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Neubau: Firmenzentrale Jacoby, Paderborn

Auf einem ca. 9000qm großen Grundstück in ziemlich guter Lage der Paderborner Innenstadt, nahe des zentralen Grünzugs der Stadt, dem Paderquellgebiet, als auch der Fußgängerzone, errichtet das Unternehmen Jacoby derzeit seine neue Firmenzentrale.
Die Planung stammt vom Büro des britischen Stararchitekten David Chipperfield.


Quelle:radiohochstift

Auf dem Gelände, auf dem sich früher das Landeshospital und das einstige Kapuzinessenkloster aus dem Jahr 1639, befanden, entsteht nun 5500qm Nutzfläche.
Dabei sieht die Planung vor das 2013 aufgegebene Krankenhaus auf die Substanz des ehemaligen Klosters zurückzubauen.
Die ehemalige Klosterkirche, wird erhalten bekommt aber eine Glaskuppel und stellt künftig das Eingangsfoyer der Unternehmensgruppe dar.
Dazwischen/daneben entstehen moderne zwei- bis dreigeschossige Neubauten, in denen sich 80% der Nutzfläche befinden. Soweit ich das interpretiere mit viel Glas, Sichtbeton und einem hellen Boden aus Eichenholz.

Zudem entsteht eine Tiefgarage mit 64 Stellplätzen. Eine neue Paderquelle die beim Bau entdeckt wurde, wird für die Klimatisierung der Räumlichkeiten genutzt werden.

Die Gestaltung der Außenflächen habe man dem renommierten belgischen Gartenarchitekturbüro Wirtz anvertraut, welches ein naturfreundliches Areal plant.

Die Bauarbeiten begannen Ende 2017, nachdem man zuvor Archäologen zwei Jahre Zeit gab das Gelände zu untersuchen.
Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende diesen Jahres vorgesehen.

Ja, da entsteht wohl etwas ganz feines für die Mitarbeiter und durch insgesamt zurückhaltende Bebauung der 9000qm und (auch) freiwilliger Erhalt alter Gemäuer auch für die Stadt.
Schicke Hochglanz-Visualisierungen kann ich nicht auftreiben.

Weitere Ansichten: David Chipperfield Architects

Zeitungsartikel:
westfalen-blatt.de
 

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Fertigstellung: Connext Vivendi, Paderborn

Das IT-Unternehmen Connext Communication GmbH hat Anfang Mai die Erweiterung des Connect-Campus offiziell eröffnet.

Das neue über 10.000m2 große Gebäude wurde direkt neben der 2010 fertiggestellten Konzernzentrale (Gebäude links) gebaut und beherbergt ein Hotel mit 56 Betten/30 Zimmern, ein Restaurant, einen Fitness- und Saunabereich, ein Rechenzentrum sowie Büros und eine Kita mit 15 Plätzen. Optisch lehnt sich der Neubau unschwer zu erkennen an die Konzernzentrale an.


Quelle:hrs.com

Grund für den Neubau ist vor allem die Schulung tausender Anwender der entwickelten Softwarelösungen. Dafür stehen nun 13 Tagungsräume (der größte Raum kann mit 600 Plätzen bestuhlt werden), sowie Dachterrasse und Lounges zur Verfügung.
Restaurant, Fitnessbereich und Kita sind natürlich auch für die Mitarbeiter nutzbar und werden einschließlich aller Technik- und Reinigungsdienste von Connext selbst betrieben. .



Quelle:westfalen-blatt.de

Weitere Impressionen findet man in diesem öffentlichen Facebook-Beitrag des Architekturbüro Matern.

Auch ein neues Parkhaus ist auf dem Firmengelände entstanden, welches mit seiner Solaranlage die acht E-Ladestationen und an sonnigen Tagen sogar den gesamten Campus mit elektrischer Energie versorgt.
Mehr als 20 Mio.€ wurden investiert.

Zeitungsartikel:
westfalen-blatt.de
 

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Neubaugebiet "Bruktererweg"

Das Neubaugebiet "Bruktererweg" ist das derzeit kleinste Neubaugebiet in der Stadt Paderborn.
Geplant sind 135 Wohneinheiten.

Grobe Baumassenverteilung des etwa 5ha großen Quartiers:

Quelle:paderborn.de


Zwei Projekte, die gegenwärtig dort entstehen:

Green Village: 45 Wohneinheiten und Büroflächen
Es entstehen 5 Gebäude mit 3 Geschossen zuzüglich Staffelgeschoss.
Insgesamt entstehen 4000m2 Wohnfläche, welche sich auf 4 Gebäude und dem Staffelgeschoss des 5. Gebäudes verteilen. Die anderen 600m2 des 5. Gebäudes werden als Bürofläche genutzt.
Bis auf die 5 Penthouse-Wohnungen besteht eine "Mietpreis-Obergrenze", 16 Wohnungen sind öffentlich gefördert.
Eine Tiefgarage mit 63 Stellplätzen soll oberirdische Parkplätze unnötig machen. Die Fertigstellung ist Mitte 2020 geplant. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 10Mio.€.


Quelle:c.k.Wohnungsbau GmbH

Zeitungsartikel:nw.de


Lebenshilfe-Center: Inklusive Freizeit- und Begegnungsstätte sowie Appartements für Menschen mit Behinderung
In zwei Geschossen zuzüglich Staffelgeschoss entstehen 560 Quadratmeter Nutzfläche. Diese werden aufgeteilt in Räumlichkeiten der inklusiven Begegnungsstätte mit Freizeit-, Ferien- und Betreuungsangebote für Menschen allen Alters mit und ohne Behinderung, Beratungs- und Koordinationsräume der ambulanten Dienste der Lebenshilfe ein und, separat zugänglich 9 Appartements mit je ca. 40m2 und eine Wohnung mit ca. 78m2 für eine Zwei-Personen-Wohngemeinschaft. Das Investitionsvolumen liegt bei 3Mio. €


Quelle:nw.de/©ArchitektenbüroACCENT

Zeitungsartikel:nw.de



Das zweitgrößte Neubaugebiet (Springbach Höfe - bis zu 600WE) der Stadt habe ich bereits in Beitrag #6 vorgestellt, die Fläche wurde in der Zwischenzeit erschlossen und die ersten privaten Bauherren haben losgelegt. Sobald ich Entwürfe für die konkrete Ausgestaltung der größeren Neubauten finde wird es dazu nochmal einen Beitrag geben.

Auch zu den anderen beiden Baugebieten mit 175 Wohneinheiten und 800 Wohneinheiten, werden in Zukunft Beiträge kommen.
 

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Neubau: Ergänzendes Verwaltungsgebäude Erzbistum Paderborn

Das Erzbistum Paderborn baut gegenwärtig ein neues Verwaltungsgebäude, welches Platz für 54 Beschäftigte, darunter Arbeitsplätze für die IT-Abteilung, bieten soll.


Quelle:nw.de/©StaabArchitekten

Das 31,7 Meter lange und 13,7 Meter breite Gebäude mit drei Vollgeschossen soll 2021 bezugsfertig sein. Die Kosten werden auf rund 5,6 Mio.€ beziffert.

Zeitungsartikel:
westfalen-blatt.de
nw.de


Der Entwurf von Staab Architekten, beruht auf einen gewonnen Architekturwettbewerb aus dem Jahr 2016, welcher noch einige weitere Neubauten im Plangebiet östlich des Doms vorsieht (teilweise im Hintergrund des eingebunden Bildes erkenntlich).
Weitere Ansichten aus dem Wettbewerb 2016, auch von anderen Büros, findet man hier: baunetz.de

Wann diese umgesetzt werden ist mir unbekannt. Gut möglich, dass bis dahin noch einiges an Wasser durch die Pater läuft, schließlich beginnt man mit der ersten Baumaßnahme nun auch erst 3 Jahre nach dem Wettbewerb.

Insgesamt erfreulich für Paderborn. Ich erwarte eine hochwertige Bauausführung, die sich optisch wunderbar an den Dom und weitere alte Gebäude anpassen dürfte.
 

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Neubauten "rund um die Universität"

Neubau: Studentenwohnheim mit 231 Appartements am Technologiepark
Nachdem Standorte für einen weiteren Technologiepark mit neuen Bürogebäuden in Paderborn abzeichnen, nutzt man die räumliche Nähe des aktuellen Technologieparks aus um auf einem der letzten Grundstücke ein Studentenwohnheim zu bauen.
Das geplante Gebäude besteht aus vier versetzt angeordneten, fünfstöckigen Gebäudeteilen mit 231 Appartements, unterteilt in 219 Einzelappartements und 12 Einheiten für 2 Personen.


westfalen-blatt.de

Alle Appartements, je etwa 20qm groß, sollen voll möbliert mit Bad, Kochzeile, hochwertiger Ausstattung vergeben werden. Geplant sind zudem eine Terrasse im Erdgeschoss sowie eine Dachterrasse als Treffpunkt. Neben einem Gemeinschaftsraum entstehen auch Lernräume.

Die Investitionskosten belaufen sich nach Angaben des Investors auf etwa 20 Mio.€.
Starten sollte der Bau "nach Möglichkeit" noch im letzten Jahr, die Fertigstellung soll zum Wintersemester 2021 erfolgen.

"Grund" für den Neubau laut Investor ist das höhere Verhältnis an Studenten zu Einwohnern insgesamt in Paderborn, als in den NRW-Metropolen Köln&Düsseldorf bei einem unterdurchschnittlichen Wohnungsangebot für Studenten.

Zeitungsartikel:
Quelle:westfalen-blatt.de



Neubau: Gebäude X, Universität Paderborn
Mehr oder weniger noch auf dem Campus, keine Ahnung ob man die Fläche heutzutage "schon" dazu zählt oder nicht, neben dem vor kurzem fertiggestellten Gebäude Y entsteht derzeit ein zweigeschossiges Rechenzentrum.
Das 2.500qm große Gebäude wird überwiegend technische Infrastruktur beinhalten, ein 340qm Herzstück, den Rechnersaal aber auch einen 1300qm großen Bürotrakt.


Quelle:westfalen-blatt.de

Besonders herausfordernd dabei sind die Belüftung/Kühlung sowie die modulare Bauweise die das Gebäude bei zukünftigen Entwicklungen in diesem Sektor sinnvoll erweiterbar machen sollen.

Die Investitionskosten werden auf 18 Mio.€ beziffert. Die Kosten des etwa 10 Mio.€ teuren Supercomputers sind nicht darin enthalten.
Der erste Spatenstich erfolgte im Oktober, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2021 anvisiert.

Mit dem neuen Superrechner Noctua steigt die Uni in die deutsche Top 10 auf.

Zeitungsartikel:
nw.de
westfalen-blatt.de
 

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Neubau: Büro- und vier Wohngebäude (ca.100 WE) an der Nordstraße, Paderborn
Ich hatte es bereits Anfang Januar 2018 erwähnt, dass das in Beitrag #9 vorgestellte (und inzwischen fertiggestellte) Wohn- und Geschäftsgebäude "Nordcube" nur der Auftakt für die Bebauung einer, damals als Platz für die Güterabfertigung, heute unansehnlichen Brache direkt am Bahnhof Nord, etwas außerhalb der Paderborner Innenstadt sein wird.
Später als erwartet kehrt die Planung für die weiteren Gebäude nun auf die politische Agenda zurück. Auf dem 5000qm großen Areal zwischen Gleise und Nordstraße sollen ein Büro und Dienstleistungs- sowie vier Wohn- und Geschäftshäuser entstehen. Insgesamt werden in den fünfgeschossigen Wohngebäuden etwa 100 Wohnungen, die "urbanes Leben für jüngere und ältere Menschen"bieten sollen. Dazu kommt ein sechsgeschossiges, 22m hohes Bürogebäude als "markanter Kopfbau".


Quelle:westfalen-blatt.de/NidoGmbH

Alle Gebäude verfügen über eine Tiefgarage. Für drei der fünf Gebäude benötigt es noch eine Aufstellung eines B-Plans, welcher vor der Sommerpause einstimmig auf den Weg gebracht wurde. Für ein Gebäude mit 20 Wohnungen und Tagespflege liegt bereits eine Baugenehmigung vor, der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen.
Insgesamt sollen mehr als 30 Mio. € investiert werden.

Die Visualisierungen mit denen man jetzt an die Öffentlichkeit geht sind bereits etwas älter und es wird betont, dass es noch Veränderungen hinsichtlich der Fassadengestaltung geben wird.

Zeitungsartikel:
nw.de
westfalen-blatt.de
 
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