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Es hätte neben der Segelkiste heißen müssen. Ich meine die Einfahrt mit dem großen Tor, die genau zu diesem Innenhof führt. Das mutmaßlich aufgestockte Gebäude wirkt wie ein stehengebliebenes, umbautes Fragment, weil es stilistisch mit seinen Geschosshöhen, Resten von Gründerzeit Terazzo im Hausflurbereich und einem WKII LS-Keller überhaupt nicht zu dem Rest passt.
 

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Den einzigen Hinweis im Netz liefert Axel Prahl in einer Folge von Inas Nacht:

"Die Bombe platzen lies Prahl jedoch danach. „Ich war schon mal in der Grotte“, bekannte der TV-Star. Die „Grotte“ war ein Puff in Kiel. Direkt darüber wohnte Prahl in einer Sechs-Mann-WG. Im Etablissement eine Etage tiefer habe eine Dame gearbeitet, die hauptberuflich Fremdsprachenkorrespondentin war und die simultan übersetzen konnte. In manchen Branchen reagierte man schon sehr früh auf die Herausforderungen der Globalisierung und engagierte qualifiziertes Personal."

Meiner Vorstellung von einem "Puff" entsprach der ziemlich große Hauptraum (vergleichbar mit der Schaubude) des Clubs mit einem sechseckigen Innentresen und einer amtlichen Tanzfläche nicht. Derjenige, der mich einen Blick hat hineinwerfen lassen, meinte es sei bis in die späten 80er ein Homosexuellen- und Halbwelttreff gewesen. Die leeren Frisco und Mirindaflaschen, die dort rumlagen haben zumindest das Datum bestätigt. So richtig offiziell sah auch der Zugang zu dem auf Kellerniveau liegendem Raum nicht aus.

Ein innenbeleuchtetes Außenschild zumindest hat es gegeben - das habe ich nämlich damals mitgenommen ;-)

Ich lese hier schon seit geraumer Zeit mit und hatte bei Deinem Post ein bisschen die Hoffnung, dass jemand etwas mehr zu diesem Kieler Mysterium weiß.
 

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Ich weiß, dass es auf der Rückseite in der Schuhmacherstraße früher eine schwule Kneipe gab, das Coming Out. Wie weit sich die Räume erstreckten, ist mir nicht bekannt, aber es kann sein, dass alles irgendwie miteinander verbunden ist/war. Homosexuellen- und Halbwelttreff klingt vermutlich dramatischer, als es tatsächlich war. Die Bergstraße ist sicher deutlich verruchter 🙃
 

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Chris Kiil Am Wall logierte kein Club Names Grotte...Die war in der Schumacher Str., gibts schon lange nicht mehr und steht seit einiger Zeit leer...ist das Backsteingebäude (Nr. 28) mit den Rundbögen an der Fassade.

  • Reiner Golbach Die Ist schon seit vielen Jahren zugenagelt

  • Dieter Galzow Die Grotte war kein Puff sondern eine "Nachtbar" , war ´ne üble Spelunke mit schummriger Beleuchtung und diversen Animiermädels am Tresen .

  • Chris Kiil Sven Carlson Duster und Berliner Kindl gabs.

  • Gerd Augustin Man konnte dort auf dem beleuchteten Tanzboden nach Livemusik gut tanzen .

  • Holger Königsdorf Ganz klar war die grotte in der Schumacherstr. Ein Freund wohnte in dem Haus und ich um die ecke am Wall. Das Haus welches Du auf dem Bild hast ist ein Gewerbehaus am Wall.Wenn ich mich recht erinner gehörte es Niebuhr. Irgendwo war damals u.a. eine Weinhandlung oder Lager dort im Hof. Es roch enorm danach.

  • Holger Königsdorf Der eigentliche Puff war zu der Zeit doch in der Fischerstr. Hinter der Mauer und Kuhfelde es war ein Bretterzaun jeweils vor der Strasse nach dem Muster der Herbertstr. in Hamburg

  • Boris Holz Die Grotte in den 70ern ein Strip Lokal Betreiber war zu der Zeit Arno Sempert !!

Hier mal meine bisherigen gesammelten Erkenntnisse in Sachen Grotte.
 

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Schade, dass du bei der Gelegenheit keine Fotos gemacht hast. Aber ich versuche mal weiterzuforschen.
Eine Freundin, die dabei war und das Schild mit nach Berlin genommen hat, hat damals welche gemacht.
Mal schauen, ob irgendeine Cloud was zu Tage fördert.

Im Grunde müsste dort alles noch so sein, wie es war und man käme hinein, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt.
 
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