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neutrum
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http://www.bidu.de/tourismus/EE/Lichterfeld/Lichterfeld.shtml
F 60 - die größte begehbare Förderbrücke der Welt in Lichterfeld Landkreis Elbe-Elster (EE)



Die Förderbrücke wird auch als der "Liegende Eifelturm" bezeichnet. Sie ist 502 m lang und bis 74 m hoch. Sie wurde 1991 in Lauchhammer gebaut. Bei einer Gesamtmasse von 13.500 Tonnen werden 30.000 kW zur Fortbewegung benötigt. Die Förderhöhe beträgt 60 m, deshalb auch die Bezeichnung "F60".




Im Januar 1998 begann ein spannender Kampf um den Erhalt der Förderbrücke

Januar 1998: die Brücke steht zum Abriss bereit

Februar 1998: die Brücke soll Bestandteil der Internationalen Bauausstellung IBA "Fürst-Pückler-Land" werden


groessenvergleich mit eiffelturm ...

März 1998: Vorlage eines Konzeptes für die Nachnutzung als Extremsport-Areal; für dieses Vorhaben muss die Brücke aus dem Tagebau herausgefahren werden, Kosten ca. 3 Mio. Mark

April 1998: Beratung über Zukunftschancen, Erhalt und Finanzierbarkeit beim IBA-Geschäftsführer

Mai 1998: Erklärung der Wirtschaftsförderung Finsterwalde zur kostenlosen Übernahme der F60

Dezember 1998: Eigentümer der Förderbrücke mit ca. 70 Hektar Land wird die Gemeinde Lichterfeld

April 1999: Das Amt "Kleine Elster" in Massen bekommt vom Land Brandenburg 5,5 Millionen DM, um die Brücke aus dem Tagebau zu fahren

Juli 1999: Ablehnung des Projektes zur Nutzung des Geländes als Extremsport-Areal aus Sicherheitsgründen

August 1999: In den Sommermonaten wird die Tagebaubrücke beliebtes Ausflugsziel für Touristen, Ziel ist die Brücke begehbar zu machen

Oktober 1999: Beginn der Sanierung, damit die Brücke fahrtauglich wird

November 1999: Erste Testfahrt der Brücke mit einer Geschwindigkeit von 4 m pro min

19. Februar 2000: Die Förderbrücke bewältigt die 400 m lange Fahrt aus dem Tagebau zum endgültigen Standort; Tausende von Besuchern und Touristen verfolgen die Fahrt der F60, die Gemeinde Lichterfeld und das Amt "Kleine Elster" haben den Erhalt der größten Förderbrücke für die Nachwelt geschafft!



Die Förderbrücke ist Bestandteil der Internationalen Bauausstellung "Fürst Pückler Land" und befindet sich im Süden des Landes Brandenburg, nahe der Gemeinde Lichterfeld (bei Finsterwalde) im Landkreis Elbe-Elster.
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