstraße)

Offen: UVP, eisenbahnrechtliche Bewilligung
 

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Alpen-Häschen der Zukunft
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• Errichtung einer rd. 13 km langen 2-gleisigen Tunnelstrecke zur Verbindung Westbahn–Südbahn– Donauländebahn mit Anschluss über das Verknüpfungsbauwerk „Weichenhalle Hadersdorf“ an die Neubaustrecke Wien–St. Pölten
Hierbei handelt es sich um den Wienerwaldtunnel, hab hierzu ein wenig im Internet nachgeforscht, ein echtes Mords Projekt:

In Betrieb soll der Wienerwaldtunnel voraussichtlich zeitgleich mit Fahrplanwechsel der ÖBB im Dezember 2012 sein.
Es wird schon seit 2005 daran gebaut und das Projekt kostet rund 617.000.000€ und hat eine Gesamtlänge von 13,35km und wird somit der längste Eisenbahntunnel Österreichs sein.
Die Hochgeschwindigkeitszüge (railjet, ICE, sowie zukünftig auch der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV) werden diesen Tunnel mit 250km/h befahren und die Fahrzeit zwischen St.Pölten und Wien wird zukünftig nur noch 25min. betragen.

Der Wienerwaldtunnel ist ein Teilprojektes des Hauptprojektes "neue Westbahn".
Zukünftig werden die Hochgeschwindigkeitszüge railjet und TGV in einem regelmäßigen Takt zwischen den Knotenpunkten Paris, Straßburg, Stuttgart, München, Salzburg, Wien und Budapest verkehren.
Der ICE wird uns weiterhin aus der Strecke München, Salzburg, Linz, Wien, Budapest besuchen und die Strecke Zürich, Salzburg, Linz, Wien, Budapest gehört weiterhin ganz und alleine alleine unserem railjet. ;)


Zudem seh ich beim Projekt "TEN" auch gerade folgende, geplante Strecken, die ebenfalls durch Teile Österreichs führen sollten:

Athen−Sofia−Budapest−Wien−Prag−Nürnberg/Dresden

Danzig−Warschau−Brünn/Bratislava−Wien

Danzig−Brünn/Bratislava−Wien

Salzburg – Ljubljana – Zagreb/Budapest – Belgrad – Niš


Quelle: www.wikipedia.de
 

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^^Ich find alleine die Vorstellung (eine Zugstrecke von Wien nach Paris) total geil, vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Zug dann auch in so vergleichsweise kleinen Städten wie Salzburg, Linz oder St.Pölten stehen bleiben wird. Da wird die Salzburger Altstadt wohl zukünftig auch von den Franzosen reichlich besucht werden. ;)

Vielleicht bekommt ja mal jemand ein Foto zusammen, wo der ICE, railjet und TGV zusammen auf dem zukünftigen Wiener HBF stehen. :cheers1:
 

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Edit:
Von Paris kommt man umsteigefrei höchstens nach Stuttgart und abends bis München, und zwar mit dem TGV (seit Dezember 2007)
Quelle: www.wikipedia.de

Wenn der jetzt schon bis dort hin fährt wird der auch ab 2019/20 bis nach Salzburg, Linz, St.Pölten, Wien und Bratislava weiterfahren!
Noch dazu wenn zwischen Paris und Straßburg eine Hochgeschwindigkeitsstrecke gebaut wird auf der die Züge mit 320km/h fahren.
Oder meinst du die fahren dann nur mit railjet und ICE nach Paris? :lol:

Hier noch ne Karte der zukünftigen Strecke:


www.wikipedia.de

Die Strecke Salzburg-Paris kann man ab spätestens (hoffentlich ;)) 2020 innerhalb von knapp über fünf Stunden zurücklegen, was verdammt wenig ist! Da Schei.. ich auf's Flugzeug und schau mir lieber die Landschaft an!
 

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Wann tut sich von Salzburg bis München endlich mal was? Der Ausbau hier ist ja längst überfällig. Selbiges gilt für Salzburg - Linz.
 

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-Strecke München-Freilassing wird 2015 in Betrieb genommen, die Strecke zwischen Freilassing und Salzburg ist schon seit 2009 in Betrieb (Zeitgewinn von 25 Minuten)

Strecke Salzburg-Linz wird in mehreren Schritten eröffnet:

-Strecke Salzburg–Attnang-Puchheim ab 2013 in Betrieb
-Strecke Attnang-Puchheim–Wels ab 2011 in Betrieb
-Strecke Wels–Linz ab 2015 in Betrieb (Insgesamt ein Zeitgewinn von 4 Minuten)

-Strecke Linz-St.Pölten ab 2013 in Betrieb (Zeitgewinn von 3 Minuten)

-Strecke St.Pölten-Wien ab 2013 in Betrieb (Zeitgewinn von 16 Minuten)

Gesamter Zeitgewinn auf der künftigen Strecke München-Wien beträgt laut derzeitigem Stand 48 Minuten auf einer Streckenlänge von 454km statt bisher 471km.

Zukünftige Fahrtzeiten nach Paris:

Paris-München: 244 Minuten

Paris-Salzburg: 306 Minuten

Paris-Linz: 366 Minuten

Paris-St.Pölten: 411 Minuten

Paris-Wien: 436 Minuten
 

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Discussion Starter · #9 ·
Rein theoretisch beträgt im Jahr 2013 die Fahrzeit Wien West - Salzburg nur 2 Stunden und 8 Minuten. Allerdings gehen für die Aufenthalte in St.Pölten und Linz 6 Minuten drauf, 2 Minuten für die Bauarbeiten zwischen Linz und Salzburg und nochmals 9 Minuten UIC-Regelzuschlag was das ganze auf 2 Stunden 23 Minuten steigert.
 

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Bist du sicher, dass Salzburg-Attnang in 3 Jahren in Betrieb gehen soll? Ist da nicht die komplette Neuplanung auf einer ganz anderen Streckenführung als jetzt geplant und wird nicht da noch immer um Trassenverläufe gestritten? Da haben sich doch etliche Bürgermeister die Tunnelführung weiter Strecken in der Nähe ihrer Gemeinden gewünscht? Das wäre so schnell gegangen? Kaum zu glauben!
Was soll zwischen Attnang und Wels neu werden - die Strecke ist doch eh schon ausgebaut? 4-spurig?
Wels-Linz: da bleiben die ja auf der alten Trasse, nur in Hörsching will man dem Flughafen näher kommen, glaube ich. Ist aber auch noch nichts angefangen worden, soviel ich weiß, ich fahre dort öfter.
 

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Alpen-Häschen der Zukunft
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@Dreidecker: Das weiß ich leider alles nicht so genau, hab nur das alles herausgefunden was dort unten steht, es wird jedenfalls recht viel neu gebaut. ;)

@Linie: Die Minuten für Aufenthalte kannst du glaub ich wegstreichen, denn die sind doch logischerweise eh schon mit dabei, wenn du die Zeit jetzt bei den "normalen" 2:40h wegstreichst. Der Zeitgewinn hat ja nur was mit der jeweiligen Strecke zu tun (die Bahnhöfe gibt's ja schon seit Ewigkeiten und sind wenn ich z.b. auf der ÖBB Homepage die Fahrtzeit zwischen SBG und Wien sehe schon mit einberechnet) und nicht's mit den Bahnhöfen. K.a. ob du das jetzt kapierst was ich meine... :)

Was ist UIC-Regelzuschlag?
 

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Discussion Starter · #12 ·
Nein nein, die Zeitangaben für die Aufenthalte gehören schon dazu.

@Linie: Die Minuten für Aufenthalte kannst du glaub ich wegstreichen, denn die sind doch logischerweise eh schon mit dabei, wenn du die Zeit jetzt bei den "normalen" 2:40h wegstreichst.
Aber die 2:40h sind die Beförderungszeit und nicht die Fahrzeit.

Bsp. Wien - St.Pölten:

Beförderungszeit (Westbhf ab :40; St.Pölten an :20): 40 Minuten
Reisezeit: ~ 37 Minuten
Zuschlag: 3 Minuten

Was ist UIC-Regelzuschlag?
Kurz und bündig gesagt: Ein Zuschlag zur Ausgleichung von Verspätung oder halt "Fahrzeitreserve".
 

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Wenn hier groß von der "Magistrale für Europa" geschrieben wird, empfehle ich dieses Dokument hier: http://www.magistrale.org/download/101027_PP17-DE-901.pdf (aktueller Standbericht über alle Ausbauprojekte inkl. mögl. Fahrzeitersparnis)
Im Anhang 2 wird auf den AT-Abschnitten immer von "Ausbau 160 km/h" geschrieben. Das ist doch Blödsinn, oder? Die neuen Abschnitte werden doch auf 230/250 km/h ausgelegt...
 

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Im Anhang 2 wird auf den AT-Abschnitten immer von "Ausbau 160 km/h" geschrieben. Das ist doch Blödsinn, oder? Die neuen Abschnitte werden doch auf 230/250 km/h ausgelegt...
Hab ich mir auch gedacht, denn zwischen Salzburg und kurz vor Wels will man auf 160km/h aufstocken (derzeit teilweise nur 80-100km/h). Zwischen "kurz vor Wels" und St.Pölten wird sich die Geschwindigkeit nicht verändern und zwischen St.Pölten und Wien wird auf 250km/h aufgestockt (derzeit im Wienerwald nur rund 80km/h).
 

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Discussion Starter · #17 ·
Hab ich mir auch gedacht, denn zwischen Salzburg und kurz vor Wels will man auf 160km/h aufstocken (derzeit teilweise nur 80-100km/h).
Aber wirklich nur "teilweise". ;)
Sonst kann man flott mit 110 - 160 km/h zwischen Salzburg und Wels rasen.
 

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Eine konkrete Planung für eine TGV-Verbindung nach Wien wäre mir neu.

Politiker, EU-Bürokraten und dgl. werfen übrigens gerne mit grossspurigen Achsenbezeichnungen wie Paris - Bukarest oder Danzig - Palermo um sich. In Wirklichkeit geht es jedenfalls im Personenverkehr aber nicht um diese langen Strecken, sondern primär um sinnvolle Teilrelationen, die halt zufällig entlang einer Linie liegen.

Die Polen wollen ihre Strecke Warszawa - Katowice ausbauen, die Italiener basteln an ihren Direttissima-Strecken von Venedig und Turin bis nach Salerno, und in Österreich werden KAB und SBT geplant.
Das alles wird dann als "TEN-Korridor Danzig - Palermo" oder so bezeichnet - schön und gut, aber daraus abzuleiten, dass es da irgendwann mal durchgehende Züge geben wird, wäre falsch.

Der wahre Nutzen von solchen Projekten liegt auf sich überlagernden Teilrelationen wie zB Katowice - Wien, Ostrava - Klagenfurt, Graz - Venedig, Villach - Bologna etc.
Das sind Relationen, wo die Bahn eine ernsthafte Chance gegen das Flugzeug und das Auto hat.
Alles was darüber hinaus geht, bleibt ein Minderheitenprogramm mit vielleicht einzelnen Nachtzügen - aber auch nur dann, wenn sich die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen zu Gunsten eines echten Langstreckenverkehrs auf der Schiene verändern. Bei den aktuellen Rahmenbedingungen mit sehr günstigen Flugpreisen muss man um jeden Nachtzug von Jahr zu Jahr zittern.
Hier (bei den Rahmenbedingungen) könnte die EU eingreifen, wenn sie die hohlen Phrasen von derartigen Korridoren mit Leben füllen wollte.

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Wels - Salzburg:
Langfristig ist eine zweigleisige Neubaustrecke von ca Neumarkt-Köstendorf bis Salzburg geplant, Baubeginn aber wohl erst nach 2020. Die bringt dann nochmal ca 7 Minuten.
Ausbaumassnahmen zwischen Attnang-Puchheim und Neumarkt-Köstendorf sind derzeit eher als Utopie anzusehen.
Zwischen Wels und Attnang ist derzeit die Begradigung eines Bogens westlich von Lambach in Bau, damit hier die Geschwindigkeit von 130 auf 230 km/h angeboben werden kann. Das bringt ab Fpl 2013 ca. 1min.

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Salzburg - München:
Eine Elektrifizierung und Ausbau für - ich glaube - 160 km/h der Strecke Freilassing - Mühldorf - München Ost ist im deutschen Bundesverkehrswegeplan vorgesehen, wann genau das kommt, weiss aber auch niemand. Würde dann ca 10-15min Fahrzeitverkürzung bringen.


LG

Nachalnik
 

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-Strecke München-Freilassing wird 2015 in Betrieb genommen, die Strecke zwischen Freilassing und Salzburg ist schon seit 2009 in Betrieb (Zeitgewinn von 25 Minuten)

Strecke Salzburg-Linz wird in mehreren Schritten eröffnet:
Naja, also eröffnet wurde diese Strecke bereits vor 150 Jahren.

-Strecke Salzburg–Attnang-Puchheim ab 2013 in Betrieb
-Strecke Attnang-Puchheim–Wels ab 2011 in Betrieb
-Strecke Wels–Linz ab 2015 in Betrieb (Insgesamt ein Zeitgewinn von 4 Minuten)
-Strecke Linz-St.Pölten ab 2013 in Betrieb (Zeitgewinn von 3 Minuten)
-Strecke St.Pölten-Wien ab 2013 in Betrieb (Zeitgewinn von 16 Minuten)
Von "in Betrieb gehen" kann man eigentlich nur bei St. Pölten - Wien sprechen, denn das ist echt die einzige durchgehende Neubaustrecke, die mit einem Schlag in Betrieb genommen wird.

Die Viergleisigkeit zwischen St. Pölten und Linz ist schon abschnittsweise seit ca Mitte der 90er Jahre "in Betrieb genommen" worden, mal da, mal dort ein kurzes Stückerl.
Von wirklich durchgehend fertig wird aber auch 2013 noch nicht die Rede sein können, Ybbs - Amstetten dauert noch bis ca 2015, der Bereich Linz Kleinmünchen - Linz Hbf noch länger.

Viergleisigkeit Wels - Linz wird auch noch ca 10 Jahre dauern, die bringt aber nur zusätzliche Kapaziät und keine Fahrzeitverkürzung.

Zwischen Wels und Attnang wurden in den 90er-Jahren zwei Begradigungen in Betrieb genommen, die dritte und letzte ist in Bau. Von einer neuen Strecke, die hier eröffnet werden soll, kann man deswegen aber nicht sprechen.

Bzgl Attnang - Sbg siehe anderes Posting von mir...


Nachalnik
 

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Das Projekt WESTbahn sollte man nicht vergessen, ein neues Bahn Unternehmen (was ich persönlich natürlich total beschissen finde, weil ich mit denen wahrscheinlich (?) dann nicht mehr gratis fahren darf mit dem F.I.P Ausweis der ÖBB...):

Aussehen werden die Schweizer Qualitäts-Züge so:



Datenblatt

Ab 11.Dezember 2011 wird die Westbahn zwischen Salzburg und Wien die erste Strecke sein, auf der diese brandneuen Züge verkehren werden.
Somit wird dieser Zug also eine Österreich weit absolute Rarität sein mit nur 7 Stück zwischen Salzburg und Wien. ;)
 
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