SkyscraperCity banner

161 - 180 of 197 Posts

·
Registered
Joined
·
10,071 Posts
Um dem wachsenden Bedarf an Gewerbeflächen rund um Kiel gerecht zu werden, unterstützt das Land die Landeshauptstadt mit knapp 2,3 Millionen Euro. Wirtschafts*minister Dr. Bernd Buchholz überreichte heute einen entsprechenden Förderbescheid an Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer. „Mit diesem Betrag unterstützen wir Kiel dabei, in seinem Holtenauer Gewerbegebiet Boelckestraße rund sechs Hektar an zusätzlichen Gewerbeflächen und langfristig bis zu 240 neue Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte Buchholz. Kiel plant auf dem Arreal nahe des Flughafens sieben Baufelder zwischen 4.000 und 13.000 Quadratmetern.

Wie Buchholz weiter erläuterte, verzeichne Kiel in den letzten Jahren eine starke Nachfrage nach neuen Gewerbeflächen. In Kiel selbst sowie im Umland seien bereits mehrere Gewerbegebiete erweitert oder neu erschlossen worden. Aktuell, so Buchholz, werde auch das Gewerbegebiet Schönkirchen auf der anderen Seite der Förde erweitert, ebenfalls mit Fördermitteln des Landes. „Die jüngsten Erschließungen in der KielRegion machen aber auch sehr deutlich, dass die Bereitstellung großer Flächen nur noch im interkommunalen Schulterschluss gelingt“, sagte er.

Kiels Oberbürgermeister Kämpfer unterstrich: „Die Förderung des Landes hilft uns sehr bei der Realisierung dieses Gewerbegebiets, das sogar eine optimale Anbindung aus der Luft hat.“ Das Areal im Kieler Norden grenze direkt an den Kieler Airport und liege in unmittelbarer Nähe zum Fernverkehr und zu internationalen Seewegen.

„Mit der Erschließung des Gewerbegebietes nördlich der Boelckestraße fällt der Startschuss für eine Wirtschaftsflächenentwicklung in den nördlichen Stadtteilen Kiels“, sagt Einar Rubin, Prokurist bei der Kieler Wirtschaftsförderung (KIWI). Diese Entwicklung werde sich mit der zukünftigen Ausweisung weiterer Gewerbeflächen am Airpark Holtenau, auf der maritimen Potenzialfläche des ehemaligen MFG-5-Geländes und im Gewerbe- und Industriegebiet in Kiel-Friedrichsort fortsetzen. „Und damit zur Stärkung der Stadtteile Holtenau und Friedrichsort beitragen“, so Rubin weiter.
https://wimikiel.com/2019/10/04/rueckenwind-von-23-millionen-euro-fuer-kieler-gewerbegebiets-erschliessung-in-holtenau/
 

·
Registered
Joined
·
71 Posts
Ist euch schonmal aufgefallen, daß viele ältere 1-2stöckige Häuser in Holtenau, Pries und Friedrichsort einen bestimmten eigenen Stil haben? Kann das schwer beschreiben, aber irgendwie ist das so.
 

·
Registered
Joined
·
10,071 Posts

Das WSA baut auf der Schleuseninsel im Spätsommer 2020 ein neues Betriebsgebäude. Es soll Ende 2022 fertig sein. Es wurde bereits mit dem Abriss von Altbauten, darunter dem Haus Feierabend, diverser Baracken und Schuppen begonnen. Der Neubau steht zwischen Gebäude 15 und dem Auslasskanal, hat 2.700 qm Nutzfläche, bietet 81 Büroarbeitsplätze, Sozialräume für das Betriebspersonal, bei Bedarf 16 weitere Arbeitsplätze und eine Tiefgarage. Die Innenhöfe des dreiteiligen Baukörpers sind nach Norden ausgerichtet. Für die Fassade sind Ziegel und Streckmetall geplant. Ein Düker muss von der Schleuseninsel unterhalb ddes Auslasskanals zur Streuobstwiese verlegt werden .Dafür beginnen die Erdarbeiten im Frühjahr 2020. Im Düker befinden sich das Abwasserrohr und die Nachrichtenleitung.
 

·
Registered
Joined
·
4 Posts
Aus einem Beitrag der Stadt Kiel:

„Gute Nachrichten für das „MFG5“-Gelände in Holtenau. Bund und Stadt haben heute einen Vertrag unterzeichnet, der dort sechs Hektar Wohnfläche möglich macht. Der Außenbezirk des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Lübeck, auch Tonnenhof genannt, wird an den südlichen Plüschowhafen umziehen (grün eingefärbt).⁣

Das „MFG5“-Gelände liegt in Holtenau direkt an der Kieler Förde. Die 78 Hektar große Landfläche wurde bis vor sechs Jahren vom Marinefliegergeschwarder 5 genutzt. 2018 beschlossen, dass in Holtenau Ost ein neuer Stadtteil entstehen wird:⁣

Die 20 Hektar Waldflächen sollen erhalten bleiben, 17 Hektar als Gewerbeflächen genutzt werden. Auf sechs Hektar werden Wohngebiete entstehen und die doppelte Flächengröße wird für kulturelle Angebote, Gastronomie, Sport und öffentliche Einrichtungen wie Kitas, Schulen und andere soziale Institutionen gebraucht. Mehr auf kiel.de/mfg5“
 

·
Registered
Joined
·
10,071 Posts
1.000 Arbeitsplätze in Digitalwirtschaft und Produktion sollen auf dem Areal auf 34 Hektar entstehen. Die Stadt investiert in den kommenden 10 Jahren dort gut 60 Millionen Euro für Ankauf, Entwicklung und Sanierung des Industriegebiets. Der Kaufvertrag wurde jetzt unterzeichnet. Es soll ein nachhaltig entwickeltes Quartier des 21. Jahrhunderts für die Wirtschaft entstehen mit Impuulsen für den ganzen Kieler Norden. Es wird klimagerecht, energieeffizient und mit hoher Aufenthaltsqualität samt öffentlichem Rad- und Fußweg zum Strand. Mit der Ausrichtung auf innovativen Strukturwandel soll sich Kiel als 'zukunftsorientierter Industriestandort mit überregionaler Strahlkraft aufstellen'', heißt es bei der Kieler Wirtschaftförderung. Der Standort werde mit zukunftsorientierten Moblilitäts-, Energie-, IT- und Wärmekonzepten ausgestattet. Das Grundstück gehörte vorher dem Investor Harder & Partner aus Hockenheim/Heidelberg. Von 34 Hektar brutto bleiben 16 Hektar netto, von denen 11 Hektar bebaut sind. Über Abriss und Neubau wird mit künftigen NutzerInnen gemeinsam entschieden. Es soll möglichst viel alte Industrieanmutung erhalten werden. Auf dem GI-Gelände mit echter Industrieproduktion ist kein Wohnungsbau geplant. Zu den ersten neuen Nutzern gehört TKMS in Halle 56, dem vorherigen Vossloh-Lokschuppen. Die Kiwi will das per Schiene, Straße, aus der Luft und vom Wasser her erschlossene Gelände als STRANDORT vermarkten. Einbezogen ist auch die Festung Friedrichsort, wo allerdings die Kaufverhandlugen ins Stocken geraten sind.
 

·
Registered
Joined
·
766 Posts
Vom Tonnenhof auf dem MFG5-Gelände liegt das von der Stadt erworbene Harder-Gelände auf dem ehemaligen MAK-Areal rund 3km Luftlinie entfernt.

Ob die Stadt das Industriegebiet erfolgreicher betreibt als ein privater Investor, weiß ich nicht.
Mich freut aber, dass es endlich einen direkten Weg zum Falkensteiner Strand geben soll.
Der Umweg über den "Braunen Berg" ist im Sommer wegen der schlechten Straße und dem Autoverkehr unangenehm.
Außerdem erweckt der Straßenname bei mir unangenehme Assoziationen...

Aber diese Diskussion sollte in den Fr´ort-Thread.
 
161 - 180 of 197 Posts
Top