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Hm!

Vor einiger Zeit war doch mal angedacht gewesen, dass Gebäude zu sanieren und mit einer neuen Fasade zu versehen. Habe gerade auf die Schnelle sogar einen Entwurf von 2010 gefunden:

Das hätte ich interessant gefunden, zumal es sich hier um das dritthöchste Hochhaus von Köln handelt.

Die geplante Neubebauung mit Wohneinheiten wird nun vermutlich eher Flach werden.
Gut finde ich, dass man explizit bezahlbaren Wohnraum schaffen möchte.

Hier noch mal der Artikel vom Kölner Stadtanzeiger mit ein paar mehr Infos: http://www.ksta.de/rodenkirchen/deutsche-welle-alte-sendezentrale-wird-abgerissen,15187572,23692744.html
 

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Wollte schon nachfragen - ja wirklich echt unnötig dieser Abriss! Ein Wohnhochhaus wäre doch perfekt gewesen...
 
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„Die Wohnkompanie NRW“ hat das 55.700 m² große Gelände rund um das Deutsche-Welle-Hochhaus in Raderberg gekauft. Das 140m hohe Gebäude soll aufgrund von Asbestbelastung abgerissen werden.
Auf dem Gelände sollen 650 bis 750 Wohneinheiten entstehen. Es erfolgt ein Wettbewerbsverfahren, was gestern fünf Planungsteams (Köln, Düsseldorf, München, Amsterdam und Basel) vorgestellt wurde. Anfang März sollen die Teams eine Zwischenpräsentation vorstellen, am 21. April soll das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Fertigstellung des neuen Quartiers könnte dann zwischen 2022 und 2024 erfolgen.

Quelle + mehr: http://www.rundschau-online.de/koeln/hochhaus-am-raderbergguertel-welle-weicht-wohnquartier,15185496,29829298.html

Das DW-Hochhaus (Bildmitte):

Bild: Raimond Spekking, cc
 

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Klingt nach eigenem Thread...^^

Vielleicht folgt auch ein neues Hochhaus, oder gilt dies als unwahrscheinlich?
 
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Ja, klingt sinnvoll. Ich meine zu dem Thema auch schon den ein oder anderen Beitrag geschrieben zu haben, die irgendwo in diesem Thread vergraben sein müssen.
Ich suche die mal zeitnah raus und schicke dir eine PM. Dann könntest du die in einen eigenen Thread verschieben, wenn du so nett wärest. :D

Ein Hochhaus halte ich für unwahrscheinlich, zumindest in der Größenordnung. Es gab ursprünglich die Überlegung, das DW-Hochhaus in ein Wohnhochhaus umzuwandeln. Das schien dann aber wohl nicht wirtschaftlich.
Mal sehen, was die Entwürfe im April bringen.

Das Deutschlandfunk-Gebäude nebenan wird aber wohl stehen bleiben:


Bild: Elke Wetzig, cc
 
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Ein Artikel vom KStA bietet noch ein paar neue Infos: http://www.ksta.de/rodenkirchen/deutsche-welle-in-koeln-abriss-des-hochhauses-soll-noch-in-diesem-jahr-beginnen,15187572,29840318.html

Der Investor möchte mit dem Abriss des DW-Hochhauses noch in der zweiten Jahreshälfte 2015 beginnen. Das asbestverseuchte Gebäude soll Etage für Etage abgerissen werden. Dies passiert im Unterdruckverfahren, um Asbestpartikel absaugen zu können, bevor sie sich in die Luft verteilen. Für den Abriss werden insgesamt 2 Jahre und in zweistelliger Millionenhöhe veranschlagt.
Damit sich das rechnet, soll das freiwerdende Gelände anschließend mit einer möglichst verdichteten Bebauung entwickelt werden. Die maximale Geschosszahl bei den Neubauten soll allerdings sechs Etagen nicht überschreiten.

Neben etwa 650 - 750 Wohnungen sollen noch eine KiTa und Gewerbeflächen entstehen.
 
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eigentlich schade, dass dieser turm quasi "ersatzlos" gestrichen wird. gerade wegen der farbgestaltung war das immer einer meiner lieblingstürme.

ich mag zwar köln, bin aber viel zu selten da und kenne mich da auch noch nicht überall aus, im gegensatz zu frankfurt bspweise. wie sieht denn die umgebung dieses quartiers aus? würde hier durch die zusätzlichen wohnungen spürbar leben hinzugewonnen werden? autofrei klingt gut, das lässt sich ja dann auch allgemein als familien- und kinderfreundlich vermarkten. muss dann auch nur bezahlbar bleiben. darf am ende nur nicht zu steril werden.
 
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Ich bin auch selten in der Ecke, habe aber gerade das Areal um die Deutsche Welle mit seinen zahllosen Autohäusern und Freiflächen immer als relativ öde erlebt. Die ganze Gegend versprüht einen gewissen Gewerbegebietscharakter. Von daher denke ich schon, dass diese Entwicklung zur Belebung des Viertels beitragen wird.
Sowieso passiert dort gerade relativ viel. In der Nähe sind kürzlich mehrere Wohnsiedlungen entstanden und weitere in Planung oder Bau. Durch die Nord-Süd-Stadtbahn wird das Viertel zukünftig besser ans ÖPNV-Netz angeschlossen sein.

Zum Bild machen: https://www.google.de/maps/@50.902427,6.9609792,731m/data=!3m1!1e3
 

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Da stimme ich dir vollkommen zu, Sputnik!
Das Gebiet um die Deutsche Welle und den DLF herum ist ziemlich trist und das obwohl dort eine Menge Potenzial steckt. Man hat eine super Verkehrsanbindung über den Gürtel und die Bonner Strasse. Zum Militärring und dem Autobahnverteiler ist es auch nicht weit.
Der Grüngürtel ist nur einen Katzensprung entfernt und mit dem Südpark und dem Vorgebirgspark sind zwei weitere Parkanlagen fußläufig zu erreichen.
Am Vorgebirgspark ist in den letzten Jahren ein durchaus attraktives Neubaugebiet entstanden, hoffentlich wird das neue Quartier auf dem DW-Gelände noch ein bisschen attraktiver.
Ich freue mich auf dieses Projekt!
 

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Foto: Astoc/Meili, Peter

Foto: Astoc/Meili, Peter

Dies sind die beiden Entwürfe für das neue Wohnquartier am Raderberggürtel, welche es in die letzte Runde des Architektenwettberwerbes geschafft haben.
Der obere Entwurf ist vom Kölner Plannungsbüro "Astoc Architects & Planners", der untere von der Münchener "Meili, Peter GmbH".
Diese beiden Plannungsbüros haben sich gegen drei Konkurrenten durchgesetzt und werden nun in einem Stechen gegeneinander antreten. Stadtdezernent Franz-Josef Höing sagte, dass die Stadt mit beiden Entwürfen nicht unzufrieden sei, jedoch noch zu viele Fragen im Raum stehen. Die beiden Büros haben jetzt 6 Wochen Zeit, um an ihren Plänen zu arbeiten.
Eine Gemeinsamkeit sind große Baukörper und hohe Wände, um den Innenbereich vom Lärm des angrenzenden Gürtels zu schützen.

Quelle:
http://www.rundschau-online.de/koeln/deutsche-welle-stechen-fuer-entwuerfe-aus-muenchen-und-koeln,15185496,30500904.html
 

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Deutsche Welle Türme Köln: Asbestsanierung, dann Knickfallsprengung

Die Projektgesellschaft, DWK Die Welle Köln Erste GmbH & Co. KG, stellte ihr Konzept für den Rückbau der bis zu 139 Meter hohen Gebäude auf dem Areal der ehemaligen Sendeanstalt vor. Die Entwicklung des heutigen Konzeptes hat rund zwei Jahre in Anspruch genommen. Die Herausforderungen hinsichtlich der Asbestsanierung sowie der Geräuschbelästigung wurden im Besondern berücksichtigt. Der Rückbau wird vorbehaltlich der behördlichen Freigabe im Sommer 2015 starten und soll Mitte 2017 abgeschlossen werden.

Nachdem alles saniert und vom Asbest befreit ist, soll der Bau kontrolliert und dann gesprengt werden. Warum man den dann vom Asbest befreiten Rohbau nicht in einen Wohnturm umbauen kann/ will, erschließt sich mir nicht ganz..., dürfte es für solch einen Rohbau dann doch sicherlich Interessenten geben. :dunno:

Quelle und ganzer Artikel: Deal Magazin
 

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Astoc Architects and Planners gewinnen Wettbewerb für Die Welle Köln





ür die weiteren Planungen ist ausreichend Zeit vorhanden. Denn im ersten Schritt müssen die vorhandenen Deutschen Welle Türme aufwendig saniert und rückgebaut werden. Der Rückbau soll Mitte 2017 abgeschlossen sein. Also bleiben für die weiteren Planungen zwei Jahre Zeit.

Der Architekten-Wettbewerb wurde von der Projektgesellschaft „DWK Die Welle Köln Erste GmbH & Co. KG“ (DWK Projektgesellschaft) ausgelobt. Die DWK Projektgesellschaft ist ein Joint Venture der Bauwens Development GmbH & Co. KG und Die Wohnkompanie NRW GmbH. Beide Unternehmen sind erfahre Projektentwickler, die über die DWK Projektgesellschaft die komplette Verantwortung für den Rückbau der Deutsche Welle Türme sowie die Realisierung des neuen Wohnquartiers tragen.
Quelle: Deal Magazin
 

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Hier auch noch einmal die Homepage der Architekten, die den 1. Preis für das Deutsche-Welle-Areal gewonnen haben.

Der Entwurf von ASTOC überzeugte die Jury durch seine klare Trennung von außenliegenden Adressen sowie Zugängen und privaten bzw. gemeinschaftlich nutzbaren Innenbereichen. Während der Raderberggürtel durch die neue Bebauung gefasst wird, sieht das Konzept im Innenbereich mehrere begrünte Innenhöfe sowie einen Wohn- und Erschließungshof vor. Im Süden öffnet sich das Quartier in Richtung des öffentlichen Grünzugs sowie dem Fritz-Encke-Park. Damit werden öffentliche Freiflächen mit privaten verzahnt. Die 5- bis 7-geschossigen Gebäude ermöglichen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Wohnungsgrundrissen. Eine Kita soll südlich des Deutschlandradios im Grünzug positioniert werden.
 

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Unfassbar :eek:hno:

Man hätte den Turm in einen Wohnturm verwandeln können. Oder nach dem Abriss einen neuen Turm bauen können. Aber nein, lieber potenzielle Hochhäuser abreißen und das Gelände mit hässlichen Kleinbauten zupflastern. Was für eine Verschwendung!

Bei stark steigender Einwohnerzahl und Flüchtlingsstrom und die hohen Mieten bedeutet offensichtlich: Hochhäuser abreißen und so niedrig wie möglich bauen! Aber gleichzeitig meckern, weil die Mieten so hoch sind...
 
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