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spaghetti polonaise
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Discussion Starter #1
Artikel aus den Lübecker Nachrichten

Zwar ist der Begriff "Großflughafen" übertrieben, aber dennoch eine freudige Nachricht. Jetzt müssen "nur" noch die Klagen abgewiesen werden.
Ich selber bin bisher einmal mit Ryanair von dort abgehoben und kann bestätigen, dass die Landebahn mal komplett erneuert werden müsste. Ist ein einziger Asphaltflickenteppich.
Der Hamburger Flughafen fürchtet sich natürlich um mögliche Konkurrenz und zweifelt an der Sinnhaftigkeit des Projekts, möchte aber einen fairen Wettbewerb zwischen beiden Flughäfen ohne Subventionen.
Ich sehe das aber eher so: Hamburg als Flughafen für die klassischen Linien, Lübeck als Billigflughafen (wie Stansted bei London und Hahn bei Frankfurt).

PS: Das DAF funzt irgendwie nicht?
 

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Die riesigen Maste der 380kV-Leitung, welche das Umspannwerk Lübeck-Siems mit der Stromrichterstation der HGÜ "Baltic-Cable" verbindet, sind nicht zu übersehen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Baltic-Cable ), doch stellt diese Leitung ein Kuriosium dar, denn sie ist nur über Leitungen niederer Spannungsebenen mit den übrigen 380kV-Netz in Deutschland verbunden.
Zwar sind schon seit längerer Zeit 380kV-Verbindungen nach Schwerin (mit Freileitungskreuzung der Trave!) und Krümmel geplant, aber aus Umweltschutzgründen noch nicht realisiert worden.
Diese fehlenden Leitungsverbindungen haben zur Folge, daß die HGÜ "Baltic-Cable", wie auf http://de.wikipedia.org/wiki/Siems zu sehen ist, nicht mit der vollen Übertragungsleistung von 600 Megawatt, sondern nur mit 372 Megawatt betrieben werden kann.
Angeblich soll jetzt ein Betrieb mit voller Leistung möglich sein. Weiß jemand, wie der aktuelle Stand der Dinge ist?
 

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Vom Umspannwerk in Lübeck-Siems aus führen auch zwei 110-kV-Drehstromkreise zum 110-kV-/20-kV-Umspannwerk Lübeck-Herrenwyk. Dieses Umspannwerk befindet sich auf dem Areal der Stromrichterstation, allerdings existiert kein 380-kV-/110-kV-Transformator, so dass die Speisung von Lübeck-Siems erfolgt. Die Stromkreise der 110-kV-Leitung vom Umspannwerk Lübeck-Siems zum Umspannwerk Lübeck-Herrenwyk sind zusammen mit den 380-kV-Stromkreisen von Lübeck-Siems nach Lübeck-Herrenwyk auf den gleichen Masten verlegt, wobei sich die 110-kV-Stromkreise auf der untersten und die 380-kV-Stromkreise auf den obersten Traversen befinden.
 

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"the body"
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Obelixx said:
Die riesigen Maste der 380kV-Leitung, welche das Umspannwerk Lübeck-Siems mit der Stromrichterstation der HGÜ "Baltic-Cable" verbindet, sind nicht zu übersehen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Baltic-Cable ), doch stellt diese Leitung ein Kuriosium dar, denn sie ist nur über Leitungen niederer Spannungsebenen mit den übrigen 380kV-Netz in Deutschland verbunden.
Zwar sind schon seit längerer Zeit 380kV-Verbindungen nach Schwerin (mit Freileitungskreuzung der Trave!) und Krümmel geplant, aber aus Umweltschutzgründen noch nicht realisiert worden.
Diese fehlenden Leitungsverbindungen haben zur Folge, daß die HGÜ "Baltic-Cable", wie auf http://de.wikipedia.org/wiki/Siems zu sehen ist, nicht mit der vollen Übertragungsleistung von 600 Megawatt, sondern nur mit 372 Megawatt betrieben werden kann.
Angeblich soll jetzt ein Betrieb mit voller Leistung möglich sein. Weiß jemand, wie der aktuelle Stand der Dinge ist?
Ach deshalb flackert das Licht im Flur so.
 

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Na, das ist ja ein noch dickerer Hund:

"Die Energieversorgung von Berlin verfügt über einige Besonderheiten. Im Zweiten Weltkrieg wurde geplant, Berlin über eine als Erdkabel ausgeführte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) vom Kraftwerk Dessau zu speisen. Mit dem Bau dieser Anlage wurde 1943 begonnen, sie konnte aber nicht mehr in Betrieb gehen (Elbe-Projekt).

Während der Zeit der Teilung war West-Berlin vom Stromnetz des Umlandes abgeschnitten. Die Stromversorgung musste über im Stadtgebiet gelegene thermische Kraftwerke wie das Kraftwerk Reuter-West, das Kraftwerk Wilmersdorf und andere erfolgen. Zur Pufferung der Lastspitzen waren in manchen dieser Kraftwerke ab den 1980er-Jahren Akkumulatoren installiert, die über Umrichter mit dem Stromnetz verbunden waren und während Schwachlastzeiten geladen und während Starklastzeiten entladen wurden.

Erst 1993 wurde die 1951 unterbrochene Leitungsverbindung mit dem Umland wieder hergestellt. In den Westbezirken Berlins sind fast alle Stromleitungen als Erdkabel ausgeführt, nur eine 380-kV- und eine 110-kV-Leitung, die vom Kraftwerk Reuter zur Stadtautobahn führen, sind als Freileitung ausgeführt. Durch Berlin verläuft das längste 380-kV-Drehstromkabel in Deutschland, die 380-kV-Transversale Berlin. Sie dürfte die teuerste Stromleitung in Deutschland sein."

http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin

"Die 380-kV-Transversale Berlin ist die zum größten Teil als Erdkabel ausgeführte 380-kV-Leitung durch das Stadtgebiet von Berlin. Der erste Abschnitt wurde 1977 in Betrieb genommen und besteht aus einer zweikreisigen Freileitung vom Kraftwerk Reuter zur Stadtautobahn. Bei dieser Freileitung, die neben einer in der Nähe befindlichen 110-kV-Freileitung die einzige Freileitung auf dem Gebiet des ehemaligen West-Berlins ist, kamen erstmals Kunststoffisolatoren zum Einsatz (üblich sind Porzellanisolatoren).

Von der Stadtautobahn verläuft die Leitung zum Umspannwerk Berlin-Mitte als Erdkabel. Dieses Kabel ist wassergekühlt und in einem begehbaren Tunnel verlegt. Das Umspannwerk Berlin-Mitte ist wie das Umspannwerk am Kraftwerk Reuter als gekapselte SF6-Anlage ausgelegt (d.h. die Schaltanlage ist mit SF6 zur Isolation gefüllt und konnte daher kleiner ausgeführt werden). Es ist wie dieses das älteste in SF6-Technik ausgeführte 380-kV-Umspannwerk in Deutschland.

Nach der Wiedervereinigung wurde die 380-kV-Transversale Berlin in westliche Richtung zum Umspannwerk Teufelsbruch und in östlicher Richtung zum Umspannwerk Friedrichshain weitergeführt. Diese Leitung wurde in einem begehbaren Tunnel in bis zu 30 Metern Tiefe verlegt, der zur besseren Inspektion mit einer Kleinbahn versehen ist."


http://de.wikipedia.org/wiki/380-kV-Transversale_Berlin

Da kann Berlin ja mal ein paar Leitungen an Lübeck abgeben!
 

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Alphaist
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Du bist hier völlig richtig, dies ist ein Hochspannungsforum! Der Max "380kV" BGF, der weiß solche Sachen doch immer.
Danke :hug:, tolle Hompage ohne p.

Nachdem die Leitungsnetze bald liberalisiert: Wird Obelixx sich welche gönnen? Hoffe doch. Genug der Worte.
 

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Ich komm zwar nicht aus Lübeck, hab aber Langeweile und fülle deshalb diesen Thread mit Leben.

Neubauten am UKSH Lübeck:

Neues Forschungsgebäude:
http://www.cbbm.uni-luebeck.de/forschungsgebaeude/architektur.html

Eine Webcam gibts auch:
http://www.cbbm.uni-luebeck.de/forschungsgebaeude/webcam.html

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Außerdem wird die Schwerbrandverletzteneinheit neugebaut:
http://www.ppp-architekten.de/index.php?n1ID=3&n2ID=35&iid=365

Auch hier gibt es eine Webcam:
http://www.uni-luebeck.de/nc/webcam/current/uksh-spc.jpg
 

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In der Märkische Straße wird eine Häuserzeile neugebaut:

Aus:
http://static.panoramio.com/photos/1920x1280/19040017.jpg

wird:
http://www.ppp-architekten.de/index.php?n1ID=3&n2ID=35&iid=674

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In der Straße zum Sägemühle enstehen direkt am Wasser neue Wohnungen.
Mit dem Bau des ersten Abschnitts wurde im Sommer 2012 begonnen.
http://www.neueswallufer.de
http://www.imetas.de/index.php?id=13&uid=23&sid=7&Mode=1&L=0#

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Am Hansering entstehen 26 Reihenhäuser. Abriss ist abgeschlossen, Bau beginnt dann wohl demnächst.
http://www.reihenhaus.de/aktuelle_projekte/luebeck/steckbrief

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In der Ratzeburger Allee, an der Wakenitz ensteht demnächst ein neues Wohnquartier.
Mit dem Bau des Quartiers "Bei der Wasserkunst" soll 2014/2015 begonnen werden.
http://www.imetas.de/index.php?id=13&uid=25&sid=7&Mode=2&L=0
http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/111780
 

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An der Tremser Schule wird der 1.Trakt erweitert:
http://www.ppp-architekten.de/index.php?n1ID=3&n2ID=35&iid=550

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An der Fachhochschule wurde für den Bereich Bauwirtschaft ein Neubau gebaut:
http://www.ppp-architekten.de/index.php?n1ID=3&n2ID=35&iid=360http://www.ppp-architekten.de/index.php?n1ID=3&n2ID=35&iid=550

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Auf dem Uni-Gelände entsteht die Frauenhofer Einrichtung marine Biotechnologie.
Mit dem Bau des 30mio.€ Neubaus, wurde ende 2012 begonnen und soll ende 2014 fertig sein.
http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/58481

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Im Süden Lübecks ensteht ein neuer Stadtteil: Hochschulstadtteil
http://hochschulstadtteil.de/index.php?option=com_content&task=view&id=38&Itemid=67

Der Stadtteil liegt direkt in der Nähe der Uni, des Uni-Klinikum, der Fachhochschule und des Flughafens.
Viel wurde dort schon gebaut, ein bisschen was kommt noch (z.B.: ein Bahnhof, Randbebauung des Parks).

Mehr Infos gibt es hier:
http://hochschulstadtteil.de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=55
 

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Dieses neue Stadtviertel ist schon beeindruckend! Solche Dimensionen wollen wir in Kiel auch wieder zurück!

Danke für deine Dokumentationen!
 

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Ja, würde Kiel nicht schaden. Meimersdorf kann da mithalten, ist vielleicht auch ein wenig größer. Bin mir nicht sicher.
 

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Ja, besonders die Altstadt, die man nicht abgerissen sondern erhalten hat.
Wenn du dort bist, bring schön viele Bilder mit, besonders von Kücknitz und Herrenwyk würde ich mich freuen.
 

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Auf dem ehemaligen Villory&Boch-Gelände in Dänischburg baut Ikea ein neues Geschäft.

Dazu entsteht eine Einkaufsmeile und ein Baumarkt:
http://www.hl-live.de/aktuell/ikea1.php

Infos dazu gibt es auch hier:
http://www.iicg.de/de-de/shopping-centres-germany/luebeck

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In der Altstadt, in der nähe des Burgtors, wird das europäische Hansemuseum gebaut.

Die Eröffnung ist für März 2015 vorgesehen:
http://burgkloster-luebeck.de/de/670/europaeisches-hansemuseum-luebeck.html

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In Travemünde, in der Straße Auf dem Baggersand, entsteht ein Geschäftshaus mit Büros, Praxen, Wohnungen und Ladenflächen.
Am 3 Millionen Euro Neubau wird seit Herbst 2012 gebaut.
http://www.pohl-immobilie.de/galerie-immobilien/baustelle.html
 

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Dieses neue Stadtviertel ist schon beeindruckend! Solche Dimensionen wollen wir in Kiel auch wieder zurück!

Danke für deine Dokumentationen!
Jo, Dank auch von mir, sehr interessant, das alles!

Besonders der neue Hochschulstadtteil, den Schaps wohl meinte.

Allerdings geht es da derzeit mit weiteren Bauten auch nicht mehr so voran wie anfangs.
Mal abwarten...

Wohnviertel Ratzeburger Allee ist in Kiel mit dem Neubaugebiet Suchsdorf an der Au oder Neumeimersdorf vergleichbar.
 

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Ratzeburger Allee ist ein bis zwei Bauabschnitte im Vergleich mit Meimersdorf. Suchsdorf dürfte auch etwas größer sein.

Der Hochschulstadtteil ist von der Fläche auch mit Suchsdorf vergleichbar. Allerdings wird dort größere Mehrfamilienhäuser gebaut.
 
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