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Discussion Starter #1
Gütersloh ist eine Mittelstadt in Nordrhein-Westfalen und ist Kreisstadt des gleichnamigen Kreises mit 352.334 Einwohnern und hat mit rund 95.000 Einwohnern den Status einer großen kreisangehörigen Stadt.


Quelle: Wikipedia
 

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Discussion Starter #2 (Edited)
Neues Quartier auf dem Areal Güterbahnhof Gütersloh

Er war im vorigen Jahrhundert das industrielle Herz der Stadt, lag seit Ende der 90iger Jahre brach und wurde im Juli letzten Jahres zum Verkauf ausgeschrieben. Jetzt bekommt der Güterbahnhof, als ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Stadt Gütersloh, eine neue Zukunft. Gemeinsam haben die Stadt Gütersloh und die Bahnflächen-EntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG) für das Gelände des früheren Güterbahnhofs einen Investor ausgewählt.

Gesucht wurde ein Käufer für die knapp 11.000 m² große Fläche auf der innenstadt-abgewandten Bahnhofsseite. Ein tragfähiges Konzept war gefragt, welches Nutzungen auf die Fläche bringt, die den städtischen Kern Güterslohs weiter stärken. Die Ansiedlung von Einzelhandel wurde aus diesem Grunde ausgeschlossen. Innerhalb der Leitplanken einer gewerblichen oder gemischten Nutzung ließ der Ausschreibungstext den Interessenten viel Gestaltungsspielraum. Überzeugt hat schließlich das Angebot der Firma Hagedorn Revital GmbH sowie deren unternehmerische Kompetenz – sowohl in den Bereichen Nutzungskonzeption und Revitalisierung als auch Abbruch, Erschließung und Sanierung.

Das Bebauungskonzept sieht ein U-förmiges Gebäude-Ensemble vor, während die marode und einsturzgefährdete Güterhalle abgerissen werden soll. Eine Plaza mit urbaner Aufenthaltsqualität soll die künftigen Besucher des neuen Quartiers namens „Gleis 13“ anlocken und für Wohlgefühl sorgen. Angestrebt wird unter anderem die Ansiedlung einer gastronomischen Szene mit Restaurants, Bistros, Eventlokalen – gepaart mit Dienstleistern der Fitness-, Lifestyle- und Gesundheitsbranche. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über die Carl-Bertelsmann-Straße. Für die fußläufige Anbindung des neuen Standorts berücksichtigt das Konzept auch die Perspektive eines späteren Bahnhofstunnel-Durchstichs.

Pressemitteilung: Stadt Gütersloh



Bild: Stadt Gütersloh
 

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Discussion Starter #3
Erweiterung Sparkasse Gütersloh

Die Sparkasse plant eine Erweiterung der Hauptstelle am Konrad-Adenauer-Platz. Demnach zieht die Sparkasse im Winkel von Eickhoff- und Friedrich-Ebert-Straße einen gestaffelten, bis zu 16 Meter hohen Neubau hoch. Einen Teil des Gebäudes mietet die Stadt an.

Insgesamt wird die Sparkasse zehn Millionen Euro investieren. 5,4 Millionen Euro entfallen auf den Neubau, 4,6 auf die Sanierung der Altbauten. Das heimische Geldinstitut strebt an, Ende 2016/Anfang 2017 mit allem durch zu sein. Zunächst werde der Neubau samt neuer Tiefgarage errichtet, danach sei der Altbestand dran.

Quelle: nw


Bild: Copyright © 2015 Hauer Dipl.-Ing. Architekten BDA
 

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Discussion Starter #4
Wohn und Geschäftshaus Gütersloh Innenstadt

In guter Innenstadtlage von Gütersloh am Kolbeplatz wurde vor kurzem ein neues Wohn und Geschäftshaus realisiert. Entstanden sind zwei dreigeschossige Wohn- und Geschäftshäuser mit zusätzlichen Dach- und zurückgesetzten Staffelgeschossen. Die Gesamtnutzfläche liegt über 6000 Quadratmeter, darunter bis zu 4700 Quadratmeter für den Einzelhandel im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss. 2100 Quadratmeter sind für insgesamt 25 Eigentumswohnungen in den zweiten Obergeschossen und den Staffelgeschossen reserviert.

Quelle


Bild: Geno Immobilien
 

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Discussion Starter #5
Neubau an der Strengerstraße in Gütersloh

Auf der Ecke von Ernst-Buschmann- und Strengerstraße soll ein moderner Neubau mit einem Biomarkt im Erdgeschoss errichtet werden. Büro- und Praxisflächen sind im ersten Obergeschoss vorgesehen, acht bis zehn Wohnungen in den Obergeschossen zwei und drei. Die Architektur orientiert sich am Kolbeplatz und beim Dach an der Nachbarbebauung. Das Investitionsvolumen wird auf rund fünf Millionen Euro bezifferte. Die Pläne stammen aus dem Gütersloher Büro Hauer Architekten.

Quelle


Bild: Loomn Architektur Visualisierungen
 

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Discussion Starter #6
„Caritas-Haus“ Langenberg

Mit seinem „Caritas-Haus“ plant der Caritasverband für den Kreis Gütersloh eine neue Anlaufstelle für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen in Langenberg. Als eine Art Service-Center wird das „Caritas-Haus“ eine Tagespflege, zwei Senioren-Wohngemeinschaften, eine Sozialstation und fünf seniorengerechte Wohnungen beherbergen. Im Frühjahr 2017 soll das Caritas-Haus eingeweiht werden. Entstehen wird das Haus auf dem Baugebiet „Haselkamps Wiese“ nördlich des Langenberger Dorfplatzes.

Im Erdgeschoss wird eine Tagespflege eingerichtet. Auf einer Gesamtfläche von 350 Quadratmetern sind 18 Plätze geplant. Im Obergeschoss sollen zwei Senioren-Wohngemeinschaften mit jeweils neun Plätzen entstehen.

Quelle



Bild: Caritas
 

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Neue Feuerwachen im Kreis GT

Im Kreis GT fang ich mal damit an einige neue Feuerwachen zu zeigen. Einfach weil in dem Bereich in den letzten Jahren echt viel geschehen ist, in nächster Zeit weiter gebaut wird und es schon ein paar Auszeichnungen dafür gab.

Neubau der Feuer- und Rettungswache in Gütersloh
Das mit Abstand größte Bauprojekt im Bereich Feuerwachen im Kreis.
Baubeginn: Herbst 2017
Kosten: 23,9 Mio. €
Geplante Fertigstellung: Mitte 2019

Entwurf:

Bild: Stadt Gütersloh




Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Kaunitz
Geplanter Baubeginn: Sommer 2018
Kosten: 4,48 Mio.€
Geplante Fertigstellung: Herbst 2019

Entwurf:

Bild: nw.de

Das Rendering stammt noch von dem Entwurf aus Architektenwettbewerb im Jahr 2015. Der Entwurf wurde aber minimal verändert, da das Gebäude auf der anderen Straßenseite als ursprünglich geplant realisiert werden soll. Der Architekt Martin Wypior ist auch Architekt des folgenden Feuerwehrhauses:




Neubau Feuerwehrhaus mit Rettungswache Schloß Holte
Baujahr: 2010
Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Ostwestfalen-Lippe)


Beide Bilder: Baukunst-NRW




Feuerwehrgerätehaus mit Rettungswache Verl
Im Bau von 2008-2010
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2015 (Land NRW/Architektenkammer NRW)

Bild: Baukunst-NRW




Feuerwehr Löschzug Avenwedde:
Fertigstellung: Ende 2010


Beide Bilder: Löschzug Avenwedde




Feuerwehrgerätehaus Harsewinkel:
Fertigstellung: 2017

Bild: nw.de
 

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Rheda-Wiedenbrück, die zweitgrößte Stadt im Kreis GT, bekommt eine neue Stadthalle.

Planmäßiger Baubeginn: Sommer 2018
Geplante Kosten: < 14,5 Mio.€
Grundfläche: 2330qm

Entwurf:

Quelle:nw.de




Passend dazu eine kurze Vorstellung des noch relativ neuen Theaters (Baujahr 2010) in Gütersloh.
Grundfläche: 2086qm
Höhe: 24m
Kosten: 21,75 Mio.€


Beide Bilder: Wikipedia.org/Theater Gütersloh

Noch ein paar Impressionen.




Zurück nach Rheda-Wiedenbrück. Man muss kein Fan des Unternehmens sein, aber ich finde Tönnies (größter Schlachtbetrieb in Deutschland in Bezug auf Schweinefleisch) hat eine durchaus sehenswerte Unternehmenszentrale gebaut.
Auf einer Bruttogrundfläche von 17400qm befinden sich Verwaltung, Sozialräume (u.a. auch ein Wellness- und Sportbereich) und eine Kindertagesstätte. Die Kosten lagen bei ungefähr 25 Mio.€.


Quelle: tab.de

Falls jemand beim Namen Tönnies schon hellhörig geworden sein sollte...als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 darf die Arena (mit ca. 3250 Sitzplätzen + 1000 Stehplätzen) neben der Unternehmenszentrale natürlich nicht fehlen.


Quelle: europlan-online.de
 

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Gleis 13

konny hatte das Bauvorhaben Anfang 2015 schon vorgestellt, nun wird es Zeit für ein Update.
Die auf dem Gelände einst geplanten Gebäude I, II und III wie man sie auch auf dem Foto des Modells aus konnys Beitrag von 2015 kennt wurden noch durch ein viertes Gebäude ergänzt.
Ausgerechnet dieses zuletzt in der Planung hinzugefügte Gebäude IV wurde im Dezember als erstes Gebäude fertiggestellt und von einem Fitnessstudio, welches auf 2650qm das gesamte Gebäude nutzt, bezogen. Zumindest besser als der einst geplante einfache Parkplatz an der Stelle ;)

Quelle:Carl Magazin Gütersloh


Gebäude III
Der Bau des Gebäudes ist auch schon relativ weit vorangeschritten, im vorherigen Bild sieht man im Hintergrund ja den Baufortschritt im Spätsommer. Im März will die Agentur für Arbeit etwa 60% des Gebäudes mit rund 70 Mitarbeitern beziehen. Letzte Woche gab es Berichte, dass die Fachhochschule Bielefeld, die den Studienort Gütersloh in den nächsten Jahren ohnehin deutlich ausbauen will (von derzeit 240 Studenten auf 650 in der ersten Ausbauphase, in einem weiteren Schritt auf 1200 Studenten bis 2020/2021) die anderen 40% ins Auge gefasst hat um zumindest einzelne Fachbereiche dort unterzubringen.
Über die Nutzfläche des Gebäudes finde ich unterschiedliche Angaben, liegt wohl irgendwo zwischen 4200qm und 5000qm.

Gleis13GmbH/Quelle:nw.de


Gebäude II
Ähnelt dem Gebäude III und hat schon seine Mieter gefunden. RegioIT, ein IT-Dienstleister für Kommunen und andere Behörden, bezieht die eine Hälfte und will auf 80 Mitarbeiter aufstocken. Die anderen rund 2000qm bezieht ein Unternehmen aus der Nachbarkommune Verl, welches bis zu 100 Mitarbeiter an dem Standort beschäftigen will.
Bezugsfertig wird das Gebäude wohl frühestens Ende dieses Jahres.


Gebäude I
Soll das größte und repräsentativste Gebäude mit 6 oder 7 Geschossen und etwa 7000qm Nutzfläche werden. Bisher waren für das Gebäude meist ein Hotel oder ein Boarding House im Gespräch. Im obersten Geschoss wünscht man sich eine Bar. Realisierung 2019, mich würde es aber nicht unbedingt wundern, wenn es doch schon eher losgeht.

Bei den Gebäuden I und II findet man unterschiedliche Visualisierungen. Ich vertraue mal der "Bautafel, die wie es scheint auf dem Richtfest vom Gebäude III und ersten Spatenstich von Gebäude II stand, am meisten ;)

Quelle:Radio Gütersloh

Wer möchte kann sich auf der Website des Projekts durch die vielen Visualisierungen der Gebäude klicken.
 

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City Outlet Rietberg

Die Stadt Rietberg könnte in den nächsten Jahren ihr Gesicht verändern.
Das Ausgangsszenario ist, dass Rietberg eine recht schöne historische Innenstadt hat, welche aber in den letzten Jahren von immer mehr und mehr Leerständen geprägt ist.
Die Probleme des Einzelhandels, gehen natürlich auch nicht an OWL bzw. in diesem Fall Rietberg vorbei, aber ein so trostloses Bild kenne ich aus den anderen Städten in der Umgebung nicht. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, dass viele Leerstände auf die Vorbereitung des City Outlets zurückgehen.

Und es gibt weiteren Diskussionsbedarf:
Anlieger aber natürlich ein großer weiterer Teil der Rietberger fürchten Verkehrschaos und Parkplatzmangel.
Nachbarstädte sorgen sich um ihre Innenstädte bzw. um den Verlust einiger Kunden.
Ein Discounter und ein weiterer Markt werden den Standort wechseln (müssen), was teils kritisiert wird da die Grundversorgung im Zentrum damit schwindet.
Und nicht zuletzt führt der ein oder andere schon Gedanken, was man mit den neuen Gebäuden macht, wenn dem City Outlet eines Tages die Kunden ausgehen sollten.
Soll es einen Ratsbürgerentscheid geben?
Und zudem möchte noch ein Hotel, welches ohnehin nicht nur städtebaulich eine Wohltat für Rietberg ist, erweitern und dafür unter Umständen auch auf Flächen zurückgreifen, die zumindest im Zusammenhang mit der Entwicklung des Outlets stehen.

Insgesamt sind 3 Neubauten an zwei Standorten geplant. Und zwar sollen die Standorte jeweils am anderen Ende der Innenstadt liegen und so Laufkundschaft in die bestehende historische Innenstadt bringen welche dann Gastronomie aber auch klassischen Einzelhandel beherbergen soll (also im Grunde kaum verändert wird). Ein zweistelliger Millionenbetrag wird/würde investiert.


Der größere Neubau mit 4000qm Verkaufsfläche soll Platz für etwa 25 Shops bieten und verfügt über ein angegliedertes Parkhaus mit 300 Stellplätzen.

Quelle:nw.de


Das Kleinere der beiden Gebäude auf der anderen Seite der Innenstadt. Die Gebäude sollen Platz für etwa 20 Shops bieten. Das größere Gebäude an dem Standort soll zudem über eine Tiefgarage mit knapp 140 Stellplätzen verfügen. Rechts im Bild das Hotel, welches auch erweitern möchte.

Quelle:nw.de


Und das größere Gebäude nochmal aus einer etwas anderen Perspektive:

Quelle:Westfalen-Blatt





Wie gesagt das Projekt wird kontrovers diskutiert und der Stand der Dinge wandelt sich so oft und schnell, dass ich jetzt nicht vermag zu sagen ob es wahrscheinlicher ist, dass dieses Projekt realisiert wird oder eben nicht. Politisch scheint es mir aber größtenteils gewollt, und für gewissermaßen vorbereitende Maßnahmen, wie z.B. die Verlegung des Discounters wird aktuell Baurecht geschaffen.
 

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So ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Leider scheinen ja ein paar Beiträge verloren gegangen zu sein, auch wenn ich keine Ahnung hab welche :lol:

Ich habe mir das Gelände des Projekts Gleis 13 und die direkte Nachbarschaft das erste Mal bewusst angeschaut und gedacht ich teile mal meine Eindrücke mit. Das Gelände kannte ich bisher nur vom Hbf aus, und es war mit der schrottreifen Güterhalle ein Hingucker, aber im negativen Sinne.
Die Straße an welcher die Gebäude entlang entstehen war mir zuvor garnicht bewusst (wohne aber auch nicht in Gütersloh). Es kam mir aber fast so vor als wenn es nicht nur mir so ginge, denn der Straßenverkehr scheint sehr übersichtlich zu sein, dementsprechend ist die Straße auch ausgebaut. Man muss dazu aber auch sagen, dass ich in der Mittagszeit vor Ort war, im Berufsverkehr sieht das vielleicht auch schon wieder anders aus.
Das höchste Gebäude, welches 2019 in Bau geht und an der Einmündung der Straße steht, befindet sich dann auch an der stärker frequentierten Carl-Bertelsmann Straße, und wird einen deutlichen städtebaulichen Beitrag leisten.
Ansonsten ziemlicher Hinterhof-Charakter, Parkplätze, Garagen, Schuppen etc., ist ja auch kein Wunder, dass die Wohn- und Geschäftshäuser, welche auch schon größtenteils ziemlich in die Jahre gekommen sind, in Richtung Carl-Bertelsmann Straße und nicht zur Güterhalle hin ausgerichtet wurden.
Im weiteren Straßenverlauf etwas auf Höhe des Gebäudes IV öffnen sich dann Grünflächen, die mit Blick auf Google Maps größer (um 13.000qm) sind als man es von der Straße aus erahnt. Nicht gänzlich unbebaut, aber was für eine Funktion diese Flächen und vereinzelten Bauten erfüllen lässt mich gerade rätseln.
Denn unter Umständen böten diese Flächen ebenso wie Teile der Hinterhöfe bestimmt noch interessante Möglichkeiten einer deutlich attraktiveren Bebauung im Zusammenspiel mit dem Gleis 13 Projekt und verschiedenen auch ganz gut gewordenen Bürogebäuden am anderen Ende der Grünfläche.

Anschauen wollte ich mir auch das Gebäude IV, das Fitnesscenter, welches mich auf Renderings und Bilder der Baustelle nicht sonderlich überzeugte. Im Nachhinein überzeugt es mich an der Stelle aber doch. Habe dazu noch dieses Bild gemacht:


Wer es in groß sehen will muss es wohl anklicken, bemühe mich eigene Bilder in Zukunft besser einzubinden :)

Außerdem hoffe ich, dass man an der Gestaltung des Überganges von der Straße zu dem höher liegenden Grundstücks des Projekts noch was unternimmt.

Dann habe ich noch ein Bild welches das Gebäude gut in der Nachtansicht zeigt gefunden, hier der Link.

Beim Haus III war man gerade fleißig beschäftigt die Schriftzüge der einziehenden Unternehmen anzubringen wodurch die Bedingungen um weitere Fotos zu machen nicht ideal waren, letztlich kann man aber sagen, dass es genauso so aussieht wie man es mit Blick auf die Renderings erwarten würde.
Von Haus II war von der öffentlichen Straße aus noch nicht viel zu sehen. Sah danach aus als wenn man gerade mit dem Erdgeschosses begonnen hat.

Bei weiterem Baufortschritt werde ich mir auch mal die Wirkung vom gegenüberliegenden Gütersloher Hbf anschauen und gegebenenfalls Fotos machen.



Außerdem entsteht an der Carl-Bertelsmann-Straße, nicht allzu weit vom Gleis 13 Objekt entfernt, ein weiteres Projekt.

46 Wohnungen
6 Läden/Büros
Tiefgarage mit 64 Plätzen
5000qm großes Grundstück
Investitionsvolumen: rund 12 Mio.€

Visualisierung:

Quelle: Visualisierung Vorderbrüggen Bau/nw.de
 

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Das City Outlet Projekt in der Stadt Rietberg (hatte ich im vorletzten Beitrag vorgestellt) wurde durch einen Bürgerentscheid ausgebremst.
Etwas mehr als 54% sprachen sich gegen das Projekt aus. Die Wahlbeteiligung war mit 47,18% bescheiden. Dazu war die Frage des Bürgerentscheid auch etwas verwirrend: Die Fragestellung wurde so ausgerichtet, dass man mit einem Kreuz bei "Ja" , gegen das Projekt stimmte.

Man will nun "alternative Konzepte" entwickeln.

Ein Presseartikel: http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/rietberg/22138004_Buerger-stimmen-gegen-City-Outlet-Center-in-Rietberg.html



Ein anderes Projekt:
Zwar nicht besonders groß aber dafür keine alltägliche Architektur:

Das Klosterforum der Hotel Residence Klosterpforte in Marienfeld (Stadt Harsewinkel).


Quelle: DieGlocke online

Auf 560qm und einer Raumhöhe von 6m sollen bis zu 400 Menschen sollen Platz finden können.
Fertigstellung bis spätestens Mitte November.

Da es sich bei dem Hotel um eine der besten, wenn nicht die beste Adresse, im Kreis handelt, rechne ich mit einer sehr hochwertigen Bauausführung.

Artikel: http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/harsewinkel/Klosterforum-Neubau-startet-in-Kuerze-820abf28-c4bd-452e-ba27-2c90900444aa-ds
 

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Aus Wellerdiek-Areal wird Kaiserquartier

Ich habe dieses Projekt, wie auch ein paar andere Planungen in Ostwestfalen, bisher noch nicht gezeigt, da es zwischen Vorstellung der Planung und Bau so ruhig geworden ist, dass ich leichte Zweifel an einer Realisierung hatte. Nun aber scheint es loszugehen.

Es gibt wohl keine Ecke in Gütersloh über welche in den letzten Jahren so sehr über mögliche Nachnutzungen diskutiert wurde.
Es ist für mich das Projekt für Gütersloh (Achtung: überspitzter Vergleich) was das Four-Projekt für Frankfurt ist.
Warum? Lage und Ausgangssituation. Die Lage ist sehr zentral, und das Umfeld für mich die urbanste (hier ein Foto-das Areal befindet sich links vor dem Sparkassen-Gebäude und ist auf dem Foto nicht nicht ersichtlich) bzw. verdichteste Ecke in Gütersloh mit etwas höheren Gebäuden, (im wesentlichen Rathaus/Sparkasse/Volksbank). Gleichzeitig grenzt das Areal noch so eben an die Fußgänger- bzw. Einkaufsstraßen und ist seit Jahren für die Öffentlichkeit nicht wirklich zugänglich und wenig attraktiv, was für mich parallelen zu dem Four-Projekt darstellt auch wenn man da natürlich mit ganz anderen Dimensionen zu tun hat.

Wahrscheinlich ist es genau diese Lage welche dazu geführt hat, dass es schon so viele Ideen und Diskussionen um das Areal gab. So gab es immer mal wieder Entwürfe für Einkaufszentren. Den besten Überblick gibt es auf dieser Website der BfGT.
Kurz dazu:
Kaiser-Center: 9.000qm Verkausfläche (Ankermieter: Lebensmittel, Unterhaltungselektronik, weitere Fachmärkte, 350 Parkplätze.
Wellerdiek-Galerie: 7.100qm Verkaufsfläche (Lebensmittel, Unterhaltungselektronik, kleinteiliger Einzelhandel) 2000qm Gastronomie, 3 Geschosse+Parkdeck, 560 Parkplätze.
Einkaufszentrum Wellerdiek „galerie Gütersloh“ (Gazit-Projekt): ca. 17.000qm Verkausfläche, 600 Parkplätze.
Bilder von den Entwürfen findet man auf der eingangs verlinkten Website.

Vereinfacht gesagt sind die Planungen wohl allesamt an berechtigten Zweifel ob Gütersloh so viel zusätzlichen Einzelhandelsflächen verträgt gescheitert.

Später wurde dann ein Wettbewerb ausgerufen, welcher Ideen für eine Bebauung mit einem Mix aus Einzelhandel, Wohnen, Dienstleistungen, Gastronomie und Büros hervorbringen sollte.
Und ziemlich genau das wird nun auch umgesetzt, nur ohne Einzelhandel.


Auf dem ca. 6.000qm großen Grundstücken entsteht nun das Kaiserquartier ein Ensemble aus drei Gebäudeblöcken, neue Durchgänge und ein Quartiersplatz. Die Gebäude umfassen eine Nutzfläche von ca. 10.000qm wovon 60% als Wohnfläche (62 barrierefreie Wohnungen) und 40% als Büro-, Praxis, und Gastronomieflächen genutzt werden. Zudem entsteht eine Tiefgarage mit 142 Stellplätzen.


Quelle:radiogütersloh

Für die Planung sind die Architekten Walter Hauer und Raimund Heitmann verantwortlich, welche Sieger des erwähnten städtebaulichen Wettbewerbs sind.
Als Bauträger tritt Geno / G-eins auf. Das Investitionsvolumen liegt bei "deutlich über 20 Mio. €".


Quelle:radiogütersloh


Quelle:Westfalen-Blatt


In Kürze beginnen die Abrissarbeiten, welche Ende des Jahres abgeschlossen sein. Anfang nächsten Jahres soll es mit dem Neubau losgehen.Die Fertigstellung soll Ende 2020 erfolgen.

Viele weitere Bilder/Grundrisse etc. findet man auf der neu freigeschalteten Website des Projekts, die ich durchaus empfehle mal durchzuschauen.

Hier noch ein Zeitungsartikel zum aktuellen Stand der Dinge.

Ursprünglich wurden noch weitere benachbarte Grundstücke bzw. Gebäude überplant, welche aktuell aber nicht zur Verfügung stehen. Die Bebauung würde dann bis an den Hauptbahnhof heranreichen, auch hier wird es demnächst wohl größere bauliche Veränderungen geben. Auf der anderen Seite des HBF entsteht aktuell ja das Projekt "Gleis 13", all das zusammen bietet doch recht interessante Veränderungen in der Gütersloher Innenstadt. Mal sehen was die Zukunft noch bringt. Finde dieses Projekt und das Nutzungskonzept auf jeden Fall gelungen.
 

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Kaiserquartier Gütersloh

Das Projekt Kaiserquartier, als wohl größtes innerstädtisches Bauprojekt der nächsten Zeit in Gütersloh, habe ich ja im letzten Beitrag ausführlich dargestellt.

Dazu jetzt noch ein paar weitere Infos:

-20% der Flächen sind bereits jetzt vor Beginn der Abbrucharbeiten vergeben
-Investitionsvolumen kratzt an der 30Mio. € Marke
-Block E mit 14 Wohnungen (davon 9 Mikroapartments / Boardinghouse) an heimischen Investor verkauft - im Erdgeschoss zum Quartierplatz hin zieht ein italienisches Restaurant ein)

Weiteres in diesem Artikel der nw.de



Im letzten Beitrag hatte ich erwähnt, dass das Umfeld in dem das Projekt gebaut wird das in meinen Augen urbanste in Gütersloh ist. Ein Projekt welches dies nochmal deutlich hätte unterstreichen können, war 2012 geplant. Mit dem City-Tower war ein achtgeschossiges Wohngebäude mit 28m Höhe geplant. Auf nur 370qm Grundfläche wären lediglich elf "Komfortwohnungen" entstehen, mit einer Wohnfläche zwischen 170 bis 340 Quadratmeter, eine Dachterrasse mit Lounge-Charakter und eine Tiefgarage entstanden.
So hätte es aussehen können:


Quelle:nw.de

Das Projekt hat aber leider eine Absage erteilt bekommen. Und in meinen Augen hat Politik und Stadtverwaltung gleich ein fatales Signal an Investoren mitgesendet...
Hier die Begründungen der Stadtverwaltung.
 

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Kleineres Projekt am Rande:

Das Unternehmen Heroal investiert in sein Stammwerk in Verl.
Neben dem bestehenden Verwaltungsgebäude entsteht ein weiteres Gebäude, welches auf 1400qm Platz für Büro- und Konferenzräume als auch für ein Bistro im Erdgeschoss bietet.


Quelle:westfalen-blatt.de

Das Gebäude befindet sich bereits in Bau. Die Fertigstellung soll im Sommer 2019 erfolgen.

Weitere Infos:
Westfalen-Blatt
 

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Fertigstellung: Klosterforum

Ich hatte die Planung des Veranstaltungsaals bereits in #12 vorgestellt.
Inzwischen wurde das Klosterforum nach neunmonatiger Bauphase Mitte Dezember eröffnet.


Quelle:ahgz.de

Lohnenswerte Eindrücke von innen findet man auf dem Instagram-Auftritt des zugehörigen Hotel-Residence Klosterpforte. Ich verlinke hier mal 3 Postings, mit jeweils mehreren Fotos:(1) (2) (3)


Die Frage die sich mir stellt ist ob es bei dieser Art Sichtbeton von außen nun bleibt oder ob man einfach nicht rechtzeitig zur Eröffnung (schlechtes Wetter) fertig war. Die ursprüngliche Visualisierung sah mir eigentlich nicht nach Sichtbeton aus.
Insgesamt finde ich es aber so oder so sehr gelungen.
 

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Verschiedene Bauvorhaben, Steinhagen

Am Marktplatz in Steinhagen entstehen gegenwärtig Wohn- und Geschäftshäuser.
Im Fokus dabei steht die Unterbringung verschiedener Ärzte. Zudem zieht ein Sanitätshaus und wohl auch ein Café ein.
In den Obergeschossen der zwei Gebäude entstehen zudem 15 altengerechte Wohnungen.
Unter dem Gebäude entsteht Tiefgarage mit 31 Stellplätzen.


Quelle:westfalen-blatt.de

Nach Verzögerung wird die Fertigstellung wohl im Sommer diesen Jahres erfolgen.

Quelle:westfalen-blatt.de
Quelle:haller-kreisblatt.de


Schlichte-Carree
An der Südkurve des Steinhageners Kirchplatz sollte eine Lücke geschlossen werden. Entstehen sollte ein Gebäude, welches sich in die vorhandene Baustruktur einfügt und trotzdem modern ist. Ich finde durchaus gelungen.
Hier noch als Visualisierung:


Quelle:haller-kreisblatt.de/©Grafik:perus

Vor etwa einem Jahr ist im Erdgeschoss die Bibliothek eingezogen. In den Obergeschossen befindet sich eine Praxis und Büros.


In unmittelbarer Nähe entsteht derzeit im Park der ehemaligen Schlichte-Villa
ein Gebäude mit 10 Wohneinheiten und Tiefgarage.


Quelle:westfalen-blatt.de

Die Kosten werden auf 2,5 Mio. € beziffert. Die Mieteinnahmen sollen der Stiftung zugutekommen.
Auf dem 6000qm großen Grundstück ist auch ein Hotelgebäude mit drei Vollgeschossen+Staffelgeschoss und Tiefgarage geplant. Bisher fehlt aber aus Sicht der Stiftung der Interessent mit passendem Konzept.

Quelle:haller-kreisblatt.de
Quelle:westfalen-blatt.de


Plasmatreat: Technologie- und Kundenzentrum
Der Weltmarktführer in der atmosphärischen Plasmatechnologie errichtet in Steinhagen ein Technologie- und Kundenzentrum mit einer Gesamtfläche von 1600qm. In dem zweigeschossigen Gebäude werden vor allem Laboratorien und Seminarräume angesiedelt.


Quelle:plasmatreat.de

Ein Bild von dem zumindest äußerlich nahezu fertiggestelltem Gebäude findet man hier bei der Baugesellschaft Sudbrack. Durchaus interessante Fassade.

Der erste Spatenstich war im März letzten Jahres. Das Fertigstellung für Frühjahr dieses Jahres angesetzt. Mit der Inbetriebnahme entstehen weitere Arbeitsplätze.
Die Investitionskosten wurden auf 5 Mio.€ beziffert.

Quelle:westfalen-blatt.de
 

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Neue Fassade: Stadthalle Gütersloh

Nach einigen Sanierungs- und Umbauarbeiten im Inneren der Stadthalle wendet man sich nun (endlich!) dem äußeren Erscheinungsbild zu.

Die neue Fassade aus weißen Aluminiumtafeln nach dem Entwurf des Architekturbüros Hartig/Meyer/Wömpner aus Münster wurde schon vor einiger Zeit in einem Architekturwettbewerb ermittelt.

Blick aufs Restaurant und den kleinen Saal:

Quelle:radio-gütersloh

Andere Visualisierung aus dem Architekturwettbewerb:

Quelle:radio-gütersloh

In elf Bauabschnitten will man sich um das Gebäude arbeiten, der Betrieb soll währenddessen größtenteils weiterlaufen.
Investiert werden in die neue Fassade 6,6 Mio.€, mehr als die Hälfte soll aus Fördergeldern von Bund und Land stammen.
Die Kosten der vorherigen Sanierungs- und Umbauarbeiten beliefen sich auf ca. 6 Mio.€.

Die Bauarbeiten sollen im Sommer/Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Die Stadthalle gleicht sich damit optisch auch dem benachbarten Theater an.
Passend dazu eine kurze Vorstellung des noch relativ neuen Theaters (Baujahr 2010) in Gütersloh. (...)

Beide Bilder: Wikipedia.org/Theater Gütersloh

Noch ein paar Impressionen.
Zeitungsartikel:nw.de
 

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Neubau: Verschiedene Projekte in der Gütersloher Innenstadt

Neben den Baustellen Kaiserquartier (Beitrag #13) und Gleis 13 (#2, #9) gibt es derzeit weitere kleinere dafür noch weiter in der Innenstadt befindliche Projekte.

Nichts für zarte Gemüter.

Berliner Platz
Auch am Berliner Platz, der wohl frequentiertesten Stelle in der Gütersloher Fußgängerzone werden zwei alte Wohn- und Geschäftshäuser durch Neubauten ersetzt.


Quelle:Westfalen-blatt.de/MelischArchitektenBDA

Das in der Visualisierung rechte Gebäude wird durch den Eigentümer und Bauherr, die evangelische Kirche, im ersten und zweiten Obergeschoss genutzt. Das dritte Obergeschoss soll gewerblich vermietet werden, im vierten befinden sich Mietwohnungen. Im Erdgeschoss (ursprünglich auch im 1. Obergeschoss) waren Gastronomie geplant, wirklich einig ist sicher aber bislang scheinbar keiner mit dem Mieter, der dort auch eine „Infotheke“ und Weltladen unterbringen möchte, geworden. Das Investitionsvolumen wird mit 2 Mio.€ angegeben. Anfang 2018 begannen die Abrissarbeiten. Aktuell wird das neue Gebäude bezogen.


Quelle:nw.de/©AndreasFrücht

Auch wenn der Eigentümer der linken Immobilie seine Pläne später präsentierte, war zwischenzeitlich ein gemeinsamer Abriss und Neubau geplant. Dies scheiterte aus verschiedenen Gründen, sodass das auf dem Bild linke Gebäude bislang noch steht, wenn auch mit erheblichen Schäden durch den Abriss nebenan.
Ob und wann der oben gezeigte Entwurf umgesetzt wird ist mir gegenwärtig nicht bekannt.
Angesetzt war ein Investitionsvolumen von 2 Mio.€.

Zeitungsartikel:
westfalen-blatt.de
westfalen-blatt.de



Münsterstraße
Anstelle zwei Häuser, die um 1900 erbaut wurden (Link: Bild vom Altbestand), entstand ein neues Wohn- und Geschäftshaus.
Im Erdgeschoss eine Ladenfläche mit 269qm welche vermietet wird, in den drei Obergeschossen acht Eigentumswohnungen. Das Gebäude mit einem hellen Klinker sowie eine durch Loggien geöffnete Fassade soll durch zwei Giebel und dem Rücksprung wieder zwei Gebäude andeuten.
Der Entwurf wurde in einem Architekturwettbewerb ermittelt.


Quelle:nw.de/©ArchitekturbüroMelisch

Baubeginn war Ende 2017, das Gebäude dürfte damit fertiggestellt sein.
Projektkosten: rund 3 Mio.€

Zeitungsartikel:
die-glocke.de
nw.de
 

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Verschiedene Neubauvorhaben, Rheda-Wiedenbrück

Gesundheitszentrum
Auf einem innerstädtischen Filetstück, im Bereich der ältesten Grundstücke im Kataster, entsteht ein medizinisches Versorgungszentrum mit hausärztlichem Schwerpunkt.
Die Planung hat bereits eine längere Vorgeschichte. Um die Sicherheit einer städtebaulich ansprechenden, dem alten Gebäudestand gerecht werdende, Neubebauung auf dem Grundstück einer alten Brennerei zu bekommen kaufte die Stadt das Grundstück im Jahr 2011, diskutierte die Nutzung und lobte 2015 selbst einen Architekturwettbewerb aus, auf den die gezeigte Planung beruht.
Der gewonnene Entwurf sieht, neben der Sanierung des roten Backsteingebäudes (welches sich aktuell in einem ziemlich dürftigen Zustand befindet), ein Neubau mit vier Giebeln, das erst dreigeschossig und dann zweigeschossig ist und eine Bruttogeschossfläche von etwas 4600qm vor.


Quelle:nw.de

Der, nach längerer Suche, obwohl es ursprünglich mehrere Interessenten für eine deutlich massivere Bebauung an der Stelle, nun gefundene Investor sichert vertraglich zu den Entwurf umzusetzen sowie eine 75% Nutzung des Gebäudes für medizinische Zwecke und bietet so Platz für Praxen, Physiotherapie eine Apotheke aber auch Wohnungen.
Baubeginn wird wohl 2020 sein, die Investitionssumme ist mir unbekannt.

Zeitungsartikel:nw.de /die-glocke.de




Wohnquartier Hellingrottstraße
Auf einem ehemaligen etwa 22.000qm großem Industriegrundstück in innenstadtnähe zu Wiedenbrück entsteht derzeit ein neues Wohnquartier.
An dem Entwurf des Quartiers arbeiteten fünf regionale Architekturbüros zusammen, Ziel ist es ein hochwertiges mit hohem ökologischen Anspruch zu gestalten, Maßnahmen sind dabei begrünte Dächer auf allen Gebäuden und Geothermie als Heizung.
Gebaut werden 57 Wohnungen als Eigentums- und Mietwohnungen sowie 28 Häuser als Einfamilien-, Ketten-, und Doppelhäuser. Das Herzstück bildet ein Quartiersplatz, von dem Rad- und Fußwege ausgehen.


Quelle:die-glocke.de

Alle Gebäude sollen schlüsselfertig übergeben werden. Die Investitionssumme wurde vor Baubeginn auf rund 30 Mio.€ geschätzt. Die Bauzeit, ohne Abriss der alten Gebäude, soll 3 Jahre beanspruchen.

Website:wohnquartier-hellingrottstrasse.de
Zeitungsartikel:die-glocke.de
 
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