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LIBERTINED
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LIBERTINED
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Deutscher Immobilienmarkt rockt

Projektentwicklungsvolumen in deutschen A-Städten

Immobilienmärkte von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart im Vergleich:

Quelle: Bulwiengesa


Quelle: Bulwiengesa

PRESSEMITTEILUNG - Dank an Waxo Khana fürs Finden!
 

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LIBERTINED
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Discussion Starter · #4 ·
Liegt wohl am Platzmangel im Kessel. Gut, dass S21 der Stadt neue Perspektiven gibt. Eine Stadt atmet auf.
 
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Da die Anzahl an Sozialwohnungen in NRW stetig zurück geht (500.000 im Vergleich zu ehemals 850.000) und etwa jeder zweite Haushalt Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat, will das Land jetzt in einem Projekt mit zwei sog. Vorzeigestädten zeigen, dass sich die Entwicklung umkehren lässt. Dazu hat das Landesbauministerium die Städte Köln und Münster ausgewählt, die nun 75 Millionen Euro (Köln) bzw. 25 Millionen (Münster) aus Landesmitteln bekommen. Im Gegenzug verpflichtet sich Köln zum Bau von 1000 neuen preisgebundenen Wohnungen bis 2017 (Münster: 300). Außerdem soll in beiden Städten bei Neubauten mit über 25 Wohneinheiten mindestens 30% der Wohnungen preisgebunden sein.

http://www.ksta.de/nrw/foerdersumme...-euro-fuer-wohnungsbau,27916718,28235910.html
 
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In Köln werden nach Ansicht von zwei Immobilienunternehmen Büroflächen knapp.
Zwar seien dieses Jahr mit 89.000 m² bereits 30% mehr Flächen entstanden als im Vorjahr, viele davon entstanden allerdings für Eigennutzung oder sind bereits vermietet. Der Leerstand sinkt nun bereits zum fünften Mal in Folge. Als Konsequenz wichen Interessenten bereits vermehrt auf ältere oder weiter außerhalb gelegene Bestandsgebäude aus.
Aktuell seien rund 140.000 m² Bürofläche im Bau.



mehr + Quelle: http://www.rundschau-online.de/koeln/-bueromarkt-bericht-fuer-koeln,15185496,28706620.html
 

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Stadtlichtpunkte
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Liegt wohl am Platzmangel im Kessel. Gut, dass S21 der Stadt neue Perspektiven gibt. Eine Stadt atmet auf.
Im Gegenteil,
wenn die Gleise zum Sackbahnhof zugebaut werden, wird die Frischluftzufuhr gestoppt. Damit wird das Klima in Stuttgart noch unerträglicher als setzt. Stuttgart verbaut sich seine Zukunft.
 

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LIBERTINED
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Discussion Starter · #9 ·
Vielleicht könnte man ein paar Windräder vor den Bahnhof stellen, die die Luft kräftig durchquirlen. :)

In Köln fand ich die Sommertage, die ich dort bislang erlebt habe, auch nicht gerade angenehm. Das Rheinland neigt irgendwie besonders zu drückenden Wetterlagen. Wirkt sich vielleicht auch auf die Immobilienpreise aus (ahh, wie schlagen wir jetzt bloß den Bogen...).
 

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Stadtlichtpunkte
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Der breite Rhein gibt viel Feuchtigkeit ab und bevor die Wolken über die Eifel ziehen, regnen sie sich in der Kölner Bucht ab.
Eigentlich müsste das Klima wie in Hannover aufs Gemüt schlagen, aber die Kölner haben das leichte obergärige Kölsch erfunden und nehmen alles nicht so bierernst.
Die Kölner lieben zwar ihre Stadt, aber Investoren sind zurückhaltend geworden, zumal man sich nicht noch so einen Skandal, wie der eingestürzten U-Bahnbaustelle am Waidmarkt leisten will, wo 2 Anwohner in den Tod gerissen wurden.
 

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LIBERTINED
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Discussion Starter · #11 ·
Wir wissen es ja schon lange: Zeitlos gute, harmonische Architektur rechnet sich.
Ebenso wie der Erhalt und die qualitätvolle Sanierung von Altbauten.

Hier eine passende aktuelle Studie dazu:

Zusammenhang zwischen Schönheit und Wert von Wohnimmobilien



(...) Generell gilt, dass unabhängig davon, in welchem Stil gebaut wird, ein Neubau, der ein bestehendes Ensemble zerreißt, als hässlich wahrgenommen wird und die gesamte bauliche Situation schädigt.

*Jüngere Personen zeigen kein anderes ästhetisches Empfinden als ältere.
*Personen mit einem niedrigeren Bildungsgrad fällen ein leicht positiveres Schönheitsurteil als die Vergleichsgruppe mit höherem Bildungsgrad.

*Bezieher niedrigerer Einkommen haben kein anderes Schönheitsempfinden als Bezieher höherer Einkommen.
*Schönheitsempfinden ist auch kein Gefühl, das durch langjährige Anwesenheit an einem Ort durch Gewohnheit erzeugt wird: Frisch Zugezogene kommen zu gleichen Urteilen wie Alteingesessene.

Handlungsempfehlungen für Architekten, Bauträger und Stadtplaner:
*Städte sollten den Mut haben, Gestaltungssatzungen zu erlassen. Es gibt objektive Schönheit, und die Menschen fühlen sich wohler und haben eine höhere Zahlungsbereitschaft.

*Die Sanierung eines verwahrlosten Altbaus führt zu einem besseren ästhetischen Resultat als dessen Abriss und Errichtung eines Neubaus. Losgelöst von der aktuell dominierenden Debatte um Energieeffizienz sollte der Erhalt der innerstädtischen Altbau-Gebäudesubstanz daher als ästhetischer Wert an sich in den Fokus rücken und z. B. durch Zurückhaltung beim Ausweisen von Neubaugebieten gefördert werden.

*Avantgardistische Neubauten – insbesondere aber in den 70er Jahren erbaute Nachkriegsgebäude – werden als deutlich weniger attraktiv wahrgenommen als der klassische Altbau. Eine modische Gestaltung erweist sich im Langfristtrend somit als nicht wertstabil. Vor dem Hintergrund einer absehbaren Verschlechterung der Optik im Zeitablauf sollten avantgardistische Bauten daher nur zurückhaltend, in keinem Fall aber in noch bestehenden homogenen Ensembles, genehmigt werden.

Komplette Studie, Ergebnisse einer Befragung der TU Chemnitz im Großraum München: http://bvi-magazin.de/hp1165/Schwerpunktthema.htm
 
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Aufgrund des angespannten Wohnungsmarkts in Köln hat sich das Kölner Studierendenwerk dafür entschieden, 800 neue Wohneinheiten für Studenten außerhalb von Köln in Hürth zu errichten ("Die Verkehrswerte der Städte sind für uns nicht zahlbar").
Das ist natürlich Mist. Flächen in Uni-Nähe wären nämlich vorhanden, wie hier direkt neben dem Uni-Center: https://www.google.de/maps/@50.9225044,6.932493,266m/data=!3m1!1e3

So könnte das erweiterte Studentendorf in Efferen 2022 aussehen:

Bild: Pohlmann

Mehr: http://www.rundschau-online.de/koel...mt-einen-wohnheimplatz,15185496,31829514.html


Derweil vermeldet die Stadt einen neuen Rekord im Wohnungsbau: Vergangenes Jahr wurden fast 3.700 neue Wohnungen fertiggestellt, darunter 302 Sozialwohnungen. Zudem wurden 2014 4.689 Baugenehmigungen erteilt, 40% mehr als im Vorjahr. Dennoch haben aber die Preise für Eigentumswohnungen und für Bauland um weitere 10% zugelegt.

2014 Betrug der Wanderungssaldo für Köln +7.645 Menschen. Dazu kamen noch rund 13.500 Neugeborene, der höchste Wert seit Beginn der Zahlenerfassung 1975.

Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein begrüßt zwar die Steigerung des Wohnungsbaus, mahnt aber an, dass die Zahlen bisher noch nicht annähernd den Bedarf decken.

Quelle + mehr: http://www.rundschau-online.de/koel...-neue-wohnungen-gebaut,15185496,31838882.html
 
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Wer schon immer mal ein Wasserschloß besitzen wollte, hat jetzt hier die Chance! https://www.von-poll.de/ch/expose/9800160859



Auch wenn's auf den Bildern nicht so aussehen mag: Sehr zentrale Lage!
Preis auf Anfrage. ;)

Die Stadt möchte übrigens beim zukünftigen Käufer darauf hinwirken, dass der umgebende Park künftig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
 

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LIBERTINED
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Discussion Starter · #16 ·
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Glaubt man den Berechnungen von IT.NRW, dem Landesbetrieb Technik und Information, so wird Köln in den nächsten 4 Jahren (!) 50.000 (!!) Wohneinheiten benötigen. Für die Berechnungsgrundlage wurde der aktuelle Flüchtlingsstrom berücksichtigt.
Im Jahr 2014 wurden in Köln gerade mal 3.679 neue Wohnungen fertig gestellt. So betont dann auch der Staatssekretär im NRW-Bauministerium dass Köln das ohne regionale Zusammenarbeit nicht gestemmt bekommen wird. Das Land wolle daher im 2. Quartal des Jahres fünf Regionalkonferenzen durchführen.

Weiter: http://www.rundschau-online.de/koel...wohneinheiten-bis-2020,15185496,33611866.html

Mal schauen, was das gibt. Vielleicht sollte man trotz Regionalkonferenzen Pipapo schon mal anfangen zu bauen. Und Hürth vorsorglich schon mal eingemeinden.
 
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Die Stadtverwaltung hat sich dem Thema Wohnungsmangel angenommen und ist dabei zum Schluss gekommen, dass bis 2029 66.000 neue Wohnungen benötigt werden.
Um sich dem Problem zu nähern wurde nun eine städtische Baulandanalyse betrieben, die 76 mögliche neue Baugebiete ausgemacht hat - u.A. auf der Fläche von Kleingartenvereinen und Grünflächen. Auf dieser Fläche sollen ungefährt 49.000 neue Wohneinheiten entstehen können, womit also immer noch 17.000 Wohneinheiten fehlen würden.
Eingriffe in den Inneren und Äußeren Grüngürtel und andere zusammenhängende Grünzüge soll es nicht geben.

In den 49.000 neuen Wohneinheiten sind enthalten:
  • 8.600 Einheiten aus dem Wohnungsbauprogramm 2015, die schon in Planung sind
  • 12.000 noch nicht baureife Flächen, die die Verwaltung aber als Selbstläufer sieht
  • 17.800 Einheiten, auf Flächen, die tlw. noch in Privatbesitz sind
Ina Fohlmeister vom Amt für Stadtentwicklung betont, dass es genug mögliche Investoren gibt. Daher will die Verwaltung nun private Eigentümer mit mehr Personal dahingehend beraten, dass sie ihre Flächen bebauen.

Weiterhin soll nun der schon ältere Plan eines neuen Stadtteils "Kreuzfeld" im Norden der Stadt umgesetzt werden.

Um weitere "Flächenpotenziale" nutzen zu können, will die Verwaltung das eingeschlafene Baulückenprogramm wieder ankurbeln. Hier sieht sie Potenzial für 14.000 weitere Wohnungen. Eine "maßvolle" Innenstadtverdichtung durch Aufstockungen und Dachgeschossausbauten sollen weitere 4000 bis 5000 neue Wohnungen schaffen.

Ausgemachte Flächen

Quelle und größer (PDF): http://www.ksta.de/blob/view/338795...er+k%C3%B6nnten+neue+Baugebiete+entstehen.pdf (Kölner Stadtanzeiger)

Quellen:
 
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