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Stadthalle Reutlingen

Am besten sind die Kommentare.

also Albert Speer hätte es damals auch nicht besser hinbekommen..
Rückwärtsgewandte Architektur wie vor 70 Jahren...das hat absolut nichts Neues..
Da nutzt auch die beste Ausführung nichts..
Interessant dass die Stadtverwaltung von Reutlingen so etwas bestellt...


Was ist an diesem Haus inspiriert von Mies van der Rohes Nationalgalerie??? Ich sehe nichts davon auf den Fotos...eher ist es ein Führerbunker meets Vollsymmetrie meets Rasterkopf..

Die anderen Max Duddlers sind besser.
 

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Smartshitter
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Stadthalle Reutlingen

Man hätte den Sockelbau höher und den Saalbau niedriger gestalten müssen, dann würde es passen. Die Fenster wären oben auch dem unteren anzugleichen. Der Saal ist im Inneren gelungen. Wen das an DDR-Barock erinnert, kann ja anderswo hingehen. Oh ja, und das Glasgeländer auf dem Dach stört sehr.
 

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Stadthalle Reutlingen

Auf den Sockelbau hätte man auch noch einen geschlossenen Glaskubus setzen können, worin der jetzige Aufbau als Konstruktion allein verbleiben hätte können. Auf der Höhe des Daches hätte man dann Gastronomie unterbringen können etc.

Aber auf die Idee, auch mal einfach ein schönes Gebäude wieder zu bauen, kommt wohl niemand :(
 

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LIBERTINED
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City Nord

Wie die Büros dies umgesetzt haben, kann jetzt in der Eingangshalle des Rathauses begutachtet werden. Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch eröffnete gestern Nachmittag die entsprechende Ausstellung. Sie sprach im Hinblick auf die »City Nord« von einem ganz wichtigen Meilenstein für unsere Innenstadtentwicklung. Es sei eine Riesenchance, 30 Hektar mitten in der Stadt weiterentwickeln zu können.
[Quelle]

Gemeint ist damit die Aufwertung und Umgestaltung des Bahnhofareals, am fortgeschrittensten ist man zur Zeit mit den Planungen westlich davon.

Schon beim Planungswettbewerb für die City Nord hatten sich 2010 knapp 30 Architektenbüros aus dem In- und Ausland Gedanken über die komplexe Fragestellung gemacht, wie das Gebiet westlich von Karl- und Eberhardstraße gestaltet werden könnte.

Vier Sieger wurden damals prämiert und auch damit beauftragt, sich weitergehende Gedanken etwa über die Gestaltung und auch die Anlieferung eines Kaufhauses auf dem heutigen Postgelände in der Eberhardstraße 4 zu machen. Oder auch über die Bebauung des Grundstücks Unter den Linden 10, jenem Eck, das hinter der Bahnlinie neben Parkhaus und gegenüber dem Media-Markt schon seit vielen Jahren auf eine Bebauung wartet – und hoffnungsvoll als »Stuttgarter Tor« tituliert wurde. Für beide Grundstücksflächen in der Eberhardstraße und Unter den Linden haben bekanntlich Investoren ihr Interesse angemeldet.
[Quelle]


[Quelle]

Die vier im Quadrat angeordneten Gebäude entsprechen dem Einkaufszentrum, zu dem auch ein Bürotürmchen rechts zwischen Bahnlinie und Unterführung gehört, direkt dahinter erhebt sich das "Stuttgarter Tor", entwickelt von Schöller&Partner. Nähere Informationen zu beiden Projekten gibt es noch keine.
 

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Regionalstadtbahn Neckar-Alb

Volumen: 900 Mio. (Endausbau)
Baubeginn: bis 2019 (erstes Modul)

Nach Jahrzehnten der Vorplanung wollen Kommunalpolitiker der Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb Taten sehen. »Zügig« soll der erste Schritt hin zu einer Regional-Stadtbahn getan werden, die durch alle drei Landkreise verlaufen soll. Bis 2019 sollen Ammertal- und Ermstalbahn »stadtbahngerecht« ausgebaut, also elektrifiziert werden, was im Fachjargon als Modul 1 bezeichnet wird.
[Quelle]

Die Regionalstadtbahn soll zu einer besseren Vernetzung der Landkreise bzw. einem zukunftsfähigen ÖPNV führen und die Entwicklung der Region fördern, verbleibt also wie das Großprojekt City Nord als ewige Vision.*

Umgesetzt in Modulen beinhaltet das erste:
- Neubau und Umbau bestehender Bahnhöfe auf Stadtbahnniveau
- Ausbau der Ermstalbahn nach Bad Urach

In weiteren Modulen geplant ist:
- Wiederinbetriebnahme der Gönninger Bahn mit Anschluss an die Zollernalbbahn
- Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke nach Kleinengstingen
- Trassierung einer Straßenbahn durch Reutlingen


Visualisierung der geplanten Streckenführung durch die Gartenstraße. [Quelle]


* Reutlingen ist tot. Geplante Projekte jagt man über 20 Jahre durch sämtliche Ausschüsse und Fraktionen, bevor sie als kostenoptimierte Notlösungen enden, vergessen werden oder der Wutbürger sich alter Keller zuliebe organisiert. Was ich hier vorstelle dient grundsätzlich nur dazu, einer schöneren Wirklichkeit nachtrauern zu können.
 

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Neubau eines Bürogebäudes auf dem Pfenningareal

Die Tübinger itdesign GmbH siedelt sich in einem dritten, achtstöckigen Gebäude an, das sie gemeinsam mit der GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen errichten wird. Der IT-Dienstleister für mittlere und große Unternehmen will seine bisherigen Standorte an der Blauen Brücke zusammenführen und expandieren, kündigte der Geschäftsführer Jörg Leute an.
Quelle



Bild: Riehle + Assoziierte, Reutlingen
 

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Stadtkreis

Nach 25 Jahren Großstadt hat man sich das Ziel gesetzt Reutlingen auch politisch auf großstädtische Ebenen zu verankern. Geplant ist eine Auskreisung, sprich der Auflösung des Landkreises hin zur Bildung eines eigenen Stadtkreises, die Meinungen dazu tendieren zwischen verhaltener Zustimmung und gewünschter Kreuzigung der OB Frau Bosch.


Ausführliches Dossier zum Thema mit letzter Meldung im GEA: Auskreisung, wie großstädtisch ist Reutlingen?

Auf Facebook sind manche natürlich auch politisch aktiv geworden.

Als Nachtrag, Argumente für die Gründung eines Stadtkreises: Stadtkreisgründung
 

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Alphaist
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Naja, immerhin heißt die dortige Alb "Reutlinger Alb".
Wie würde der umgebende Kreis denn dann heißen und was würde seine Kreisstadt? Die nächstgrößeren Metzingen oder Pfullingen? Könnte mir sogar tippvorstellen, daß man dann auf die Alb hochgeht oder weiter rein, also Münsingen oder Geheimtipp das schon historisch bedeutsame Bad Urach.
 

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Stellt sich die Frage, wäre solch ein "Restkreis" überhaupt wirtschaftlich überlebensfähig?

Vielleicht wäre eine Fusion Reutlingen/Tübingen zur Doppelstadt eine überlegenswerte Vision...
 

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Alphaist
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Zieht man die Einwohner Reutlingens vom Kreis ab, dann hätte dieser immer noch über 150.000 Ew. Zumindest bundesweit gibt es viele kleinere Kreise, die zudem teils noch in wirtschaftsschwächeren Regionen liegen. In BaWü wäre der entstehende Restkreis sicher am unteren Ende, zumal es oben auf der Alb nicht unbedingt boomt. Mit Metzingen besäße der Kreis immerhin eine kleine Boomtown.

Fusion Reutlingen/Tübingen?
Widerspräche doch irgendwie der Motivation zum Stadtkreis, nämlich mehr und direktere Eigenverwaltung. Dann käme wieder eine Art neue Ebene hinzu, selbst wenn man diese schlank gestaltete.
Außerdem liegen die Städte mit 12 Km m.E. dafür etwas weit auseinander und haben daher auch kaum gemeinsame Themen, zumal Tübingen als extreme Uni-Stadt andere Themenschwerpunkte und herausforderungen haben dürfte.
Solange nicht einmal Böbingen und Sindelfingen Doppelstadt werden...
 

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Mit Boomtown Metzingen meinst du wahrscheinlich die dortige Outlet-Entwicklung? Die wird von den benachbarten Städten und Gemeinden inzwischen als Beeintächtigung ihrer eigenen Entwicklung angesehen.
 

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Alphaist
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Natürlich. Ist doch immer so. Auch bei EKZ in z.B. Reutlingen. Nur sind diese eben Standard, allgegenwärtig und gewohnt, während Outletcenter noch relativ jung und selten sind.
Dorf/Kleinstadt kann es dabei eigentlich egal sein, ob Kaufkraft und Ladengeschäft nach Reutlingen-EKZ oder Metzingen-Outlet abwandern.
Vermute außerdem, daß ein Metzinger Markenoutlet eher auf Kosten Reutlingens geht als daß in Hayingen sonst ein BOSS- oder WMF-Shop aufmachten.
 

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Tü. und RT. tragen eine nicht unerhebliche Teilschuld, was die Entwicklung bzw. Benachteiligung ihrer eigenen durch Metzingen anbelangt. In Reutlingen wird deutlich mehr projektiert als umgesetzt, das K8 hatte man sich vom Wutbürger torpedieren lassen und bei der Post bettelt man auch verzweifelt an einer Realisierung des EKZ auf ihrem Gelände. Palmer dagegen lässt zwar ein Häusle neben dem nächsten hochziehen, beim Gewerbe wird aber seit jeher auf den großen Nachbarn gesetzt oder man brettert gleich Richtung Stuttgart.

Beide Städte bilden übrigens ein Doppelzentrum in der Region Neckar-Alb, vom tatsächlichen Verhältnis her erfüllt man gerade so seine dadurch entstandenen Pflichten. Jüngstes Beispiel wäre die Regionalstadtbahn. Tübingen und Reutlingen entwickeln ihre Strecken bis zum Landkreisrand, am gemeinsamen Tisch sitzt man dann, wenn es sich um die Finanzierung vom Bund dreht.
 
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