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Discussion Starter · #1 · (Edited)
Endlich gibt es auch hier mal wieder was zu berichten:

Heute wurde im Ortsbeirat Mitte ein Bauprojekt vorgestellt, dass das - bislang als Parkplatz bewirtschaftete - Grundstück an der Ecke Hopfenstr./Lerchenstr. betrifft.

Dort will die Gewoba Nord Wohnbebauung realisieren. Für das Gebiet liegt ein B-Plan vor, der 30 % Gewerbe vorsieht, aber Gewoba will 100 % Wohnanteil. Zunächst soll es ein Wettbewerbsverfahren ähnlich dem der Nettelbeckstr. geben, bei dem fünf Büros beteiligt werden. Möglicherweise soll es zwei Baukörper geben. Die Bebauung soll direkt an die Lerchenstr. angrenzen.

Ich frage mich bei Blick in bing maps, ob dafür dann das Gebäude abgerissen wird, das da jetzt noch steht (muss ja wohl?!).

Die rund 100 (!) Mietwohnungen - im Schnitt sollen es 2-3 Zimmerwohnungen werden - sollen bezahlbar sein, aber wohl über dem sonst üblichen Genossenschaftspreisen liegen.

Eine Fertigstellung könne man wohl so in 3-4 Jahren erwarten.
 

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Hier ist der passende Bildausschnitt. Es wäre sicher möglich, die Neubauten um das freie Haus zu planen, aber ich vermute auch, dass es abgerissen wird.


 

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Schön, dass der Parkplatz bebaut werden soll. Aber ein Abriss des Altbaus ist es nicht wert. Es zeigt die ehemalige Bebauung der Gegend, es wäre ein zu großer Verlust. Dann sollen sie eher die Hopfenstraße wieder zurück bauen, wie beim Schloßquartier.
 

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I ♥ Stockholm
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Ich sehe aber auch nicht, wie der Altbau integriert werden kann. Und ich habe schon oft davor gestanden und mir diese Frage gestellt. Für mich ist das ein Fall, in dem man nicht für den Erhalt alter Bausubstanz, sondern für das Entstehen eines nachhaltigen und schönen Neubaus kämpfen sollte. Haben wir gestern doch wieder drüber gesprochen. Eigentlich betrauern wir häufig nicht die alte Bausubstanz an sich, sondern dass heute nur noch durchrationalisierte Bauten entstehen.
 

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Jetzt möchte ich doch auch mal was dazu sagen. Ich finde es etwas überraschend, dass ihr alle selbstverständlich davon ausgeht, dass der Altbau im Falle eines Neubaus auf dem Parkplatz abgerissen werden müsste. So wie ich die Informationen verstehe, steht erstmal nur die Fläche des Parkplatzes zur Verfügung, also nicht das Grundstück mit dem Altbau. Darüber hinaus ist ja davon die Rede, dass möglicherweise zwei Baukörper gebaut werden sollen. Das würde für mich implizieren, dass sie ein Gebäude entlang der Hopfenstraße und eins an der Lerchenstraße bauen wollen. Da der Hof recht groß wäre, könnte man natürlich auch beide Gebäude verbinden und somit noch mehr Wohnfläche schaffen. In jedem Fall sehe ich nicht, wie irgendeine der Informationen, die wir bisher haben, andeuten würde, dass der Altbau weichen muss. Es ist ja nicht davon die Rede, dass der Neubau direkt an der Straßenecke entstehen soll.
 

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Nein, wir gehen nicht alle ganz selbstverständlich davon aus, dass der Altbau weg muss. Der Normalfall wäre, dass die Neubauten den Bestand ergänzen, dass es also genau so abläuft, wie Du es beschreibst. Das Gebäude selbst scheint ja sogar in einem guten und sanierten Zustand zu sein, so dass kein Anlass besteht, es abzureißen. Ich bin mir aber trotzdem nicht sicher, ob Du Recht hast. Und zwar ganz einfach deshalb, weil der Umfang des Projektes nach einer großräumigen Lösung klingt. Aber warten wir mal ab, bis es weitere Infos gibt.
 

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Discussion Starter · #9 ·
Sorry falls ich da mit meiner wilden Vermutung für Unfrieden gesorgt habe! ;-) Es ist jedenfalls nur das Grundstück des Parkplatzes veräußert worden. Wenn das Haus auf einem anderen Grundstück steht, kann man wohl davon ausgehen, dass es stehen bleibt.
 

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I ♥ Stockholm
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Jetzt möchte ich doch auch mal was dazu sagen. Ich finde es etwas überraschend, dass ihr alle selbstverständlich davon ausgeht, dass der Altbau im Falle eines Neubaus auf dem Parkplatz abgerissen werden müsste. So wie ich die Informationen verstehe, steht erstmal nur die Fläche des Parkplatzes zur Verfügung, also nicht das Grundstück mit dem Altbau. Darüber hinaus ist ja davon die Rede, dass möglicherweise zwei Baukörper gebaut werden sollen. Das würde für mich implizieren, dass sie ein Gebäude entlang der Hopfenstraße und eins an der Lerchenstraße bauen wollen. Da der Hof recht groß wäre, könnte man natürlich auch beide Gebäude verbinden und somit noch mehr Wohnfläche schaffen. In jedem Fall sehe ich nicht, wie irgendeine der Informationen, die wir bisher haben, andeuten würde, dass der Altbau weichen muss. Es ist ja nicht davon die Rede, dass der Neubau direkt an der Straßenecke entstehen soll.
Richtig, aus den Meldungen ergibt sich nicht zwingend, dass der Altbau abgerissen wird.

Aber wie sieht denn eine attraktive Lösung mit Altbau aus? Die Brandwand zur Hopfenstraße ist jetzt nicht sonderlich attraktiv. Allgemein ist die Hopfenstraße ein wildes Durcheinander von Solitären. Jetzt noch ein Einzelner, am besten noch zurückgesetzter, Neubau auf dem Parkplatz macht das alles nicht besser.

Und ich sehe nach wie vor nicht, wie der Altbau integriert werden kann. Die Brandmauer wird bleiben. Und wegen der heute nicht mehr zeitgemäßen Geschosshöhen ist die Integration in die Neubauten ausgeschlossen.
 

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Dass die riesige Freifläche in der Hopfenstraße bebaut wird freut mich. Das ist eine schlimme Wunde der Stadt. Ist die Lücke eigentlich noch auf Kriegschäden zurückzuführen?

Toll auch, dass endlich die Ecke hinterm Neuen Rathaus bebaut wird.
 

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Zum Projekt Hopfenstraße/Lerchenstraße steht in dem Artikel auch was:
http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Schlossquartier-Kiel-Baubeginn-im-Sommer
Ein weiteres innerstädtisches Bauvorhaben passierte den Bauausschuss: Für das Gebiet Hopfenstraße/Lerchenstraße hinter dem Sophienhof beschloss die Mehrheit den vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Die Baugenossenschaft Gewoba Nord hat die Flächen erworben und möchte auf dem jetzt noch als Parkplatz genutzten Bereich 80 genossenschaftliche Wohnungen in verschiedenen Größen erreichten. Die Gewoba will keine Tiefgarage bauen, sondern im Erdgeschoss Stellflächen für Pkw schaffen. Es ist außerdem vorgesehen, dass fünf Architektenbüros Entwürfe erarbeiten und einer Fachjury präsentieren.
 

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Stellflächen im Erdgeschoss finde ich immer schwierig. Aus Kostengründen kann ich es gut verstehen, aber ich kenne kein Beispiel, wo dies ansprechend gelöst wurde. Das aufgestelzte Gebäude der Darlehensgenossenschaft nebenan hat es ja auch gemacht.

Fotos von mir.
 

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Oh, es tut sich was. Links ist sicher die HUK zu sehen, oder? Der Entwurf überzeugt mich nicht wirklich, passt aber vermutlich ganz gut ins Umfeld der Hopfenstraße. Für mich sieht es eher nach Büros als nach Wohnen aus…

Hier sind mal wieder die versetzten Fenster zu sehen, die in letzter Zeit häufiger als Gestaltungselement genutzt werden. Mir gefällt das nicht besonders, macht den Eindruck so unruhig.
 

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I ♥ Stockholm
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Das Konzept gefällt mir insgesamt.

Im Übersichtsplan auf der Seite der Architekten kann man sehen, dass der Altbau am Ende der Lerchenstraße erhalten bleibt und integriert wird. Sehr schön!

Zur Hopfenstraße hin ist mir der Bau zu massiv und zu langweilig. Das Staffelgeschoss rettet das Gesamtbild leider nicht. Im Gegenteil.
 
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