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Leisnig

Einwohner: ca. 9.000

Kleinstadt an der Freiberger Mulde, malerisch gelegen hoch auf einem Porphyrfelsen
Burg Mildenstein ab 10. Jh., Burggrafen von Leisnig
große Stadtbrände 1444, 1637, 1700, 1803 zerstörten wiederholt fast alles, Altstadt somit stark klassizistisch geprägt

Bilder von August 2014. Alles auf einmal.


Nach der Ankunft empfiehlt sich zunächst Flussüberqueren, Bergbesteigen, Stadtpanoramabetrachten.



pano in supi-groß; 4,4MB






















Schloßberg











Barockes Häusli (1716)










Burg Mildenstein
gegründet 10. Jh., sie gehörte zeitweilig zum Machtbereich Wiprechts von Groitzsch
Bergfriede 12. Jh., 13. Jh.
wesentliche Teile der Burg stammen aus dem späteren Mittelalter



Eintritt durch den Weinkeller





kleiner Innenhof





Diverse Innenräume, manchmal Blicke aus verschiedenen Schlossfenstern



























Ohne Baugerüst geradezu idyllischer Blick vom Kornhausboden auf die Dorfkirche in Polditz











Der "Raubritter" - oder ist das Wettinische Propaganda? - stiftete die Burgkapelle auf Mildenstein.









































Ausgang



Burglehn vor der Burg, hier gibts Skurriles http://www.leisnig.de/leisnig/content/12/21112006144125.asp





Schloßstraße









Schloßberg





Kirchstraße



Kirchstraße führt zum Markt







Superintendentur mit Giebel



Stadtkirche St. Matthäi



Der untere Teil gotisch, oben der wiederaufgebaute Teil 1637







Hier wurde gerade abgerissen, aber anscheinend bleiben die Umfassungsmauern stehen.
http://leblog.de/bilder-abriss-kirchkanzlei-in-leisnig/





von hinten





Überlebten alle Stadtbrände



Luther übernachtete hier 1522 und 1523



Hinten ruinöser Bergfried der Vorburg (13. Jh.)



Badergasse





Der Markt, alles nach dem Stadtbrand 1803 gebaut, ursprünglich stand das Rathaus mitten auf dem Platz





Rathaus, Neubau 1804/09, Anbau 1911/12









Turnerstraße



Oberlanggasse



Markt







Der Altmarkt ist ein winziger Platz, klassizistische Häuser





Neugasse



Kursächsische Postmeilensäule auf dem Lindenplatz, sie trägt das sächsisch-polnische Doppelwappen



Chemnitzer Straße stadtauswärts



Friedhofskirche St. Nicolai (1540) an der Chemnitzer


http://www.panoramio.com/photo/54388834

Obermarktgasse



Poststraße





Der Bahnhof versteckt sich hinter den Bäumen.







Fertig.
 

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Da war ich noch nie, schönes Städtchen. Aber da scheint leider gefühlt jedes dritte Haus leer zu stehen.
 
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✝ D W F ✝
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Discussion Starter · #4 ·
Leerstand von Altbauten ist ja nichts ungewöhnliches für sächsische Kleinstädte. Auf der anderen Flußseite gab es relativ viele Neubauten, Eigenheime, deren Bewohner den schönen Blick auf die Altstadt genießen können. Das gründerzeitliche Bahnhofsviertel war allerdings besonders stark verödet, vielleicht 50% Leerstand. Subjektiv schien mir der Anteil an Kindern und jüngeren Leuten auf den Straßen überraschend hoch.
 

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LIBERTINED
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Welch pittoreskes Stadtbild! Wenn tolle Topographie und tolle Architektur aufeinander treffen, kann nur etwas Wunderbares herauskommen.

Hat Leisnig noch eine Chance? Ein Großteil der Substanz scheint trotz einigem Leerstand gut zu sein. Wie ist die wirtschaftliche Lage dort?
 

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