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Ort des Grauens im Dunst.

Die Oper bzw. Schauspielhaus ist wirklich eine Perle des "neuen" Köln! Mit dem richtigen Händchen sowie dem Denkmalschutz, wird durch den Umbau ein wahres Prachtstück entstehen! : applause:

PS: Können die Kölner vielleicht mal für ein neues Update sorgen? :)
 
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Soweit ich weiß, ist man mit dem Entkernen durch und beginnt jetzt mit dem "Wiederaufbau". Da die Fassade eben unter Denkmalschutz steht, wird sich da von außen nicht viel tun. So soll es ca. 2015 dann am Offenbachplatz aussehen:

(buehnenkoeln.de)

Hier gibt's eine Webcam: http://actvideo.de/ipcam/ipcam.php

Wie man sieht, kommt der Neubau für das Schauspielhaus nicht, stattdessen werden die Opernterrassen saniert.
Das war die ursprüngliche Planung für den Schauspielhausneubau:

(rundschau-online.de)
Die Geschichte dazu in kurz: http://www.rundschau-online.de/koel...-oeffentlichen-bauens-,15185496,24504868.html

Wenn's nach mir gegangen wäre, hätte man aber gerne die Oper des alten Kölns rekonstruieren können. Das war eine echte Schönheit:


Eine Schande, dass man das abgerissen hat. Das Gebäude wirkte nach dem Krieg äußerlich sogar noch recht intakt:


Da sieht sogar die Riphahn-Oper im moment kaputter aus. :D

(ksta.de)
 

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In der Tat eine grausame Entscheidung den Rest abzureißen.

Davon mal ab, finde ich den damaligen Neubau in seiner Klotzigkeit ziemlich genial! Schön, dass der saniert wird.

Das Schauspielhaus hätte mal gebaut werden sollen, hätte das Ensemble noch großartiger gemacht.
 
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Köln | Opernviertel | Projekte und Diskussion

Ich denke, das Thema kann mal aus dem Sammelstrang rausgenommen werden und verdient einen eigenen Thread. Zumal es hierzu ein paar Neuigkeiten gibt.

Soweit ich weiß, ist man mit dem Entkernen durch und beginnt jetzt mit dem "Wiederaufbau". Da die Fassade eben unter Denkmalschutz steht, wird sich da von außen nicht viel tun. So soll es ca. 2015 dann am Offenbachplatz aussehen:

(buehnenkoeln.de)

Hier gibt's eine Webcam: http://actvideo.de/ipcam/ipcam.php

Wie man sieht, kommt der Neubau für das Schauspielhaus nicht, stattdessen werden die Opernterrassen saniert.
Das war die ursprüngliche Planung für den Schauspielhausneubau:

(rundschau-online.de)
Die Geschichte dazu in kurz: http://www.rundschau-online.de/koel...-oeffentlichen-bauens-,15185496,24504868.html

Wenn's nach mir gegangen wäre, hätte man aber gerne die Oper des alten Kölns rekonstruieren können. Das war eine echte Schönheit:


Eine Schande, dass man das abgerissen hat. Das Gebäude wirkte nach dem Krieg äußerlich sogar noch recht intakt:


Da sieht sogar die Riphahn-Oper im moment kaputter aus. :D

(ksta.de)
 
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Die Stadt will die Straßenzüge um die Oper generalerneuern und attraktiver gestalten. Teile der Umgebung stehen unter Denkmalschutz, was bei der Sanierung beachtet werden soll.

Insgesamt sollen die umgebenden Plätze und Straßen durch das Pflanzen neuer Bäume, sowie durch neue Bänke und neue Beleuchtung deutlich belebt werden. Zudem werden Straßen und Bürgersteige neu gepflastert, neue Fahradstellplätze installiert und es entfallen Parkplätze. Die Gesamtkosten sind mit 1,8 Millionen Euro kalkuliert.

Beginnen sollen die Arbeiten im Oktober in der Brüderstraße und mit der Krebsgasse bis zum August 2016 abgeschlossen sein. Die Erneuerung der Plätze soll bereits bis Ende 2015 erfolgt sein.

Brüderstraße


Glockengasse


Krebsgasse


http://www.rundschau-online.de/koel...en-fuers-opernquartier,15185496,27940954.html
 
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Die Kölnische Rundschau befasst sich in einem Artikel der wohl schwierigen Beschaffung von Klinkerplatten im Stil der 50er Jahre, die für die Rekonstruktion des denkmalgeschützten Opernbaus nötig seien.
Man habe aber nach 1,5 Jahren Suche eine Firma bei Bremen finden können, die noch einen ausreichend großen Ringofen besitzt. Die Ziegel müssen dort 10 Tage bei 1150 °C brennen, damit sie die gewünsche rötlich-braune matte Färbung bekommen.

Würde man mal nur so viel Aufwand in die Rekonstruktion von Gebäuden anderer Epochen stecken. :(

Baufortschritt:




Die Farbe der sog. Türme bleibt übrigens so wie im Bild in Sichtbeton-Optik. So war es im Original von Riphahn vorgesehen. Die Kölner fanden das aber damals schon häßlich und tauften den Bau "Grabmal des unbekannten Intendanten", so dass die Stadt die Türme bereits kurz nach der Eröffnung weiß streichen ließ. Beim Wiederaufbau möchte man das nun nicht mehr machen.

Der Sprecher des Projektbüros verspricht trotzdem, dass der Bau nicht farblos werden wird. Die Geländer sollen rot, die Fensterrahmen blau gestrichen werden: "Es wird ein Farbspiel der 50er Jahre". :sly:

Eröffnung geplant: November 2015

http://www.rundschau-online.de/koel...utzen-fuer-den-klinker,15185496,28254646.html
 

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LIBERTINED
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Oh Gott. Die Türme müssen unbedingt gestrichen werden. In Sichtbetonoptik ist der Bau doch vollkommen deprimierend, da kann man sich die aufwändige Fassadensanierung auch gleich ganz sparen. :picard:

Köln, sag leise tschüss zum Sichtbeton!
Er steht dir einfach nicht, egal wie oft und verzweifelt du es versuchst!
 
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Discussion Starter · #13 ·
Visualisierungen der neuen Oper von koeln.de:















Quelle: http://www.koeln.de/koeln/nachricht...15-mit-benvenuto-cellini_874998.html#hash-1-0

Irgendwie werde ich damit nicht warm.
Eine grandiose Arbeit welche zeigt, dass die Nachkriegsmoderne durchaus ihre Qualitäten besitzt, sofern man sie behutsam saniert :applause: Die Stadt Köln ist und bleibt u.a mit dem Projekt "Liebe deine Stadt"ein Vorreiter der Architektur des Wirtschaftswunders und nimmt sich deren auf eine einzigartige Art und Weise an! Bitte mehr davon in Deutschland.
 

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Stadtlichtpunkte
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Eine grandiose Arbeit welche zeigt, dass die Nachkriegsmoderne durchaus ihre Qualitäten besitzt, sofern man sie behutsam saniert . Die Stadt Köln ist und bleibt u.a mit dem Projekt "Liebe deine Stadt"ein Vorreiter der Architektur des Wirtschaftswunders und nimmt sich deren auf eine einzigartige Art und Weise an! Bitte mehr davon in Deutschland.
Nein, bloß nicht.
Wie konnte man nur so einen schmucken Bau abreißen, der nur teilweise zerstört war und einen neuen hässlichen Neubau in die Altstadt setzen? Dieser Bühnenturm ist so was von unförmig, da dreht sich bei mir der Magen um.
Es gibt nur sehr wenige Gebäude der Nachkriegszeit die architektonisch herausragend sind, z.B. die derzeitige Spielstädte der Berliner Staatsoper Unter den Linden, dem Schillertheater (1951) in Berlin-Charlottenburg, nicht die Deutsche Oper Berlin (1961).

Köln sollte sich an die Arbeit machen sein architektonisches und kulturelles Erbe wiederherzustellen, wie es derzeit Frankfurt am Main mit der Altstadtrekonstruktion macht. Die Nachkriegsbauten in der Altstadt, insbesondere des Martinsviertel, sind doch nur ein billiger Abklatsch dessen, was vor dem 2. Weltkrieg dort stand. Lediglich beim Wiederaufbau der Kölner Kirchengebäude hat sich Köln ins Zeug gelegt. Würde man einen Teil der profanen Bauten wieder aufbauen, wäre Köln die herausragende Stadt und nicht Berlin oder München.

Schon sehr merkwürdig sind ja die Querelen und der Rauschschmiss des Intendanten Uwe Eric Laufenberg. Der ist jetzt Indendant in einem der schönsten Theater in Deutschland, im Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Übrigens in Wiesbaden werden gerade die Rhein-Main-Hallen aus den 1950er Jahren abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die alten Veranstaltungsgebäude wie das Kurhaus wurden dagegen in ihrem historischen Zustand weitestgehend zurückversetzt und sind er Stolz der Stadt.
 

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Verstehe nicht wieso man sich nicht einmal am alten orientieren kann.
Müssen neue Gebäude immer so "anscheinend" modern aussehen.
In Wirklichkeit sind sie viele davon extrem hässlich und haben Garnichts mit
der Umgebung zu tun.
 
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