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Für das Grundstück soll ein Eckwertepapier zwischen den Besitzern und der LH Kiel vereinbart werden.

Das Postgrundstück gehört der Dream Global. Die Post ist dort Mieter und der Vetrag endet am 30.06.2018 und soll voraussichtlich nicht verlängert werden.
Der Gebäudebestand ist nicht denkmalgeschützt und erscheint vor dem Hintergrund der laufenden Untersuchungen nicht erhaltenswert.
Wenn dem Eckwertepapier zugestimmt werden, soll das Projekt auf der EXPO Real im Herbst 2016 vorgestellt werden.
Dieses Strukturkonzept soll dann zu einen städtebaulichen Entwurf verfeinert werden. Danach folgt noch ein hochbaulicher Wettbewerb.

Ziele der Quartiersentwicklung:
• Leitbild der „Zwischenstadt“: Vernetzung Innenstadt - Hörn – Gaarden bis zum Vinetaplatz
• Verbindung für Fußgänger mit dem Pastor-Gosch-Weg und damit Anschluss an die Fuß-gängerbrücke über die Werftstraße an die Hörn
• gestalterische Aufwertung der Straße Karlstal
• Verbesserung der Eingangssituation in den Stadtteil Gaarden
• Einpassen in die Maßstäblichkeit der Blockrandbebauung in Gaarden
• durch eine stufenweise Aufschüttung des Geländes auf das Höhenniveau der Straße Karlstal optimale Vernetzung mit dem angrenzendem Straßenraum / Quartier
• Ausbildung attraktiver Höfe mit einer hohen Freiraumqualität und Durchlässigkeit für Fuß-gänger
• Schutz der Höfe und Freiräume vor Verkehrs- und Gewerbelärm
• differenziertes Wohnungsangebot für unterschiedliche Zielgruppen, angestrebt wird die Schaffung von 60.000 m² - 80.000 m² Bruttogeschossfläche bzw. 600 bis 800 Wohneinheiten, davon 30% zu errichten durch die Soziale Wohnraumförderung
• Das beigefügte Strukturkonzept sieht zwischen fünf und sieben Geschosse für die Wohnhäuser vor. Im Strukturkonzept wird ein Hochhaus mit 15 Stockwerken an der Ecke Werftstraße/ Karlstal als städtebaulicher Akzent vorgeschlagen.
• Im untergeordneten Umfang sind auch gewerbliche Nutzungen / Büroflächen an der Werftstraße und der Straße Karlstal angedacht.
• Ausschluss von großflächigem, zentrenrelevanten Einzelhandel zum Schutz des zentralen Versorgungsbereiches „Stadtteilzentrum Gaarden Ost“ - Vinetaplatz. Nicht zentrenrelevante Sortimente können auch in einer Größenordnung von über 800 qm Verkaufsfläche realisiert werden.
• Planung unter Berücksichtigung der Ziele der Energetischen Stadtsanierung des Quartiers „klimagaarden“


Eckwertepapier: Datei von filehorst.de laden

Quelle: https://ratsinfo.kiel.de/bi/allris.net.asp Bauausschuss Sitzung am 08.09.2016 Punkt Ö 7.4
 

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Super Neuigkeiten!

Das ganze Gelände ist ja schon lange ein Dorn in der Stadt. Den Gebäuden kann man ja bereits beim Zerfallen zusehen. Ich finde den fast geschlossenen Block entlang des Karlstals nicht ganz so gut. Bleibt zu hoffen, dass dort etwas Abwechslung in den Fassaden kommt, wenn das so ein langes Gebäude wird.

Die Schulstraße bekommt auf dem Ende auch endlich eine Fassung. Und falls das Bild stimmt, fallen die Parkplätze östlich des Lidls weg. Aber mag nur ein wenig Schönmalerei sein, wie auf Visualisierungen.

Dass als ein Akzent ein Hochhaus an der Kreuzung vorgeschlagen wird, finde ich gut. Ersetzt ein wenig den "Blickfang" des Vorgängers. Ich weiß nicht, ob so viel grüne im Karlstal nötig ist.

Insgesamt aber eine wirklich gute Nachricht. Das hilft sicher weiter, die Stadt im zentralen Bereich zu einen. Vor allem, wenn es auch in der Kaicity wirklich bald losgehen sollte.
 

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Ich gehe davon aus, dass die Zeichnung bisher nur eine Idee darstellt und keinerlei Verbindlichkeit enthält. Mal schauen, was draus wird.
 

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Discussion Starter · #6 ·
Ich gehe davon aus, dass die Zeichnung bisher nur eine Idee darstellt und keinerlei Verbindlichkeit enthält. Mal schauen, was draus wird.
Es ist ein Konzept, das als Grundlage für die weiteren Planungen dient.

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Zum Entwurf:
Mich überzeugt der Entwurf auch noch nicht. In einer verwürfelten Gegend neue Würfel zu bauen, bringt keine Ordnung rein. Ich hab mal ein wenig im Plan rumgemalt:


Zwei Anmerkungen noch, die ich nicht eingezeichnet habe:
  • Die Gebäudefront entlang des Karlstal soll an die Straße ran, keine Rasenfläche davor.
  • Die Zufahrtsstraße von der Werftstraße aus soll nicht am Rande lang führen, sondern in der Mitte.
 

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Dass das schon etwas "ruhiger" werden soll, finde ich nicht schlimm. Also da muss jetzt nicht nur eine Straße durch die Mitte, damit es klassischer Blockrand wird. Aber ein Gustav Schatz Hof an der Stelle ist auch nicht die Lösung. Deswegen finde ich das Konzept als Konsens okay. Aber wird ja bestimmt noch dran herumgemalt werden. Stimme darin überein, dass zu viel Einzelhäuschen odfer Solitäre an der Stelle nicht nötig sind.
 

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Mir gefällt der Entwurf mit der geschlossenen Blockrandbebauung außen und den aufgelockert stehenden Punkthäusern innen.
Der Abstand zum Karlstal ergibt sich möglicherweise durch vorhandene Leitungen oder Auflagen zum Erhalt der Straßenbäume. Das ist als Außenstehender schwer zu bewerten.

Sind die auf dem Geländer der alten Schwimmhalle eingezeichneten Gebäude bloße Platzhalter oder gibt es schon entsprechende Planungen?
 

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Oh stimmt, die Halle wurde dort ja auch schon ersetzt. Ist mir gar nicht aufgefallen. Kommt zeitlich ja hin.
 

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Discussion Starter · #12 ·
Mir gefällt der Entwurf mit der geschlossenen Blockrandbebauung außen und den aufgelockert stehenden Punkthäusern innen.
Geschlossene Blockrandbebauung? Nur auf die 2 Baukörper an der Werftstraße trifft das zu. Der Rest ist höchstens eine offene Blockrandbebauung.
Wenn man diese schließt, wäre es akzeptabel:


Der Abstand zum Karlstal ergibt sich möglicherweise durch vorhandene Leitungen oder Auflagen zum Erhalt der Straßenbäume. Das ist als Außenstehender schwer zu bewerten.
Das ist bislang nur eine Grobplanung. Da spielt sowas noch keine Rolle. Das kommt erst in der Detailplanung. Und wenn dem so wäre: Bäume kann man neu pflanzen (wird ja oft genug getan) und Leitungen kann man umverlegen.

Sind die auf dem Geländer der alten Schwimmhalle eingezeichneten Gebäude bloße Platzhalter oder gibt es schon entsprechende Planungen?
Das dürften Platzhalter sein. Über Planungen für das Gelände ist mir nichts bekannt.
 

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Ich hab mich gerade mal von den Hamburgern inspirieren lassen und hab diese Ansicht hier gefunden:



Sowas könnte ich mir für das Postareal gut vorstellen!

Schöne Blockrandbebauung! Hier vermisse ich nicht mal die Giebeldächer.
 

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Discussion Starter · #20 ·
Hab auch keine Zeit.



@Timsen: Das Grundstück gehört zur Kai-City, nicht zum Postareal.
 
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